Bin ich ein „Fremdenfeind“?

Nach meinem persönlichen Dafürhalten eher nicht. Ich bin selbst Ausländer, Kanacke und Knoblauchfresser!

Ich mag es herumzureisen. Am liebsten esse ich italienische Küche. Wobei diese natürlich der kroatischen Küche recht nahe ist. Am allerliebsten konsumiere ich riesige Rindfleisch-Filetti …

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… womit ich damit auch nicht grad weit von den Arabern weg bin. Denn Schweinefleisch mag ich nicht.

Couscous ist jetzt nicht so sehr mein Ding. Aber Reis esse ich sehr gerne. Weil man ein Tintenfischrisotto z.B. ohne Reis einfach nicht zubereiten kann. Knoblauch ist mein Lebenselixier. Er schmeckt einfach klasse und wirkt als Blutverdünner den Wohlstandskrankheiten zuverlässig entgegen. Asiatische Küche finde ich genial. Vor allem weil diese leicht ist, gut schmeckt und auch umweltschonend ist. Recht wenig Fleisch, viel Reis und Gemüse. Auch ein großer Dönerfan ich bin joda Was kann es schließlich Leckereres geben als die Kombination von knusprigem Fleisch, Salat und köstlicher Saucen?

Entscheidet sich die Frage nach der Fremdenfeindlichkeit anhand der Essgewohnheiten? Danach jedenfalls wäre ich kein Fremdenfeind. Und ich bestelle meine Thai-Gerichte auch nur bei „originalen“ Asiaten. Niemals käme ich auf die Idee mein geliebtes Entengericht z.B. bei einem türkisch geführten „Wir machen alles von Currywurst bis zur China-Ente“ Laden zu bestellen. So wie ich auch TVR fahre, weil es noch ein originär britisches Produkt war. Und den C63 AMG weil es das letzte deutsche „natürlich beatmete“ V8 Musclekombi war. Entweder das Original oder ich lasse es!

Mein Automechaniker ist Grieche. Und der Handwerker, der sich um meine Mietwohnungen kümmert, ist Italiener. Vielmehr Sizilianer. Ein lieber Kunde von mir ist ein türkischer Bäckereibetrieb und viele Mitarbeiter meiner Kunden stammen aus so weit entfernten Ländern wie z.B. der Ukraine oder Kasachstan. Eigentlich bin ich als Ausländer selbst von lauter Ausländern umgeben. Und ich habe mit keinem einzigen davon auch nur das geringste Problem. Wenn überhaupt, dann eigentlich immer nur mit Deutschen. Nämlich wenn es um das Zahlen meiner Rechnungen geht. Und hier ganz besonders mit den Rechtsanwälten.

Ok, Türken versuchen manchmal in Sachen Rechnungen zu feilschen. Aber wenn man ihnen einmal beibringt, dass man nicht mehr für sie arbeitet, weil man keine Lust auf „Basariverhalten“ hat, dann akzeptieren die das dann auch. Faire Leistung für faires Geld. Letztlich halten es die erfolgreichen türkischen Unternehmer mit ihren Kunden in Deutschland inzwischen auch nicht mehr anders.

Ein ganz wichtiger Punkt im gegenseitigen Umgang miteinander hier in Deutschland. Benenne Deinen Preis! Und wenn es dem Kunden nicht passt, dann soll er sich halt jemand anderen suchen. Meiner langjährigen Erfahrung nach sind Kunden aber umso treuer je zuverlässiger man sich erweist. Denn Zuverlässigkeit ist in der Wirtschaft so ziemlich das höchste Gut. Schließlich wollen wir alle miteinander und gemeinsam Geld verdienen. Und das funktioniert nur, solange man sich auf den jeweils anderen auch wirklich verlassen kann.

Jetzt hat mein griechischer Mechaniker diesbezüglich vielleicht aktuell einen leichten Hals. Weil er mir seinerzeit zum Kauf des C63 AMG angeraten hat. Und an der Karre geht einfach (noch) nichts kaputt. Der Alfa 156 war für ihn das deutlich lukrativere Auto. Da war alle Nase lang etwas defekt. Aber er versucht mich nicht deswegen zu betuppen. Als kürzlich der AMG ein Elektronikproblem hatte (angeblicher Totalausfall aller Systeme incl. ASR) las er mir den Fehlerspeicher aus und wir beschlossen gemeinsam diesen zu löschen. Seitdem läuft das Auto wieder völlig normal. Beim “Freundlichen” (Syonym für Mercedes-Händler) hätte man mir vermutlich gleich mehrere der insg. 39 Steuergeräte ausgetauscht. Aus „Sicherheitsgründen“ natürlich, weil 520 PS an der Hinterachse ohne ASR ja lebensgefährlich wären. Garantiertes Kreiselkoma inclusive!

Ich hab die Tage einmal darüber nachgedacht wie viele Kroaten ich in Deutschland eigentlich kenne. Keinen!

Aber warum nicht? Vermutlich weil ich als Immigrant unter Deutschen groß geworden bin. Obwohl ich erklärter „Dönerfresser“ bin, habe ich aber auch keinen einzigen türkischen Freund. Warum eigentlich nicht? Weil ich schlicht und ergreifend Deutscher bin. Zudem bin ich überzeugter Atheist und mag daher keine Diskussionen über Dinge wie Religion zu führen. Und schon gar nicht über religiös bedingte Einschränkungen, denen sich viele Menschen unterwerfen. Ich will saufen und herumhuren so viel ich will. Und wenn ich eines – hoffentlich fernen Tages – sterbe, dann will ich zu Würmerfutter werden. Besser noch ich werde eingeäschert und über dem Meer verstreut. Mein Blog bleibt vielleicht noch 100 Jahre online. Aber das war es dann auch endgültig mit Jerko Usmiani, Version 1.0, Bj. 1970.

Ich kann im „Brauhaus im Tal“ wunderbar mit den dicksten Bajuwaren selbst an deren Stammtisch saufen. Ist mir und meinem besten Kumpel original mal so passiert, bis die bayrischen Urviecher uns darauf hinwiesen, dass wir an ihrem Stammtisch Platz genommen hatten. Machte aber nix. Wir hatten gemeinsam riesig Spaß und die Jungs attestierten uns nicht nur extreme Trinkfestigkeit, sondern für Nichtmünchener auch ein anständiges Bayrisch. So stelle ich mir Integration vor!

Türken aber z.B. wollen mich nicht integrieren. So kenne ich eine recht attraktive türkische Mitarbeiterin einer Kanzlei. Mit der war ich zweimal essen. Das erste Mal ist Ewigkeiten her und wir waren auf ihren Wunsch hin in einem türkischen Restaurant in Wuppertal. Erstens hat es mir nicht wirklich geschmeckt und zweitens hatte sie mich bereits als sie in den TVR einstieg (ich hatte sie abgeholt, weil sie kein Auto besaß) schon als „Sportwagenmacho“ abgestempelt. Ca. 13 Jahre später war ich nochmal mit ihr essen. Sie trinkt inzwischen keinen Alkohol mehr und ernährt sich vegetarisch. Als Begründung gab sie ihren Glauben an. Als ich sie dann fragte wie sie sich früher verhalten habe, sagte sie mir, dass sie um 18 herum viele Beziehungen hatte und auch viel Party gemacht habe. Incl. Alkohol natürlich!

Was soll ich sagen. Eine nach wie vor attraktive Frau. Gute Figur, wenn auch ein wenig zu klein. Aber sexuell für mich so attraktiv wie eine Landschildkröte. Und das wohl nicht nur für mich, denn die Dame ist inzwischen auch 40 und immer noch unverheiratet. Dabei ist sie wirklich irgendwie süß und hat auch deutlichen Sexappeal. Trotz ihrer zu großen Nase und den zu kleinen Brüsten. Aber eine jede Frau ist eben doch ein Gesamtkunstwerk. Und was hab ich da von einem hübschen Hintern, wenn die Dame diesen mit mir – oder sonstwem – gar nicht einzusetzen gedenkt. Oder ich vor ihr wochen- oder monatelang zum Halbmond kriechen müsste, um sie ins Bett zu bekommen. Sorry Aischa, aber das war und ist mir die Mühe nicht wert!

Nein, ich denke nicht, dass ich ein Fremdenfeind bin. Ich bin eher ein Feind schlechter Integration. Warum vögelt Aischa heute nicht mit mir? Warum ist Aischa heute immer noch unverheiratet? Warum hat Aischa sich von einer juvenilen Schlampe zu einem – im unpolitischen Sinne gemeint – reaktionären Hühnchen zurückentwickelt?

Die Erklärung ist recht einfach: Aischa hat Angst! Sie trinkt nicht mehr, weil sie weiß, dass sie dann ihre Kontrolle verliert. Anstatt Kontrolle zu erlernen. Ich kann noch so blau sein und würde keiner Frau unschickliche Avancen machen! Ihre Religiosität ist das Feigenblatt für ihre gescheiterte Sexualität. Alles ist irgendwie schiefgegangen in ihrem Leben, ihre Träume und Wünsche wurden nicht erfüllt und jetzt sucht sie keine Erklärung dafür, legt sich nicht zu dem richtigen Typen ins Bett, sondern findet in ihrer Außendarstellung eine “Entschuldigung” – wenn nicht gar eine “Rechtfertigung” – dafür in ihrer vorgeschobenen Religiosität.

Trotz ihrer hohen Hacken und ihrer kurzen Röckchen. Das sind die traurigen Fakten des Lebens einer an sich total süßen kleinen Türkin.