Der Koran sowie die muslimische Religionsausübung müssten nach dem Grundgesetz verboten werden

Anders als die Bibel ist der Koran nicht nur eine nette Aneinanderreihung von Geschichten an die man glauben kann und mag oder eben auch nicht. Der Koran ist gleichzeitig die verbindliche Ausformulierung der Gesetze Gottes (Scharia) die jeder gläubige Muslim zwingend zu befolgen hat. Wer jedoch als Muslim nicht gläubig ist, der ist wegen Abkehr vom Islam nach der Scharia zwingend mit dem Tode zu bestrafen. Daraus folgt, dass das muslimische Glaubensbekenntnis der deutschen Verfassung widerspricht, welche u.a. die Unantastbarkeit der menschlichen Würde, die Gleichheit von Frau und Mann sowie das staatliche Gewaltmonopol normiert. Damit ist es zwingend zu verbieten, denn es unterfällt als faktische Parallelgesetzgebung nicht mehr der Religionsfreiheit.

Man mag sich nur einmal vorstellen wir würden noch in alttestamentarischer Weise “Auge um Auge, Zahn um Zahn” handeln.

Zur Scharia siehe hier: http://www.igfm.de/themen/scharia/allgemeine-infos/die-scharia-eine-einfuehrung/. Es handelt sich hierbei immerhin um die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, die die Unvereinbarkeit der Scharia mit westlichen Menschenrechtsvorstellungen feststellt!

Jetzt möchte ich mich nicht mit einer theologischen Analyse des Koran beschäftigen. Weder fehlt mir die diesbezügliche Kompetenz, noch steht mir das zu! Jedenfalls darf ich aber kundtun, dass eine meiner Freundinnen zu Studienzeiten mal Deutsch und Religion auf Lehramt studierte. Und als ich ihr einmal bei einer Hausarbeit helfen wollte, musste ich mir einiges an katholisch theologischem Geschwurbel durchlesen. So eine gequirlte Scheiße habe ich selten in meinem Leben zuvor gelesen. Da werden aus dem Nichts irgendwelche völlig wirren Theorien gezaubert, die sich allein um sich selbst immer wieder im Kreis drehen. Sowie eher an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für unterbeschäftigte Gottesdiener erinnern, als dass sie denn irgendetwas mit einer Wissenschaft zu tun hätten. Und tatsächlich ist Theologie als Wissenschaft per se auch kompletter Humbug, ähnlich wie die Bachblütentherapie oder die Forschung zur heilsamen Wirkung von Edelsteinen.

Indes wird die Welt aber immer verrückter, je besser es uns geht, und so gibt es immer mehr Scharlatane die sich etwas Neues einfallen lassen womit sie Geld verdienen können. Nicht anders machte es die Katholische Kirche auch schon seit jeher. Als bestes Beispiel sei der, von Luther völlig zu Recht kritisierte, Ablasshandel genannt.

Meine Frage an alle Muslime ist die: “Warum tötet Ihr immer noch im Namen Eures Gottes?” Hinsichtlich des IS hat das die Tage (03.01.2016) ein Anrufer im Phoenix-Frühschoppen sehr gut beantwortet. Indem er sagte, dass die IS-Kämpfer aus ihrem eigenen Empfinden heraus gar keine Terroristen seien. Denn sie empfänden ihr Handeln als durch den Koran legitimiert. So sahen es dieser Tage offenbar auch die Saudis, die 47 Menschen hinrichteten. Darunter einen schiitischen Geistlichen. Sie taten dies auf Basis der Scharia!

Jetzt ist es eine Sache, ob mir die theologische Auslegung eines anderen Theologen nicht passt. Etwas völlig anderes ist es aber, ob ich ihn dafür gleich hinrichte! Man stelle sich doch bitte nur einmal vor, wenn nur wir Deutschen uns auf den archaischen christlichen Glauben zu Zeiten der Kreuzzüge zurückbesinnen würden. Dann müssten wir nämlich alle zu den Waffen greifen und jeden Muslim hierzulande damit niedermähen. Selbstverständlich tun wir das nicht, weil unsere inzwischen Jahrtausende alte Zivilisation uns gelehrt hat, dass jedes Menschenleben einen unschätzbaren Wert besitzt. Weshalb Straftäter hierzulande im Gefängnis landen. Und schon gar nicht Menschen wegen ihres Glaubens verurteilt und/oder gar getötet werden dürfen. Die offenbar steinzeitlichen Saudis sehen dies aber deutlich anders. Und sie berufen sich dabei auf die Scharia, mithin den Koran in dem diese festgeschrieben ist.

Der Koran passt ergo nicht in unsere säkuläre Gesellschaft. Dies erkannte nicht zuletzt schon Mustafa Kemal (Atatürk) recht früh: „Sollte ich eines Tages großen Einfluß oder Macht besitzen, halte ich es für das Beste, unsere Gesellschaft schlagartig – sofort und in kürzester Zeit – zu verändern. Denn im Gegensatz zu anderen glaube ich nicht, daß sich diese Veränderung erreichen läßt, indem die Ungebildeten nur schrittweise auf ein höheres Niveau geführt werden. Mein Innerstes sträubt sich gegen eine solche Auffassung. Aus welchem Grund sollte ich mich auf den niedrigeren Stand der allgemeinen Bevölkerung zurückbegeben, nachdem ich viele Jahre lang ausgebildet worden bin, Zivilisations- und Sozialgeschichte studiert und in allen Phasen meines Lebens Befriedigung durch Freiheit erfahren habe? Ich werde dafür sorgen, daß sie auch dahin kommen. Nicht ich darf mich ihnen, sondern sie müssen sich mir annähern.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Kemal_Atat%C3%BCrk)

Er hatte Recht, denn heute ist die Türkei bedauerlicherweise teilweise wieder deutlich hinter dem zurückgeblieben was Atatürk bereits 1932 formulierte: „Heute sind alle Nationen der Erde fast Verwandte geworden oder bemühen sich, es noch zu werden. Infolgedessen muss der Mensch nicht nur an die Existenz und das Glück derjenigen Nation denken, der er angehört, sondern auch an das Vorhandensein und Wohlbefinden aller Nationen der Welt … Wir wissen nicht, ob uns nicht ein Ereignis, das wir weit entfernt glauben, eines Tages erreicht. Aus diesem Grund muss man die gesamte Menschheit als einen Körper und eine Nation als sein Glied betrachten.

Dieses Ereignis könnte für den arabischen, aber auch für den europäischen Raum, der derzeitige Zusammenbruch vieler arabischer Staatswesen sowie der Aufstieg des IS sein. Und würden die Deutschen Atatürks Gedanken von der Menschheit als Körper und einer Nation als Glied gerade nicht so hoch halten, wo würden dann die vielen syrischen Kriegsflüchtlinge wohl verbleiben? Atatürk scheint nicht nur ein gebildeter, sondern auch ein sehr weise vorausschauender Mann gewesen zu sein. Schade, dass er keine geeigneten Nachfolger fand. Und noch bedauerlicher ist es, dass so viele seiner Landsleute heute einem “Möchtegern-Despoten” wie Erdogan zujubeln, anstatt sich für Atatürks Konzept der persönlichen Freiheit begeistern zu können. Ich führe dies darauf zurück, dass viele Türken hierzulande sowie auch in der Türkei bis dato immer noch mehr oder minder von der Hand in den Mund leben. Und daher vermutlich unter Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Da tut ein starker Führer gut, das ging den Deutschen bei Hitler ähnlich und wird künftig mit den anderen Migranten aus dem arabischen Raum wohl bedauerlicherweise auch nicht anders sein.

Weshalb ich die Befürchtung hege, dass sie sich nach diversen Enttäuschungen in unserer säkulären Gesellschaft wieder mehr und mehr in ihre Religion zurückziehen werden. Ein Religion die in letzter Konsequenz ganz offen dazu aufruft die Ungläubigen (Kuffar) zu töten.

Diese Kuffar sind aber dummerweise wir, die deutschen Nachbarn unserer möglicherweise künftigen Mörder. Die wir ins Land gelassen haben, weil unsere Humanitas uns dies in Zeiten derer Not gebot…