Innenstadtfahrverbote für Diesel-PKW kommen!!!

Bundesweit laufen Gerichtsverfahren gegen Stadtverwaltungen die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern. Es ist zum schlapplachen. Können Sie sich noch an die Diskussion um die Umweltplakette erinnern? Da gab man den ollen Vorkammer-Dieseln keine gelbe und schon gar keine grüne Plakette mehr, weil die angeblich Feinstaub emmitierten. Dabei stimmte das gar nicht. Der Vorkammer-Diesel emmitierte im Vergleich zu den heutigen Dieseln geradezu Kohlebriketts.

Jetzt stellte sich in den USA ja bekanntlich heraus, dass alle Automobilhersteller beschissen haben und die angeblich so sauberen Diesel im Grunde genommen im Alltagsbetrieb die reinsten Drecksschleudern sind. Mit ihrer hirnrissigen Feinstaub-Regelung hat die EU dem Bürger nun dummerweise die Möglichkeit gegeben sich die Luftsauberkeit sozusagen erklagen zu können. Beispiel:

Ali Özgüz wohnt in Düsseldorf. Und zwar in der Corneliusstraße. Das ist so etwas wie das morgendliche Einfallstor für z.B. alle Pendler aus Solingen, Wuppertal, Remscheid usw. Wer mal im morgendlichen Berufsverkehr nach Düsseldorf rein und abends wieder rausgefahren ist, der weiß, dass da jede Menge modernster Drecksdiesel dem Ali ihm seine Luft verpesten. Ja aber was wohnt der Ali auch da? Er wohnt da, weil er ein zwar hier geborener Türke ist, aber nur so gerade eben seinen Hauptschulabschluss geschafft hat.

Er spricht zudem Kanak Sprak und bekam deshalb bei keinem deutschen Arbeitgeber einen Job. Aus seinem Traumberuf – Handyverkäufer beim Mediamarkt – wurde daher nix. Also blieb Ali nur die Möglichkeit bei seinem Onkel in der Dönerbude anzufangen. Er hatte zwar kurze Zeit einen Job als Pizzalieferant, kam aber entweder mit dem Abzählen des vereinnahmten Geldes nicht zurecht, oder steckte sich einfach was in die eigene Tasche. Man weiß es nicht. Jedenfalls verdient Ali als Dönerverkäufer jetzt ca. 1.600 EUR.

Und davon lässt sich schlecht in Oberkassel am Rhein wohnen.

Deshalb das 2-Zimmer-Loch in der Corneliusstraße.

Jetzt hat Ali Özgüz aber die Schnauze voll von der schlechen Luft. Und er hat eine erfolglose Rechtsanwältin kennengelernt, die ihm den Vorschlag machte sozusagen auf Provisionsbasis einen Prozess für ihn gegen die Stadt Düsseldorf zu führen. Das ist zwar verboten, bei der Rechtslage geht sie aber so gut wie kein Risiko ein zu verlieren. Denn in München hat das Verwaltungsgericht die Stadt bereits zur Luftreinhaltung verdonnert.

Die wichtigsten Fragen zur Blauen Plakette:

http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/blaue-plakette-ist-alternativlos-diesel-fahrverbot-schon-2017-bayrische-staatsregierung_id_5579930.html

1. Warum kommt die Blaue Plakette?

Um die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern, dürfen Autofahrer seit Oktober 2008 in manchen Städten und Gemeinden nur mit einer grünen Umweltplakette in die Innenstädte fahren (Umweltzonen). Trotz des Verbots werden die Stickoxid-Grenzwerte häufig überschritten. Weil Bußgelder aus Brüssel drohen, kommt nun die blaue Umweltplakette. So soll das Fahrverbot verschärft werden, wie das bereits im Sommer 2015 zu erahnen war. Die Blaue Plakette ist also keine Folge des VW-Abgasskandals, sondern des jahrelangen Nichteinhaltens der Grenzwerte.

2. Wann kommt die Plakette?

Das hängt von den betroffenen Städten ab. Laut Aussagen des Bundesumweltministeriums ist nicht vor 2019 mit den ersten Fahrverboten zu rechnen.

3. Wen betrifft die Umweltplakette?

Die blaue Plakette sollen Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6, alle Elektro-Autos und Benzinfahrzeuge mit mindestens der Abgasnorm Euro 3 erhalten. Dieselfahrzeuge mit Euro 4 oder Euro 5-Norm, dürften dann nicht mehr auf bestimmten Straßen oder durch bestimmte Innenstädte fahren, ebenso Benziner mit Euro 1 oder 2 (das sind allerdings nur wenige). Laut ADAC wären rund 13 Millionen Dieselfahrzeuge und drei Millionen Benziner von dem neuen Fahrverbot betroffen. Welche Abgasnorm Ihr Wagen erfüllt, sehen Sie unter Punkt 14 im Fahrzeugschein.

4. Gibt es Ausnahmeregeln?

Denkbar sind Ausnahmen für Gewerbetreibende oder öffentliche Dienste (z.B. Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge), damit die Daseinsvorsorge in den Innenstädten nicht zusammenbricht. Auch Nahverkehrs-Busse, die in der Regel ohnehin mit der neuesten Filtertechnologie ausgestattet sind, dürften wohl nicht unter das Verbot fallen.

Wie gut, dass mein C63 die Euronorm 5 erfüllt. Zwar konsumiert das kleine Biest im Stadtverkehr gerne mal so um die 20 Liter V-Power, aber Norm ist eben Norm.

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Die spermaschluckende Fachanwältin für Medizinrecht …

schwanz

jungs2

… wird mit ihrem jämmerlichen 320 d Cabriolet dann auch nicht mehr zu ihren Kanzleien fahren können. Ob das wohl ihr Alkoholproblem noch vergrößern wird?

krankheit

Ja das ist schon irgendwie echt doof, wenn man sich keinen Benziner leisten kann, weil man anwaltliche Kleingeldverdienerin ist.

Ich habe ja noch Verständnis für Leute, die sich einen A8 mit 4.2 Liter TDI kaufen. Der hat zwar nur 385 PS, aber dafür ein Irrsinns-Drehmoment von 850 Nm aus dem Drehzahlkeller heraus. Das ist auf der Bahn schon ein echter Gegner selbst für den C63 mit seinen ca. 650 Nm. Wobei der natürlich beim Kickdown im S-Modus gnadenlos bis kurz vor 7.000 u/min herunterschaltet und die Gänge dann einfach nur nacheinander durchreisst. Der Audi erreicht seine maximale Leistung hingegen schon bei 3.750 u/min und hat daher mehr die Charakteristik eines Schiffsdiesels.

Im Ergebnis dürfen nach Einführung der blauen Plakette die ganzen ein paar Jahre alten Vertreterkombis nicht mehr in die Innenstädte einfahren. Denn: Am 1. Januar 2015 erfüllten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 29,2 % aller in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen die Abgasnorm Euro 5. (https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Schadstoffreduzierte_Kraftfahrzeuge_in_Deutschland). M.a.W: ca. 1/3 aller PKW zzgl. vieler älterer Benziner wird aus dem Innenstadtverkehr gezogen. Euro 1 hat z.B. ein BMW 320 Cabrio Bj. 1990. Alles was bis knapp 2000 gebaut wurde hat Euro 2. Und das sind jetzt so furchtbar wenige Fahrzeuge nicht. Allein bei mobile.de sind mehr als 1,2 Millionen solcher Fahrzeuge im Angebot.

Jetzt hat der schlaue Herr Özgüz sich aber mal so richtig schön ins eigene Bein geschossen. Denn das Innenstadtfahrverbot gilt natürlich auch für seinen ollen Diesel oder den typischen Türkentraum BMW E36 oder E46 Cabriolet. Die blaue Plakette hat also auch noch einen wohnungspolitischen Effekt. Die deutschen Innenstädte werden endlich wieder Deutsch. Weg mit den vielen Döner- und Falafelbuden. Stattdessen schöne Wohnungen für wohlhabende Deutsche. Hipsterrestaurants, gute Steakhäuser und feine Italiener. KiK, Tedi, Adler usw. werden in die Außenbezirke ausweichen, weil sich deren Kundschaft dorthin verzogen hat. Es wäre also wieder Platz für gute Herrenausstatter, Schuhmacher und andere Dinge des täglichen Bedarfs für den Mann von Welt in der Innenstadt.

Wer die Entwicklung des Münchener Lehels mitbekommen hat, der weiß was ich meine. Aus einer ehemals nicht so guten Wohngegend ist eine TOP-Adresse in der Münchener Innenstadt geworden. Mit über 13.000 EUR pro qm Wohnfläche werden hier Spitzenpreise erzielt. (http://immobilien-kompass.capital.de/muenchen) Die blaue Plakette befördert also so etwas wie die Banlieueisierung deutscher Großstädte. Die armen Deutschen und das Ausländergesocks werden in die Vorstädte vertrieben. Da können sie sich dann gegenseitig abmurksen. Mich betrifft es nicht, also kann es mir egal sein.

Zudem befördert diese Entwicklung positiv die Preisentwicklung meiner Immobilien, die sich in bevorzugten Wohnlagen befinden. Wenn ich mir alleine die Preisexplosion meiner Ludwigsburger Wohnung betrachte, könnte ich mich totlachen. Gekauft 2009 für 150.000 EUR in absolut bester Wohnlage von Hoheneck, direkt gegenüber dem Weinberg und der Burgruine, keine 2 Minuten Fußweg zum Neckar …

wohnung-ludwigsburg

… werden nicht einmal ansatzweise vergleichbare Wohnungen derzeit auch von Privat noch unter 250.000 EUR angeboten. Praktischerweise sind die Mieter die Eltern meiner Mode-Ex. Die Miete ist ok und wird auch nicht mehr erhöht. Da die Herrschaften aber schon deutlich älter sind als ich, werde ich das Objekt mit Anfang 60 sozusagen vergolden können. Bleiben dann immer noch vier vermietete Objekte und damit eine sehr auskömmliche Rente.

Oh je, wie sehr ich doch an meinem Leben leide!

Meine Anwalts-Ex wird dann vermutlich immer noch in einem Ruhrpottkaff zur Miete im 2-Zimmer-Wohnklo ohne Gäste-WC wohnen und verzweifelt weiter gegen die Altersarmut anschuften.

rofl-smiley