Lazy Friday – Vom Leben eines Mannes …

... der noch Updates zu erledigen hatte.

DATEV ist vermeintlich eine recht gute Sache. Es gibt schließlich immer wieder Updates. Und die Software selbst wird auch immer komplizierter. Mit jeder noch so bescheuerten Änderung des Steuerrechts usw. kommen wieder neue Updates. Kurz gesagt: Man kommt mit der Arbeit teils kaum noch hinterher (was jetzt aber bekanntlich ja nicht mehr mein primäres Interesse ist). Und erst Recht nicht mehr dann, wenn man für die Kunden auch fachlich noch der Erstansprechpartner ist.

Updates installieren können viele, bis es mal knallt. Dann finden Sie in dem DATEV-Laden mal den richtigen Ansprechpartner. 1st Level und 2nd Level. Alles Luftnummern, wenn es bei ihrem Kunden richtig brennt! Dann braucht es Kontakte zum 3rd Level oder direkt in die Entwicklung herein. Da hilft ein seltener Nachname wie der meine, weil die Leute sich gut an einen erinnern können. Und wenn ich anrufe, dann wissen die, dass da mit Bordmitteln nichts mehr zu machen ist, sonst hätte ich gar nicht erst anrufen.

Nun ist mein Arbeitsplatz ja ein vergleichsweise angenehmer. Ich sitze auf der Ledercouch vor einem ehemals 2.2K teuren 46″ Samsung-Designer-LED in meinem ca. 60 qm großen Wohnzimmer in einer Loft-ähnlichen 120 qm DG-Wohnung mit s/w Terrasse. Auf dem Schoß habe ich – jetzt im Winter – mein olles Lenovo T61. Das strahlt nämlich so schön viel Wärme ab. Will ich es nicht so kuschelig haben, dann greife ich zum Lenovo T420, welches bei mir auf dem Schreibtisch steht und eigentlich nur der Rechnungsschreibung dient. Da läuft meine DATEV-Anwaltssoftware Bj. 1998 zur Kundenverwaltung und Rechnungsschreibung in einer virtuellen Box unter XP drauf.

Meine liebste Grafikanwendung  – Corel Photo Paint 7 – stammt sogar noch aus 1988!!! Die CD hab ich seinerzeit auf der CeBit als Promoter für HP LFP „abgestaubt„. Und sie funktioniert bis heute selbst unter Windows 7 64-Bit absolut perfekt. Damit habe ich übrigens alle Grafiken für diesen Blog gebastelt. Solche z.B.:

Für den mobilen Einsatz und als Backup empfiehlt sich ein gebrauchtes 11″ Lenovo Thinkpad Edge. Da ich ja überall einsatzfähig sein muss, ist das kleine Core i3 Subnotebook optimal. Es ist schnell genug, um Amazon Prime zu streamen und Panoramen mit Microsoft ICE zu stitchen. Für Fernbetreuungen und Blogartikel reicht es natürlich ohnehin.

Aber nun zum eigentlichen Anlass des heutigen Beitrages:

Ich sitze am gestrigen Abend so auf der Couch herum, schaue Bandidas und installiere bei einem Kunden ein DATEV-Update. Eigentlich wollte ich nicht mehr einkaufen fahren. Aber „Lieferheld“ hat kläglich versagt, weil die beiden um 17.17 Uhr bestellten Salate (einer für gestern, einer für heute) und die Flasche Ouzo – trotz zweier Nachfragen beim Imbiss – selbst bis 19.30 noch nicht da waren. Da der gute Mann mir doch allen Ernstes sagte, dass das auch noch eine Stunde dauern könne, rief ich bei den Lieferhelden an und stornierte den Auftrag. Ich bekam den per PayPal bereits bezahlten Betrag umgehend gutgeschrieben.

Also fuhr ich mit dem lauten Babybenz (sonst springt im Moment nichts an) zum ALDI, bunkerte massig Rotwein, kam zurück und machte mir eine Flasche wirklich leckeren Weines auf (Shiraz Appassimento 2015 – 15%). Ach ja, und dann gab es beim ALDI auch noch eine 1,5 Liter Teekanne mit Teesieb und allem „Drum und Dran“ im Ausverkauf für 3 EUR.

Für nur drei EUR weiß man nie, welchen Mehrwert man sich eventuell kauft. Also griff ich zu, packte die Kanne schon im Laden aus und entsorgte den Karton, so wie ich auch alle sonstige Pappe stets im ALDI lasse. Schlimmstenfalls habe ich jetzt auch eine Teekanne für meine Wohnung auf Mali Lošinj.

Später schaute ich kurz auf die Statistik meines Blogs und war recht erstaunt:

Der Grund für den plötzlichen Anstieg lag im überdeutlich häufigen Aufruf des folgenden, älteren Beitrages: http://www.jerkos-welt.com/sieg-das-urteil-des-lg-bochum-gg-die-spermaschluckende-anwalts-bitch/. Wofür ich mich wohl bei den Lesern eines Blogs namens www.das-maennermagazin.com bedanken muss.

Ich zitiere:

Den Witz zum Abschluss finde ich sehr gut. Geht sofort in den Whatsapp-Verteiler.

Besonders erfreut hat mich folgender Kommentar:

Der Mann hat mich komplett richtig eingeordnet. Allerdings habe ich gegen meine Ex schon lange keinen Hass mehr. Hätte ich den, dann würde ich die Alte schlicht abmurksen lassen. Über die notwendigen Kontakte dazu verfüge ich. Und ein Plan wie wäre auch schon ausbaldowert:

http://www.jerkos-welt.com/schon-mal-ueber-den-perfekten-mord-nachgedacht/

http://www.jerkos-welt.com/der-perfekte-mord-teil-ii/

http://www.jerkos-welt.com/der-perfekte-mord-teil-iii/

http://www.jerkos-welt.com/der-perfekte-mord-finaler-teil/

Auch folgenden Kommentar empfand ich als überaus freundlich:

Was kann es für ein importiertes Balkanbalg wie mich schließlich Schöneres geben, als lesen zu dürfen: „Seine Diktion und Grammatik hingegen sind hervorragend“ ? Dafür meinen wirklich allerherzlichsten Dank. Der werte Tecis nimmt Bezug auf folgenden Post: http://jerkos-welt.de/trump-pinkelt-im-stehen-massive-proteste-in-den-usa/.

Lieber Tecis. Ich habe in meiner allerersten Grammatik-Arbeit (seinerzeit auf dem privaten erzbischöflichen St. Anna Gymnasium in Wuppertal) übrigens meine erste 6 überhaupt geschrieben. Um so mehr ehrt mich Ihr Kommentar! 🙂

Aber einem Comment muss ich teils doch entschieden widersprechen:

Die Story an sich stimmt. Es waren 90 Tagessätze à 100 EUR und damit die maximalen Tagessätze bis zur Vorstrafe, bei einem noch nie straffällig gewordenen Bürger! (Eine Trunkenheitsfahrt im Studium ausgenommen) Sowohl die Anzahl als auch die Höhe der Tagessätze sind ein schlechter Scherz. Vermutlich hat meine Ex dem Richter einen geblasen. Dann wurde das Urteil seitens des Gerichts auf ein überhaupt nicht anwendbares Gesetz gestützt, nämlich das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Denn Datenausspähung nach StGB kam nicht in Betracht, durfte ich doch auf ihre Daten zugreifen. Weil ich ihr Administrator war und sie sich ja auch bis zum allerletzten Tag wünschte, dass wir wieder zusammenkommen, die liderliche Lügnerin und Oralakrobatin.

Wo bitteschön war ich jemals Wettbewerber meiner Anwalts-Ex? Sie ist Anwältin. Ich bin IT´ler. Vermutlich der Grund, weshalb sich nach der Berufungseinlegung niemand mehr bei meinem Anwalt gemeldet hat. Denn das Urteil ist nichts weiter als ein Fehlurteil. Und aufgrund der Berufung wird es auch nie rechtskräftig.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich die Bezeichnung „Mutter aller Hateblogs“ durchaus als Kompliment betrachte. Aber dass bei mir nur Luxusautos gut wegkommen, das stimmt so nicht!

Eines der mir liebsten Autos jemals war das hier: http://jerkos-welt.de/lancia-lybra-2-5-jtd-kleines-auto-grosse-liebe/. Die Tage werde ich mal meinen Post zum C63 AMG fertigstellen. Ein Leser fragte mich zu meinen Erfahrungen damit. Spätestens wenn sie den Post lesen, wissen Sie wie wenig ich mit „Luxusautos“ am Hut habe.

Und dass bei mir nur Kroaten gut wegkommen ist wirklich totaler Quatsch. Ich bin Deutscher mit kroatischen Wurzeln und kenne hier in Deutschland (außer meiner Familie) nur eine ex-attraktive Kroatin. Immer schon ein D-Körbchen. Früher kleiner Po, heute (für mich) nicht mehr akzeptable Breite. Erfolglose Rechtsanwältin (was auch sonst?). Wohnt mit ihrem Ehemann (Pleitier) im Hause ihrer Eltern (noch Fragen?) und fährt einen BMW E36 (seinerzeit als Neuwagen von Papi – dem Apotheker – geschenkt bekommen).

Alle meine Freunde (hier) sind Deutsche. Und das, obwohl ich selbst unter ihnen eine teils recht kontrovers besprochene Person bin (Islamfeind, Sozialistenhasser, konservativer Querdenker). Ehrlich gesagt: Ich wünsche es mir manchmal, dass mehr Ausländer mit mir befreundet wären. Ich lerne nur so gut wie keine kennen. Vielleicht bin ich inzwischen einfach zu „Deutsch„. Möglicherweise bin ich aber auch ein elitäres Arschloch.

Ein kleines Arschloch bin ich auf jeden Fall! 😉

Der „Alte Sack“ ist mein Idol! Um so mehr desto näher ich mich selbst der Würmergrube annähere!!!

„Ich bezahle doch kein Geld dafür, dass ich mit Typen wie euch die Ewigkeit verbringen muss!!!“

 

Und Opa, bist Du jetzt zufrieden?

 

„Allerdings! Genau so stellt sich doch ein Atheist die Unsterblichkeit vor: Lokalverbot auf dem Friedhof!!!“