„Exorbitanter Anstieg“ rechter Gewalt

Titelt die ZEIT am 28.06.2016 zum Verfassungsschutzbericht 2015. Ich zitiere:

Demnach wurden im vergangenen Jahr alleine gegen Flüchtlingsunterkünfte 894 Straftaten verübt – fünfmal so viele wie im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt erfasste der Verfassungsschutz für das vergangene Jahr 21.933 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund. Darunter seien 1.408 Gewalttaten, was einen Anstieg um 42,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Zahl der fremdenfeindlichen Gewalttaten verdoppelte sich fast von 512 auf 918.

 

Der Verfassungsschutz warnt in seinem Bericht vor einer „zunehmenden Anschlussfähigkeit“ des Rechtsextremismus zur Mitte der Gesellschaft. In Teilen der Bevölkerung gebe es eine „Akzeptanz von Gewalt und Militanz“. Im Zuge der Flüchtlingskrise habe sich zudem eine „Anti-Asyl-Agitation“ entwickelt, die sich vor allem in „enthemmter Hetze im Internet“ zeige.

Vermutlich falle ich auch unter diese rechten Hetzer, obwohl ich selbst Migrant bin. Jetzt bin ich zwar selbst noch nicht auf die Idee gekommen ein Flüchtlingsheim anzuzünden. Aber ich habe zunehmend mehr Verständnis für diejenigen die so etwas tun. Denn nennen wir sie doch nicht immer Flüchtlinge, sondern Migranten. Wer flüchtet, der will sich in Sicherheit bringen. Und er bleibt möglichst nah bei seiner Heimat und wird nach dem Wegfall des Fluchtgrundes wieder dorthin zurückgehen, um sich sein Heim wieder aufbauen. Wer aber seine Heimat verlässt und tausende Kilometer weit reist, um in ein Land zu gelangen, dessen idiotische Politiker bekannt dafür sind hier jedweden menschlichen Müll aufzunehmen, von Feinden der Demokratie bis hin zu Feinden des Christentums, der ist kein Flüchtling sondern ein gezielt einwandernder Migrant. Und solch eine – zudem qualitativ miserable – Migration lehnt eine Vielzahl der Menschen hierzulande eben ab. Und wenn die Politik nichts dagegen tut, sondern den Menschen auch noch weismachen will, es handele sich vorwiegend um Ingenieure, Ärzte und andere Menschen die unser Arbeitsmarkt gut gebrauchen kann, es sich dann aber herausstellt, dass es vorwiegend Analphabeten sind, dann wird die Sache irgendwann zum Problem.

Wussten Sie, dass in Berlin 50% der Menschen türkischer Herkunft auf Staatskosten lebt? (http://www.taz.de/!5176721/). Ich zitiere:

Jeder zweite Berliner türkischer Herkunft lebt von Sozialleistungen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die heute veröffentlicht wird. Allein die Arbeitslosenquote der türkischstämmigen Migranten liegt demnach bei 44 Prozent. „Das Problem ist bei dieser Gruppe deshalb so gravierend, weil drei Viertel keinen Schulabschluss nachweisen können. Das ist dramatisch“, sagte Karl Brenke, der die Studie verfasst hat, am Dienstag zur taz.

Glauben Sie das wird bei den Arabern besser sein?

Diese Zahlen stammen aus 2008!!!

Und obwohl die Politik dies weiß oder wissen müsste, lässt sie in 2015 1,2 Millionen Syrer, Afghanen usw. nach Deutschland kommen. Selbst von den Syrern sind zwei Drittel nach OECD-Standard funktionale Analphabeten. Der Bildungsstand vieler Flüchtlinge ist niedriger als bislang vermutet:

Die Ergebnisse sind eindeutig.“ (http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bildungsstand-der-migranten-viel-geringer-als-gedacht-a1285408.html).

Können wir es uns in Deutschland wirklich leisten noch mehr absehbar auf Kosten des Sozialstaats lebende Menschen im Lande zu haben. Menschen die noch schlechtere Voraussetzung für eine Integration mitbringen als die schon über mehrere Generationen in Berlin lebenden Türken? Und selbst wenn wir es könnten, warum sollten wir es tun? Warum sollten wir mit unseren Steuergeldern Türken und Syrer finanzieren? Warum sollten wir ihnen unser Geld schenken? Was haben sie denn dafür getan? Nichts!

Warum soll am deutschen Wesen die türkisch/arabische Welt genesen? Warum sollen wir auf schlaglochfreie Straßen, Schulen, Kindergärten, Freibäder usw. zu Gunsten des Lebensunterhaltes der Türken verzichten? Warum sollten wir Deutschen immer mehr Türken und Araber finanzieren? Wussten Sie, dass alleine in NRW jährlich niedrig geschätzte knapp 2,3 Milliarden EUR für die Versorgung von auf Staatskosten lebenden Muslimen draufgehen? (http://www.jerkos-welt.com/sollten-glaeubige-muslime-nicht-besser-aus-europa-vertrieben-werden/) Jetzt rechnen Sie das einmal auf ganz Deutschland hoch. Man könnte sagen wir wären steinreich, wenn es hierzulande keine Muslime mehr gäbe. Das war im Dritten Reich anders. Dort besaßen die Juden nicht unerhebliches Vermögen, welches ihnen die Nazis wegnahmen. Allein ca. 600.000 Kunstwerke wurden den Juden seinerzeit geraubt (https://de.wikipedia.org/wiki/Raubkunst). Heute sind das Milliardenvermögen. Zynisch betrachtet kann man sagen, dass die Nazis von der Judenvernichtung wenigstens einen finanziellen Vorteil hatten. Sie mordeten also monetär betrachtet nicht umsonst.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ein braver, hart arbeitender Steuerzahler sich im Internet über Muslime informiert, dann kann ich verstehen wenn ihm mehr und mehr die Hutschnur hochgeht. Die von mir zitierten Quellen sind ja nicht der KOPP-Verlag oder irgendwelche rechten Webseiten, sondern seriöse deutsche Nachrichtenmagazine. Und egal wo man nachliest, es ergibt sich immer mehr das Bild von den faulen, arbeitslosen, schlecht integrierten Muslimen. Die nichts für dieses Land tun und trotzdem hier leben wie die Maden im Speck. Wenn die Juden von den Nazis im Dritten Reich – zu Unrecht – als Ungeziefer bezeichnet wurden, dann kann man anhand der Statistiken über Muslime leider nicht umhin, sie in Deutschland als Gesellschaftschädlinge zu bezeichnen. Unsere solidarische Gesellschaft funktioniert nur solange, wie alle die können am gleichen Strick ziehen. Wer Geld verdienen kann soll und muss es tun. Damit wir diejenigen, die es nicht können, mit durchziehen können. Ansonsten wir sie irgendwie entsorgen müssten, was uns unsere Humanitas verbietet.

Aber wenn die Zahl derer, die sich als vorsätzliche Schmarotzer entpuppen, über ein gewisses Maß hinaus zunimmt, und die Politik hierauf nicht reagiert, beginnt es im Volk zu gären. Und dies ganz zu Recht. Und aus anfänglichem zivilen Widerstand, wie z.B. Angriffen auf Flüchtlingsheime, werden irgendwann rechte, antidemokratische Parteien, die die Muslime als Gegner begreifen. Und spätestens dann stehen wir vor einer neuen Reichskristallnacht. Das übersehen unsere dummen Politiker. 10 Menschen sind eine Versammlung, tausend Menschen eine Demonstration, 10.000 Menschen eine Massendemonstration und 1.000.000 Menschen eine Volksbewegung.

Ich meine wir können von gewaltigem Glück reden, dass es in Deutschland noch keinen erfolgreichen Anschlag von Muslimen gab. Denn stellen Sie sich einmal 100.000 Menschen in z.B. Dresden vor die brüllen „Muslime raus“ oder die in Frankfurt auf die Straße gehen und Muslime zusammenschlagen. Glauben Sie, dass die Rechten sich nicht zu organisieren in der Lage sind? Wenn 10.000 radikaler Rechter sich bewaffnen und Muslime in einem Lager abschlachten, was würde die Polizei dagegen tun können? Werden deutsche Polizisten wirklich auf deutsche Bürger schießen, um Muslime vor ihnen zu schützen? Falls ja, dann hätten wir hierzulande ganz schnell einen veritablen Bürgerkrieg, wie er ja von nicht ganz wenigen Mahnern bereits vorhergesagt wird.

Grundsätzlich ist gegen qualitative Zuwanderung ja nichts einzuwenden. Und ich bin mir sicher, dass die allermeisten Deutschen zustimmen werden, dass z.B. meine Zuwanderung eine gute Sache war. Nicht nur meine Kunden, sondern auch alle Menschen die zählen können und daher zu begreifen in der Lage sind, wie irrsinnig viel mehr Steuern als die allermeisten ich für dieses Land erwirtschaftet habe. Allein die Mehrwertsteuer, die ich jährlich erwirtschaftete, geht schon weit über die Lohn- und Einkommenssteuern der allermeisten hinaus. Von meinen eigenen Einkommenssteuern in den letzten produktiven Jahren gar nicht zu reden.

Ich war also ein höchst nützliches Mitglied dieser Gesellschaft, habe ihr nie auf der Tasche gelegen und alles dafür getan, dass es mir und ihr durch meine harte Arbeit gutgeht. Die Gesellschaft hat allerdings nichts für mich getan. Aber was sollte sie auch für mich tun? Ich wollte mich integrieren. Ich brauchte keine Integrations- oder Sprachkurse. Ich wusste, dass man Erfolg nicht geschenkt bekommt und dass Sprachkenntnisse und Bildung der Schlüssel zu eben diesem sind. Nicht Religiosität und falsch verstandene Männlichkeit. Ich habe mich nur ganz selten geprügelt, keine Straftaten begangen (bis auf Alkohol am Steuer als Student) und meinen Mann im Bett anstatt auf der Straße gestanden.

Wie viele muslimische Männer gleich welchen Alters können das von sich behaupten?