Veränderte Reprise: Die neue Diskussion zum Doppelpass

Turkaraber wollen nicht Deutsche werden

(Erstveröffentlichung am 7.4.2016)

Ich selbst bin auch doppelter Staatsbürger und überlege mir einen Pass abzugeben. Nämlich den Deutschen. U.a. weil ich mich für die Dummheit der Deutschen schäme, die mehrheitlich nicht begriffen haben, dass qualitativ minderwertige Migration über kurz oder lang zu massiven Problemen führt und man nicht jeden Ziegenhirten oder Kralbimbo in eine moderne Wissensgesellschaft integrieren kann. Das beste Beispiel sind die Türken, die beim Erdogan-Referendum gezeigt haben, dass sie hier auch nach Generationen noch nicht angekommen sind. Dazu hat mir ein werter Leser den Link zu einem tollen Blogartikel gschickt (http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/17/eine-neue-heimat-fuer-gruene-und-erdoganwaehler-7601/), den ich auszugsweise zitieren möchte:

Zum famosen Abschneiden des Erdoganlagers gibt es etwa diesen nachdenklichen Beitrag über eine Art innertürkischen Rassismus, oder die Wortmeldung der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen, die ebenfalls kein Kind rechtskonservativer Traurigkeit ist: Als vehemente Kritikerin der deutschen Türkeipolitik sieht sie die Verantwortung bei Erdogans Netzwerken in Deutschland, die man jahrelang gewähren liess. Mutlu dagegen sucht und findet die Schuld auch bei der Integrationspolitik:

 

 

“Wir haben es nicht geschafft, ihre neue Heimat zu werden“

 

Man muss das ganz langsam lesen und nachdenken, was das bedeutet. Wir, die Deutschen, die, die ein grünennaher Funktionär als Köterrasse ebenfalls ohne juristische Konsequenzen bezeichnete, oder, die wir laut Kanzlerin schon länger hier sind, haben es nicht geschafft, die Heimat von Personen zu werden, die recht genau wissen, was Erdogan in den letzten Jahren getan und gesagt hat. Und ihn dann gewählt haben, und mit ihm eine Despotie auf Basis von Nationalismus und Islamismus, die nur dann mit den mitteleuropäischen Wertvorstellungen zusammen geht, wenn man zufälligerweise gerade eine ganze Panzerfabrik an das Regime liefert und es mit Milliarden bezahlt, damit es nicht wieder Migranten als erklärtes Druckmittel auf die Balkanroute entlässt. Wir hätten demzufolge die Verantwortung, auch die Heimat von jenen eilig zusammengetrommelten Leuten zu werden, die letzthin in meiner Heimatstadt teils vollverschleiert und teils mit der osmanischen Kriegsflagge durch die Stadt liefen, und das Zeichen der – nach unseren Vorstellungen – rechtsextremistischen Grauen Wölfe machten.

 

Deutschland ist bislang eher laizistisch und sogar so antinationalistisch, dass es seit dem heimatkritischen Kongress der Grünen in Bayern nach fast einem halben Jahr das erste Mal ist, dass ich von einem Grünen überhaupt das Wort Heimat in einem positiven Kontext vernehme.

 

Mutlu selbst forderte jüngst eine Sonderstaatsanwaltschaft gegen Hatespeech. Man sollte Migration als Chance und nicht als Überfremdung betrachten – letzteres sei ein Begriff der Rechtsextremisten. Nun wählt eine radikale Minderheit mit üblen Folgen für die Türkei einen Potentaten, neben dem auch deutsche Rechtsextremisten wie ein Kinderfasching in einer Kita in Berlin-Kreuzberg wirken. Sie bejubeln rassistische Ausfälle gegen die Deutschen und andere Europäer, und Aussagen, denen zufolge uns Erdogans Türken tatsächlich überfremden werden: Genau hier wünscht sich ein Grüner in Berlin für diese Leute mehr Heimat bei uns, die wir bereitzustellen hätten. Heimat, das nehme ich aus dieser Aussage mit, ist plötzlich doch gut, wenn jemand anderes sie kriegen soll. Nur für Deutsche ist Heimat riskant und gefährlich, und Mutlu geht aus guten, warnenden Gründen mit, wenn es darum geht., die Deutschen an ihre Verbrechen in Afrika des deutschen Vorvorvorvorgängerstaates unter Kaiser Wilhelm II. hinzuweisen.

Bemerkenswert fand ich den Satz „Heimat, das nehme ich aus dieser Aussage mit, ist plötzlich doch gut, wenn jemand anders sie kriegen soll.“ Dieser Satz kann einem Angst machen, denn er bringt zum Ausdruck, dass uns bestimmte Migranten unsere – deutsche – Heimat wegnehmen wollen und dies von der Politik befürwortet wird.

Schaut man sich die Integration vieler Türken an – es sind ja aktuell auf n-tv, N24 und phoenix viele Interviews mit Deutschtürken zu sehen – so stellt man fest, dass sie weit überwiegend miserables Deutsch sprechen. Wie kann das – vor allem bei jungen Menschen – überhaupt sein? Auch die Kopftuchtragerei und all die anderen Eigenarten der Türken zeigen, dass sie Deutschland – ich meine das deutsche Deutschland – nicht zu ihrer Heimat machen, sondern ihre rückständige türkisch-muslimische Kultur nach Deutschland importiert haben. Wenn es nach ihnen ginge, dann würden viele von ihnen Deutschland morgen am liebsten der Türkei anschließen und uns Deutsche alle vertreiben, so wie sie es mit Andersgläubigen und den Kurden in der Türkei ja schon durchexerzieren.

Als ich in Deutschland aufgewachsen bin ging ich eine Zeitlang einmal wöchentlich in eine jugoslawische Schule. Das sollte dazu dienen, dass ich mich in Jugoslawien in der Schule zurechtfände, wenn wir einmal dorthin zurückgehen. Zwar wünschte mein Vater sich das nicht aber wir hatten irgendwelche Probleme mit der Einbürgerung. Das muss man sich mal vorstellen. Ein perfekt Deutsch sprechender Oberarzt hatte Probleme mit der Einbürgerung. Heute kriegt jeder Kuffnuck den Pass hinterher geworfen. Viele Türken sprechen weder richtig Deutsch, noch haben sie einen Job, erhalten aber trotzdem einen deutschen Pass.

Wie auch immer, wir blieben hier und die einzigen Kontakte die mein Vater zu Kroaten pflegte waren zur Zeit des jugoslawischen Sezessionskrieges, als er u.a. Medikamentenlieferungen dorthin organisierte. Meine Eltern leben als Pensionisten inzwischen den Sommer über in Kroatien und sprechen die Sprache natürlich perfekt. Auch für mich ist Kroatien eine zweite Heimat, weshalb ich meinen kroatischen Pass auch nicht abgeben möchte. Und trotzdem bin ich hier großgeworden, mit deutscher Kultur und deutschen Freunden. Und hätte ich kroatische Freunde gehabt, so hätte das auch nichts daran geändert. Ich war lange Jahre mit einer Kroatin befreundet, die kein einziges Wort kroatisch sprach. Meine beiden Nichten kriegen Kroatisch beigebracht, damit sie die Möglichkeit haben sich dort unterhalten zu können, wenn sie z.B. dort Urlaub machen, weil meine Schwester ein Ferienhaus auf Pag hat. Aber sie sind deswegen nicht in erster Linie Kroatinnen. Ihre Heimat ist ganz klar Deutschland. Ihr Vater ist Deutscher und ihre Freunde sind Deutsche.

Warum hat meine Schwester keinen Kroaten geheiratet, wie es doch so viele Türkinnen mit ihren Landsleuten tun? Sie kannte keinen, wäre aber auch nie auf die Idee gekommen nach einem zu suchen. Und schon gar nicht war es der Wunsch meiner Eltern, dass meine Schwester jemanden aus ihrem „Kulturkreis“ heiratet. Und hier sind wir beim Knackpunkt weshalb die meisten Türken und Araber keinen deutschen Pass bekommen dürfen. Sie wollen nicht die deutsche Kultur annehmen. Sie wollen nicht leben wie Deutsche es tun. Sie wollen leben wie in der Türkei, nur eben in Deutschland. Mit kultureller Bereicherung hat das nichts zu tun. Es handelt sich um eine geistig hermetisch abgeschlossene Parallelkultur. Nicht die Türken werden von den Deutschen ausgegrenzt, sondern die Türken grenzen die Deutschen aus. Sie nehmen sich de facto deren Land und installieren dort dann ihre Mini-Türkei. Duisburg Marxloh ist nur ein Beispiel für diese türkische Art der Landnahme.

Hier hätte die deutsche Politik in der Vergangenheit viel härter durchgreifen müssen. Offensichtlich auch in der zweiten Generation nicht integrierte Migranten hätten des Landes verwiesen werden müssen, anstatt ihnen den deutschen Pass zu geben. Ich kann einem Schaf einen Wolfspelz anziehen, es bleibt aber trotzdem ein Schaf. Deutscher wird man nicht durch einen Pass. Deutscher muss man im Herzen sein. Wer das nicht ist, der hat hierzulande nichts verloren und sollte wieder zurück in die Heimat seines Herzens gehen bzw. dorthin abgeschoben werden.

Ach ja, bevor ich es noch vergesse. Ich habe die deutsche und die jugoslawische Staatsbürgerschaft besessen. Aus der jugoslawischen Staatsbürgerschaft wurde später die Kroatiens. Der Grund warum dies nach deutschem Recht zulässig war ist der, dass ich als allein Deutscher seinerzeit in Jugoslawien/Kroatien keine Immobilien hätte vererbt bekommen können.

Sehen Sie es mir bitte nach, ich liebe meine kleine Insel und meine dortige Wohnung. Und bin doch gerade wieder winters hier. Keine Ahnung was mich dahingehend bewegt. Vielleicht bin ich auch einfach nur ab und an gerne wieder in Deutschland. Worauf ich mich morgen jedenfalls maximal freue ist die köstliche Ente beim besten Chinesen Wuppertals. Vorher kaufe ich mir noch den SPIEGEL, den ich dann abends im Restaurant lesen werde.

6 Kommentare

  1. Ich habe da eine Theorie: Ein Volk braucht eine Nation und eine Führung. Das haben die Türken mit Erdogan – oder auch die Ungarn etc. Sogar Trump repräsentiert ‚America‘.

    Deutschland und die Schweiz haben aber nur Laberparlamente. Die Bürger sind, Gutmenschen, untereinander zerstritten oder indifferent. Nur das Geld und das Ego zählt.

    Türken hingegen haben einen Nationalstolz und den gibt ihnen Erdogan. Darum halten sie auch zusammen und werden gegen die Deutschen, welche als Volk nicht mehr existieren gewinnen – das heisst mit den anderen Wilden die Macht übernehmen. Weg aus D wer jetzt noch kann!

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Die Kroaten haben auch ihren Nationalstolz, brauchen dafür aber keinen politischen Repräsentanten, weil sie kein Volk von ungebildeten dummen Mitläufern (wie viele Türken) sind.

      Aber bei uns gibt es auch nicht solches Gesocks wie das deutsche linksrotgrüne Rattenpack. Kroaten mögen sich untereinander oft nicht grün sein. Aber im Zweifelsfalle eint sie ein verbindendes Element, nämlich ihre Heimat, die sie noch 1995 mit ihrem Blut verteidigen mussten.

      Die Deutschen hingegen sind zu einem Volk von heimatlosen Gesellen verkommen. Und wer keine Heimat mehr kennt der lässt sein Territorium eben von jedem besetzen.

  2. Wer keine Heimat mehr kennt, lässt sein Territorium von jedem besetzen. Treffender wurde es noch nie ausgedrückt. Das ist das Kernproblem bei den Deutschen. Wegen des ewigen Schuldkultes wurde ihnen jegliche Form von Patriotismus abtrainiert. Aber vielleicht ist gerade deshalb diese Invasion von kulturinkompatiblen Horden aus Islamistan und Negerien eine Chance, endlich aufzuwachen. Was nämlich Heimat wirklich bedeutet, erkennt man dann, wenn man ihrer verlustig geht.
    Liebe Grüsse an alle,
    Charles

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Ich würde mir wünschen die Bayern spalten sich von Deutschland ab und tun sich mit den Österreichern zusammen. Jedenfalls schätzen die Bajuwaren ihre Heimat noch und produzieren solche „Ausländer„:

      Asül war bis 2011 türkischer Staatsbürger, dann gab er seinen türkischen Pass zurück. Auf Initiative des damaligen Staatsministers und Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, ist er seit 2004 „Botschafter von Niederbayern“.“ (Wikipedia)

  3. Dwarsdryver sagt:

    „Deutscher muss man im Herzen sein“ – Genau so ist es!
    Tonangebend waren hier viel zu lange armselige Figuren wie die Grünen Khmer u.a. Vaterlandsverächter. Nun, der Wind dreht sich gerade und oben genannte sehen sich nun zwischen den Stühler wieder. Und dass ist gut so. Denn man kann die ganze „Flüchtlingsthematik“ auch als eine Art sozialeugenisches Programm sehen, an dessen Ende die Gesellschaft von Degenerationserscheinungen befreit ist. Das geht natürlich nicht ohne Opfer ab. 🙂

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Bleibt nur zu hoffen, dass es die richtigen Opfer trifft. Und das sind m.E. nicht primär die sog. „Flüchtlinge„, die durch Falschinformationen und Naivität dazu verleitet wurden sich auf den Weg ins Sozialleistungsparadies Deutschland zu machen. Wenn jemand eingekerkert gehört, dann sind es Merkel und ihr Politbüro – Linke und Grüne incl. – sowie deren Wähler, die diesen Irrsinn in noch eine Verlängerung votiert haben.

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