Liebe Leser: Ihr habt meinen Server kollabieren lassen ;-)

Verehrte Leserinnen meines Blogs,
werte Leser meines Blogs,

Sie haben es heute zu sagenhaften 12.207 Facebook-Anfragen geschafft. Und damit den Server meines Blogs über Stunden hinweg lahmgelegt. Den bei Weitem größten Anteil an Beliebtheit hatte mein Beitrag „Wir werden nach Strich und Faden belogen – „Münchener Attentäter wird verniedlicht„. Immerhin unglaubliche 13.422 Aufrufe. Und mein Blog war ja stundenlang offline. Wegen Überlastung des Hosters übrigens. Vermutlich wäre die Zahl der Anfragen sonst noch deutlich höher gewesen, wenn der Blog nicht stundenlang lahmgelegt gewesen gewesen wäre.

Aktuell (03.54 am Sonntag, 24.07.16) sind es auch wieder bereits 2.658 Leser dieses einen Beitrags. Ich weiß nun beim besten Willen nicht, warum meine wertgeschätzten Leser ausgerechnet diesen Beitrag dermaßen goutieren. Fakt ist allerdings, dass die Zahl der Facebook-Empfehlungen (ich selbst bin nicht bei Facebook) inzwischen sogar noch deutlicher unter der der Aufrufe diesen Beitrag betreffend liegt.

Egal. Vielleicht habe ich einfach etwas geschrieben, was vielen Menschen gut gefällt.

Ich möchte allerdings eines vermeiden. Bitte „liked“ mich nicht auf irgendwelchen rechten Seiten. Denn ich bin nicht rechts. Ich bin ein kleines Immigrantenbalg, welches es in Deutschland kraft seiner eigenen Hände – und gewiss auch ein wenig Hirn – zu bescheidenem Wohlstand gebracht hat. Ich bin ausdrücklich auch kein Christ, sondern gläubiger Atheist! 😉

Ich bin gegen gläubige Muslime! Ja und nochmals ja!!!

Aber ich bin nicht gegen Muslime an sich. Sofern sie in etwa so gläubig veranlagt sind wie meine Eltern. Soweit ich mich erinnern kann waren wir Heiligabend maximal 2-3mal in der Kirche. Zuerst haben wir uns das als „Balkanacken“ nicht getraut, weil unser Weihnachtsessen „Bakalar“ war. Das ist eine unglaublich lecker schmeckende Schweinerei. Bestehend aus Kartoffeln, Stockfisch, Knoblauch und Petersilie (auch mengenmäßig in etwa in der Reihenfolge)! So schaut sie übrigens aus:

bakalar

Wir wollten es unseren deutschen Mitmenschen seinerzeit einfach nicht zumuten, in der Kirche unsere Knoblauch-Ausdünstungen ertragen zu müssen! Denn damals aß hierzulande so gut wie niemand Knoblauch und ich selbst empfinde es auch heute noch als unangenehm, wenn jemand nach Knoblauch riecht.

Später wurden wir dann einfach so etwas wie Deutsche Christen. Aus unserem Bekanntenkreis ging niemand in die Kirche. Trotzdem waren wir Kinder alle auf einem erzbischöflichen Elitegymnasium. Natürlich spendeten meine Eltern auch fleißig für den Förderverein. Und ebenso natürlich benahmen wir Kids uns massiv daneben. Wir verachteten unsere spießigen Lehrer (ich selbst wurde noch von einer Nonne in Deutsch unterrichtet) und rebellierten, wo wir nur konnten. Normale Jugendliche halt. Den – eigentlich verpflichtenden – Besuch der Messe stellten wir recht schnell ab, indem wir uns der Schuldirektorin gegenüber auf das Grundrecht der Religionsfreiheit beriefen. Dagegen hatte die alte Dame keinerlei Argumente.

Aber: Wir wussten wo der Zug langfahren muss, wollten wir einmal in der Gesellschaft ankommen. Sowas wie „Glaube“ spielte seinerzeit für niemanden irgendeine Rolle. Ich habe ebenso mit Türkinnen wie mit Spanierinnen geschlafen. Und lebe immer noch. Die einzige Frau mit der ich nicht geschlafen habe, obwohl ich es eine zeitlang beabsichtigte, war ausgerechnet eine Kroatin. Aber nicht aus Angst vor ihrem Vater, sondern weil ich einmal betrunken mit ihr geknutscht habe und dachte ich küsse meine Schwester. Was soll ich sagen: Wir kannten uns halt einfach schon viel zu lange, und ich hätte sie seinerzeit nach einer Party nicht sturzbetrunken (ich) nüchtern (sie)  mit meinem Fiat Uno an den romantischen See am Schloss Aprath fahren lassen sollen! Überhaupt kann ich jedem nur den Tipp geben, es nicht mit nüchternen Frauen zu versuchen. Das macht einfach deutlich weniger Spaß!

Sie schaut heute übrigens immer noch sehr sexy aus. Aber nun ist sie verheiratet und ich wünsche dem Kerl von Herzen, dass sie heute besser im Bett ist, denn als sie damals küsste. Aber auch diesbezüglich nehme ich stets gerne jede eventuelle Schuld auf mich. Da sie aber leider auch heute noch einen Stock im Hintern stecken hat – und immer noch keinen Alkohol trinkt -, vermute ich da eher weniger Vergnügen in der Kiste.

So, jetzt werde ich mein müdes Haupt in meinem großen Bettchen einsam zur Ruh betten. Und bin froh darüber. Denn es gibt nichts Anstrengenderes als unausgelastete Hühner, die ausgerechnet am Wochenende noch bespaßt werden wollen.

Das typische Drama der Frau: Unter der Woche arbeiten müssen und am WE spitz wie Nachbars Lumpi.
Danke Nein!

Und jetzt mal ein guter Rat an alle: Es macht wirklich Spaß bis in die Puppen auszuschlafen!