Erfahrungsbericht: Kazam Tornado 348

Da ein werter Leser meines Blogs mich auf der Suche nach seinem neuen Smartphone zu meinen bisherigen Erfahrungen mit dem KAZAM Tornado 348 fragte, habe ich mir erlaubt diesen Beitrag vorzuziehen.

Vorab: Meines ist immer noch mit Google Play inkompatibel. Was mir aber inzwischen sehr gut gefällt. So werde ich nicht mit ständigen Updates terrorisiert und kann mich auch sonst auf der sicheren Seite wähnen. Alle Apps funktionieren auch als *.apk-Versionen ausgezeichnet.

Sollte man das KAZAM allerdings z.B. regulär beim Mediamarkt erwerben, dann wird garantiert auch der Play-Store funktionieren. Alles andere wäre nach deutschem Recht ein schwerer Sachmangel.

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Als Ex-Parallel-Besitzer eines SONY Z3 compact kann ich nur sagen, dass ich dieses Supersmartphone inzwischen für 240 EUR via Ebay vertickt habe. Da ich nichts dafür bezahlt hatte, war das ein recht guter Deal. Es ist doppelt so dick wie das KAZAM und gefühlt dreimal so schwer. Es ist im Alltag in Nichts besser und es erscheint wie ein Seeelephant im Vergleich zu einem Seeleoparden. Jetzt bin ich kein Freund großer Smartphones. So wie ich überhaupt eher kleine Dinge mag. Vor allem kleine Autos mit riesigen Motoren (http://www.jerkos-welt.com/youngtimerbericht-tvr-griffith-430/). Großes in Großem unterzubringen kann jeder. Großes in Kleinem unterzubringen, darin liegt die wahre Kunst.

Eine Ausnahme bildet mein nächstes Auto. Denn weder erhalte ich für den C63 eine Anhängerkupplung, noch dürfte er je 3,5 Tonnen trailern. Und die Idioten bei Jeep haben den 6.1 SRT8 doch glatt mit einer mittig liegenden Auspuffanlage gebaut, so dass man da keine Anhängerkupplung dranbekommt. So wird es also vermutlich der 5.7 Liter Hemi. Der schafft allerdings nur 208 km/h, was schon einigermaßen frustrierend ist. Das Nachfolgemodell hat zwar nochmals 26 PS mehr (352 statt 326) ist aber in der Beschleunigung 0,2 sec. langsamer und v-max auch nicht schneller. Und es schaut einfach nicht mehr so „jeepy“ aus. Die Scheinwerfer gefallen mir einfach nicht.

Hemi neuer:

hemi-neu

Hemi älter:

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Das ist so ähnlich wie mit dem Range Rover. Sowas hat einfach groß und eckig zu sein und nicht windschnittig. Wenn ich ein SUV will, dann erwarte ich den cw-Wert einer Herde Elephanten. Welcher nur mit der massiven Drehmomentgewalt eines riesigen V8-Benziners niedergerungen werden kann.

Überhaupt ist es heute das Tolle mit den Autos, dass sie – selbst wenn schon recht alt – qualitativ oft so gut sind, dass man sich rein nach der Optik richten kann. Klima, Navi, Einparkhilfe, ABS, ESP, MfG, Leder usw. haben sie eh alle. Den ganzen neumodischen Müll wie Abstandsregler, Totwinkelwarner, Massagesitze, Spurwechselassistent und elektrohydraulische Kunstvagina brauche ich nicht. Ich möchte noch selbst fahren. Wenn es mich danach gelüstet eine Spur ohne zu blinken zu wechseln – ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal geblinkt hätte – dann möchte ich nicht von einer dummen Maschine und deren menschgemachter Elektronik bevormundet werden. Denn kann ich wissen, ob deren Entwickler intelligenter sind als ich? Vermutlich sind sie es nicht!

Hier einmal direkte Vergleichsphotos zu den Dimensionen von SONY Z3 compact und KAZAM Tornado 438.

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Als Vergleichsmaßstab dazu der 10,9 cm lange Montblanc Bohème Kugelschreiber. Das KAZAM ist also nur unwesentlich höher. Auch täuscht das Display des SONY. Denn die Android-Buttons werden bei diesem auf dem Display dargestellt, derweil sie beim KAZAM noch unter dem Display angebracht sind. In Wahrheit ist das Display des KAZAM daher doch deutlich größer, so dass neben allen Appsymbolen auch noch der ZEIT-RSS-Feed mit auf das Display passt. Ich bin kein Freund davon erst über verschiedene Schirme wischen zu müssen, bis ich die gewünschte App geöffnet habe.

Einen deutlichen Unterschied macht die Bauhöhe. Das SONY Z3 compact ist beinahe doppelt so dick wie das KAZAM.

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Es ist tatsächlich beinahe so dick wie wie eine gläserne Tischplatte!

Während sich beim SONY recht bald das Display abzulösen begann und ich deshalb zum Phone Repair Store musste, ist beim KAZAM der Qualitätseindruck deutlich besser. Natürlich hatte ich noch Gewährleistung bei dem SONY. Aber soll ich etwa eines meiner Arbeitsmittel deshalb einschicken, wochenlang auf eine Antwort von SONY warten, mich mich denen am Ende deshalb noch streiten usw? Später wurde der Abstand zwischen Display und Rahmen irgendwie größer, so dass beim spätmorgentlichen Lesen z.B. der SPON-App im dunklen Schlafzimmer die Hintergrundbeleuchtung seitlich durchschimmerte. Nicht weiter tragisch, aber bei einem Oberklasse-Smartphone eben trotzdem irgendwie unschön. Am Ende lag es übrigens erneut an einer Displayablösung.

Das SONY ist mir einmal unglücklich vom Couchtisch gerrutscht und das Display war hin. Ca. 200 EUR Reparaturkosten. Das KAZAM ist bereits zweimal heruntergefallen und nichts ist passiert.

Das KAZAM wirkt im Vergleich zum SONY als wäre es aus einem Metallblock gefräst. Was es ja eigentlich auch ist. Die Passungen sind nochmals deutlich besser als beim SONY. Ist so ähnlich wie ein Spaltmaßvergleich zwischen Mercedes und Alfa Romeo. Obwohl sich das KAZAM wie ein massiver Metallbarren anfühlt, ist es deutlich leichter als das SONY, nämlich ca. 40 Gramm. Das KAZAM wiegt weniger als eine 100 g Tafel Schokolade. Kürzlich sprach mich jemand beim Kunden darauf an, ob das das neue IPhone sei. Als ich ihm dann die Marke nannte, guckte er nur dumm aus der Wäsche. KAZAM scheint hierzulande völlig unbekannt zu sein.

Das KAZAM ist für mich nicht anhand „nackter“ Leistungsdaten DAS Smartphone. Denn bei einem solchen zählt für mich mehr die Usability. Was brächte mir z.B. ein Nissan GT-R, wenn ich in den weder einen ordentlichen Koffer, noch zwei paar Skier reinbekomme und schon gar nicht einen IKEA-Schrank? Oft ist ein guter Kompromiss im Alltagsleben besser als das Streben nach dem Optimum in jeder Einzeldisziplin. Wie oft fahre ich z.B. 300+ km/h? Kaum jemals. Wie oft treffe ich auf etwas, das noch schneller unterwegs sein könnte als ich? Kaum jemals. Wie oft war jemand bei 280 km/h noch so mutig an mir vorbeizuwollen? Noch nie.

Wie oft habe ich ein Smartphone in Händen gehalten, das sich besser anfühlte, bedienen ließ, für meine Zwecke so performant war und dabei so spottgünstig wie das KAZAM. Noch nie!

Dieser Tage ist mit der Vertragsverlängerung das HUAWEI P9 Lite angekommen. Ein echter IPhone 6 Konkurrent. Auch das HUAWEI wird wieder bei Ebay über den Tresen gehen. Es ist einfach zu groß, zu schwer und vor allem immer noch zu dick!

Der Akku des KAZAM reicht lang und schmutzig aus, um spätmorgens im Bett erst mal die Nachrichtenlage und die Mails ausgiebig zu checken. Um den Akku etwas zu schonen, habe ich mir einen recht dunklen Startbildschirm eingerichtet (siehe erstes Bild) und schalte das Display auch nach einer Minute automatisch aus. Beim Z3 habe ich mir zudem den Gag eines weißen Startbildschirms geleistet. Was natürlich massiv auf den Akku ging.

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Nach einem normalen Tag mit ca. 3 Stunden Telefonaten, ein paar Whatsapps und der Bearbeitung meiner Email-Nachrichten, habe ich immer noch ca. 50 % Akku. Den meisten Strom verbraucht das KAZAM gefühlt beim Lesen von Nachrichten oder beim Browsen im Internet. Dabei wird es oben genauso etwas wärmer wie auch das SONY. Mit dem KAZAM lässt es sich prächtig telefonieren. Auch der Lautsprecher ist dem des SONY gefühlt nicht unterlegen. Ebenso das Mikrofon. Lediglich beim Telefonieren im AMG habe ich den Eindruck, dass die Verbindung zwischen Bluetooth und Command etwas schlechter ist. Dafür stieg das SONY häufiger mal aus und musste sich neu verbinden, womit dann natürlich auch das Telephonat einfach so beendet war.

Der Stromverbrauch des KAZAM im Standby ist praktisch nicht messbar. Woher auch sein Name stammt. Es soll 348 Stunden Standby erreichen können. Ein Wert den ganz sicher auch das SONY erreicht, aber das hat erstens einen deutlich größeren Akku und zweitens fragt man sich, was die SONY-Leute mit dem ganzen Platz eigentlich gemacht haben. Wer weiß, vielleicht ist im Z3 compact ja noch ein Hanuta versteckt?

Die Kamera des KAZAM geht für meine Bedürfnisse völlig ok. Beispiel:

http://www.panoramio.com/photo_explorer#view=photo&position=54&with_photo_id=133550616&order=date_desc&user=397037

http://www.panoramio.com/photo_explorer#view=photo&position=21&with_photo_id=134195441&order=date_desc&user=397037

Wir reden hier über eine ultraflache Smartphoneknipse, bei der keine Linse hinten hervorsteht, und nicht etwa über eine Digitalkamera!

Die 21 Megapixel-Kamera des SONY schaltet im sog. intelligenten Automatikmodus übrigens auch auf 8 Mp herunter. Der Auslöser des KAZAM ist irgendwie gefühlt deutlich flotter. Auch macht das KAZAM weniger verwackelte Bildchen. Das bemerkt man insbesondere als passionierter Panoramaphotograph. Schön wäre es gewesen, wenn KAZAM auf der rechten Geräteseite noch einen kleinen Auslöserknopf montiert hätte. Wenn man es sich einmal angewöhnt hat das KAZAM beim Photographieren richtig zu halten (mit der linken Hand unten links), dann ist die Lautstärkewippe als Zoom deutlich besser zu bedienen als die des Z3 compact. Da ich mit links telefoniere – obwohl Rechtshänder – ist die Lage des An\Aus Buttons und der Lautstärkewippe beim KAZAM für mich ok und sogar etwas besser als beim SONY.

Der Speicher von 16 GB ist für jeden halbwegs normalen Menschen völlig ausreichend. Bei mir sind noch 8,46 GB verfügbar. Trotz jeder Menge SPIEGEL-Ausgaben auf dem Smartphone und beinahe all meiner Lieblingsmusik. Ein mp3-Song in guter Qualität hat vielleicht 6 MB. 1 GB = 1.024 MB macht also 170 Songs. Da muss ich schon ein gewaltiger Musikfan sein, um mit 16 GB nicht zurechtzukommen. Auch mag ich es nicht mein gesamtes Leben auf einem Smartphone mit mir herumzutragen. Meine Photos speichere ich lieber in Sicherheit oder stelle sie bei Panoramio ein, damit auch andere etwas davon haben. Nebenbei gibt es ja auch noch kostenfreien Cloud-Speicher.

Bevor ich das Z3 abgab, habe ich mir zwecks Vergleiches der musikalischen Fähigkeiten des Z3 und des KAZAM nochmals mehrfach hintereinander „Beggin for Thread“ von Banks reingezogen. Nicht nur, dass die überaus attraktive junge Dame damit m.E. einen epochalen Hit gelandet hat. Er ist in seiner ganzen musikalischen Bandbreite – vom tiefsten Bass bis zu Banks engelsgleichem Stimmchen – auch optimal dazu geeignet Musicdevices miteinander zu vergleichen. Das KAZAM hält dem SONY absolut stand! Ist aber gefühlt sogar noch etwas lauter!!! Die Alu-Kopfhörer sind deutlich wertiger und die abgeflachten Kabel auch zugfester als die des SONY Z3 compact oder gar die des völlig überteuerten IPhone-Schrotts.

In einem echten Vergleichstest – mein Anforderungsprofil betreffend – ist das SONY also klar unterlegen. Nur in einem Punkt hat es gegenüber dem KAZAM die Nase vorne. Und das ist die Tatsache, dass mir der seitliche Look des SONY besser gefällt. Die güldenen Seiten des KAZAM sehen zwar nicht schlecht aus, sollen aber scheinbar eher das Weibsvolk ansprechen. Hier hätten mir silberne Seiten klar besser gefallen.

Aber vermutlich bin ich ja eh eine Schwuchtel, weil ich auf weiße Smartphones stehe ;-).

Meine spermaschluckende Anwalts-Ex war jedenfalls eine Zeit lang dieser Meinung …

schwuchtel

… als ich mal wieder wochenlang keine Lust mehr hatte das nervtötende Weib zu vögeln, weil sie mir schon wieder zu sehr auf den Senkel gegangen war.

Naja, ich konnte ihre Entäußerung gut verkraften…

geil

… zumal sie mich bis zum allerletzten Tage – bevor ich endgültig mit ihr Schluss machte, indem ich ihr erklärte, dass ich keinen weiteren Kontakt zu Hungerleiderinnen zu pflegen gedenke – auch zurückwollte …

schlampe2

Natürlich war ich nicht nett, schuldete das verlogene Stück mir doch 6.500 EUR und versuchte die Zahlung u.a. dadurch zu vermeiden, dass sie mir weismachen wollte, sie habe sich gerade eine Eigentumswohnung gekauft und diese bar bezahlt.

rofl-smiley

Und so hauen sich solch dumme Weiber ein Leben lang immer wieder selbst in die Pfanne, bieten Typen – denen sie sich so darbieten wie mir – jede Körperöffnung zur Spermienentsorgung an, und enden zuletzt doch bloß alt, faltig, grau und verschrumpelt auf dem Abstellgleis. Ab da bleiben ihnen dann nur noch Vibratoren, wamperte, perverse alte Säcke oder Animateure im türkischen Club Robinson. Denn die ficken bekanntlich alles.

Selbst die breitärschige Schwester meiner Anwalts-Ex, wie diese mir selbst verraten hat!

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