Der Fall Al-Bakr und Julia Klöckners Unwissenheit

Kennen Sie das, wenn Ihnen jemand im Nachhinein sagt: „Ich habe es Dir schon immer gesagt„? Meine Mutter ist mir damit mein Leben lang auf den Keks gegangen. Sie wusste angeblich alles schon immer im Vorhinein. Und so bin ich mehrfach sitzengeblieben, wurde drogen- und alkoholabhängig und bin bekanntlich in der Gosse gelandet. Weil ich – wie mir mütterlicherseits vorhergesagt wurde – mein Studium nie abgeschlossen habe, kann ich mir u.a. nur einen C63 leisten und leide auch ansonsten schwer an meinem Leben als Teilzeitprivatier.

Hätte ich je auf meine Mutter gehört, dann würde ich heute in sowas wohnen …

reihenhaus

… würde sowas fahren …

passat

… und hätte mit ihr zwei Kinder.

tanja

Was für ein traumhaftes Leben, wird sich vielleicht der ein oder andere denken. Ich darf aber darauf hinweisen, dass das hübsche Kind seinerzeit 20 Jahre alt war und heute auch die 40 kratzen würde. Vermutlich würde sie sich immer noch gut halten, ich aber würde sie verfluchen, weil sie mir zwei Fesseln an die Füße gebunden hätte, auch Kinder genannt.

Jetzt bin ich natürlich etwas schlauer als meine Mutter und habe daher – zutreffend – schon immer vorhergesagt, dass wir uns mit den angeblichen Kriegsflüchtlingen aus Syrien haufenweise Terroristen ins Land holen werden bzw. geholt haben. Der Axtmörder von Würzburg, der Rucksackbomber von Ansbach und jetzt der Herr Al-Bakr aus Chemnitz, der mit 1,5 kg TATP herumhantierte. Der sog. „Mutter des Teufels„, wie der Sprengstoff in Fachkreisen auch genannt wird. Und jetzt hat der Kerl auch noch Selbstmord im Knast begangen, was das Blondchen Julia Klöckner zu folgendem Tweet veranlasste:

kloeckner-tweet-al-bakr

Nun gut, die Dame war mal Weinkönigin und ist in der CDU recht weit gekommen. Aber das ist Frau Merkel auch und die schaut weder halbwegs attraktiv aus, noch war sie jemals Weinkönigin. Intelligent genug, uns zigtausende tollwütiger Syrer ins Land zu holen war sie allerdings. Liebe Frau Klöckner, Selbstmord ist im Islam tabu. Es gibt eine Ausnahme: Den Jihad. Wenn Sie möglichst viele Ungläubige in den Tod reißen, dann ist der Selbstmord eine ehrenhafte Tat und löst Ihnen das VIP-Ticket direkt ins Paradies. Sie müssen nicht erst lange am Check-in-Schalter stehen, sondern werden direkt in die Allah-Lounge geleitet. Wo es Ihnen dann wie folgt ergeht:

Allah-arabische-Karikatur

Wenn Sie sich aber einfach im Knast selbst strangulieren, dann droht Ihnen dummerweise die Hölle. Insofern hat sich der Herr Al-Bakr keinen großen Gefallen getan. Und deshalb war mit diesem Selbstmord auch nicht zu rechnen, weshalb die sächsische Justiz auch keinerlei Fehler begangen hat und die ganzen idiotischen Rücktrittsforderungen des grünen und linken Rattenpacks daher auch völlig unbegründet sind. Dass aber ausgerechnet aus Reihen der CDU so eine Dummheit wie Frau Klöckners Kommentar geposted wird, ist nachgerade peinlich und leider Beleg von Frau Klöckners mangelhafter Kenntnis des Islam und der aus ihm resultierenden Triebfedern menschlichen Handelns.

Ich habe schon immer gesagt, dass wir uns mit den Muslimen Attentäter ins Land holen„. Aber nein, die kommen doch nicht mit den Flüchtlingen, hätten mir darauf die vielen angeblichen Spezialisten erwidert. Einer davon meinte mal, dass der IS die Herrschaften mit First Class Tickets der Lufthansa oder Etihad hier einfliegen würde, so viel Geld habe der IS. Nun, jetzt schaut es nachweislich doch etwas anders aus. Schlimmer aber noch ist, dass selbst die Syrer teilweise vor der Bedrohung durch die eigenen Landsleute warnen. Lesen Sie mal den SPIEGEL 40/2016. Da ist ab Seite 94 ein hochinteressanter Artikel über einen ehemaligen Häftling des IS, dem die Flucht nach Deutschland gelang und der es kaum fassen konnte hier in Deutschland einem ehemaligen IS-Peiniger wieder begegnet zu sein. Ich zitiere:

„Deutschland hat einen Fehler gemacht – Die Terroristen sind jetzt hier.“

Klarer und eindeutiger kann man es wohl nicht mehr ausdrücken!

Sehr viele Migranten kamen ohne Papiere in Deutschland an. Niemand konnte prüfen, wer da kam. Wie sollten die Behörden als Terroristen von Flüchtlingen unterscheiden? Aqil sagt: „Deutschland hat einen Fehler gemacht, all diese Menschen ins Land zu lassen. Die Terroristen sind jetzt hier.“

 

Er klappt seinen Laptop auf und zeigt auf den Screenshot eines Facebook-Profils. Ein grinsender Mann mit Sonnenbrille ist darauf zu sehen. Als Aqil dieses Foto das erste Mal sah, schnürte es ihm die Kehle zu. Er erkannte diesen Araber mit der Narbe auf der Stirn.

 

Der Mann stammte aus Kamischli, hatte nur wenige Straßen von Aqil entfernt gelebt, bis er 2013 plötzlich aus der Stadt verschwand, die zum Teil von den kurdischen YPG kontrolliert wird. Zur selben Zeit, so Aqil, seien auf dem damaligen Facebook-Profil des Mannes Bilder aufgetaucht, die ihn mit Kalaschnikow neben IS-Männern zeigten. Er war offenbar einer von denen geworden.

 

„Er ist das Böse, jeder in unserer Stadt wusste, dass er zu ihnen gehört.“, sagt Aqil und beißt sich auf seine Faust. Inzwischen hat der Mann ein neues Facebook-Profil, Fotos mit anderen IS-Kämpfern gibt es da nicht. Aqils Bruder war auf dieses neue Profil gestoßen und hatte es Aqil zugeschickt. Auch der neue Wohnort des Mannes war dort aufgeführt: Eine Stadt in Bayern.

Und in eben dieser Stadt läuft der IS-Terrorist nach wie auf freiem Fuße herum. Zwar wurde er auf Hinweis des Herrn Aqil polizeilich untersucht. Da er aber gerade nicht an einer Bombe bastelte oder mit dem IS whatsappte, konnte man ihm nichts nachweisen. Die Aussage des Herrn Aqil, dass es sich um einen IS-Terroristen handele, reichte der Polizei nicht aus, um den Mann zu inhaftieren. Wo kämen wir da schließlich auch hin, wenn von Opfern erkannte Terroristen einfach verhaftet werden könnten, ohne erst Gelegenheit zu einem Machetenanschlag oder dem Bau eines Bombengürtels bekommen zu haben?

Wissen Sie was ich machen würde, wenn ich ein irrer Dschihadist mit einem tiefsitzenden Hass gegen die westliche Kultur wäre? Ich würde mich auf den Weg nach Deutschland machen. Hier bekomme ich eine zwei-Zimmer-Wohnung auf Staatskosten, werde fürstlich versorgt und kann in aller Ruhe meinen Anschlag sozusagen auf Kosten der Deutschen Bürger vorbereiten. Ein paar Dutzend von denen sprenge ich dann eines Tages in die Luft und löse so mein VIP-Ticket ins Paradies. Denn daran glauben die irren Muslime tatsächlich, weshalb sie mit den Sprengstoffsuiziden auch so gar keine Probleme haben.

Aber das verstehen unsere sog. politischen Eliten vermutlich bis heute nicht, können sie sich soviel menschliche Dummheit gar nicht vorstellen. Versuchen Sie es doch einfach mal. Manchmal muss man erst in die tiefsten Abgründe menschlicher Dummheit geschaut haben, um zu begreifen was für ein naiver Einfaltspinsel man eigentlich selbst ist.

Besonders lustig ist die Annahme, dass der Herr Al-Bakr mit der deutschen Polizei zusammengearbeitet und irgendwelche IS-Strukturen verraten hätte. Er hätte bestenfalls gelogen wie das Schwein Harry S. und schlimmstenfalls geschwiegen, wie es der Parisattentäter Salah Abdeslam tut (http://www.spiegel.de/politik/ausland/salah-abdeslam-anwaelte-legen-mandat-nieder-a-1116216.html) was seine Anwälte zur Mandatsniederlegung veranlasst hat.