Brexit, Nexit, Frexit

Eine neue Chance für Europa?

Gestern war auf phoenix Thema u.a. der Brexit und die Wahlen in Frankreich. Es gab einen interessanten Bericht über England zu sehen, in dem eine junge Schottin vorgestellt wurde die eine Tweedmanufaktur leitet. Sie bedauerte die Globalisierung und die sich daraus ergebende Tatsache, dass wir zu einer Wegwerfgesellschaft verkommen sind, die immer mehr Billigmüll in Fernost produizieren lässt. Primark ist da ein gutes, bzw. schlechtes Beispiel.

Viele interviewte Menschen wiesen darauf hin, dass sie Briten, Schotten oder Iren seien, aber eben auch Europäer. Nur wollten sie sich nicht mehr weiter dem europäischen Diktat ergeben z.B. die Arbeitnehmerfreizügigkeit betreffend. Natürlich ist es für die Polen beispielsweise schön, wenn sie in England Jobs finden. Aber es können nun einmal nicht alle Polen, Bulgaren, Rumänen usw. nach England kommen. Was die EU-Politiker sich seinerzeit mit der Regelung gedacht haben, war mir schon immer schleierhaft. Kein Arbeitsmarkt kann grenzenlos Arbeitsplätze bieten. Und wenn z.B. Bulgaren nach Deutschland zum Arbeiten kommen und dann Deutsches Kindergeld für in Bulgaren lebende Kinder kassieren, dann läuft da gewaltig etwas schief.

Das Problem mit der EU war die Dominanz von drei Personen. Juncker, Merkel und Schulz. Einer unheiligen Mafia von Leuten mit völlig unterschiedlichen Zielen. Merkel ist einfach dumm und will den Dauergutmenschen geben. Schulz ist ein geltungssüchtiger Karrierist. Und Juncker eine linke Wehe par Excellence. Er selbst sorgte dafür, dass Firmen wie z.B. Ebay nach Luxembourg kamen, indem er – natürlich zu Lasten der anderen EU-Mitglieder – Steuergeschenke machte. Und als er, der Ministerpräsident einer mittleren deutschen Großstadt (Luxembourg hat 576.000 Einwohner), die Chance sah sich als sozusagen kleinster gemeinsamer Nenner an die Spitze der EU zu setzen, nutzte er sie selbstverständlich sofort.

Stellen Sie sich einfach mal vor die Tiere der afrikanischen Savanne würden ihren König wählen. Die Elephanten können die Löwen nicht leiden, die Nashörner beide nicht, die Zebras haben keine rechte Meinung und die Gnus laufen ohnehin den Zebras hinterher. Und so schafft man es irgendwann sich auf die Wühlmaus als kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen, zumal die Geschichte von den Elephanten und deren Angst vor Mäusen natürlich Quatsch ist.

In einer solchen EU, die zudem noch unter dem Konsenssystem krankt, kann man politisch nur wenig erreichen. Ein vom kleinsten gemeinsamen Nenner getragener modus operandi ist selten erfolgreich. Und dann wurde auch noch ignoriert, dass stolze Nationen wie England und Frankreich, aber auch z.B. die Polen, nicht unter dem Selbstauflösungs- und Selbstauslöschungswahn einer Frau Merkel leiden wollen. Die Menschen dort sind überzeugte Europäer, aber sie haben eben auch noch ihre eigene Nationalität. Und das ist auch gut so. Denn wenn wir alle gleich wären, dann würde ja genau das wegfallen was Europa so schön macht, nämlich die kulturelle und sprachliche Vielfalt. Die z.B. fehlt im arabischen Raum komplett. Es ist mehr oder minder egal in welches rückständige Araberland sie fahren. Sie finden überall den gleichen kulturell minderwertigen Müll vor.

Ich bin ein großer Verfechter der europäischen Idee. Aber nicht im Sinne einer europäischen Zentralregierung und auch nicht der gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen. Sie können einer jungen Nation wie z.B. Kroatien nicht aufoktroyieren, dass deren Arbeitsschutz deutschen Normen zu folgen hat. Deutschland schwimmt geradezu im Geld und in Kroatien muss man sich nach der Decke strecken. Freier Warenverkehr und gemeinsame Außengrenzen machen Sinn. Aber natürlich kann man den Schutz der Außengrenzen nicht allein den EU-Grenzstaaten überlassen. Der Grenzschutz muss ebenso wie das europäische Militär eine Gemeinschaftsaufgabe sein.

Natürlich glaube ich nicht daran, dass Putin in Europa einmarschieren wird. Aber in einer Welt mit drei großen Machtblöcken (USA, Russland, China) – und einem Subkontinent Indien mit einer gigantischen Bevölkerung – muss Europa aus rein geostrategischen Erwägungen heraus schon über ein gemeinsames Militär verfügen.

Auch eine gemeinsame Rüstungsindustrie würde Sinn machen. Und ob der Manager dann aus Frankreich, England oder sonstwoher stammt, das sollte nicht von Politikern beeinflusst werden, sondern so wie sonst auch in der freien Wirtschaft entschieden werden. Das funktioniert am besten, indem man solche Gemeinschaftsunternehmen einfach schnell an die Börse bringt. Was mit EADS Airbus ja auch prächtig funktioniert hat. Sozusagen aus dem Nichts wurde ein Unternehmen aus dem Boden gestampft, welches heute weltweit führend in der Luftfahrtindustrie ist.

Der Brexit ist insofern eine Chance für Europa weil das ganze verkrustete System durch ihn aufgebrochen werden könnte. Niemand hat ein wirkliches Interesse daran, dass der freie Handel mit den Briten eingeschränkt wird. Auch die Reisefreiheit dürfte für EU-Bürger wohl kaum eingeschränkt werden. Solange aber in Frankreich tausende von Negern hocken, die nicht von dort deportiert werden und alle nach England wollen, solange ist eine Abschottung der Briten nur nachvollziehbar. Zudem haben sie schon ein gewaltiges Moslemproblem, welches sie nicht lösen können solange sie sich an das hirnrissige EU-Recht halten.

Ich persönlich empfinde die Entwicklung wieder hin zu einem gesunden Nationalismus als durchaus sinnvoll. Denn es ist ein europäischer Nationalismus und nicht die Rückkehr zur Kleinstaaterei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Holland unter Geert Wilders seine Grenzen für mich dichtmachen will. Aber ich komme ja auch nicht nach dorthin, um den Marokkanern gleich dort auf Kosten der Holländer zu leben. Ich fahre allenfalls ins Outlet nach Roermond, um dort Geld auszugeben.

Auch den Franzosen würde es gut tun, wenn sie die Araber endlich aus dem Land jagten. Wer sich über Jahrzehnte mehrheitlich nicht integriert hat und daher zum Bodensatz der Gesellschaft gehört, der wird sich auch nicht mehr integrieren. Und nein, es sind nicht die Franzosen schuld. Schuld an der mangelhaften Integration ist einfach die arabische Kultur. Beispiel: Wenn ich in ein Land komme, so passe ich mich der dortigen Kultur an. Ich esse die Nahrung meines Gastlandes und ich kleide mich wie die Menschen dort. Ich würde nirgendwo in der EU als Ausländer auffallen. Weder esse ich meine Spaghetti mit dem Löffel, noch streue ich Parmesan über Meeresfrüchte oder trage gar Sandalen.

In Deutschland trinke ich (auch) Filterkaffee. In Kroatien habe ich für meine Kaffeemaschine im Supermarkt mal nach Filtertüten gesucht und konnte gar keine finden. Also trinke ich meinen Kaffee dort so wie es auch die Kroaten tun. Selbstverständlich trinke ich im Ausland kein deutsches Bier und ebenso selbstverständlich würde ich niemals Haggis essen. Aber es gibt in jedem europäischen Land genügend lokale Leckereien, so dass ich dort nicht meine eigene Kultur weiterführen muss. Und wer mal in Marokko sog. Spezialitäten aus der Tajine gegessen hat, der weiß, dass es sich dabei lediglich um eine rückständige Art der Nahrungszubereitung handelt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Lokalkolorit und netten Traditionen wie z.B. Weihnachtsmärkten oder Oktoberfesten und einer Parallelkultur. Derweil alle europäischen Nationalitäten weltweit die Gastgeberkulturen bereichert haben, haben die Araber und Türken sich weit überwiegend in Parallelkulturen eingerichtet.

Selbstverständlich werden sie daher nicht als Bereicherung, sondern als Fremdkörper empfunden.

Schauen Sie doch mal:

Oder wussten Sie, dass es in den USA eine Stadt namens Dearborn gibt, die praktisch komplett in muslimischer Hand ist, wo sie natürlich auch leben wie in der Steinzeit und sich benehmen wie wilde Tiere:

Ich hätte Verständnis dafür wenn amerikanische Patrioten sich demnächst bewaffnen und das aggressive Gesindel zusammenschießen.