Ein Grund mehr AMG zu fahren

Denn das Leben ist einfach zu kurz

Damit eine liebe Leserin nicht noch länger auf meine Klageduplik in Sachen ass. iur. Jerko Usmiani ./. Land Nordrhein-Westfalen warten muss, habe ich diesen Spontanbeitrag schnell dazwischen geschoben.

Wie ich schon mal geposted habe, hat mein bester Kumpel sich nach eingehenden Beratungen von ursprünglich dem SL 63 AMG (R230 Facelift) via eines kurzen gedanklichen Umweges über den ML 63 AMG am Ende dann doch zu einem W204 C63 AMG (Facelift) umentschieden, und zwar in der Brabus-Variante mit 534 PS. Er mag es halt – so wie ich auch – lieber etwas dezenter, weshalb es natürlich auch bei ihm das T-Modell wurde. Denn Limousinen oder gar Coupés fahren bevorzugt die Jungs vom Bosporus, sofern sie sich das natürlich überhaupt leisten können. Und für die, die es nicht können, gibt es selbstredend auch Hilfsmittelchen, damit sie Aischa wenigstens glauben machen können sie hätten nicht nur was in den Armen sondern auch in der Hose. So was z.B.:

Ja, was das Faken betrifft liegen die Türken/Araber weltweit ganz weit vorne. Und so kommt auch dies hier aus der Region der Bückbeter:

(Weitere lustige Beispiele hier: http://www.autobild.de/bilder/pagani-replik-andere-schrullige-nachbauten-3770440.html#bild1)

Wäre es nicht so traurig, so müsste man sich eigentlich totlachen!!!

Mein Kumpel war anfangs ein wenig maulig, weil sein Brabus wohl nicht den Krach produziert den mein kleiner Krawallmacher so von sich gibt. Inzwischen ist er mit dem Auto aber überglücklich und hat gestern einen phänomenalen Schnitt auf der Strecke von München bis nach Münster hingelegt, bei dem selbst ich alter Raser voller Respekt meinen Hut ziehen muss, da ich das mit dem R129 500 SL selbst erst einmal auf dem Weg von Wuppertal nach München geschafft habe, allerdings bin ich nachts um 03.00 Uhr losgefahren und über die Sauerlandlinie, derweil mein Kumpel gestern um 19.39 in Münster via A3 aufschlug.

Aber bitte sehen Sie selbst:

Der Schnitt von 160 km/h ist anlässlich einer Pinkel- und Tankpause in der Tat sensationell, wobei der Füllstand des Tankes auch exakt hinkommt, denn bei zügiger Fahrt sind nun einmal nicht wesentlich mehr als 330 km drin. Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Jetzt muss man fairerweise natürlich dazu sagen, dass er am 24.12. um die Uhrzeit auf einer praktisch leeren Autobahn unterwegs gewesen sein wird. Und natürlich auch relativ wenig Baustellen auf der Strecke hatte, die ich ja selbst erst vor einer Woche zurücklegen durfte. Nichtsdestotrotz zeigen 160 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit in besonderer Art die Fähigkeiten eines AMG auf. Es fährt sich mit ihm einfach sehr entspannt sehr schnell. Wenn Sie mich fragen wie oft ich mit meinem kleinen Lasteselchen schon überholt worden bin, dann muss ich verdammt lange zurück denken bis mir der 997 Turbo einfällt, der mir mal bei München am Heck hing, als ich schon knapp 6 Stunden Fahrt incl. Staus ohne Ende im letzten Sommer in den Knochen hatte. Na dann fahr doch bitteschön vorbei, Du Rotzbengel mit Deinem Münchener Kennzeichen.

Ich verstehe ja schon lange nicht mehr, warum sich Menschen schnelle Autos kaufen, um dann damit langsam zu fahren. Vor allem die alten Säcke in ihren 911ern leuchten mir nicht so recht ein. Wie ich sowieso nicht verstehen kann, warum sich jemand ein Auto kauft in das nicht einmal eine Kiste Bier hineinpasst. Da fällt mir gerade eine köstliche Werbung ein:

Jetzt könnte ich mir natürlich keinen 139 Dezibel lauten Aventador leisten, wie der Herr Wiese (http://www.autozeitung.de/lamborghini-aventador-pirelli-edition-tim-wiese-124996.html) …

Tim Wiese, der ehemalige Torwart von Werder Bremen, wird seinen jüngsten Ausflug nach Hamburg soll schnell nicht vergessen. Beamte der Soko Poser haben seinen Lamborghini Aventador überprüft und kurzerhand stillgelegt.

… aber für einen Gallardo LP570 würde es schon noch reichen.

Nur passt da ja auch keine Kiste Bier rein. Und der kleine Packesel auf Koks läuft erst 11/2019 aus der Abschreibung heraus. Also habe ich noch einige Zeit, um über mein neues Auto nachzudenken. Jedenfalls sind 139 Dezibel schon derart laut, dass dauerhafte Gehörschäden drohen (http://www.sueddeutsche.de/wissen/laerm-wie-laut-ist-welcher-laerm-1.632597).

Über 120 dB (A) erreichen startende Düsenflugzeuge, Explosionen und manches Rockkonzert.

Nun ja, der Explosionslärm wird den muslimischen Sprengstoffattentäter nicht weiter stören, ebenso wie der Lärm seines Aventadors den ohnehin weitestgehend gehirnbefreiten Herrn Wiese. Aber auch ich empfinde es als sehr störend, wenn Autos im Stand zu laut vor sich dahinbollern. Ich habe das mal in Düsseldorf mit einer Bekannten erlebt. Da stand ein Audi R8 neben uns. Zwei Turkaraber darin. Das Ding machte im Stand einen Krach, dass man sein eigenes Wort beinahe nicht mehr verstand. Ich rollte langsam an ihnen vorbei und trat dann im Leerlauf einmal voll aufs Gaspedal. Denen dürften die Ohren geplatzt sein in ihrem erbärmlichen 5 Liter Rasenmäher.

Nichts gegen Lautstärke, aber bitte nur während der Fahrt!

Die Herren werden sich heute besprechen und dann vermutlich morgen mit ihren Rennlastern nach Düsseldorf zum Steakwellness fahren. Im Moment ist das Nächtigen im Nikko sehr günstig. Das ist für mich immer noch ein Geheimtipp in Ddorf, vor allem wegen seines Pools mit dem genialen Blick über die Stadt. Außerdem habe ich an das Nikko nur die allerbesten Erinnerungen, habe ich doch in diesem Pool mit meinen 34 Lenzen die Figur einer damals 39-jährigen Unternehmerin aus dem Hessischen abchecken dürfen, sie für gut befunden und die Dame dann im Anschluss an „Der Teufel trägt Prada“ bis nahe zu ihrer Bewusstlosigkeit durchgenommen.

Ich kann so was wirklich. 😉

Das ROCCA IM GEHRY’S hat morgen jedenfalls geöffnet. Und die Steaks dort sind immer einen Besuch wert, siehe:

Danach kann man sich dann noch die ganzen Pseudos in der Meerbar zu Gemüte führen. Gottseidank scheint das ehemalige Jbriel, welches nunmehr unter Club Amber firmiert, derzeit geschlossen zu haben, so dass wir uns nicht auch noch die ganzen Ostblocknutten Düsseldorfs anschauen müssten, wobei es von denen auch in der Meerbar schon genug gibt.

Zuerst aber muss ich noch ein paar Rechnungen für 2014 schreiben, welche ich einem Düsseldorfer Anwaltsarschlochkunden mit Sitz auf der Kö von Anwalt zu Anwalt zustellen lasse. Am 29.12. geht dann der Mahnbescheidsantrag raus. Es ist wirklich zum Kotzen mit diesen Anwälten. Früher mal war das ein ehrenvoller Beruf. Juristen gehörten zur gesellschaftlichen Elite. Menschen wie Goethe und Jacob Grimm waren Juristen, ebenso Kurt Tucholsky. Heute hingegen sind aufgrund des lange Zeit fehlenden NC viele Anwälte der Armut und dem Prekariat näher als so manche Prostituierte. Wer weiß das besser als meine Anwalts-Ex – die Fachanwältin für Lutsch mit Schluck statt Spuck sowie Medizinrecht – die im Monat weniger Umsatz macht als so manche Prostituierte in der Woche.

Ich wünsche einen schönen ersten Weihnachtstag!