Kriterien für die Auswahl einer Frau

Ein kleiner Ratgeber für junge Männer

In jungen Jahren ist die Freundin in allererster Linie so etwas wie ein Statussymbol. Die coolsten Typen (das sind meist nicht die Cleversten) teilen sich nach und nach die promiskuitivsten Weiber der Jahrgangsstufe oder auch einer darunter. Die Mädels aus gutem Hause gehören eher selten zu den meistbeschälten, denn im Gegensatz zu z.B. der Tochter eines Arbeiters oder eines Beamten haben sie einen Ruf zu verlieren. Mit gutem Haus ist nicht notwendigerweise Geld gemeint. Ein Großbäcker oder ein Hotelier mögen zwar viel Geld haben, zum Bildungsproletariat gehören sie aber weiterhin (sofern unstudiert). Obwohl das in einem Lande wie Deutschland, in dem man auch ohne Bildung sogar bis in die große Politik gelangen kann – siehe Sigmar Gabriel den ehemaligen Lehramtsstudenten – von manchen anders gesehen werden mag.

Fakt ist jedenfalls, dass die jungen Frauen der Bildungselite weniger stark zur Promiskuität neigen. Als intelligente Frauen bevorzugen sie im Regelfall auch nicht den Typ „Pumperbulle“ oder „Türkenbreitbau„. Zumal beide in der Kiste auch nicht mehr Spaß machen als ein natürlicher Athlet mit einem – gottgegebenen – dicken langen Stift.

Natürlich wollen auch intelligente Frauen Spaß haben, aber sie legen eben auch Wert auf ein gutes Gespräch. Und haben, da in einem kultivierten Haushalt aufgewachsen, auch Spaß an Dingen wie z.B. der Kunst oder beherrschen gar die Regeln des Schachspiels. Da müssen die tumben Prolls schnell passen. Zumal man diese dem Vater auch nicht präsentieren kann, den die meisten Mädchen in jungen Jahren ja doch oft noch bewundern.

Es macht für den intelligenten jungen Mann also wenig bis gar keinen Sinn die Klassenschlampe anzuhimmeln. Besser ist es sich ein nettes Mädchen eine Stufe darunter oder besser noch von einer ganz anderen Schule auszugucken. Optimalerweise ist der Vater Unternehmer (studiert), Arzt, Apotheker oder ähnliches. Von Töchtern Unstudierter sollte der intelligente junge Mann die Finger lassen bzw. diese ausschließlich für kurzweilige sexuelle Vergnügungen (z.B. betrunken auf irgendwelchen Partys) nutzen.

Vor großen Frauen sollte der junge Mann keine Angst haben. Solange sie seine Größe barfuß nicht überschreiten passt das mit Stecker und Dose allemal noch sehr gut. Mit zunehmendem Alter wird der – ehemals – junge Mann dann aber feststellen, dass hochgewachsene Frauen sich figürlich oft weitaus besser halten als kleinere Exemplare ihrer Gattung, siehe:

Und nicht nur ein Mann sagte mir, dass große Frauen eher ein Statussymbol darstellen als kleine Frauen. Das mag mit der Größe der Models und dem Medienhype um sie zusammenhängen. Und in der Tat schaut man(n) einer attraktiven großen Frau wohl irgendwie instinktiv eher hinterher. Andererseits ist das wirkliche Statussymbol einer Frau selbst ihr Charme und ihr Geist. Und da es auch recht kleine Frauen mit absolut tollem Körper gibt lautet meine Empfehlung: Besser klein, ehrlich und clever, als als eine dumme, große, verlogene und Hunger leidende Bitch. Zudem hat eine kleine Frau bekanntlich noch die Möglichkeit ihre körperliche Größe mit vergleichsweise einfachen Mitteln deutlich zu pimpen.

Die Gefahr einer Schwangerschaft ist zu Schulzeiten – zumindest auf dem Gymnasium – noch relativ gering. Selbst noch so dumme Hühner passen hier zumeist selbst auf, dass nichts passiert. Anders schaut es aber bereits im Studium aus. Typisches Beispiel: Angehender Jurist trifft auf junge Studentin aus gutem Hause. Sie, bildhübsch und von herzensgutem Wesen, eignet sich einerseits gut als Statussymbol, andererseits auch optimal zur Bespaßung am Wochenende. Das ist eine perfekte Kombination. In der Woche hat der Mann seine Ruhe (er muss ja so furchtbar viel lernen für sein Jurastudium; sowas ist allseits bekannt) und am Wochenende macht er auf Beziehung. Natürlich nimmt er auch gerne ihre angeblich durch die Pille verursachten Stimmungsschwankungen in Kauf. Zumal der Sex mit der jungen Dame ja riesig Spaß macht und dieser durch eine Lümmeltüte deutlich gemindert würde.

Gefährlich wird die Sache dann aber irgendwann, weil die junge Dame im gebärwilligen Alter ist und der Mann seinen ersten und recht gut bezahlten Job hat. Was liegt also aus weiblicher Sicht näher als den guten Fang durch ein gemeinsames Kind endgültig an die Kette legen zu wollen? Auch die Ehe macht jetzt Sinn. Aber natürlich nur ohne Ehevertrag, denn Männer die sowas wollen können ihre Frauen nicht ernsthaft lieben. Ab hier wird die Sache brandgefährlich.

Denn was wären die Konsequenzen falschen Handelns: Die verfrühte Verantwortung für eine Geld verbrennende Frau und ihr Kind hemmt den Mann in seiner beruflichen Fortentwicklung. Denn nicht sie zahlt die Raten für die Doppelhaushälfte ab. Nicht sie zieht den Karren finanziell. Er wagt beruflich keine Risiken mehr, weil diese zu finanziellen Nachteilen führen könnten. Außerdem soll er einerseits möglichst viel verdienen und andererseits möglichst viel Zeit für die Familie haben. Ein klassischer Zielkonflikt! Ein beruflich frustrierter Mann wird irgendwann depressiv. Schlimmstenfalls noch ein impotenter, verfetteter Alkoholiker. Und spätestens jetzt wird ihm die Quittung für seine Dummheit des frühen Kinderkriegens und Heiratens ausgestellt:

Sie reicht die Scheidung ein. Sein Ende ist damit besiegelt!

Dem geht man dadurch aus dem Weg, dass man die Karriere vor den Wunsch der Frau stellt und sich vor Augen hält, dass das Spatzi wirklich phänomenal süß und sexuell wunderbar zu händeln ist, aber auch andere Mütter hübsche Töchter haben und Liebe so etwas wie eine hormonell bedingte Ver(w)irrung ist. Frauen muss man wie Autos betrachten. Noch so hübsch taugt nichts, wenn es nur Mucken macht. So was ist für das Wochenende gut aber nicht für den Alltag. Weshalb ich auch AMG und nicht Ferrari fahre.

Außerdem wird der erfahrene Mann inzwischen wissen, dass auch der Sex mit der hübschesten Frau irgendwann zur Gewohnheit wird. Insofern kann ein wenig Abwechslung gar nicht schaden. Natürlich darf der Mann nicht unter Verlustängsten leiden, denn sonst wird seine Entscheidung durch diese bestimmt und durch Gedanken wie z.B. „So eine hübsche Freundin finde ich nie wieder.“ Die meisten Männer denken so, was sie im Ergebnis zu Abhängigen stempelt.

Ab jetzt sollte der Mann sich Frauen suchen, die selbst so etwas wie eine kleine Karriere vor Augen haben. Auf keinen Fall sollte der Mann sich ab Mitte 30 auf erfolglose Frauen einlassen, denn die haben keine Entwicklung mehr vor sich. Die kleine blonde Marketingkauffrau mit BWL-Studium und den unglaublich festen, großen Naturhupen möchte bei E-Plus noch was erreichen. Auch macht die Biologin ihren Dr. nicht ganz umsonst. Die BWL-Studentin, die Steuerberaterin werden möchte, hat auch keinen dringenden Kinderwunsch. Bei der Lehramtsreferendarin ist die Gefahr aufgrund der Gesetzeslage schon größer. Und Geschlechtsverkehr mit Verkäuferinnen, Krankenschwestern oder Frisösen ist in etwa so gefährlich wie an einer Rasierklinge zu lutschen!

Diese Hühner sind nichts, haben nichts und werden auch niemals etwas haben. Für sie bedeutet von einem erfolgreichen Mann geschwängert zu werden entweder sozialen Aufstieg oder zumindest einen gesicherten Unterhalt.

Für Affären eignen sich verheiratete Frauen, weil hier das Risiko einer Schwangerschaft zumindest früher auf den Ehemann abgewälzt werden konnte. Und selbst im Falle einer ehebruchsbedingten Schwangerschaft mit Scheidungsfolge muss nur der Kindesunterhalt vom Kindsvater bezahlt werden. Den Unterhalt für das untreue Weib übernimmt hingegen der Gehörnte.

Später sucht der Mann nach einer „Lebensgefährtin„, von manchen nicht zu Unrecht auch als „Lebensgefahr“ bezeichnet. Denn vieles macht mit einer solchen mehr Spaß als ohne. Dabei sollte der Mann sich eine Frau aussuchen, die im Leben Erfolg gehabt hat. Denn nur die weiß, was harte Arbeit bedeutet, und kann Freizeit daher um so mehr schätzen. Natürlich sollte sie von aparter Optik sein. Aber es muss eben nicht mehr die brünette Traumfrau mit der Mähne bis zum Hintern sein. Auch ist ein C-Körbchen nett. Aber mit zunehmendem Alter stellt sich das B-Körbchen als der Schwerkraft besser standhaltend dar. Wichtig ist, dass die Dame sportlich ist und möglichst faltenfrei. Eine 40jährige ohne Falten ist einer 34jährigen mit vielen Lachkrähenfüßen eindeutig vorzuziehen, da Erstere über die bessere genetische Veranlagung verfügt und sich daher länger gut halten wird. Wichtig ist, dass die Frau nicht fett werden darf, denn dies fördert Faltenbildung und Cellulite. Sportliche Frauen sind daher unsportlichen vorzuziehen.

Die ideale Lebensgefährtin sollte etwas Brauchbares für den Essenstisch zustande bringen und nicht allzu sexbesessen sein. Schließlich sieht ein fitter Mann Mitte 40 noch gut aus. Eine Frau aber im Regelfall nicht mehr wirklich. Und wenn so ein altes Geschrumpel nun dauernd einen verlötet bekommen will, dann ist es für den Mann doch besser auf solcherlei Gesellschaft zu verzichten.

Schließlich sucht er ja auf die alten Tage nicht noch nach Stress durch dauernde Sexabwehr!

Und ganz zuletzt das allerwichtigste Kriterium: Die Frau sollte nicht an einer Geisteskrankheit leiden, womit ca. 90% aller Frauen sowieso als Partnerin ausscheiden!

Am Ende ist das Leben ohne Weib immer noch besser als eine Irre zu pimpern und seine Nerven zu strapazieren.

16 Kommentare bei „Kriterien für die Auswahl einer Frau“

  1. Dwarsdryver sagt:

    Das mit der Geisteskrankheit vermeiden gilt für jeden Lebensabschnitt. Nichts ist abtörnender als nervige Hysterikerinnen. Kleiner Tip von mir. Willst du wissen, wie deine „Angehimmelte“ in ein paar Jahren aussieht, dann schau dir deren Mutter an. Klappt verlässlich, ausser bei Adoptivkindern 😜.

  2. Jerko Usmiani sagt:

    Merci, den Tipp hat mir mein Vater auch schon gegeben. Leider lässt sich aus der Optik der Mutter nicht auf den Geisteszustand der Tochter schließen. Da muss wohl noch was erfunden werden.

  3. nine-eleven sagt:

    Car-Freitag und der kleine Jerko fährt mit der DB, hehe.
    Mein Tipp: Du musst einen Tropfen Blut auf ihre Knochen träufeln; perlt er ab sei froh, wird er aufgesaugt hätte sie gut zu Dir gepasst 😉

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Die Anwaltsschruppse hätte alles von mir aufgesaugt. Vor allem mein Geld, aber auch mein Blut. War trotzdem ein Griff ins sprichwörtliche Klo. Mit dem Auto zum dritten Mal innerhalb einer Woche durchs Ösiland ist einfach zu deprimierend!

  4. Günther Schmidt sagt:

    Genial ist auch die Klassifizierung anhand der „Hot Crazy Matrix“
    https://www.youtube.com/watch?v=vwbKYcBdVyk
    Grafik auf Google vorhanden, jedoch zwecks Pointe zuerst Vid ansehen.

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Auch bekannt von Barney Stinson aus „How i met your Mother“. 😉

  5. Volker Hildebrandt sagt:

    Ich bin sehr glücklich mit einer Frau verheiratet die keine Akademikerin ist aber dafür gesunden Menschenverstand hat. Besonders gefällt mir auch die Abwesenheit der Idiotie Stöckelschuhe zu tragen, dass sie keine Modesklavin ist und ihr Gesicht nicht beschmiert. (Von Solchen habe ich mich immer fern gehalten und bin gut damit gefahren) Statt dessen ist sie mit 76 wunderhübsch, schlank, naturlieb , fröhlich, selbstbewußt, humorvoll, dankbar, an meinem Reichtum uninteressiert und toleriert meine Eigenheiten.

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Lieber Volker,

      soweit mir bekannt ist sie Japanerin und stammt zusätzlich noch aus einer „anderen Zeit“. Maximales Glück gehabt würde ich da sagen.

      Viele Grüße aus dem Augustiner Bräu zu München.

      Jerko

  6. nine-eleven sagt:

    Augustiner ist immer eine gute Wahl👍 Und dann auch noch extra meine Initialien auf das Bier gemacht.

  7. Da fallen mir doch glatt allerlei Dinge dazu ein, die absolut nichts miteinander zu tun haben.
    1) Ehevertrag habe ich bei meinen drei Scheidungen nie gebraucht. Was in die Ehe eingebracht wurde, muss nicht geteilt werden. Nur der sogenannte Mehrwert müsste aufgeteilt werden. Das einzige, was zu beachten ist: die Frau sollte einen guten job haben. Dann kommt es auch zu keinen Unterhaltszahlungen. Kinder? Meine Tochter aus erster Ehe ist bei mir geblieben. Ich musste mit allen juristischen Mitteln verhindern, dass meine ex für das Kind Zahlungen leisten muss. Wollte doch kein Geld haben 😉
    2) das mit der Geisteskrankheit ist ganz ganz wichtig. Meine dritte ex hatte borderline. Ich musste ein ganzes Anwaltsbüro beschäftigen, bis die Scheidung durch war. Aber Geld hat sie keines bekommen.
    3) Jemand hat mir mal gesagt: die grossen sind für die Parade, die Kleinen fürs Bett 😉
    Einen lieben Gruss an alle,
    Charles

  8. @NINE – ELEVEN
    Augustiner ist Leckerli ..besonders der EDELSTOFF….tja, und mit den Initialien..gleichfalls 😉
    Der ehemalige Chef ist ja leider 2014 beim Heli-Skiing in Kanada vom Grundstoff des Bieres verschüttet worden.

  9. Lediglich zufällig bin ich auf dieser Weltnetzseite gelandet und werde sie wohl auch künftig im Auge behalten, denn ich finde sie im Großen und Ganzen ziemlich interessant.
    Eigentlich wollte ich unter deinem Beitrag namens “Ich bin ein elitäres Arschloch“ dieses Kommentar hier hinterlassen, aber die Kommentarfunktion ist dort gesperrt, weshalb ich es nun hier verfasse.
    Ich habe viele Beiträge von dir durchgelesen und schätze deine schonungslose Art der Meinungsfreiheit, auch wenn ich nicht alles davon befürworte.

    Was mich mal ernsthaft interessieren würde ist, wie deine negative Einstellung bezüglich gläubiger Menschen entstehen konnte – vor allem als Kroate.
    Als ein weiblicher Abkömmling eines kroatischen Vaters und einer deutschen Mutter (beide, sowie auch ich katholisch) weiß ich natürlich, wie ausgeprägt der Katholizismus besonders in Kroatien verbreitet ist und dort auch noch so von einem großen Teil der Bevölkerung ausgelebt wird.
    Ich bin mit Sicherheit keine Heilige, Jungfrau von Orleans, Nonne oder sonst was, aber ja, ich glaube an Gott.

    Und ja, es ist (leider!) die Wahrheit und das sage ich als Frau, die schon sehr viele ihrer Artgenossinnen privat und schonungslos ehrlich erlebt hat: Sie benutzen Männer zur finanziellen Absicherung und/oder um ein besseres Ansehen in der Gesellschaft zu erreichen.
    Jaja, jetzt kommt das ewige Märchen aber es sind tatsächlich nicht alle Frauen so, das kannst du mir nun glauben oder nicht… 🙂

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Liebe Tara,

      zuerst einmal meinen herzlichen Dank für Deine freundlichen Komplimente. Auch wenn ich hier einfach nur zum Spaß herumpinsele, so freut es mich doch stets wenn mir ein Leser (oder eine Leserin, auch ich weiß inzwischen was sich gendermäßig so gehört) 😉 ein Feedback gibt. Hat aber wenig bis nichts mit Eitelkeit zu tun, sondern einfach mit interpersonaler Kommunikation, weshalb ich Dir auch so schnell antworte, denn Dein Kommentar hat m.E. eine rasche Antwort verdient.

      Mich verwundert es einigermaßen, dass Du die Kroaten als so katholisch betrachtest. Ich bin bekanntlich recht oft auf Mali Lošinj und da kannst Du mal schauen wie viele Menschen am heiligen Sonntag in die Kirche kommen. Sie ist beinahe leer, seitdem die alten Kopftuchmütterchen ausgestorben sind.

      Meine beiden Eltern (beide Kroaten) sind „pro Forma“ Katholiken. Mein Vater stammt von der Insel Pag, und das ist in Kroatien heute noch so was wie die Dritte Welt. Trotzdem wurde ich nie im katholischen Glauben groß gezogen. Ich habe mit meinem Vater vor ein paar Jahren die Kathedrale in Zagreb besichtigt. Er bekreuzigte sich und ich fragte ihn warum er das tut. Er sagte: „Es gehört sich so„.

      Ich bekreuzigte mich nicht und achtete die Kathedrale trotzdem als ein Zeichen der christlichen Hochkultur.

      Ich habe nichts gegen Menschen die an einen Gott glauben. Ich halte sie zwar für bescheuert (das wirst Du eventuell auch schon auf diesem Blog gelesen haben), aber jedem Tierchen sein Plaisierchen. Lies Dir mal folgenden Beitrag von mir durch:

      http://www.jerkos-welt.com/die-welt-dreht-sich-allein-um-zwei-zahlen-aber-milliarden-von-idioten-glauben-an-gott/

      Danach wirst Du vielleicht verstehen welche Sprengkraft in welchem Glauben auch immer steckt und warum ich ein glücklicher Ungläubiger bin.

      Mir bringt es jedenfalls nichts daran zu glauben, dass irgendein „Gott“ über mich wacht oder gar mein Leben bestimmt. Kann mir nicht vorstellen, dass es mir dann besser gehen würde. Und kann mir auch nicht vorstellen, dass der liebe Gott für so ein kleines Arschloch wie mich jemals Zeit haben könnte.

      Ich schaue im Moment ganz gerne Luzifer. Das ist mal eine ganz interessante Variante zu dem Thema.

      Liebe Grüße
      Jerko

  10. Lieber Jerko,

    Deine rasche Antwort auf mein Kommentar überrascht und freut mich sehr im positiven Sinne – Dankeschön dafür!
    Deine Worte erwecken eine schöne Melodie von Anstand, Höflichkeit und Charme, die definitiv durch mein “Smartphone“ Anklang findet.

    Mein Vater kommt aus dem heutigen Bosnien (die Gegend um Odzak) und das ist ein wirkliches “Dritte Welt Land“, wo selbst heute noch unter der Bevölkerung massive Spannungen herrschen.
    Deshalb kann ich mir nur von dort ein aktuelles Bild des Geschehen machen, weil ich mich da einige Male im Jahr befinde.
    Wobei auch dort, da hast du natürlich recht, das Interesse der Jugend bezüglich heiliger Messe, Kirche usw. stetig abnimmt.
    Das ist eine offensichtliche globale Entwicklung und lässt sich auch sicherlich nicht mit E-Gitarren rockmusikspielenden Pfarrern lösen… 😉

    Ja, das habe ich natürlich als aufmerksame Leserin nicht überlesen, dass Du gläubige Menschen als “dumm“ oder “bescheuert“ bezeichnest.
    Laut Deinen Thesen wäre es auch gefährlich mit mir Geschlechtsverkehr zu haben – war das nicht in etwa sowas wie “das Lecken an einer Rasierklinge“?
    Aber hey, ich bin laut meinem Gynäkologen zumindest keine HP-Viren-Trägerin, was ja schon mal rühmlich ist. 😉

    Darüber stehe ich wirklich, denn jeder Mensch macht nun mal im Laufe des Lebens seine eigenen prägenden Erfahrungen und das ist auch gut so!

    Ich wollte auch keine religiöse oder ethische Grundsatzdiskussion starten, das ist absolut nicht meine Art.
    Deinen empfohlenen Beitrag werde ich mir definitiv noch ausgiebig durchlesen, vielleicht kann ich Dich dadurch besser verstehen.

    Vielleicht ist es wirklich “naiv“ von mir, aber ich glaube tatsächlich an diesen “lieben Gott“.
    Ich bin mit diesem Glauben aufgewachsen, was mich hinsichtlich dieses Bekenntnisses sicherlich geprägt hat.
    In besonders schweren Zeiten meines Lebens hat dieser Glaube mir auch Kraft geschenkt, so empfand ich das damals jedenfalls.
    Das hört sich sicherlich für andere ziemlich “kitschig“ an, aber das ist mir egal.

    Meine Baba hatte zu Lebzeiten übrigens auch oft ein solches Kopftuch auf, natürlich in Schwarz, da mein Opa schon das Zeitliche gesegnet hatte.

    Am Meer war ich schon ewig nicht mehr, aber ich vermisse die Adria, die karge Landschaft und die nach Kräutern des Velebits duftende Luft. Wir (meine Familie und ich) waren früher jedes Jahr auf der Insel Rab und ich hatte jedes Jahr aufs Neue eine sehr schöne Zeit dort.
    Leider war ich schon 13 Jahre nicht mehr dort, was ich demnächst echt mal ändern muss.

    Warst Du dort auch schon?
    Vielleicht sind wir uns ja mal begegnet? 🙂
    Schließlich ist Pag ja direkt um’s Eck‘!

    Ich könnt noch so viel mehr schreiben, aber das würde den Rahmen hier definitiv sprengen.

    Jetzt mache ich es mir noch ein bisschen gemütlich und verbleibe mit herzlichen Grüßen aus Württemberg,

    Tara

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Hallo Tara,

      die Entwicklung Bosniens betrübt mich sehr, zumal meine Oma aus Mostar stammt. Ein Kumpel von mir war kürzlich in Sarajevo und bemerkte selbst dort eine zunehmende Islamisierung (Kopftuchtragerei). Das ist besonders schade weil ausgerechnet die bosnischen Muslime eigentlich ein Paradebeispiel dafür waren wie Islam und eine moderne Geisteshaltung in Übereinstimmung zu bringen sind. Ich habe dazu mal geschrieben, dass die bosnischen Muslime einfach andere Kirchturmspitzen haben als die Christen. Schön zu hören, dass der Trend zur zunehmenden Frömmigkeit sich auf dem bosnischen Lande wenigstens nicht zu bestätigen scheint. Oder betrifft dies eventuell nur die Christen?

      Das Thema Religion ist stets problematisch, weil der „Glaube“ etwas ist was mit der Ratio nicht direkt in Verbindung gebracht werden kann. Rational betrachtet gibt es keinen einzigen Beleg für irgendeine Gottheit. Aber viele Menschlein fühlen sich einfach wohler damit, dass sie nicht eines Tages zu bloßem Würmerfutter verfaulen. Es sei ihnen vergönnt, nur sollten sie sich – mit welchem Glauben auch immer – nicht über andere Menschen erheben, was konkret das Problem des Islam ist. Würde man die Existenzberechtigung des Menschen anstelle seines Glaubens an seine Intelligenz knüpfen, dann dürfte ich ca. 95% der Menschheit auslöschen, zumindest wenn ich so pseudoelitär denken würde wie die Muslime und über deren Gewaltbereitschaft verfügen würde.

      Rab ist sehr schön, zumindest die Altstadt. Das letzte Mal war ich auch vor ca. 13 Jahren dort, als meine älteste Nichte auf Pag getauft wurde. Vielleicht sind wir uns damals ja wirklich über den Weg gelaufen. 😉

      Wollte letztes Jahr für ein paar Tage nach Rab. Von Mali Lošinj aus mit der Fähre nach Krk und am gleichen Fährableger weiter nach Rab. Hab es dann aber irgendwie verbummelt. Mal sehen, vielleicht dieses Jahr.

      Viele Grüße nach Württemberg. Darf ich fragen was jemand arbeitet, der noch um 00.50 Kommentare in meinem Blog schreibt? 😉

      čitamo se
      Jerko

  11. PS: Auf die Serie “Luzifer“ stehe ich absolut gar nicht, aber zu meinen Lieblingsfilmen gehört standardmäßig natürlich “Der Exorzist“ 🙂

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