Flüchtlinge – Das 2te Deutsche Wirtschaftswunder?!

So behauptet es zumindest SPIEGEL ONLINE: http://www.spiegel.de/wirtschaft/zuwanderung-fluechtlinge-koennen-fuer-wirtschaftswunder-sorgen-a-1069395.html. Und beruft sich hierbei auf Herrn Henrik Müller, einen Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund. Das ist eine der renommiertesten Unis Deutschlands. Ich wusste deshalb nicht einmal, dass sie überhaupt existiert.

Der SPIEGEL lässt seit dem Weggang von Herrn Aust schon längere Zeit nach. Und Augsteins völlig unfähiger, stramm linker Sohn macht es nicht besser, sondern ist allenfalls daran beteiligt, dass solch ein Schwachsinn unter dem Logo des SPIEGEL veröffentlicht wird.

Die Zahlen mögen stimmen, allein ich kann sie mangels Quellenangabe nicht verifizieren. Aber angenommen seit 2010 kommen wieder mehr als gehen. Und angenommen das bundeseigene Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat Recht und wir brauchen um 2050 herum bis zu 500.000 Zuwanderer jährlich, um unseren Bevölkerungsstand zu halten. So stellt sich mir die grundsätzliche Frage, ob das in einem der ohnehin schon am dichtesten besiedelten Länder der Erde überhaupt wünschenswert ist. Ich persönlich hätte nichts gegen leerere Autobahnen und kürzere Schlangen im Supermarkt. Auch hege ich ernstliche Zweifel daran, ob syrische Ziegenhirten und somalische Tagelöhner wirklich in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren sind. Denn Fabriken wo am Band gearbeitet wird und man das Hirn nach Betätigung der Stechuhr wieder abschalten kann, sofern man denn überhaupt eines besitzt, gibt es in diesem Lande immer weniger. Wenn schon ein nicht unerheblicher Anteil unserer eigenen Schüler bildungsbedingte Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle hat, wie bitteschön sollen Hamsi und Bamsi in Arbeit vermittelt werden? Und haben wir die Zeiten schon vergessen, in denen Deutschland der kranke Mann Europas war? (http://www.welt.de/print-welt/article326383/Deutschland-ist-inzwischen-der-kranke-Mann-Europas.html)

Das war im Jahre 2003, ist also gerade einmal 12 Jahre her. Und führte zur Agenda 2010. Auch steht zu befürchten, dass der Erfolg der deutschen Industrie sich nicht bis in alle Ewigkeit fortsetzen wird. Denn diese ist besonders stark in der Investitionsgüterindustrie, wie z.B. Maschinenbau und Kraftfahrzeuge, engagiert. Und damit stark abhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Diesbezüglich sieht es bereits mittelfristig aber schon nicht mehr sehr rosig aus. Die Jugendarbeitslosigkeit in gesamt Europa ist sehr hoch. Wer keine Arbeit hat kann aber nicht konsumieren. Und schon gar keinen Mercedes kaufen. Momentan heizt vor allem China die Entwicklung an. Diese riesige Menschenmenge stellt eine gewaltiges Konsumentenpotential dar. Und wer dort Geld hat, kauft sich natürlich eine Louis Vuitton Tasche, ein Iphone oder eben einen Mercedes. Das ist überall auf der Welt so. Die Luxuslabels profitieren also vom zunehmenden Wohlstand auf der Welt. Aber das Wachstum in China sinkt von Jahr zu Jahr (https://www.google.de/search?q=augstein+spiegel&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=-QaIVvK7IaHQygP99J3wDw#q=china+wirtschaftswachstum) und damit auch das in seinen Satellitenstaaten. Denn auch die Chinesen lagern inzwischen Arbeiten in günstigere Produktionsstandorte aus.

Berücksichtigenswert ist hinsichtlich der Integration der Immigranten in den deutschen Arbeitsmarkt auch folgender Artikel: http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/jeder-dritte-arbeitslose-in-deutschland-ist-auslaender-a-902388.html. Danach ist jeder dritte Arbeitslose in Deutschland ein Ausländer. Und lediglich 18% der Arbeitslosen mit Migrationshintergrund verfügt über eine Ausbildung. Besonders interessant ist allerdings folgender Satz:

„Die jetzige Bilanz ist allerdings das Ergebnis von vielen Jahren Einwanderung hierzulande. Die neue Einwanderungswelle, die Deutschland seit der Euro-Krise erlebt, bringt vielfach überdurchschnittlich gut qualifizierter Arbeitnehmer in die Bundesrepublik – genau das Gegenteil der vorherigen Entwicklung also.“

Dies besagt nichts anderes, als dass in den letzten Jahren (der Artikel ist aus 2013) seit der Euro-Krise vorwiegend Immigranten aus den EU-Staaten zu uns kamen. Und damit ebenso, dass es sich bei den Arbeitslosen mit Migrationshintergrund weit überwiegend um Menschen aus dem türkischen oder arabischen Raum handelt. Und zwar bereits in zweiter oder dritter Generation! Ich kenne persönlich keinen arbeitslosen Spanier oder Italiener, weiß aber von jeder Menge arbeitsloser Türken. Mein KfZ-Mechaniker ist gebürtiger Grieche und ein sehr fleißiger Mann. Selbstverständlich spricht er gutes Deutsch, wenn auch nicht perfektes. Fahren Sie aber doch mal nach Duisburg Marxloh, setzen Sie sich in ein Teehaus und sprechen Sie einen älteren Türken auf Deutsch an. Vergessen Sie´s! Jetzt haben aber auch die Spanier, Italiener, Griechen usw. ihre eigene Kultur, Folklore usw. Anders als Türken oder Araber haben sie diese aber nach Deutschland mitgebracht, um dieses Land zu bereichern und nicht etwa, um sich darin einzuigeln und somit Parallelwelten zu schaffen. Und aus diesen Ländern sind auch nicht nur Ärzte gekommen, wie z.B. mein Vater, sondern einfachste Arbeiter.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Freunde meiner Eltern nach Weihnachten bei uns zu Besuch waren als ich noch Kind war. Es gab Tintenfisch…

lignje

… welcher den Freunden meiner Eltern bis dato unbekannt war. Dabei handelte es sich um einen Juwelier, einen Versicherungsmakler und einen Auktionator. Völlig perplex war man allerdings, als Bakalar auf den Tisch kam:

bakalar

Das ist lange gewässerter Stockfisch (Kabeljau) der mit Kartoffeln, Petersilie, Olivenöl und Unmengen an Knoblauch zu einer absoluten Köstlichkeit zubereitet wird. Knoblauch? 1975 in Deutschland nahezu unbekannt und gesellschaftlich absolut geächtet. „Knoblauchfresser“ war damals eine für alle Südländer gängige Gattungsbezeichnung! Jedenfalls schmeckte es den Gästen ausgezeichnet. Vor allem dem dicken Lutz Möller – Gott hab ihn selig – der das erste Juweliergeschäft am Platze betrieb. Und so vermochten auch meine Eltern die deutsche Esskultur ein wenig zu bereichern. Niemals wären sie aber auf die idee gekommen, sich der deutschen Küche zu verweigern, wie es viele Migranten schon deshalb tun weil sie z.B. aus religiösen Gründen kein Fleisch essen oder Alkohol trinken. Was für ein Unfug dieser ganze Religionsquatsch! (Siehe: http://www.jerkos-welt.com/2015/11/09/warum-es-keine-goetter-gibt-und-religion-schlimmer-ist-als-opium-fuer-das-volk/)

Und nicht zuletzt verhindert er auch Integration, weil gerade das gemeinsame Essen überall auf der Welt ein besonders integrativer Akt der Gastfreundschaft ist. Derweil die Deutschen sich aber über die Jahrzehnte erfreulicherweise mehr und mehr für fremde Kulturen und deren Essen zu interessieren begonnen haben, kommen diese nunmehr vermehrt zu uns und lehnen unsere Essensgewohnheiten oftmals ab. Da sind mir die Japaner und Chinesen, die eine knusprige Schweinshaxe zu schätzen wissen, ebenso wie ein gutes Helles, allemal lieber als diejenigen Kostverächter, die aus so unsinnigen Gründen wie der archaischen Religion bestimmte Nahrungsmittel strikt ablehnen.

Wenn jemand sich aus freien Stücken für ein vegetarisches oder gar veganes Leben entscheidet, dann ist das seine Sache. Wenn aber Millionen von Menschen dumm genug sind überhaupt an einen Gott zu glauben und sich dann von diesem auch noch ihre Ernährung vorzuschreiben zu lassen, dann passen diese Menschen nicht in diese unsere heutige moderne und weitestgehend ungläubige deutsche Kultur! Womit, um es absolut klarzustellen, auch orthodoxe Juden hier in Deutschland m.E. nichts verloren haben.

Ich selbst esse nur sehr wenig Schwein. Weil ich es nicht für besonders gesund erachte, es mir für den Alltag zu fett ist und ich ihm Rindfleisch oder Geflügel geschmacklich vorziehe. Aber wenn ich in Minga bin, dann ist ein Besuch beim Haxnbauern einfach Pflicht! Da kommt dann einfach der Obelix in mir zum Vorsch(w)ein 😉