Droht Spanien der Bürgerkrieg?

Lernt Europa eigentlich nie?!

Ich stamme bekanntlich aus dem ehemaligen Jugoslawien, welches sich mitten in Europa durch einen Bürgerkrieg im Jahre 1995 vollends zerlegte, indem die tapferen Kroaten in der Operation Oluja die Serben endgültig aus Kroatien herauswarfen. Nicht alle Serben wohlgemerkt, sondern nur die, die ihr vermeintliches Territorium auf kroatischem Boden an Großserbien angliedern oder zumindest serbische Enklaven bilden wollten.

Europa hat Kroatien seinerzeit in einer bemerkenswert feigen Art und Weise im Stich gelassen. Denn die meisten europäischen Politiker sind nicht mehr wert als ein Haufen Hundekot und feige bis ins Mark. Vor allem die deutschen Politiker, die immer einen Grund finden ihr Versagen zu entschuldigen. Mal stellt man sich nicht auf eine Seite weil man angeblich im zweiten Weltkrieg miteinander verbündet war, Stichwort: Ustascha (http://www.jerkos-welt.com/sind-die-kroaten-nazis-der-spiegel-behauptet-es/). Dann möchte man in Europa keine Führungsrolle übernehmen, weil man ja mal Nazi war. Eigentlich können Sie als deutscher Politiker jeden nur erdenklichen Schwachsinn anstellen, incl. der Flutung Deutschlands mit arabischen Horden. Sie müssen sich nur darauf berufen, dass die Deutschen mal Nazis waren und haben sofort eine Entschuldigung für Ihr noch so falsches Verhalten. Und dann prügeln Sie am besten noch auf den Ungarn herum, die von einem angeblichen Nazi regiert werden und schon scheint Ihnen die politisch korrekte Sonne aus dem Hintern.

Überhaupt ist die Nazikeule die genialste Waffe der Welt, denn sie lässt sich sogar gegen sich selbst einsetzen, ohne dass man sich damit schadet!

Jetzt war Jugoslawien ein Produkt des zweiten Weltkrieges. Den Menschen in Kroatien waren Italien und Österreich schon immer näher als die orthodoxen Serben. Ihren ersten König hatten die Kroaten ab 910 mit Kralj Tomislav. So schaute Kroatien seinerzeit aus:

(Quelle: Wikipedia)

Es fehlte Istrien, dafür gehörte ein großer Teil Bosniens dazu, welches bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist, weil die Weltgemeinschaft seinerzeit beschlossen hat, dass Bosnien-Herzegowina ein eigener Staat bleiben sollte. Anstatt die Muslime von dort zu vertreiben, akzeptierte es das ach so tolerante Europa, dass der Verräter Alija Izetbegovic Bosnien den Türken zum Geschenk machte (http://www.trt.net.tr/deutsch/welt/2017/10/19/izetbegovic-vertraute-bosnien-herzegowina-erdogan-an-830637):

Sein Vater habe sich für einen Frieden in seinem Land stark gemacht und sich für Gerechtigkeit auch während des Kriegs (1992-1995) eingesetzt. Vor seinem Tod habe er unter anderem mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan gesprochen. Er habe die Führungskräfte von Erdoğan gesehen und ihm Bosnien-Herzegowina anvertraut. Erdoğan gehe sehr behutsam mit Bosnien-Herzegowina um und die Türkei unterstütze sie in allen Bereichen, erklärte Bakir Izetbegovic.   

Vielleicht sollten Serben und Kroaten sich endlich miteinander verbünden und da unten einmal richtig aufräumen. Aber dann würden irgendwelche bescheuerten Europapolitiker ihnen sofort in den Arm fallen. Allen voran die dicke Merkel, die sich ja die Muslimisierung Deutschlands dringend herbeiwünscht.

Kennen Sie den Spruch „Reisende soll man nicht aufhalten„? Wenn jemand nicht mehr mitspielen mag, dann kann man ihn auch nicht dazu zwingen, und schon gar nicht mit so einem Blödsinn wie einer Verfassung. Und so war ein Teil von Holland eine spanische Kolonie, ebenfalls wie Argentinien. Die Brasilianer sprechen bekanntlich Portugiesisch, weil sie mal zu Portugal gehörten. Und das vereinigte Königreich zeigt in aller Überdeutlichkeit den Zerfall einer einst so großen Nation. Am Ende entscheiden nicht Verfassungen darüber in welcher Zusammensetzung Menschen leben wollen, sondern die Menschen selbst. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Krim, die nichts weiter wollte als heim ins Reich.

Anders als früher bekriegen wir uns in Europa bei Konflikten aber nicht mehr direkt, weshalb es eine Chance gäbe für eine friedliche Abspaltung der Katalanen. Oder zumindest Sonderrechte wie sie die Basken besitzen, die ja irgendwann auch den Terrorismus aufgegeben und sich mit Spanien arrangiert haben. Aber statt Katalonien als das zu sehen was es ist, nämlich ein eigenes europäisches Volk mit einer eigenen Sprache, erachten die unfähigen Politiker Europas das als ein innerspanisches Problem. So wie auch die Abspaltung von Slowenien und Kroatien als ein innerjugoslawisches Problem erachtet wurde. Und in welch grausamem Krieg und Terror durch die seinerzeit in Jugoslawien dominierenden Serben das mündete ist allseits bekannt.

Denkt man nur ein wenig nach, dann stellt man sich unweigerlich die Frage, warum mit Katalonien nicht gehen soll was mit Andorra, San Marino, Liechtenstein und Monaco doch fabelhaft funktioniert. Nun ist Katalonien zwar etwas größer, aber welche Rolle spielt das? Ganz sicher werden die Katalanen weder Grenzen zu Spanien hochziehen, noch eine eigene Währung einführen. Die Monegassen spielen ja auch in der französischen Liga mit, wo liegt also das Problem mit dem FC Barcelona?  Die ganze Diskussion, ob die Katalanen dann aus Europa herausfielen, ist völlig weltfremd und zeigt die furchtbare bürokratische Verkopftheit der europäischen Gerontokraten auf. Katalonien hat sowieso schon eine eigene Polizei (mossos d’esquadra), die die Exekutivgewalt ausübt und als ziemlich harte Truppe gilt, sowie ein eigenes Parlament. Es ist also durchaus in der Lage sich selbst zu regieren und benötigt die Spanier zu rein gar nichts.

Jetzt muss man natürlich noch berücksichtigen wie die Katalanen unter Franco zu leiden hatten, incl. des Verbots ihrer Sprache. Und wer ist der direkte Nachfolger Francos? Richtig, König Juan Carlos I. Ausgerechnet der Sohn dieses Weiberhelden regiert heute und stellte sich direkt auf die Seite des spanischen Teils der Nation. Ungeschickter hätte er nicht handeln können.

Aber – wie immer – geht es hauptsächlich ums liebe Geld. Kann indes die Tatsache, dass die Katalanen keine Lust mehr haben in so starkem Ausmaße den Rest Spaniens zu finanzieren, es wirklich wert sein, dass es zu einem Bürgerkrieg mit all seiner Zerstörung und seinen Grausamkeiten kommt? Und wie würde sich eine katalanische Fluchtwelle auf den Rest Europas auswirken. Denn stellen Sie sich bitte mal vor eine Million Katalanen machen sich auf den Weg nach Deutschland oder Frankreich oder wohin auch immer sie wollen. Denn diese Menschen könnten wir keinesfalls aufhalten.

Und noch eine Million Flüchtlinge kann z.B. Deutschland einfach nicht mehr verkraften. Wir haben ganz einfach nicht nochmal 50-100 Milliarden pro Jahr übrig, sondern gehen jetzt schon auf dem Zahnfleisch. Natürlich würden bei den Katalanen nicht die vielen Strafverfolgungs- und Haftkosten dazu kommen, die die Bilanz der sog. „Flüchtlinge“ aus dem arabischen Raum so schlecht aussehen lassen. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass auch die finanziellen Mittel Deutschlands begrenzt sind. Und denken wir besser gar nicht daran, dass sich die Griechenlandkrise wiederholen könnte und Deutschland zu seinen Euro-Rettungsverpflichtungen stehen müsste. Dann können wir den Laden dicht machen, denn ich jedenfalls werde nicht so bescheuert sein und Deutschland auch nur einen Cent Kredit zu geben. Mit einer AfD Bundesregierung, die die Araber interniert und vertreibt gerne, nicht aber mit der bescheuerten Merkel und ihren linken Flüchtlingsfreunden.

Und was wäre, wenn sich ein bis zwei Millionen der 7,5 Millionen Katalanen auf den Weg machen? Müssten wir dann die vielen nichtsnutzigen Araber und Türken rauswerfen oder schlimmstenfalls entsorgen, um unsrer Loyalitätspflicht hinsichtlich unserer europäischen Brüder nachkommen zu können?

Sie sehen, Katalonien kann sehr schnell zu einem gesamteuropäischen Problem werden, weshalb sich auch Europa jetzt darum kümmern sollte!

2 Kommentare bei „Droht Spanien der Bürgerkrieg?“

  1. Volker Hildebrandt sagt:

    Schade dass man Jerko’s Gedanken ueber Katalanien nicht im Der Spiegel veroeffentlichen wird. Besonders interessant der Gedanke die Abspaltung als Separatregion mit Andorra, San Marino, Liechtenstein und Monaco zu vergleichen, wo es ja auch gut funktioniert.

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Lieber Volker,

      vermutlich wissen die meisten Menschen gar nicht wo Andorra überhaupt liegt.
      Weshalb ich mir erlaubt habe folgende Graphik zu erstellen:

      Andorra la Valetta

      Möglicherweise kommt jetzt doch der ein oder andere „Unbildungsbürger“ auf den Gedanken sich über über kleine Länder mit offensichtlich sehr hoher Anziehungskraft mal Gedanken zu machen. Denn das jährliche Durchschnittseinkommen in Andorra lag 2013 bereits bei 41.460 US$ (Durchschnitteinkommen Andorra)

      Andorra liegt zwischen Katalonien und Frankreich!!!

      Sind die jetzt alle neuerdings nicht mehr in Europa? Müssen wir noch die Caymans austrocknen, weil wir keine eigenen Steuerschlupflöcher innerhalb Europas haben?

      Oder warum lassen die Iberer Andorra gewähren und fordern den Katalanen mehr und mehr Steuern ab? Wird vermutlich an irgendeinem uralten Staatsvertrag liegen und nicht an finanziellen Interessen einer kleinen spanischen Elite, die in Andorra ihr Geld in Sicherheit weiß.

      Viele Grüße von der Insel, auf der es gerade donnert und blitzt wie Sau, auf die große Insel mit den vielen Surfbrettern
      Pozdrav Jerko

Kommentare sind geschlossen.