Ich war auf der Putzfraueninsel

Und ausgerechnet eine Türkin gibt mir Recht!

Mit 18 war ich schon einmal auf der vielgerühmten „Putzfraueninsel„. Damals in einem Ort namens Cala Ratata oder so ähnlich. Es war halt ein Saufurlaub mit Kumpels. Sonne tanken, trinken und Mädels aufreißen. In genau der Reihenfolge. Ansonsten habe ich von der Insel nichts gesehen.

Das war diesmal anders. Ein lieber Kunde wollte ein Homeoffice in seiner neuen Villa im schönen Örtchen Portopetro eingerichtet haben. Also flog ich auf die Insel und blieb eine Woche, um mir die laut Radio Insel „schönste Insel der Welt“ mal genauer anzuschauen. Man kann es eigentlich kurz machen: Portopetro ist ein Kleinod und hat ein wirklich sehr gutes Restaurant direkt am Hafen. Es ist touristisch – im Gegensatz zum Rest der Insel – recht wenig verseucht. Palmas Altstadt mit der Kathedrale ist natürlich unbedingt sehenswert. Port Andratx kann man getrost in der Pfeife rauchen. Es ist eigentlich nichts weiter als ein kleines Kaff mit ein paar Restaurants und ganz vielen Häusern, die den Hang entlang „hochgezogen“ wurden. Wer da oben auf dem Berg hockt, der darf jeden Abend mit dem Taxi runter in den Ort gurken und später wieder zurück nach Hause. Das ist natürlich für die wohlhabenden bis reichen Leute dort kein Thema. Aber irgendwie sind mir da fußläufige Restaurants und Cocktailbars doch lieber. Und vergleiche ich allein die Auswahl der Gastronomie von Mali Lošinj mit dem Nobelörtchen P.A., da bleibt nur: Note sechs. Ab in die Ecke, die spanische Eselsmütze auf und kräftig schämen.

Landschaftlich schön ist die Insel fraglos. Und es finden sich z.B. Plätzchen wie dieses, welches auch zum Verkauf stand.

pano10

Andererseits befand die Finca sich irgendwie am Arsch der Welt in the Middle of Nowhere. Keine Infrastruktur, kein Nichts. Da muss man schon begeisterter Einsiedler sein. Der m.E. einzig weitere sehenswerte Ort (ich konnte natürlich nicht alle Käffer abklappern) ist Valldemossa.

valdemossa-web

Unbedingt sehenswert ist auch Port de Valldemossa:

pano5-web

Hinunter geht es über eine steile, enge (es passen größtenteils keine zwei Autos aneinander vorbei) und extrem kurvenreiche Serpentinenstraße. Bei wenig Verkehr ist das wirklich etwas für den passionierten Autofahrer. Ebenso wie die wunderschöne Strecke nach Valldemossa. Es befinden sich allerdings viele Hindernisse darauf. In Form von Touristen, die nicht Auto fahren können und Spaniern, die es scheinbar nie eilig haben und daher auch nicht Auto fahren können. Wenn in Kroatien Tempolimit 60 gilt, dann fährt man 100. Wenn in Spanien Tempolimit 100 gilt, dann fährt man 80. Da braucht es entweder starker Nerven, um nicht ins Lenkrad zu beißen. Oder es gilt die Kunst des Überholens auf engstem Raum zu beherrschen.

Port de Sóller vermochte mich nicht wirklich zu beeindrucken – nur ein weiteres Tourikaff, allerdings eines mit einer Bimmelbahn – und der beste aller Gags ist Port de Sa Calobra. Bei der Zufahrt zu der engen Bergstraße wird schon darauf hingewiesen, dass es zu Stoßzeiten dichten Verkehr (incl. Bussen) gibt. Interessant, dachte ich mir und fuhr los. Bei jedem entgegenkommenden Bus blieb der gesamte Verkehr stehen, bis der Bus sich mühselig die enge Straße lang am Gegenverkehr vorbeischob. Unten angekommen findet sich ein Parkplatz. Ähnlich wie bei den Städtchen des Cinqueterre. Wow dachte ich mir. Da erwartet mich jetzt wohl Ähnliches.

Leider nein! Es gibt kein Örtchen und schon gar keinen Hafen. Es gibt nur eine Ansammlung von Self-Service-Restaurants. Eigentlich wollte ich hier mit Blick aufs Meer zu Mittag essen. Daraus wurde nichts, weil ich nicht in Touriselbstbedienungsrestaraunts esse. Das war das beste Bild was mir unter den gegebenen Umständen gelang:

pano14-web

Die paar auf alt gemachten Hütten sind die zeitaufwändige Fahrt wirklich nicht wert!

Der Rest, den ich gesehen habe, ist nicht weiter erwähnenswert. Außer ein älteres Stückchen von Felanitx …

pano4

… aber das mögen viele sicher anders sehen. Mein Kunde jedenfalls kann m.E. von großem Glück sprechen, dass er das Traumhaus in Portopetro gefunden hat.

Heute im Flieger kam ich endlich dazu den letzte Woche gekauften SPIEGEL durchzulesen (40/2016) und erfreute mich sehr an dem Artikel von Elif Shafak. Ich bin ja bekanntlich böse, weil ich ein erklärter Gegner des Kopftuchtürkentums bin und alle verhüllten Muslimweiber am liebsten höchstpersönlich über die deutsche Grenze prügeln würde. Und da ging mir bei Frau Shafaks Essay doch glatt das Herz auf. Ich zitiere aus „Mit oder ohne Kopftuch„:

„Wenn es den türkischen Frauen besser geht als jenen im Iran oder Saudi-Arabien, dann haben wir das Atatürk zu verdanken, vergesst das nicht!“. „Das Islamverständnis der Mutter meines Vaters basierte auf Angst. Als sie Shorts und Miniröcke in meinem Koffer fand, verbot sie mir beides. Sie sagte, ich müsse meine Arme und Beine bedecken. Ich müsse meine Jungfräulichkeit beschützen. Gott würde mich beobachten, all meine Sünden notieren. Sie sprach über die Abgründe der Hölle, über kochende Kessel und beißende Feuer, die auf die Sünder warteten.“

 

„Der größte Riss wurde durch die Debatte um das Kopftuch verursacht. Frauen wurden in Lager eingeteilt. Ja nachdem, ob es es tragen oder nicht. Früher fühlten sich Frauen mit Kopftuch unterdrückt, weil es ihnen nicht erlaubt war, so zu studieren oder in Behörden zu arbeiten. Das war nicht nur undemokratisch, sondern auch frauenfeindlich. Heute gibt es das Verbot nicht mehr. Frauen ohne Kopftuch fühlen sich nun bedroht, ihre Freiheiten sind in Gefahr. Anfang September wurde einer Krankenschwester in einem Bus ins Gesicht getreten, weil sie Shorts trug. Der Mann, der es tat, sagte, er habe nach den Gesetzen des Islam gehandelt: „Würden sie lange Hosen tragen, wären wir weniger erregt.“

Was der blöde, primitive Türke mit Erregung wohl meinte? Hatte er seinen Lümmel vor lauter Notgeilheit nicht im Griff?

Es ist ja inzwischen allseits bekannt, dass Araber, wozu ich im weitestens Sinne auch die Türken zähle, sich nicht kontrollieren können und alles besteigen wollen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Erschreckend ist auch einmal mehr die Art und Weise in der Muslime glauben. Sie haben Angst vor ihrem grausamen Gott und fürchten dessen Strafe. So etwas tun nur ungebildete Dummköpfe. Nur Primitive halten sich an irgendwelche göttlichen Regeln. Und die Tatsache, dass die Türkei sich immer mehr in ein Land der Kopftuchträgerinnen zurückentwickelt zeigt, dass die Türken in ihrer Großzahl den Entwicklungsstand der Primitiven noch nicht verlassen haben.

Und so waren heute z.B. alle Taxifahrer am Flughafen Türken oder Araber. Sie sind größtenteils nur in der Lage die einfachsten Hilfstätigkeiten auszuüben, weshalb wir sie hier eigentlich nicht mehr brauchen. Und spätestens mit dem selbstfahrenden Auto werden sie uns alle auf der Tasche liegen, weshalb wir sie schon vorher von hier vertreiben sollten.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Mein Bänker z.B. ist Türke. Seine Frau trägt garantiert kein Kopftuch, also können sie gerne bleiben. Alle anderen sollten wir aber möglichst schnell wieder loswerden. Sollen sie ihre Kopftücher doch in der Türkei tragen und dort an ihren grausamen Gott glauben. Hier im modernen Deutschland hat so etwas nichts verloren. Erfreulich war übrigens der geringe Araber- und Türkenanteil auf Mallorca.

Etwas Gutes hat die Insel also doch!