Ein weiterer schöner Tag auf der kleinen Insel

Von den Freuden des "einfachen Lebens"

Teilweise sind die Suchbegriffe unter denen ich so gefunden werde wirklich zum Schmunzeln, gestern war es „Hoffentlich wird Kroatien nie Neger u. Muslime haben„.

Nun ist es ja nicht so, dass wir keine Muslime bei uns hätten. Aber es sind eben bloß 1,4% und sie sind normale Kroaten, nur eben mit einer etwas anderen Religion. Sie trinken Alkohol, gehören nicht der Unterschicht an und vögeln keine fetten Kopftuchmülltonnen. Und daher ist uns die Form ihrer Kirchturmspitzen herzlich egal. Auch vermehren sie sich nicht wie die Karnickel, heiraten auch Christen und streben nicht die Weltherrschaft durch das massenhafte Gebären von intermuslimischen Kopulationsprodukten an.

Auch gegen Neger an sich haben wir hier nichts. In Piran, das ist direkt nebenan in Slowenien, ist ein Neger sogar einziger Bürgermeister Europas (http://www.jerkos-welt.com/un-schweden-bald-drittweltland-neger-araber-muslime-lassen-schweden-verarmen/). Aber der Mann ist ja auch Arzt, hat in Zagreb studiert und ist mit einer Kroatin verheiratet.

Schon irgendwie lustig einen Neger Slowenisch sprechen zu hören, welches in meinen Augen so eine Art bäuerlicher Dialekt des Kroatischen ist. Das ist so ähnlich, als ob ein Nääscher sächseln würde.

Peter Bossman ist eben aber kein ungebildeter, kleinkrimineller, ziegenblutsaufender Hirte aus dem Kral im Kongo, der es illegal mit irgendeinem Flüchtlingsseelenverkäufer nach Europa geschafft hat, weil die bescheuerten Italiener ihn aufgesammelt haben, statt ihn im Mittelmeer zu versenken. Und allein mit diesen primitiven Negern hat wohl jeder seine Probleme, weil sie ganz einfach nicht nach Europa passen, und schon gar nicht in den Massen, wie sie sich jetzt auf den Weg zu uns machen.

Gestern war ich auf Ilovik.

Auf dem Weg dorthin schoss ich u.a. ein paar schöne Panoramen …

Als Lektüre zum Mittagessen nahm ich mir „Halleluja“ von Joachim Fernau mit.

Ja ja, der Usmiani mal wieder, liest natürlich Bücher eines ehemaligen Kriegsberichterstatters der Waffen-SS, wird das linke Gesindel jetzt ganz sicher wieder denken, sofern es überhaupt über soviel Bildung verfügt.

Sein Buch Halleluja. Die Geschichte der USA nannte sie als Beispiel für damaligen westdeutschen Antiamerikanismus und zitierte die Fernau-Prognose, ein „Sieg“ des „Amerikanismus“ werde „die menschliche Rasse auslöschen“ (Wikipedia)

Janü, man muss ja nicht jedes Wort stets auf die Goldwaage legen, jedenfalls hat Fernau einen sehr amüsanten Schreibstil und nur weil der gute Mann mal als Soldat ein paar Durchhalteartikel geschrieben hat, muss er ja kein schlechter Schriftsteller sein. Sowas geht dem linken Rattenpack aber nicht in den Kopf. Bei dem kommt es nämlich nicht auf die Qualität einer Arbeit an, sondern allein darauf, ob sie politisch korrekt ist.

Und das war Fernau schon 1977 nicht, als er vorbenanntes Buch schrieb. Das hat aber 1977 auch niemanden interessiert, denn da durfte man in einem freien Deutschland noch seine freie Meinung sagen, was der aktuelle Linksfaschismus mehr und mehr verbietet. Ich erlaube mir hier – einmal mehr – den Hinweis auf einen Wuppertaler KHK, der meint einschätzen zu können was – durch mich angeblich begangene – Volksverhetzung sei.

Das hier steht jedenfalls auf der Rückseite von Fernaus überaus kurzweiligem Werk „Halleluja„:

Und seit 1977 hat sich am selbstverschuldeten Elend der Neger nur eines geändert, nämlich, dass sie es inzwischen höchstpersönlich nach Europa bringen.

Ich kann nur immer wieder den Praxisnutzen des kleinen Rennlasters betonen. Nachdem ich die letzten zwei Paar Skier vorläufig in den Keller geräumt hatte, nahm ich mein Pininfarina Klapp-Mountainbike heraus und packte es in das 520 PS-Lasteselchen.

Am Pier wartete ich gemeinsam mit ein paar Leutchen.

Das Wetter hatte sich inzwischen etwas eingetrübt, was mir aber durchaus Recht war, denn ich wollte ja nicht unbedingt bei praller Sonne Mountainbiken. Jedenfalls lernte ich die wohl niedlichste Hündin der Welt kennen. Gestatten: Daisy aus Slowenien:

Jetzt bin ich wahrlich absolut kein Hundefan. Aber die hätte ich am liebsten geklaut!

Dann kam das Boot …

… und für 25 Kuna (10 für das Fahrrad, 15 für mich) ging es auf die kleine Insel Ilovik.

Wobei ich mir im Nachhinein doch etwas betuppt vorkomme, betrachte ich einmal die offizielle Preisliste:

Mein Mountainbike wiegt garantiert keine 10 kg und hätte daher für 3 Kuna pro Fahrt transportiert werden müssen. <GRMPFL> Andererseits: Man schaue bitte unten unter 5. nach. Das bedeutet übersetzt nichts anderes, als dass die Überfahrt von Verstorbenen der von 2 Kubikmetern gleichkommt, mithin 58 Kuna pro Fahrt. Und welcher Verstorbene bitteschön nimmt schon 2 Kubikmeter ein? Nicht mal die fette Merkel könnte das Maß ausfüllen. Allenfalls wenn man ihr noch den speichelleckenden Altmaier dazupackt.

Auf Ilovik angekommen setzte ich mich erst mal in die Konoba Amico …

… von wo aus ich – natürlich – erst einmal ein paar Whatsapps in deutsche Büros versendete. 😉

Zu essen gab es Salat vom Oktopus …

… und anschließend – natürlich – adriatischen Tintenfisch mit Mangold und Salzkartoffeln:

Warum ich das „adriatisch“ so betone liegt darin begründet, dass vor allem die Touristenabzockerbuden, wie z.B. das miserable (und daher auch so bewerteteSidro in Mali Lošinj, Ihnen tiefgekühlten patagonischen Tintenfisch anbieten werden. Der schmeckt zwar grundsätzlich auch, ist aber nicht nur lange nicht so schmackhaft wie der adriatische Tintenfisch – der sich durch eine spezifisch süßliche Note auszeichnet – sondern eben auch deutlich billiger im EK, wird Ihnen aber von solchen Betrügerbuden wie dem Sidro trotzdem zum gleichen Preis angeboten.

Natürlich gab es auch ordentlich Knoblauch in Olivenöl extra. 🙂

Aufgrund der Vorspeise verzichtete ich heute auf das leckere Weißbrot mit Knoblauch. Denn Man(n) muss in meinem Alter halt schon zusehen kein Wamperter zu werden. Und Bauchfett ist schlussendlich einfach auch nicht gut für die Gesundheit.

Bestraft“ wurde ich für meine „Völlerei“ mit 171 Kuna. Aufgerundet auf 180 Kuna macht das derzeit 24,45 EUR.

Hier wurde übrigens kein Couvert in Rechnung gestellt und der Tintenfisch war der bislang beste, den ich dieses Jahr gegessen habe. Noch besser als der in Valun. Ich muss die Tage mal nach Cres, wo der Inhaber die Lignje (Tintenfische) noch selbst fängt. Die habe ich in ähnlich guter Erinnerung.

Ich las noch ein wenig und setzte mich dann irgendwann auf´s Radel. Im Moment wird auf Ilovik unglaublich viel gebaut. So wie es ausschaut nicht nur einige neue Häuser, sondern auch eine neue Promenade. Ganz offenbar profitiert auch Ilovik massiv vom Boom auf Mali Lošinj. Ich hatte ja heute schon das Problem einen Parkplatz beim Bootsanleger zu finden. Im Sommer dürfte es wohl nur noch mit dem Taxi nach Ilovik gehen. Aber das kratzt mich herzlich wenig, war ich doch dieses Jahr schon da.

Und schön war es da jetzt auch schon, vor allem aber nicht zu warm.

Das übrigens passiert, wenn Sie ein Mountainbike zwei Jahre lang im Keller stehen lassen, zu dem die liebe Nachbarin Zugriff hat. Die lässt da erst mal eine Einkaufskorbhalterung draufschrauben. Ich hatte es leider erst beim Einpacken ins Auto bemerkt und daher keine Zeit mehr den Schrotthalter zu demontieren.

Kann die sich eigentlich keinen Rucksack kaufen?!

Hier zeigt sich die m.E. einzige Schwäche der Knipse des KAZAM Tornado 348. Es ist eben nur ein digitaler Zoom, was bei einer Bauhöhe von knapp über 5 mm aber technisch auch beim allerbesten Willen einfach nicht anders machbar ist.

Ich setzte mich wieder ins Restaurant, las weiter an „Halleluja“ und trank noch vier Bier, musste ich mir doch keine Sorgen darüber machen auf der Rückfahrt eventuell von der Polizei kontrolliert zu werden. Das mit dem Alkohol am Steuer wird hier in Kroatien übrigens wie folgt gehandhabt: „Bau einfach keine Scheiße!„.

Hier braucht es keiner Kontrollen. Wenn die Leute hier einen im Tee haben, dann fahren sie entsprechend vorsichtig, damit eben nichts passiert. Denn wenn besoffen etwas passiert, dann versteht die kroatische Justiz nur äußerst wenig Spaß!

Mit einer frühabendlichen Impression ging es pünktlich um 19.00 Uhr wieder zurück auf die große Nachbarinsel …

… und das waren die Kosten meines heutigen „Urlaubstages“ auf Mali Lošinj:

50 Kuna für die beiden Überfahrten
180 Kuna für´s Essen (incl. 9 Kuna Trinkgeld)
80 Kuna für vier weitere Bier (incl. 8 Kuna Trinkgeld)
ca. 8 EUR für den Sprit

Macht 50 EUR.

Hätte mich auch schlimmer treffen können irgendwie…

2 Kommentare

  1. Mit großem Vergnügen lese ich Ihre Berichte über Kroatien, versprühen sie doch so viel Lebensfreude, was in Zeiten wie diesen (man kann nicht dauernd wegen des Flüchtlingswahnsinns rotieren) höchst notwendig ist. Ich bekomme richtig Lust auf Urlaub – und dies in Kroatien!

    1. Jerko Usmiani sagt: Antworten

      Hallo Charles,

      Sie sind uns hier stets herzlich willkommen!!!

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