Eine pechschwarze Prognose zur Entwicklung Arabiens

1961 hatte Saudi Arabien 4 Millionen Einwohner. 2010 waren es 28 Millionen. bevoelkerungsaudis

(https://de.wikipedia.org/wiki/Saudi-Arabien#/media/File:Saudi-Arabia-demography.png)

2015 sind es bereits 31,39 Millionen (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/253826/umfrage/gesamtbevoelkerung-in-saudi-arabien/).

Natürlich sind es nicht alles Saudis, sondern viele Zuwanderer (ca. 6 Millionen) vor allem aus Asien und Indien. Die in ihren eigenen Heimatstaaten sonst nichts zu beißen hätten und mit ihrem Geld, welches sie nach Hause schicken, dort Millionen von Menschen ernähren. Und wer finanziert das alles? Die Autofahrer dieser Welt!

Und im Falle Saudi Arabiens ist dies tatsächlich beinahe so einfach zu erklären. Hier die wesentlichen Fakten zu Saudi Arabien (http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/kamele-wolkenkratzer-oel-13-fakten-ueber-saudi-arabien-die-sie-erstaunen-werden_H1174008658_76590/):

Das bedeutet, dass Saudi Arabien komplett abhängig vom Öl ist. Und das bedeutet wiederum, dass ein nur aus Wüste und Prachbauten bestehendes Land binnen kürzester Zeit in sich zusammenbrechen wird, sofern der Ölpreis kollabiert (wie es derzeit der Fall ist) oder einfach kein Öl mehr benötigt wird bzw. diese endliche Ressource irgendwann versiegt.

Und dann werden dort nicht mehr 4 Millionen Beduinen leben, die mit den kärglichen Möglichkeiten zurechtkamen, sondern vielleicht 50 Millionen Menschen, die sich von einem Tag auf den anderen in einer lebensfeindlichen Wüste wiederfinden. Deren Süßwasserversorgung binnen kürzester Zeit in sich zusammenbrechen wird, weil sie die Entsalzungsanlagen mangels Öl nicht mehr betreiben werden können oder mangels Staatseinnahmen die ausländischen Techniker und die benötigten Ersatzteile nicht werden bezahlen können. Auch wird diesen Staaten niemand Kredit geben weil jeder weiß, dass sie über nichts weiter als Öl verfügen.

Wo soll dieser Treck von vielleicht 45 Millionen Menschen hin? Und Saudi Arabien ist ja nicht das einzige vom Öl abhängige Land. Auch der Irak ist mit ca. 80% seiner Staatseinnahmen faktisch komplett abhängig vom Öl (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Irak/Wirtschaft_node.html). Gerade heute (11.02.2016) sagt die Bundeskanzlerin dem Irak einen 500 Millionen-Kredit zu (http://www.lr-online.de/nachrichten/politik/Merkel-sagt-Irak-500-Millionen-Kredit-zu;art310290,5392586). Faktisch ist das kein Kredit sondern so etwas wie der ölpreisbedingte Beginn der Finanzierung arabischer Staaten durch die Europäer. Bedenkt man, dass der Liter Diesel in der Spitze 2012 (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/779/umfrage/durchschnittspreis-fuer-dieselkraftstoff-seit-dem-jahr-1950/) bei 148,9 EUR-Cent lag, so ergibt sich bei einem derzeitigen Preis von 117,1 EUR ein erhebliches Steuererhöhungspotential. Welches man zudem aktuell sehr gut mit der Flüchtlingskrise begründen könnte, wie es Herr Schäuble ja bereits versucht hat.

Wenn ich mir also klarmache, dass weite Teile der arabischen Welt, nämlich alle vorwiegend vom Öl lebenden Staaten, in zunehmend stärkerem Maße entweder vom produktiven Westen finanziert werden müssen, oder aber deren Bevölkerung sich wegen zunehmender Verarmung auf die sog. “Flucht” machen wird, dann hat Europa ein geradezu gigantisches Problem vor sich. Eines von dem ich vermute, dass unsere überalterten Spitzenpolitiker es entweder nicht sehen oder sich denken “Nach mir die Sintflut“. Ich aber bin erst 45 Jahre alt und habe vor nochmals so lange zu leben. Und gerade sehe ich auf n-tv, dass die Kursrutsche beim DAX u.a. auf massive Aktienverkäufe durch die Saudis zurückzuführen sind, weil denen das Geld ausgeht, siehe: http://www.jerkos-welt.com/2016/01/10/oelpreisschock-saudi-arabien-geht-das-geld-aus/.

Nun habe ich Gottseidank meine Wohnung auf Mali Losinj, wo ich mich durch Gemüseanbau im Garten und Fischfang praktisch selbst verpflegen kann. Auch brauche ich für den Rest meines Lebens keine neue Kleidung mehr und vielleicht gerade noch 2 Paar Schuhe. Ich reduziere jetzt schon meine Lebenshaltungskosten auf ein Mindestmaß und schränke meine berufliche Tätigkeit auf das absolute Minimum ein. Man könnte sagen ich bereite mich schon auf die nächste Weltwirtschaftskrise bewusst vor. Aber auch darauf mich nicht mit meinen Steuergeldern an der absehbaren Finanzierung des arabischen Dramas beteiligen zu müssen. Dies letztlich in der Hoffnung, dass vielleicht ein paar Politiker diesen Blog lesen und sich einmal Gedanken über die Endlichkeit von Ressourcen und die möglichen menschlichen Reaktionen darauf machen.

Denn wenn unsere westliche Kultur beschließen sollte, dass nicht alle zwei Jahre ein neues Smartphone her muss und man – so wie ich – seine Arbeit auch mit einem gebrauchten Lenovo T61 Bj. 2007 verrichten kann, dann würde sich vieles schlagartig ändern. Auch brauchen wir nicht alle paar Jahre neue Autos. So hat mein SL Bj. 1992 bereits ABS, ASR und auch Klima an Bord. Sollte ich ein Navi brauchen, so habe ich ja mein Smartphone.

Interessant ist auch die Entwicklung dahingehend, dass Kleidung getauscht wird (www.zamaro.de). Und auch der Handel mit gebrauchten Waren nimmt stetig zu. Was sollen meine Kunden denn z.B. neue Hardware kaufen, wenn gebrauchte Server im Internet inzwischen spottgünstig zu haben sind und selbst die neuste Hardware die Software kaum mehr spürbar schneller macht. Zudem ist spätestens der Mensch der die Geschwindigkeit limitierende Faktor. Und immer mehr von ihnen, zumindest in meinem Bekanntenkreis, sind das ständige Streben nach Mehr und Hetzen nach noch mehr Geld bei immer weniger Freizeit inzwischen leid. Vielleicht auch ein wenig aufgrund meines Einflusses.

Wenn man jetzt bedenkt, dass in Saudi Arabien 1 Liter Benzin 12 Cent kostet und 1/2 Liter Markenwasser in der PET-Flasche bei 19 Cent liegt, dann wird das Ausmaß der arabischen Perversion deutlich.

Diese ehemaligen Kamelhirten verprassen das Geld – welches sie von uns bekommen – indem sie sich immer größere Villen bauen, immer mehr Supersportwagen leisten und praktisch ihre gesamte einheimische Bevölkerung staatlich durchsubventionieren. Das hat mit westlichen Werten wie Nachhaltigkeit, Fleiß, Wissbegierde und Ressourcenschonung nichts zu tun, sondern ist Ausdruck maximaler orientalischer Dekadenz. Nichts tun und auf Kosten anderer leben. Das ist bedauerlicherweise die arabische Mentalität. Sobald der Araber versorgt ist legt er die Füße hoch. Im arabischen Raum gibt es, außer in Supermärkten und an Tankstellen praktisch keine Preisauszeichnungen. Manche mögen das als exotisch empfinden und das Feilschen auf dem Basar als charmant. In Wirklichkeit versucht der Basari indes nur herauszufinden was einem Kunden etwas wert ist, um so seinen maximalen Profit zu machen. Dies ist u.a. ein Grund warum die meisten sog “Fähnchenhändler” in Deutschland türkischen oder arabischen Migrationshintergrund haben.

Mit solch einer Mentalität kommt man nicht weit. Und schon gar nicht baut man so Industrien auf. Allein diese sind aber der heutige Schlüssel zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Kaum jemand kommt heute noch mit reinem Handel durch. Das Internet lässt die Margen immer weiter schrumpfen und die Preise immer transparenter werden. Auch gehen immer mehr Hersteller den Weg des Direktvertriebs und klemmen den “Zecken” des sog. Zwischenhandels die Blutzufuhr ab. Was dazu geführt hat, dass zunehmend mehr diejenigen wirtschaftlich erfolgreich sind, die hochqualifizierte Dienstleistungen anbieten. Und in Europa finden sich Araber in diesem Bereich praktisch nur in Putzkolonnen. Ganz selten nur z.B. in der hochanspruchsvollen IT. Hier sind Perser ab und an anzutreffen. Aber das sind eben auch keine Araber.

Ich sehe pechschwarz selbst für so reiche Nationen wie Saudi Arabien. Sie nutzen ihren Reichtum nicht, um sich fortzuentwickeln und so ihre Selbstversorgung zu ermöglichen. Sondern sie leben von dem was sich durch Zufall unter ihrem Territorium fand.

Spätestens wenn die Brennstoffzelle oder eine andere Technologie das Öl überflüssig macht, werden sie merken, dass man es weder trinken noch essen kann und millionenfach elendig verhungern. Inschallah!

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