Es hat große Vorteile mit Mitte 40 Single zu sein.

Worin liegen die möglichen Vorteile einer Ehe? Gerade (29.08.16) schaue ich die erste Folge von Two and a half Men. Die alten Staffeln haben endlich wieder begonnen und das sind einwandfrei die besten. Charlie ist nicht verheiratet, wohnt in einem schönen Haus am Strand und kann tun und lassen was und wann immer er es will. Er kann sich abends betrinken, mit Freunden Karten spielen und morgens aufstehen wann er möchte. Er lebt ein komplett ungebundenes Leben, derweil sein armer Bruder Alan wieder zu seiner Ex-Frau zurück will, ihr dafür den Abflusshäcksler repariert und sich vom Sprinkler nassmachen lässt.

Wessen Leben würden Sie lieber führen?

Vor allem ältere Menschen, wie z.B. meine Eltern, denken man könne ohne Ehe nicht glücklich sein und würde sich irgendwann einsam fühlen. Ach iwo. Es gibt Freunde, Bekannte, Kunden und wenn ich eines Tages wirklich nicht mehr dauerhaft ohne Weib auskommen sollte, dann mache ich mich auf nach Pataya. Da gibt es eine große deutsche Community. Und da ich schlank und athletisch bin sowie volles Haar habe, werde ich mir da die hübschesten Landestöchter aussuchen können. Denn auch die hübsche Thai fährt lieber mit dem gut aussehenden, jugendlichen Kerl auf dessen Harley mit, als mit dem fetten alten Fresssack. Die Mädels auf dieser Welt sind überall gleich.

Im Moment geht es mir wie Charlie. Ich trinke, schlafe bis Mittags, blogge, cruise mit dem R129 herum und führe ein absolut sorgenfreies Leben ohne jede Verpflichtung oder Stress. Auf Hühner habe ich im Moment absolut keine Lust, will ich mich doch nicht wieder verstellen müssen. Denn man kann selbst einer modernen und emanzipierten Frau nicht einfach sagen, dass man außer dem Bett vorerst keine weiteren Interessen an ihr hat. Frau will ja heute nicht mehr als Objekt der Begierde (Sexobjekt) wahrgenommen werden. Vorbei die Zeiten von Marilyn und der Bardot. Frau schreibt heute zwar Bücher wie „Feuchtgebiete„. Wenn es aber darum geht die auch mal in Natura zu erforschen, ist Frau heute verklemmter als je zuvor.

Die Tage werde ich wohl für 1-2 Monate nach Kroatien abhauen, wo ich mich auf der Terrasse …

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… einfach schön in die Sonne legen und zu mittäglichen Cocktails u.a. die Memoiren von Gunter Sachs lesen werde. Das Buch ist eine wahre Geldanlage. Im Moment gibt es die günstigsten Exemlare bei Amazon gebraucht ab knapp 90,00 EUR. Sammlerexemplare kommen sogar schon auf deutlich über 400 EUR.

Danach werde ich mich vermutlich – weil schon leicht angetrunken – einem Mittagsschläfchen hier widmen …

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… um danach irgendwann zum Strand zu fahren …

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… wo ich bei ein paar Cocktails und netten Gesprächen mit Bekannten den Tag ausklingen lasse. Dann fahre ich wieder heim – ich werde auf der Insel nicht kontrolliert – und schaue auf dem 46″ LED-TV z.B. die neueste Staffel von Vikings oder Game of Thrones.

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Vielleicht trinke ich mit meinen Nachbarn aber auch die ein oder andere Flasche Wein. Einfach mal schauen…

Wäre ich jetzt verheiratet, dann müsste ich – sagen wir mal seit 11 Jahren – immer wieder die selbe Frau beschlafen. Mir ist mit der Anwalts-Ex diesbezüglich ja schon langweilig geworden, als sie mal zwei Wochen bei mir in Kroatien war. Die war zwar ein absolutes Luder im Bett. Aber jeden Abend Sex mit der selben Frau ist auf Dauer einfach nicht mehr abendfüllend. Wenn man sich bloß am Wochenende sieht, dann ist noch ein gewisses Prickeln da. Aber sobald man länger als eine Woche aufeinanderhockt, öden zumindest mich nicht nur die irgendwie immer gleichen Gespräche an, sondern eben auch der Sex. Jetzt mag der ein oder andere sich denken: Was für ein Arsch!

Nö, ich bin einfach nur ehrlich mir selbst gegenüber. Ich war noch nie der Couchkuscheltyp und suchte auch nie menschliche Nähe. Mir wird alleine nicht langweilig, und was die meisten Menschen so zu sagen haben langweilt mich eher. Auch dieses Spielchen des „Fraueneroberns“ habe ich so oft gespielt, dass es auf mich keinen Reiz mehr ausübt. Vielleicht, wenn ich mich unsterblich in ein junges Ding verlieben würde. Aber wie wahrscheinlich ist das?

Hätte ich geheiratet, dann wäre ich sicherlich auch karrieretechnisch ausgebremst worden. Denn Verantwortung zu tragen schränkt die Entscheidungsfähigkeit ein. Ich musste mir in meinem Leben nur über folgende Dinge Gedanken machen:

  • Welche Wohnung kaufe ich mir als nächste?
  • Welches Auto kaufe ich mir noch?
  • Wohin geht es in den nächsten Urlaub?
  • Gehe ich erst mit 50 anstatt 45 in Teilzeitrente?
  • Welches Boot ist das richtige für mich?

Über Geld brauchte ich mir nie Gedanken zu machen. Wäre ich jetzt aber verheiratet gewesen, dann hätte ich ja auch für die Altersvorsorge meines Eheweibes sorgen müssen. Denn welche Frau kann es sich schon leisten nach z.B. 15 Berufsjahren zusammen mit mir in Altersteilzeit zu gehen. Zudem kann ich von egal wo auf der Welt arbeiten, was Frau nur dann könnte, wenn sie z.B. freischaffende Künstlerin wäre oder erfolgreiche Rechtsanwältin im z.B. beratenden Bereich. Da kann man vieles über Videokonferenzen erledigen. Einer Frau aber das Leben zu finanzieren, die im Gegenzug dafür weder kochen noch das Haus sauberhalten kann, hätte ich nie eingesehen. Überhaupt ist es heute das Problem der meisten Frauen zu glauben, dass körperliche Anwesenheit bereits ausreiche. Sie wollen wie Prinzessinnen behandelt werden, ohne aber selbst irgendetwas dafür zu tun.

Und nun bin ich Frauen gegenüber immer eher der Typ gewesen, der in ihnen eine Art Nutztier sah. Natürlich nicht per se. Aber wenn mich Frauen sexuell interessierten, dann war das eben ihr Hauptnutzen. Ansonsten war die Mode-Ex eine angenehme Gesellschafterin und wäre die richtige Frau fürs Alter gewesen. Sie war vorzeigbar, konnte passabel skifahren, versuchte auch mal ein ordentliches Steak hinzubekommen, hatte meist gute Laune und gehorchte im Zweifelsfalle. Sie diskutierte nicht unnütz herum und nervte eigentlich nur beim Tauchen, weil sie da immer wild mit den Armen ruderte. Das ist ganz toll, wenn man in unter 18 Metern immer mal wieder die Brille vom Kopf gehauen bekommt. Leider konnte sie sich nicht an Abmachungen halten, und kann daher jetzt bis 65 weiterschuften.

Ich überlege gerade welche Nachteile mein Singleleben eigentlich hat. Vielleicht keinen Sex im Moment. Aber allein dafür all die vielen Freuden des Singledaseins aufzugeben, würde mir nie in den Kopf kommen. Am Mittwoch geht der C126 über den TÜV. Vielleicht fahre ich mit ihm nach Kroatien. Vielleicht auch mit dem AMG. Nur den R129 kann ich leider nicht mitnehmen, weil ich zu viel Gepäck runterkutschen muss. Auf jeden Fall nehme ich diesmal ein paar Skier mit. Denn bis zum Mölltaler Gletscher sind es von der Insel aus gerade mal 5 1/2 Stunden. Da miete ich mich dann bei der Anita Pacher direkt am Skibus ein und zahle für ein 2-Zimmer Appartement mit Balkon lächerliche 52 EUR. Doch, einen Nachteil stelle ich auch noch fest. Ich freue mich, wenn ich anderen Menschen etwas Gutes tun kann. Aber solange ich von den Weibsbildern nichts weiter als Sex dafür zurückbekomme – und selbst dabei denke ich noch zuerst an die Frau – machen die Hühner, so wie sie aktuell inzwischen sind, einfach keinen Sinn mehr.

Ficken und Wegwerfen war schon immer die beste Devise. Das aber klappt heute selbst in den Datingportalen nicht mehr, weil das Weibsvolk optisch nur noch selten zu ertragen ist und inzwischen auch nicht mehr vorwiegend Spaß haben will und dann einfach mal schauen was passiert, sondern bestenfalls so wie meine Ex – die spermaschluckende Fachanwältin für Medizinrecht – denkt: Erst vögeln wie eine Prostituierte und dann wird der Typ mich schon noch heiraten.

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Schlimmstenfalls heißen sie Blondbeauty1977, suchen händeringend den Einen und haben selbst kurz vor der Menopause noch einen Kinderwunsch:

blondbeauty1977

Keine Hupen, 59 kg und kaum größer als eine sitzende Sau. Und dann auch noch Grundschullehrerin mit Kinderwunsch. War sich bisher vermutlich zu gut für die schwulen Lehrerlein.

Wer mit sowas Geschlechtsverkehr haben will, der kann genausogut Rasierklingen lutschen!