Leserbrief zum “Bombenterror” über Deutschland

Gestern erreichte mich auf meinen Artikel über Herrn Höcke hin ein Leserbrief, den ich sehr gerne – und mit großem Dank an den Verfasser – veröffentlichen darf.

Zwar erhalte ich nicht selten E-Mails von Lesern, aber leider loben diese nur meinen Blog, tragen aber sonst doch recht wenig mit eigenen Anregungen dazu bei. Das ist nicht negativ gemeint. Ich freue mich natürlich über jedes Lob und nicht ein Jeder hat schließlich die Zeit, die Lust oder auch nur ausreichend schnell tippselnde Finger, um sich an diesem Blog mittels solch längerer Leserbriefe wie dem Nachfolgenden zu beteiligen.

Mir fällt der hohe Durchsatz an Posts übrigens recht leicht. Ich schreibe beinahe zehn Finger blind. Und denke sogar noch etwas schneller, als ich zu schreiben in der Lage bin. Manchmal überholen meine Gedanken leider auch meine Finger, aber nur manchmal. 😉 Zudem habe ich einen Job, in dem ich oft so etwas darstelle wie den Überwacher eines Atomkraftwerkes. Ich schaue z.B. aus dem Augenwinkel auf blaue Installationsbalken, und bin eigentlich nur dazu da um einzuschreiten, wenn es zu einem Fehler bei der Installation kommt. Dann aber muss ich natürlich eine Lösung für das Problem finden. Was mir – bislang aber zumeist – noch ganz gut gelang.

Das ist einerseits das Schöne an der IT. Solange alles gut läuft hat man einen recht entspannten Tag. Wenn es aber mal knallt, dann darf man auch gerne mal die komplette Nacht durcharbeiten, damit der Kunde nämlich am nächsten Morgen selbst wieder arbeiten kann. Stellen Sie sich bitte einfach mal vor was so eine Steuerkanzlei mit z.B. 60 Leutchen täglich an Umsatz verliert, wenn deren IT nicht funktioniert. Ich sage es Ihnen: Es sind – sehr niedrig geschätzte – 40.000 EUR. Ach Quatsch. Ich weiß doch wie viel es realiter ist. Es ist deutlich mehr, denn die Berufsträger fakturieren natürlich andere Stundensätze als die Sachbearbeiter.

Aber nun zu dem Leserbrief:

Hallo Herr Usmiani,

soeben den Beitrag gelesen.

Ja, die Pest ist es mit den Zusammenhängen bei Reden. Jeder kann aus aus einer Rede das machen, was er will.

Zu einem anderen Denkmal:

Habe eben mal nachgeschaut, denn ich erinnere mich, dass vor Jahren eine Meldung kam, die Queen hat ein Denkmal eingeweiht.

Es geht um dieses hier:

https://www.welt.de/politik/ausland/article107281847/Denkmal-fuer-britische-Bomberpiloten-in-London.html

(Ab hier zitiert und kommentiert d. Red.)

Mehr Beschämung als Begeisterung machte sich nach dem Krieg breit. Hatte man sich gar, verleitet von Hass und Rache, mit der Flächenbombardierung Deutschlands auf die Ebene des degenerierten Gegners begeben?

 

Die Überlebenden des “Bomber Command” jedenfalls erhielten, anders als die übrigen Militärgattungen, keine Erinnerungsmedaillen. Arthur Harris wurde die Beförderung ins Oberhaus versperrt, verbittert zog er sich nach Südafrika zurück, erst 1992 erhielt er auf Betreiben der Queen Mother eine Statue in London. 

 

Churchill selber ist ein sprechender Beleg für den Wandel der britischen Haltung. Folgt man den Notizen, die sich Stalin nach dem Treffen mit ihm im August 1942 in Moskau machte, dann hatte der britische Besucher unter anderem gesagt: “Wenn es sein muss, hoffen wir, fast jedes Haus in jeder deutschen Stadt zerstören zu können.”

Ja, Sir Winston Churchill war bekanntlich eher eine Bulldogge als ein Freund des „Fair Play“. Aber selbst ihm kamen irgendwann Zweifel:

Doch als man ihm 1943 Fotos von den Verwüstungen in Deutschland vorlegte, fragte Churchill mehr rhetorisch als entschlossen “Gehen wir nicht zu weit?” Sein Memorandum vom 28. März 1945 an General Ismay, den Vorsitzenden des britischen Generalstabs, fiel eindeutiger aus: “Der Moment scheint mir gekommen, wo die Frage der Bombardierung deutscher Städte einfach zum Zwecke der Erhöhung des Schreckens, auch wenn wir andere Vorwände nennen, überprüft werden sollte. Die Zerstörung Dresdens bleibt eine ernste Frage an die alliierte Bombardierungspolitik.”

Zumindest liest sich das so. Andererseits hätte er General Ismay auch eine klare Anweisung zur Beendigung des Bombenterrors geben können, so er das denn wirklich gewollt hätte, anstatt Fragen für die Geschichtsbücher zu formulieren.

(Ab hier wieder der Leserbrief)

Und ergänzend sei gesagt:

Man hat Stadt für Stadt getestet, wie die Zerstörung noch besser gelingen kann.

Im Endergebnis fand man folgende „Lösung“:

Der erste Verband wirft leichte Sprengbomben, die in geringer Höhe über den Dächern explodieren. Diese richteten kaum Schäden an, sondern deckten die Häuser ab.

Die nachfolgende Welle warf Brandbomben, die außer dieser Wirkung ebenfalls kaum Schäden anrichteten.

In den offenen Häusern entwickelten sich die Brände zum sogenannten „Feuersturm“, der diesen Namen auch verdient.

Das Feuer saugt die Umgebungsluft mit derartiger Geschwindigkeit an, dass es Menschen in den Brand zog. Weiter wurde der Luft im betroffenen Stadtgebiet der Sauerstoff entzogen. Die Mehrzahl der Opfer ist erstickt. Das war besonders in Dresden so, wo die Technik bereits „verfeinert“ war.

Es ging dabei nie um Kriegsziele, sondern um das austesten dieser Technik im live Modus.

In London aber hat die Queen höchstpersönlich dieses Denkmal für einen Massenmord an unbeteiligten Opfern eingeweiht.

Ebenso war es mit den Atombomben. Japan war völlig fertig und es war die letzte Gelegenheit, nun auch die Wirkung der neuen Waffe testen zu können. Das, was EINIGE Deutsche den Juden angetan haben, ist so unfassbar, dass sich die Frage, wie das möglich ist, auch erledigt. Und doch, das gab es auch woanders. Pol Pot, Stalin, Mao usw.

Diese Frage ist beängstigend: Man lebt hier mit Menschen zusammen, die alle friedlich sind. Ich frage mich manchmal, welcher von denen würde wieder zu solchen Verbrechen fähig sein, wenn man ihn nur ließe. Mir haben schon immer die bereitwilligen Schergen mehr Angst gemacht als die Initiatoren. Die wären ja ohne die dämlichen dummen Helfer völlig machtlos.

(Ab hier schreibt wieder d. Red.)

In der Tat ist der Hinweis auf Pol Pot und seine “Kollegen” nicht ganz unwichtig. Denn er zeigt auf, dass auch andere Nationen über furchtbare Massenschlächter verfügten. Und doch sind komischerweise die Russen und Chinesen besonders stolz auf ihre Nationen. Die einen sogar noch auf Mao, die anderen wenigstens auf ihr Land. Beschimpfen Sie in China mal den Genossen Mao. Sie landen im Knast! Loben Sie hierzulande Hitler und sie werden von LINKEN der Volksverhetzung wegen angezeigt, wenn nicht gar totgeschlagen!!!

Hitler hat (auch deutsche) Juden vergasen lassen. Mao hat Landsleute seines eigenen Glaubens vernichten lassen. Lenin tötete praktisch planlos und selbst politische Gefolgsleute. Pol Pot war King of Sculls!!!

War Hitler jetzt objektiv betrachtet wirklich schlimmer als Mao oder gar Pol Pot? Ich denke in den Dimensionen dieser Massenschlächter verbietet sich ein jeder Vergleich. Worum es mir geht ist es klarzumachen, dass der Blick auf die Welt auch immer viel damit zu tun hat, ob man seinerzeit zu den Siegern oder den Besiegten gehörte. Russen und Chinesen waren definitiv Sieger. Und so war auch nichts Schlimmes an dem was sie getan haben. Ebenso wie auch die USA sich noch nicht wirklich bei den Indianern für ihre Greueltaten entschuldigt haben.

Ebenso wenig übrigens auch wie bei den Japanern für zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki – zwei japanische Großstädte ihrer Zeit.

Was wollten die USA mit diesen Bomben eigentlich noch bewirken?

Egal!

Sieger entschuldigen sich jedenfalls nicht!

Deutschland war eindeutig “der Besiegte” und rennt seither als eine Art geprügelter Hund durch die Weltgeschichte.

Ich bin dafür, dass das endlich einmal aufhört. Denn Deutschland hat nun nachweislich nicht alle Schuld der Welt auf sich geladen. Es hatte seinerzeit aber bereits die modernste Technologie, weshalb von den Greueltaten heute auch schlicht das meiste Filmmaterial vorhanden ist. Hitler ließ seinerzeit praktisch jeden Pupser von Blondie live aufzeichnen. Die Deutschen filmten schon mit Farbfilm, derweil die Chinesen gerade einmal Photos machen konnten. Glauben Sie ernsthaft, dass die Gräueltaten der anderen Despoten ihren heutigen Landsleuten nicht auch die Schamesröte ins Gesicht treiben würden? So diese denn überhaupt Kenntnis davon erlangen würden! …

Der geprügelte Hund der Weltgeschichte sollte m.E. auch nicht mehr auf ein gesundes Nationalbewusstsein verzichten. Nationalist zu sein ist nichts Negatives. Und wenn ich als Kanackenbalg sogar – und ganz offensichtlich – deutschnationaler bin als viele Deutsche, dann sollte das den Bio-Deutschen vielleicht einmal zu denken geben.

Ich hatte es hierzulande vielleicht nicht immer ganz leicht, aber immer sehr gut. Heute geht es mir deutlich besser als den Allermeisten. Das habe ich allein den Deutschen zu verdanken. Da ich kein halbseidener Finanzjongleur bin – wie z.B. ein Herr Maschmeyer – sondern mir jeden EUR durch eigener Hände Arbeit verdienen musste, weiß ich wie man mit Beachtung deutscher Werte und Tugenden, sowie problemloser Einbindung in die europäische Kultur optimal in einem Land zurechtkommt, in dem ich ganz früher einmal noch als “Gastarbeiterkind” bezeichnet wurde.

Ich kann nur jedem Integrationswilligen deutlich sagen: Gib Deine Kultur auf. Unsere ist besser. Denn nur sie kann Dich hier zum Erfolg führen. Und hier willst Du ja hoffentlich als erfolgreicher Mensch leben. Wenn Du hier allerdings unter Beibehaltung Deiner Kultur in Armut oder gar auf unsere Kosten leben möchtest, dann mach Dich darauf gefasst, dass wir Dich eines Tages rauswerfen.

Notfalls auch mit Gewalt.