Reprise zu: Fake-News

Ich fordere die Todesstrafe durch "Totlachen"

(Erstveröffentlicht am 29.12.2016 – leicht ergänzt)

Aber aus gegebenem Anlasse: Gestern spielte Kroatien gegen Griechenland. Und ich war mir nicht sicher, ob ich noch genügend Vino Bianco zu Hause hatte. Also fuhr ich nach einem Liter noch zur Tanke (was ich in D natürlich niemals machen würde!). Vor mir zwei Kroaten, die mit dem Kassierer quatschten. Beide nach eigener Auskunft schon “pijani ko kante” (Voll wie die Eimer). Danach stiegen sie trotzdem in ihr Auto und fuhren – viel zu langsam, aber auch ohne Schlangenlinien – vor mir her. Ich hatte Zeit, also überholte ich die vollen Eimer innerorts nicht.

Ich liebe dieses Land und die tiefenentspannte Mentalität seiner Menschen! 🙂

Das Spiel war nicht außerordentlich interessant. Die Griechen rannten wie die Wölfe, können aber nicht wirklich Fußball spielen. Sie spielten ähnlich hirnlos und robust wie die Türken. Das macht(e) gegen feine Techniker wie die Kroaten natürlich Sinn, um nicht noch eine weitere grandiose Niederlage zu kassieren.

Den Kroaten musste man in der bisherigen Qualifikation aber auch den Vorwurf machen, dass sie sich viel zu oft – wie z.B. gegen Island – zu früh in ihr “Schicksal” ergeben haben, vor allem aber ihre technische Überlegenheit nicht genutzt haben. Etwas “lauffaul” waren sie anfangs in der Quali auch. Aber gegen die Türken verloren zu haben geht schon mal gar nicht!

Am Ende ist die Taktik der Kroaten jedoch aufgegangen. Sie fahren zur WM und die Griechen eben nicht! Ebenso wenig wie die ach so große “Füßballnazion” Türkei. <hihi>

Den Griechen aber muss man das unbedingte Kompliment machen, dass sie sich gestern bis zur letzten Minute nicht aufgegeben haben.

In der stolzen Tradition der 300 bei den Thermopylen!

So, und nun die Reprise:

Kürzlich hat die – mutmaßlich an ihrem Hirn erkrankte – Renate Künast …

… Strafanzeige u.a. wegen Verleumdung aufgrund einer Fake-News erstattet:

Dumm nur, dass der Veröffentlicher für sich das Grundrecht der Kunstfreiheit in Anspruch nehmen kann. Ist eine solche Fake-News in Anbetracht so vieler von Frau Künasts bisheriger hirnrissiger Entäußerungen doch tatsächlich als Satire zu werten. Und hier gilt – wie immer in einem Rechtsstaat – der Grundsatz „in dubio pro reo“. Aber besonders auch „nulla poene sine lege“. Überhaupt musste ich hier schon wirklich scharf nachdenken, welchen Straftatbestand denn der Verfasser von Frau Künasts angeblicher Entäußerung eigentlich verwirklicht haben könnte.

Es handelt sich doch im Kern nur um eine unwahre Behauptung. Die einer anderen Person in die Schuhe geschoben wird. Die aber keinen irgendwie für die andere Person nennenswert nachteiligen Inhalt hat. Beispiel: Hätte der Verfasser der Fake-News geschrieben, dass Frau Künast in einem Interview gesagt habe, dass Frau Merkel ihres Wissens nach eine mit bärtigen Flüchtlingsmullahs gangbangfickende analverkehrende Schlampe sei … … dann müsste man im Falle eines z.B. Walter Moers zweifelsfrei von Satire ausgehen. Und da immer noch niemand weiß wer Walter Moers eigentlich ist, könnte er durchaus auch Frau Künast sein. Oder sogar Frau Merkel selbst. Sowie auch der Papst, der Teufel, der liebe Gott und ebenso natürlich auch bloß ein kleines Arschloch.

Die grüne Kurzhaarkampfemanze Künast – die Walter Moers vermutlich noch weniger gerne sein wollte als eine blutpissende Wanderhure aus Herne; oder aber auch der Papst – hingegen müsste umgehend in Einzelhaft genommen werden. Fragen Sie mich jetzt bitte nicht warum genau. Aber irgendwie erscheint mir das einfach zu strafbarverhaftungseinbuchtungswürdig was die Emanzo-Künast da der lieben Omi Merkel angetan hätte. Wenn sie denn je gesagt hätte, dass Frau Merkel eine mit bärtigen Flüchtlingsmullahs gangbangfickende analverkehrende Schlampe sei …

Mit fiel allenfalls § 186 (StGB) ein, die sog. “üble Nachrede“. Ich zitiere den Wortlaut:

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Jetzt hat sich Frau Künast aber durch diesen Post …

… bereits selbst und in aller Öffentlichkeit in der öffentlichen Meinung herabgewürdigt. Welches strafrechlich schutzwürdige Interesse kann Frau Künast also bei einer untergeschobenen Behauptung zu einem vergleichbaren Sachverhalt überhaupt noch haben.

Wie wäre es mit folgender Fake-News:

„Volker Beck von baumlangem Neger in Berliner Schwulen-Darkroom „Brauner Salon“ rektal vergewaltigt! Er erlag seinen schweren Analblutungen noch auf dem Weg ins Krankenhaus.“

Das wäre doch mal eine schöne Fake-News, oder?

„Petra Pau dabei photographiert worden, wie sie hinter eine Berliner Kirche kotete und dabei vom Blitz erschlagen wurde. Es war den Pathologen nicht möglich zwischen dem Kothaufen und Frau Paus´ Aschehäufchen zu unterscheiden.“

„Claudia Roth in ihrer türkischen Ferienwohnung bei einem Massen-Gangbang zu Tode kopuliert worden. Nachbarn wollen noch ihre Schreie: „Jetzt benutzt doch endlich das Gleitgel!!!“ gehört haben. Kurz danach war Stille. Die Obduktion ergab, dass die türkischen Männer Frau Roths deutsch beschriftete Zahnpasta mit dem Gleitgel verwechselt haben müssen. Die türkische Polizei vermutet, dass die Männer das richtige Gleitgel nicht erkannten, da es nicht in eine Olivenölflasche abgefüllt war.“

Gerade schaue ich einen Bericht über „Sozial Bots“ bei Galileo. Vielleicht bin ich selbst auch einer und keiner weiß es. Vielleicht noch nicht einmal ich selbst. Für wie blöd hält man die Internetuser eigentlich? Als ob ich auch nur einen Mückenschiss darauf geben würde wer was „liked“, „knuddelt“, „knutscht“ oder sonstwas. Mir ist doch völlig klar, dass so ein dämliches Like ferngesteuert per Bot jederzeit machbar ist. Aber welches Schaf folgt auch schon völlig unreflektiert einer Meinung?

So ein linker Computerspacke erzählt da gerade, dass sich auf den Anti-Flüchtlingsseiten praktisch zigzehntausende von Flüchtlinge ablehnenden Kommentaren fänden. Das seien also zwangsläufig bei der Vielzahl von Einträgen irgendwelche Bot-Einträge. Oha, ist die LINKE also zu doof selbst solche Bots zu benutzen oder entsprechende Dienstleister zu beauftragen? Gerade die Profiagitatoren des linken und grünen Rattenpacks sind im IT-Bereich nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge? Ujujuj, da muss die Antifa vermutlich noch erst das „Computerln“ lernen, hat sie sich doch scheinbar die letzten Jahre nur mit Hausbesetzungen und „Deutschland verrecke“-Demos beschäftigt. Ja liebes Rattenpack, so ist das, wenn man technisch den Anschluss verpasst hat. Wie gut, dass wir nicht von euch regiert werden, wüsste doch sonst bald die ganze Welt um jedes Deutsche Staatsgeheimnis.

Überhaupt verwundert es mich immer mehr was in Deutschland/Europa in Sachen IT so läuft. Anstatt eine der Schlüsselindustrien weltweit selbst zumindest mitzukontrollieren, lässt Europa ausgerechnet diesen immens wichtigen Bereich komplett außer Acht. Stellen Sie sich bitte mal vor es gäbe die Firma Airbus heute nicht. Würden uns die Amerikaner morgen keine Flugzeuge mehr liefern, dann wären wir komplett vom Rest der Welt abgehängt. Wussten Sie, dass die relevanten sog. Root-Server des DNS-Systems (Domain Name System) alle unter dem Einfluss der US-Regierung stehen stehen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Root-Nameserver#Kritik

Kritiker erachten das Mitspracherecht der US-Regierung als problematisch. Dies betrifft zum einen den rechtlichen Status der ICANN, die als kalifornische Institution den US-Gesetzen untersteht. Zum anderen ist die ICANN seit ihrer Gründung mittels eines Memorandum of Understanding (MoU) an das US-Handelsministerium gebunden. Das MoU wurde zuletzt 2006 für drei Jahre verlängert.

 

Auch VeriSign, die verteilende Instanz der Root-Zonenänderungen, unterliegt als kalifornisches Unternehmen der US-Gesetzgebung.

Faktisch könnten die USA uns das Internet morgen ausknippsen, so sie denn wollten. Das ist mit GPS übrigens nicht anders. Und gar nicht auszudenken, wenn das GPS einfach nur falsche Standorte melden würde …

Würde Europa nicht Jahr um Jahr zig Milliarden an EUR für Transferleistungen an Muslime ausgeben (ob in Form von Entwicklungshilfe oder Sozialleistungen wie z.B. Hartz IV), könnte binnen weniger Jahre ein zu jeder Intel-CPU zumindest halbwegs konkurrenzfähiger Prozessor entwickelt und hergestellt werden. Die Chinesen machen das schon längst. Wir Europäer aber hängen von Intel und Microsoft ab. Verkaufen beide – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr nach Europa, dann können wir hier binnen weniger Jahre den Laden dicht machen.

Es ist schon interessant, dass wir uns über solcherlei Dinge hier in Europa scheinbar keinerlei Gedanken machen. So als ob die Welt nicht inzwischen komplett von Computern abhängig wäre. Aber auch unabhängig von der Sicherstellung der eigenen Versorgung mit Prozessoren – und hier würde der Preis nicht einmal eine Rolle spielen – so wie er es auch bei militärischen Projekten kaum jemals tut – sollte Europa in Konkurrenz zu den weltweit dominierenden CPU-Herstellern treten. Denn warum sollte das was mit Airbus geklappt hat nicht auch gegen Intel funktionieren? Produziert wird ohnehin in Taiwan oder China. Wobei auch das eigentlich nicht sein muss, sind doch Computer wirklich perfekt dazu geeignet komplett von Robotern hergestellt zu werden. Und welche Nation ist im Maschinenbau und der industriellen Robotik international führend?

Natürlich Deutschland!

Nein, stattdessen trotteln wir – geführt von völlig inkompetenten Wirtschaftspolitikern – hier nur so vor uns hin und überlassen den wohl wichtigsten Zukunftsmarkt aller Zeiten komplett den Amerikanern und Chinesen.

4 Kommentare

  1. Apropos Airbus: die Eurofighter dürfen nur aufsteigen, wenn jemand in den USA das OK gibt. Denn von dort kommt die Software.

    1. Tja, dann sind wir wohl sozusagen “im Arsch“.

  2. http://mobil.krone.at/568464

    Sorry, habe erst jetzt den Beleg für meinen weiter oben abgegebenen Kommentar gefunden. Und ich denke mal, dass das, was für die österreichischen Eurofighter gilt, auch auf alle anderen zutrifft.
    Liebe Grüsse auf die Insel aus dem verschneiten Tirol,
    Charles

    1. Unfassbar! Das Eine ist ja wo die Software herkommt. Es gibt viele gute Open Source Projekte aus den USA. Dass aber eine SW des US-Verteidigungsministeriums über den Einsatz europäischer Kampfjets bestimmt, das ist ein ausgewachsener Skandal.

      Ich verstehe langsam immer besser, warum die Franzosen an ihrer Dassault Rafale festhalten.

      8. As of 2014 everyone knows that Rafale is much more efficient than Typhoon which was humiliated in ATLC and Lybia by Rafale. Not even talking about upcoming Rafale F3R standard. Rafale weapons payload is 9.5 tons and its manoeuvrability and avionics are superior. Actually the only area where Typhoon is better is interception, cause it is a faster aircraft. But once dogfight begins, you better be in the Rafale.

      Und die Deutschen sind inzwischen nicht einmal mehr in der Lage einen ordinären Flughafen (BER) fertig zu stellen. Es ist eine Schande, was aus dieser einst so großen Ingenieursnation geworden ist. Eine sich durch überbordende Vorschriften immer weiter selbst kastrierende Gesellschaft.

      Herzliche Grüße zurück ins schöne Tirol. Wenn ich zu Besuch vorbeischaue, dann habe ich jedenfalls keine Angst bei Euch auf der Autobahn im Schnee stecken zu bleiben. So was passiert allenfalls direkt nach Überquerung der Grenze von NRW.

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