Einfach “mal wieder” ein paar Inseltage

Und endlich ein sauberes Auto

Pozdrav sa otoka,
Grüße von der Insel,

ich bin faul und verkommen. Ja, ich gebe es gerne zu. Im Moment habe ich einfach keine Lust zu arbeiten. Es steht ja Gottseidank auch nichts Dringendes an, so dass ich mir auch mal ein wenig “Urlaub” gönne.

Die Tage war ich wieder bei Robi im Piccolo Paradiso. Das wird – nach wie vor – von der Spezialpolizei bewacht (die schwarzen Herren links im Hintergrund), weil es die Tage ja eine Schießerei unter Ex-Kosovaren gab und Robi zur betroffenen Familie gehört.

Hierher wird der Terror jedenfalls nicht kommen. Bevor uns die Boots-Bimbos oder irgendwelche Araber überrennen, werden Robis Verwandte und die Jungs in schwarz schon zur Waffe greifen. Dankenswerterweise werden sie auch mir eine besorgen, so dass ich mich an der Verteidigung meiner Zweitheimat beteiligen kann. Für das Wohl Deutschlands kann/darf ich ja bloß bloggen.

Obwohl, wenn es nach der Bundesjustizmuschi Maas geht, dann vermutlich auch das nicht.

Auf dem Weg zu Robi gab es einen ziemlichen Menschenauflauf …

… Der Grund dafür war der hier:

Sie sehen wie die brennende Yacht gerade von einem Polizeiboot in die Mitte des Hafens geschleppt wird, wo man sie einfach hat ausbrennen und sinken lassen. Es war zwar ein Löschzug vor Ort, der Eigner soll aber das Löschen verhindert haben, indem er bis beinahe ganz zuletzt an Bord blieb. So kassiert er jetzt hübsch die Versicherungsleistung und kauft sich ein neues Boot.

Die Jungs bei Robi im Lokal scherzten, als ich fragte wie sich das Boot entzündet habe. Der Eigner sei Jude und die Palästinenser hätten es angezündet. (pa vlastnik je židov pa su mu palestinci razpalili brodicu)

Tags drauf besorgte ich mir erst mal den aktuellen SPIEGEL. Hier zahle ich 54 Kuna (7,30 EUR) dafür, was ich schon als etwas viel empfinde. Andererseits muss er ja irgendwie auf die Insel gekarrt werden und das kostet halt auch Geld. Ebenso wie die Autowäsche, die ich dem kleinen Rennlasteselchen gönnte. Für 50 Kuna wurde das – völlig verdreckte – Autochen von einem sehr netten jungen Mann ausdauernd abgekärchert, alsdann in der Waschanlage gewaschen und abschließend auch noch per Hand abgeledert. Wir quatschten ein wenig und er sagte mir, dass sich Mali Lošinj geändert habe, seitdem Leute mit immer mehr Geld hier her kämen. Ich fragte, ob zum Positiven und er verneinte das. Schade, denn eigentlich sollten insbesondere wohlhabende Menschen sich eher großzügig zeigen.

50 Kuna sind ok. Früher hat die Wäsche 40 Kuna gekostet. Er hätte aber auch 70 sagen können, ich wäre ebenfalls einverstanden gewesen.

Ich fuhr raus zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin spottete ich noch eine Superyacht (im roten Kreis):

Der Flughafen soll demnächst für Großflugzeuge ausgebaut werden. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das der Insel gut täte. Sie ist jetzt schon rappelvoll und die Autos hier werden immer größer. Der liebe Gott bewahre uns vor Billigfliegertourismus à la Spanien.

Im “El Paso” trank ich mein erstes Bierchen …

… und betrieb ein wenig Whatsapp-Terrorismus.

Ich fragte den Kellner ab wann denn die Küche offen sei. Er sagte vielleicht so ab eins, wenn der Chef dann schon da sei.

Ja, hier möchte ich auch gerne Chef sein!

Leider war mir ein Uhr etwas zu spät und so fuhr ich weiter nach Nerezine. Dort kaufte ich einen neuen Perlator für meine Küchenspüle und parkte direkt vor der Tür des Hotel/Restaurants Televrin, welches ich heute auf seinen Tintenfisch hin testen wollte.

Der liegt hier bei 70 Kuna (9,50 EUR), was recht preiswert ist. Für 25 Kuna (3,40 EUR) gab es Weißweinkartoffeln als Beilage. Und die köstliche Knoblauch/Petersilien-Mischung in Ölivenöl gibt es ebenso gratis dazu wie das Brot.

Was soll ich sagen. Es war ein Gedicht!

Knusprig gegrillter Tintenfisch MUSS so aussehen! 

Vermutlich “dufte” ich jetzt noch tagelang nach Knoblauch. Aber mich stört es nicht.

Ein weiteres Bier trank ich im Rio, von wo aus ich noch ein Photo des Televrin machte.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das kleine, beschauliche Nerezine im Moment deutlich besser gefällt als das komplett von Italienern überlaufene Mali Lošinj. Aber in zwei Wochen ist ja auch wieder Schluss mit den Italienern, so lange halte ich das schon noch aus. Und der September ist eh der schönste Monat auf meiner kleinen Insel.

Ich fuhr wieder zurück und lieferte mir ein “Im absoluten Überholverbot-Überholduell” mit einer einheimischen 650er Enduro. Am Ende packte er mich leicht unfair, weil er mich mitten auf einer Kreuzung überholte. Sowas macht man nicht, schließlich hätte ja ein Auto einfahren können.

Ich fuhr weiter in die Borik-Bar, wo ich zu meiner großen Freude folgende Speisekarte fand:

Jetzt weiß ich zwar nicht was ein Angus “Stick” ist. Aber 300 Gramm dry aged Fleisch vom Angus Rind sind auf jeden Fall etwas für meinen besten Kumpel und mich, wenn er es die Wochen mal mit seinem neuen (gebrauchten) C63 T AMG by Brabus auf die Insel schafft. Dann gönnen wir uns pro Nase 600g “Steakwellness” für je 29,90 EUR. Das ist quasi geschenkt.

Bier Nummer vier. Man beachte den Füllstrich! 🙂

Auf dem Heimweg begegnete mir noch ein äußerst seltenes, wenn auch grottenhässliches Auto:

Es handelt sich um einen Renault.

Haben Sie je ein hässlicheres Verdeck gesehen?

Ich habe diese automobile Missgeburt mal gegoogelt. Es ist ein sog. Renault Sport Spider. Das Auto wird von einem geradezu furchterregenden 2 Liter Motor mit 147 PS aus der Mégane-Familie angetrieben (http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/renault-sport-spider-roadster-radikal-a-645003.html) und wiegt ca. eine Tonne.

Ich kenne da eine bessere Alternative, nämlich den TVR Griffith 430. Meiner wiegt 1.050 kg und wird von einem 272 PS V8 befeuert. Vor allem aber hat er nicht so ein grottenhässliches Verdeck:

Und er bleibt auch nicht bei lächerlichen 215 km/h schon stehen!

Ach was für schöne, ruhige Tage ohne dieses ganze Arabergelumpe. Keine fetten Kopftuchweiber und bärtige Halbhominiden. Deutschland tut mir mehr und mehr leid, zumal es dieses menschliche Gerümpel gar nicht mehr loswerden wird. Sie können sich gar nicht vorstellen wie glücklich ich mich schätze den kroatischen Pass zu besitzen. Wenn Deutschland dereinst vollständig den Bach heruntergeht, weil die irre Merkel es hat von inkompatiblen Arabern fluten lassen, werden wir Kroaten – gleich wo wir geboren sind – Seit an Seit und mit Maschinengewehren in der Hand unsere wunderschöne kleine Heimat gegen die Invasoren verteidigen, so wie wir es schon in der Operation Oluja taten.

Za Dom spremni!

Und so wie wir die Serben seinerzeit massakrierten, werden wir es auch mit jedem anderen Aggressor erneut tun. Also liebe Bootsbimbos, Nautikneger und Suizidsyrer: Bleibt besser dort wo ihr seid!

Terrorisiert weiter die Dummgutdeutschen, denn deren Kanzlerin war so blöd euch zu denen zu lassen.

Hier hingegen werden wir durch euer Blut waten!

Weil wir ganz einfach nicht wollen, dass solch schöne Bilder durch schwarz verhüllte Kopftuchmülltonnen geschändet werden.

Da es bei uns aber weder LINKE noch GRÜNE gibt, brauchen wir hier so etwas auch gar nicht erst zu diskutieren. Und eine Claudia Roth würden wir hier über Nacht irgendwo in einer Mülltonne zusammen mit den Fischabfällen entsorgen.

2 Kommentare

  1. Hallo Jerko,

    Bin schon erschrocken. Als ich gelesen habe endlich ein sauberes Auto, dachte ich schon, Du seist auf einen Tesla umgestiegen 😉

    1. Bonjour Charles,

      ich bin doch nicht irre! Auf den Sound des 6.2 Liter V8 verzichten? Niemals! Das hier hat mir gestern ein Kumpel aus München per Whatsapp zugeschickt:

      C63 Fake Auspuff

      Man beachte wie das Licht durch die Fake-Auspuffanlage des W205 C63 AMG hindurchscheint. -ROFL-

      Viele Grüße von der Insel
      Jerko

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