Der perfekte Mord? – Teil III

Die – von nicht ganz wenigen – mit Spannung erwartete Fortsetzung von:

http://www.jerkos-welt.com/schon-mal-ueber-den-perfekten-mord-nachgedacht/
http://www.jerkos-welt.com/der-perfekte-mord-teil-ii/

Manchmal bin ich echt froh, dass ich so viele Leser habe und darunter auch ein paar mit wirklich guten Ideen. Seit Tagen zerberste ich mir jetzt schon den Kopf darüber, wie ich meine reale Anwalts-Ex fiktiv abmurksen lassen könnte. Probleme bereitet im Moment noch die Art und Weise der perfekten Entsorgung, siehe: http://www.jerkos-welt.com/der-perfekte-mord-teil-ii/.

Meine Ex hatte diese – meine Spermien betreffend – ja zweifelsfrei auf dem Kasten:

jungs

Ihre Entsorgung betreffend ist aktueller Stand die Verarbeitung zu Hackfleisch. Aber ich kann ja nicht ca. 60 kg in wenigen Tagen auffuttern, geschweige denn, dass ich es wollte. Wird mir doch schon beim Gedanken an das geschlechtskranke Weib …

krank

… nur noch schlecht. Und leider habe ich keinen Fleischgroßhändler im Kundenkreis, dem ich die 60 kg Seuchenfleisch „unterschieben“ könnte, damit der die an irgendwelche Pferdefleisch-Lasagne-Produzenten weitervertickert. Und bevor Sie jetzt bei 60 kg auf den Gedanken kommen der Usmiani vögele fette Schweine, die Tante war so groß wie ich – also 178 – und hatte Hintern und Hupen.

Beweis:

mj

Aber „auffressen lassen“ wäre noch so eine Idee. Leider hat sich der immer hungrige Mann namens „Dolcett“ noch nicht mit mir in Verbindung gesetzt (http://www.jerkos-welt.com/wussten-sie-was-dolcett-ist/). Das wäre natürlich die perfekte Lösung.

Hallo Dolcett, bekommst Du bei nachfolgendem Photo immer noch keinen Hunger?

anwaltsbitchi

Das ist/war alles verdammt durchtrainiert. Schönes, festes Mädchenfleisch. Aus dem Hintern könntest Du Dir ein paar ganz feine Steaks schneiden, lieber Dolcett! Das Luder hätte sich übrigens die Hand gar nicht in den Schritt halten müssen. Es war ohnehin totalrasiert. Du müsstest die Sau also nicht einmal mehr abborsten, bevor Du sie verwurstest.

Das wäre ein perfektes Arrangement: Mein gedungener Mörder liefert die zerstückelte Anwaltsalte gut gekühlt einfach bei dem Dolcett ab, und der macht dann z.B. Bratwurst, Gulasch oder auch Rouladen aus der. Aber mir scheint, dass der gute Dolcett lieber selbst schlachten möchte. Hm, das dürfte mit dem gedungenen Mörder recht schwer zu terminieren werden/sein …

Ein werter Leser schlägt die Entsorgung wie im Beitragsbild vor:

Bin schon gespannt, wie du deine Ex zu Hackfleisch verwursten wirst.

Übrigens, Wildschweine haben kein Problem damit Menschenfleisch zu futtern. Das musst du nichtmal zu Hackfleisch verwursten. Nur die Knochen musst halt loswerden, aber das ist ja nicht so das Problem. Mit einem Vorschlaghammer irgendwo kleinhauen und die Splitter großzügig im Fluss/See versenken.

Ja, Aber! Möchte ich dazu einmal anmerken. Ich hielte diese Lösung für ein klein wenig zu – sagen wir mal – unelegant. Sie hätte zweifelsfrei den Vorteil, dass man das Weib nicht erst mühsam durch den Fleischwolf drehen müsste. Denn für diesen suche ich ja momentan geradezu händeringend nach einem Standort. Der Fleischwolf wäre jedenfalls ein elektrischer, so dass der gedungene Mörder sich nicht mehr als nötig anstrengen müsste. Das sähe beim Zerschmettern der Knochen mit dem Hammer dann schon deutlich anders aus, mal abgesehen davon, dass man das Anwaltsweib dazu ja erst mal fachgerecht entbeinen müsste. Zudem dauert es auch einfach zu lange, bis so Knochensplitter soweit von der Umwelt „verdaut“ sind, bis kein Genmaterial mehr nachweisbar ist. Nein, die Lösung gefällt mir noch nicht gut genug.

Es bleibt also daher vorerst bei der Hackfleischvariante. Und da habe ich gerade eine neue Idee. Natürlich fährt niemand 60 kg Hackfleisch durch die Gegend. Und schon gar nicht in Kühlboxen. Aber was wäre, wenn es sich um verarbeitetes Hackfleisch handelt? Beispielsweise in Form eines Dönerspießes. Ok. Das löst zwar noch nicht mein Problem, wo ich meine Ex von dem gedungenen Mörder zu Hack verarbeiten lassen könnte. Aber es macht die Entsorgung deutlich einfacher. Denn zwei gut gekühlte Dönerspieße (jeweils 50% Anteil Ex; der Rest kein Seuchenfleisch) kann man auch tagsüber ohne Probleme über die niederländische Grenze fahren. So mit Lieferschein, Rechnung und allem was dazu gehört. Was für ein Verdacht sollte da schon aufkommen?

Nun könnte der gedungene Mörder die zwei Dönerspieße einfach nächtens in z.B. die Maas werfen. Keine Sau käme bei einem eventuellen Restefund darauf, dass da ein liderliches Weibsbild entsorgt worden ist. Wollte halt einfach nur ein Döner-Türke die Abfallgebühren sparen. Als ob jemand einen Gentest hinsichtlich des Fleischmülls durchführen würde, um festzustellen, dass es sich am Ende um 50% Menschenfleisch handelte. Diese Variante der Entsorgung gefällt mir wirklich gut. Ich glaube dabei bleibe ich vorerst.

Bleiben jetzt nur noch zwei Probleme. Erstens immer noch der Ort der Hackfleischfabrikation und zweitens braucht der gedungene Mörder 60 kg Fleisch, weil ja das Döner nicht nur aus Hack bestehen soll. Obwohl, auch das geht: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/9416/doner-durfen-eigentlich-nicht-doner-heissen#gallery&0&0&9416. Danke liebes Internet. So kann ich mir 60 kg Fleisch sparen, will ich doch schlechtem Fleisch nicht noch Gutes hinterherwerfen. Bleibt aber immer noch das Problem des „Verhackfleischungsortes„. Was braucht man dazu eigentlich? Im Grunde genommen ein Badezimmer, einen Dönerspieß und vor allem einen tauglichen Fleischwolf. Da würde ich jetzt nicht unbedingt auf ein 49,00 EUR Produkt von Clatronic setzen. Besser ist sowas hier:

fleischwolf

Der ist mit 355,00 EUR zwar nicht ganz billig, aber für 120 kg pro Stunde vorgesehen und mit zwei Messern versehen. Damit müsste sich die schon vorzerhackte Anwaltstante doch recht gut verwursten lassen.

Jetzt braucht es noch das Badezimmer, um die in Kühlboxen gelagerten Leichenteile der Anwaltstante zu Hack und anschließend zu Döner zu verarbeiten. Vermutlich würde mich das auch ein paar EUR extra kosten, verlangte ich dem gedungenen Mörder doch noch so einiges ab. Aber immer noch besser als sich von irgendwelchen schwachsinnigen Bullen verhören lassen zu müssen. So eine aufgefundene Leiche ist halt einfach unschön. Und was weiß ich denn, welcher Hirni von Richter eventuell Haftbefehl gegen mich erlässt, z.B. weil ihm die Artikel auf diesem Blog nicht passen. 😉 Und es geht ja um den perfekten Mord. Der muss so unaufklärbar sein, dass ich im Zweifelsfalle Jahre später sogar behaupten könnte, ich hätte die Tante umbringen lassen, es aber keinerlei Indiz dafür gäbe. Ich würde dann mein „Geständnis“ einfach widerrufen und sagen, dass ich mir einen Spaß machen wollte.

Ein beinahe perfekter Mord ist erst kürzlich einem jungen Mann aus Bayern gelungen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mutmasslicher-moerder-aus-bayern-kruzifix-mit-datum-der-ermordung-taetowiert-14536451.html. Der Trottel hat sich aber doch tatsächlich das Datum der Ermordung seiner Ex – welches natürlich nur er kennen konnte – auf den Arm tätowiert. Ja wie bescheuert muss man denn sein?

Bleibt aber das Problem mit dem Badezimmer oder einem vergleichbaren Raum, in dem man Blut recht einfach wegwischen kann. Wichtig ist die Badewanne. Blut von Fliesen und vor allem von Fugen wegzubekommen verursacht eine Heidenarbeit. Das weiß jeder der schon mal „Der Tatortreiniger“ gesehen hat. In der Wanne läßt es sich hingegen einfach runterspülen. Und wenn die Wanne dann erst mal gut mit einem ordentlichen Wannenreiniger – und dazu bedarf es nicht einmal eines Tatortreinigers – durchgeputzt ist, dann ist auch nix mehr mit Genspuren, mittels derer die Anwaltsbitch noch identifiziert werden könnte.

Aber wo nur dieses verdammte Badezimmer mit Wanne finden?

to be continued…