Jedan ljepi dan na malom otoku

Ein schöner Tag auf der kleinen Insel

Ich bin bekanntlich ein Vertreter der „Drei-F-Theorie„, wenn es um das Wohlergehen des Menschen geht. Gemeint sind „Fressen, Ficken, Fernsehen“ und zwar in beliebiger Reihenfolge, aber je nach Gusto. Mehr braucht der Mensch zum Leben nicht, und schon gar nicht zum Glücklichsein. Das Interesse am anderen Geschlecht nimmt beim Manne mit der Zeit naturgemäß zunehmend ab, bzw. wendet sich jüngeren Exemplaren zu. Da kann ich nur von Glück sagen als Mann auf die Welt gekommen zu sein. Hängende Brüste, erschlafftes Bindegewebe, Krähenfüße usw. sind mir fremd.

Beziehungen unter Gleichaltrigen funktionieren daher irgendwann deutlich schlechter, als wenn der Mann einen gewissen Altersvorsprung mitbringt. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. Denn die Frau ist streng biologisch betrachtet dazu da Kinder zu gebären und der Mann diese zu finanzieren. Wäre dem nicht so, dann hätte die Natur sich nicht die Menopause einfallen lassen und den Mann bis ins allerhöchste Alter hin zeugungsfähig belassen.

Und ja, ich bin ein Macho! 😉

Manchmal sollte der Mensch sich auch was gönnen. Frauen gönnen sich – meiner bescheidenen Erfahrung nach – zumeist Handtaschen oder Schuhe. Ich gönne mir ab und an den SPIEGEL in einem Restaurant zu lesen und so zog es mich diesmal in die Bora Bar in der schönen Bucht namens …

… wohin man nicht mit einem Auto kommt, welches breiter ist als z.B. der R4 des Besitzers der Bora Bar, weshalb meine Nachbarin aus Wuppertal ganz verdutzt whatsappte, wo ich denn mein Auto gelassen hätte. Ich musste es in Veli Lošinj parken, wo ich für drei Stunden 15 Kuna (ca. 2 EUR) berappte.

Rovenska ist die Nachbarbucht von Veli Lošinj und man muss dorthin schon ein paar Meter laufen. Aber allein der Weg ist den kleinen Spaziergang wert.

… zumal ich auf eine mir bis dato gänzlich unbekannte Tauchbasis traf, da ich sonst immer einen anderen Weg gegangen bin. Da werde ich die Tage mal einen Tauchgang machen. Hab ja meine ganze Ausrüstung hier.

Meinen Nachbarn ist recht kurz vor dem Schreiben dieses Beitrages der Router kaputt gegangen. Also informierte ich erst einmal von hier aus ein paar Kunden darüber, dass ich im Moment leider keine Fernbetreuungen durchführen kann.

Ich hatte den SPIEGEL mit dem Bericht zu den finanziellen Verhältnissen der Deutschen noch nicht ganz fertig und las mir erst mal die Story der alleinerziehenden Mutter von drei kaffeebraunen Kindern durch, deren Vater den Unterhalt nur unregelmäßig zahlt, wenn überhaupt. Was musste sich das hässliche Weib auch von einem Neger pimpern lassen?

Bestellt habe ich Kalbsschnitzel mit frisch geschabtem Trüffel für 165 Kuna. Der halbe Liter vom Fass kostet hier 18 Kuna. Insgesamt hatte ich mit Beilage (geröstete Kartoffeln mit Kräutern der Insel) und Trinkgeld 250 Kuna auf der Uhr. Das sind 34 EUR.

Ein amüsantes Erlebnis hatte ich, als ich zahlen wollte. Ich bitte auf Kroatisch um die Rechnung und die Kellnerin antwortet mir auf Englisch mit deutschem Akzent. Also kamen wir auf Deutsch ins Gespräch und ich erfuhr, dass sie seit einer Woche auf der Insel arbeitet. Sie hat in Deutschland zwei Semester Biologie studiert, hat mit einer Freundin Urlaub in Zadar gemacht, dort zwei Österreicher mit einer Yacht kennen gelernt, die sie mit auf die Insel genommen haben. Da hat sie sich einfach spontan entschieden hier zu bleiben und sofort den Job in der Bora Bar gefunden. Sie schmunzelte selbst als sie sagte, dass viele Kroaten Arbeit in Deutschland suchen und sie vermutlich die einzige deutsche Gastarbeiterin in Kroatien sei.

Ich sagte ihr, dass man in Kroatien von ehrlicher Arbeit nicht reich werde und sie antwortete, dass sie hier aber wenigstens ihr Leben genießen könne. Da konnte ich natürlich nicht umhin ihr Recht zu geben.

Angenehm gesättigt machte ich mich wieder auf den Heimweg …

… stieg in mein „kreativ“ geparktes Auto …

… und begegnete einem „Kollegen“ aus Italien:

Im Unterschied zu meinem Dragsterkombi ist seines aber sauber, während bei mir die vorderen Felgen vom Bremsstaub bereits dunkelgrau sind.

Überhaupt trifft man auf der Insel zunehmend mehr seltene, teure Fahrzeuge – siehe das Beitragsbild – was für das touristische Niveau Mali Lošinjs spricht und natürlich den Wert meiner 4-Zimmer-Wohnung mit zwei Bädern von Jahr zu Jahr steigen lässt.

Ich hatte im Städtchen gerade einen Parkplatz gefunden – wo ich bei Robbi im Piccolo Paradiso noch ein Bierchen trinken wollte – als mein Nachbar mich anrief. Der Telekom-Techniker sei auf dem Weg. Aber seine Frau habe vergessen ihren Schlüssel für mich im Garten zu deponieren, damit ich den Techniker hereinlassen kann. Also fuhr ich schnell ins Hotel Aurora – wo mein Nachbar arbeitet – und holte den Schlüssel ab.

Das funktionierte perfekt. Ich fuhr vor die Schranke, diese öffnete sich, ich fuhr direkt vor die Rezeption, der Concierge kam heraus und übergab mir den Schlüssel. Wieder zuhause angekommen rief ich meine Nachbarin an, um ihr mitzuteilen dass ich den Schlüssel habe. Sie sagte mir, dass sie bereits auf halbem Wege zur Wohnung sei. Was soll ich sagen? Ärgerlich, wenn sich Eheleute nicht untereinander abstimmen können, und ich deshalb auf mein Bierchen bei Robbi verzichten musste!

Beim Warten auf den Telekom-Menschen machte ich noch ein Photo von der Nachbarskatze Tina …

… und dachte mir nur: „Was hat die es gut. Wird gefüttert und kann ansonsten den ganzen Tag pennen oder sonstwie faulenzen.

Nachdem der Telekom-Techniker den Router getauscht hatte, legte ich mich erst mal für ein Stündchen aufs Ohr und schaute danach „The Big Bang Theory„. Dann begann ich diesen Beitrag und fuhr mit dem AMG die 100 Meter zum LIDL, weil der Weißwein (mal wieder) alle war. Derweil lud ich mir „Planet der Affen – Survival“ herunter, den ich mir dann am Abend anschauen wollte. Hier in Kroatien ist man nicht so bescheuert wie in Deutschland, und schert sich daher nicht groß um Urheberrechtsverletzungen. Und schon gar nicht schnüffeln irgendwelche Abmahnanwälte hier dem Bürger hinterher.

War nix mit LIDL. Vor dem Parkhaus hatte sich eine veritable Schlange gebildet. Ich fuhr also weiter zum KONZUM wo der Parkplatz auch schon komplett voll stand. Also wieder umgedreht und auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Jadranka-Supermarkt. Hier gehe ich demnächst öfter einkaufen. Die haben eine wirklich sehr schöne Obstabteilung und der Laden ist bei Weitem auch nicht so voll, warum auch immer. Neben mir parkte ein Porsche Cayenne Diesel aus München. Wie lange der Geizhals wohl noch Spaß an der Karre haben wird, wenn er damit demnächst in Minga vielleicht nicht einmal mehr bis zu seiner Wohnung fahren darf?

Wieder zuhause angekommen las ich die Mail eines werten Lesers aus Paraguay. Er wird demnächst einen Gastbeitrag veröffentlichen. „Sieben Gründe Angela Merkel nicht zu wählen„. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wobei mir allein in deren Hackfresse schon mehr als sieben Gründe einfallen würden. Aber der werte Leser meint vermutlich sieben politische Gründe. Ich freue mich jedenfalls ungemein seinen Beitrag publizieren zu dürfen.

Dann regte ich mich noch etwas über die Spanier auf, die einfach so 50 Flüchtlinge an Land gelassen haben (https://www.welt.de/politik/ausland/article167569025/Dutzende-Fluechtlinge-landen-an-Urlaubsstrand-in-Spanien.html). Bei uns in Kroatien hätten wir die Kaffer verprügelt und wieder ins Meer getrieben.

Nicht nur Dich!

Es gibt natürlich ab und an auch noch gute Nachrichten, wie diese hier: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/schlepper-stossen-fluechtlinge-vor-jemen-ins-meer-mindestens-29-tote-15144663.html.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind vor der Küste des Jemen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie seien ertrunken, nachdem Schlepper sie ins Meer gestoßen hätten, erklärte die IOM am Mittwoch unter Berufung auf Augenzeugen. Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig an einem Strand in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt. Mindestens 22 Menschen würden noch vermisst.

Und Gottseidank war auch kein NGO-Boot in der Nähe, um den Rest aufzusammeln!

Ach ja, und dann ist da noch dieser arme Irre Kim Jong-un. Wenn ich „The Donald“ wäre würde ich einfach zwei Atombomben auf Pjöngjang werfen. Dann wäre da unten ganz schnell Ruhe. Die Chinesen haben kein geostrategisches Interesse den armen Irren Kim an der Macht zu halten. Die ehemaligen Bande sind weitestgehend zerrissen. Das Gefasel irgendwelcher angeblicher Experten vom drohenden dritten Weltkrieg ist m.E. komplett überzogen. Die Chinesen sind an guten Handelsbeziehungen und einer zufriedenen Bevölkerung interessiert. Ihnen ist ihr Wohlstand, der zu großen Teilen daher rührt, dass sie die Werkbank der USA waren und sind, wichtiger als ein paar Millionen toter Nordkoreaner. Und wenn diese kriegsbedingt massenhaft nach China flüchten sollten, so bin ich mir gewiss, dass die Chinesen das zu verhindern wissen werden.

Ganz zuletzt: Dieser blöde Affenfilm ist einfach nur grottenschlecht. Es wird Zeit, dass den Hollywood-Regisseuren mal wieder etwas Neues einfällt. Ebenso wie bei Indepence Day II habe ich es nicht geschafft diesen Schwachsinn zu Ende zu schauen.

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