“Griaß Gott” aus dem Lehel

Der kleine Jerko ist in Minga

Auf dem Weg nach Kroatien fahre ich immer in München vorbei. Ein Freund (und Geschäftspartner) wohnt dort, so dass die Fahrt steuerlich absetzbar ist. Kürzlich hat er sich beruflich etwas umorientiert und ein Jahresgehalt als Abfindung ausgehandelt. Da er künftig wieder komplett selbständig tätig ist braucht er einen fahrbaren Untersatz. Er hat sich für den ML 63 AMG entschieden. Keine schlechte Wahl aber mit gewaltigen Unterhaltskosten gesegnet, weshalb ich ihm zum C63 AMG angeraten habe. Anders als den gibt es den ML 63 AMG aber mit Anhängerkupplung, womit das Teilchen für mich interessant werden könnte, wenn ich mir eines Tages mein Boot zulege. Und diesbezüglich bin ich von dem Lebensmodell „Wohnen auf dem Boot“ inzwischen doch wieder abgekommen.

Die Tage saß ich bei einem sehr geschätzten Kunden und unterhielt mich länger mit ihm. Ein Freund von ihm hat eine Yacht in Spanien liegen. Mein Kunde sagte mir das sei trotzdem immer noch irgendwie wie Camping. Und da hat er wohl auch Recht. Was ich brauche ist ein Cabrio für die Insel, welches ich im SL 500 R129 ja schon habe. (So schnell bin ich wieder vom SL63 AMG abgekommen). Und eine Zugmaschine, die in etwa so vorwärts geht wie der C63 AMG. Da passt der ML 63 perfekt ins Bild, braucht er doch nur 4,7 von 0-100 und geht (abgeregelte) 250 km/h. Das ist ok, denn schneller fahre ich wirklich nur selten. Wo habe ich im linksdurchsifften, allerweitestgehend durchtempolimitierten NRW überhaupt noch die Möglichkeit dazu?

Was ich brauche ist ein gut trailerbares Boot, welches ich auch allein problemlos zu beherrschen vermag und das dabei möglichst viel Spaß macht. Arbeiten werde ich vom Boot aus ohnehin nicht. Ich hab ja schon in der klimatisierten Inselwohnung kaum noch Lust was zu tun. Das Boot wird also eher die Funktion einer motorisierten Sonnenliege wahrnehmen. Und da reicht dann auch etwas vergleichsweise Preiswertes. Hauptsache es hat eine Toilette an Bord und einen ausreichend großen Schlafplatz. Wie z.B. eine Rio 700 Cruiser.

Sowas gibt es aus zweiter Hand bereits für nur 25.000 EUR. Für den Liegeplatz zahle ich in der Hochsaison dann vielleicht 40 EUR am Tag und für das Appartement vielleicht 65 EUR. Bedenkt man, dass ein Boot wie die Parker 800 Weekend neu schnell so um die 95.000+ liegt, dann bleiben mir 70.000 EUR „Spielgeld“ mit denen ich selbst in der Hauptsaison knapp 1.100 Tage genießen kann, in denen ich gepflegt im Appartement nächtige. Für mich alleine reicht natürlich auch die Schlafgelegenheit auf der Rio 700. Aber vielleicht finde ich ja nochmal ein apartes, vernünftiges Mädelchen, welches auf meine Kosten sein Leben genießen will. Und dann ist das Bett im Appartement der Schlafgelegenheit der Rio allemal vorzuziehen.

Die Jungs hatten wieder einmal einen sehr schönen Abend. Nach meiner Ankunft ging es erst einmal in den Hofbräu Biergarten auf zwei dunkle Maß. Die dahoam gegrillten 1,5 kg Flanksteaks aus Australien hätten wirklich nicht besser sein können:

Als Beilage gab es geschmorte Zwiebeln und Knoblauch:

Das ist eine sehr einfach zuzubereitende und äußert köstliche Angelegenheit. Natürlich sollte man danach nicht noch in die Diskothek gehen. Aber aus dem Alter sind wir ja inzwischen nun wirklich heraus. Das Weibsvolk, welches selbst in besseren Clubs inzwischen so herumhochhackt, “hackt” so offensichtlich für Geld, dass ich mir so langsam ein Verbot der Prostitution wünsche, so wie wir es in Kroatien haben.

Gehen Sie in Düsseldorf mal ins Sam’s, Jbriel, Amber & nun Jackie O (alles der gleiche Laden, nur verschiedene Namen in den letzten Jahren). Da eiern nur noch Prostituierte zusammen mit ihren – vorwiegend türkisch/arabischen – Zuhältern herum. Ich wurde von einer Ostblockschlampe mal gefragt, ob ich Rechtsanwalt sei. Nein. Ob ich Steuerberater sei. Nein. Was ich denn sei? Müllmann! Daraufhin schwand ihr Interesse an mir umgehend spürbar. Auch in Minge im Einserl sind wir mal von zwei – bildhübschen – brasilianischen Prostituierten angesprochen worden. Mein Kumpel hatte das Gewerbe der Damen anfangs gar nicht realisiert. Das war echt witzig!

Ach ja, der kleine Jerko und das Thema Prostitution. Ab und an schaue ich immer mal wieder hier nach: www.termingirls24.de. Da bieten sich solche göttlichen Hühnchen für vergleichsweise kleines Geld an: http://www.termingirls24.de/dt/modell.php?id=134

… und boten bis vor Kurzem auch noch „FO“ an, was für Oralverkehr ohne Kondom steht. Das ist aber neuerdings in Deutschland verboten, weshalb auf der Website auch ausdrücklich darauf hingewiesen wird (wenn auch mit leichter Grammatikschwäche):

Nun bietet die überaus süße Claudia aber immer noch „Komplettservice“ an, was man(n) auch immer da neuerdings darunter zu verstehen hat. Oder wird da nun künftig eine Polizeibeamtin daneben stehen, wenn die süße Claudia nach wie vor schluckt statt spuckt?

Ach, (leider, bei obigem Engelchen) kann ich nicht aus meiner Haut. Ich könnte einfach niemals für eine Frau bezahlen. Ein Bekannter von mir kann es, und war daher auch schön öfter mal in dem Laden. Aber für ihn ist Ficken eben auch nur Ficken und ich hielt es irgendwie immer schon damit, dass ich auch ein wenig die emotionale Komponente benötigte. Ja, ich weiß, ich bin ein hoffnungsloser Romantiker, auch wenn mir das vermutlich kaum einer abnehmen wird. 😉

Eigentlich bin ich als Kerl treu wie Gold. Dummerweise will mir das aber keine Frau wirklich glauben. Ich sage mir (und den Frauen) heute: Ich suche (nicht wirklich aktiv) einfach nur eine angenehme Begleiterin, die gute Laune verströmt, sich selbst zu beschäftigen weiß, sich optisch gut hält, nicht ständig neue Statusspielzeuge (Louis V., Louboutin, Prada usw.) fordert und vielleicht sogar noch ein klein wenig zu kochen vermag. Derart bescheiden bin ich inzwischen geworden. Ok, wenn sie in der Kiste auch noch Spaß hat, dann hätte ich dagegen natürlich nichts einzuwenden, zumal ich ein großer Freund des „Ladies first“ bin. Aber auch die Kissenschlacht wird mit jeder noch so hübschen Frau irgendwann zur lieben Gewohnheit. Und irgendwelche Pornopraktiken kicken einen irgendwann auch nicht mehr. Vermutlich der Grund, warum die Hühner im Pornobusiness gefühlt immer schneller rotieren. Die Frau als bloße Ge- und Verbrauchsware und der Kerl wird auf sein Gemächt und zum Spermaspender herabreduziert.

Aber ich schweife ab.

München ist schon eine feine Stadt. Von der Wohnung meines Kumpels sind es 50 Meter bis zur Isar und keine 10 Minuten zu Fuß zur Max, wo man sich herrlich über das ganze Arabergelumpe aufregen kann, welches im Bayrischen Hof absteigt. Diese Halbaffen leben sämtlichst auf Kosten des europäischen Autofahrers. Warum schicken wir eigentlich nicht mal ein paar Langstreckenbomber dahin, legen sie in Schutt und Asche, und nehmen uns einfach deren Öl, so wie es die Conquistadores seinerzeit mit dem Gold der Inka und Maja taten? Auch die Briten (heute nennt man sie teilweise Amerikaner) gingen mit den Indianern nicht zimperlich um, bloß dass die kein Gold, sondern nur Land hatten. Ach ja, der Militäreinsatz lohnt sich finanziell einfach nicht, denn von 1,55 EUR für Benzin gehen ca. 90,7 Cent als Steuern an den Staat (https://www.avd.de/wissen/infothek/kraftstoff/staatlicher-anteil-an-den-krafstoffkosten/). Ich schätze den Anteil der Spritproduktion jetzt einfach mal auf vielleicht 2/3 vom Rest und somit bleibt gefühlt kaum mehr genug übrig, um überhaupt das Kerosin für die Jets der maroden Bundeswehr bis nach Saudia Arabien zu bezahlen, geschweige denn, um auch noch die notwendigen Bomben zu finanzieren.

Tja, unser lieber Staat verbläst unser aller Steuereinnahmen vielmehr lieber für die vielen sog. “Flüchtlinge“. Derweil die Renten immer kleiner werden und wir immer länger für den Staat arbeiten müssen (http://www.n-tv.de/wirtschaft/wirtschaft_der_boersen_tag/Heute-ist-Feiertag-fuer-alle-Steuerzahler-article19944594.html). Der Durchschnittsdeutsche arbeitet sage und schreibe mehr als das halbe Jahr alleine für die Steuer. Das ist eine ungeheure Perversion unseres Steuersystems. Aber irgendwie regt sich keiner so recht darüber auf. Ebenso wenig wie über die ca. 50 Milliarden EUR, die uns die sog. “Flüchtlinge” künftig Jahr für Jahr kosten werden.

Ich verstehe Euch Deutschen inzwischen nicht mehr!

2 Kommentare

  1. Lieber Jerko,

    apropos schnell fahren. War neulich in Nürnberg und habe es gerade so geschafft, auf der A9 für sage und schreibe 2 Minuten mal 180 zu fahren. Grund: ständige temporäre Geschwindigkeitsbeschränkungen, bei denen man aufpassen muss, sie nicht bei sehr hohen Geschwindigkeiten zu übersehen. Und wenn mal keine Begrenzung angezeigt war, war zähflüssiger Verkehr. Das einzige, was bei einem schnellen Auto noch Spaß macht, ist die Beschleunigung. Aber was soll man schon machen?

    1. Jerko Usmiani sagt: Antworten

      Hallo werter Charles,

      meine Hinfahrt nach München am Samstag war auch eher zähflüssig. Aber manchmal überhole ich im Kolonnenverkehr einfach rechts, (was dann ja erlaubt ist), und mogel mich so an den links fahrenden Bremsen vorbei. Das waren diesmal besonders viele Briten mit dicken SUV, die offenbar die Fahrstreifen verwechselt hatten und gedacht haben müssen in Deutschland überholen permanent die LKW. Diese Linksspurbesetzer von der Insel habe ich mir dann auch mal direkt rechts vorgenommen. Ein Porsche Cayenne Turbo S versuchte die Lücke zuzumachen. Nun, dafür war er ein wenig zu schwer und untermotorisiert. Dem Beifahrermütterchen dürfte aber das Gebiss aus dem Gesicht gefallen sein, so wie der nach meinem Einscheren in die Ramme gehen musste. Ich verstehe dieses unnötige automobile Potenzverhalten und die anschließende Provokation (Lücke zumachen) dieses britischen SUV-Idioten wirklich nicht.

      Was ich auch nicht begreife: Wenn alle unbedingt links fahren wollen, z.B. mit 120 km/h. Und dann mit maximal 125 km/h zu überholen, wenn jemand wieder nach rechts rübergezogen ist, woraufhin der Dritte im Bunde seinerseits wieder mit 130 km/h überholt usw. usw. usw. Keiner will die linke Spur verlassen, bloß um nicht überholt zu werden. Dabei fährt man gerade in der Nürberger Ecke rechts oft schneller als links, weil die sich da wie auf der Perlenkette aufreihen, kilometerweise Autobahn “verbrauchen” und sich vor allem gegenseitig fortwährend in den nächsten Stau bremsen. Wenn man so eine Verstopfung aber mal rechts überholt hat, dann wundert man sich, dass man teilweise kilometerlang kaum ein Auto mehr auf der Straße hat.

      Viele Grüße vom Inselchen.
      Jerko

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