Mal wieder einer dieser wunderbaren Tage ohne nervtötendes Weib :-)

Heute bin ich schon um kurz nach sechs wachgeworden, weil ich mein Handy angelassen hab, den Signalton auf laut hatte und von einem lieben Freund und Kunden eine E-Mail bekam. Nun würde sich der normale Arbeitnehmer darüber ärgern am Sonntag zu früh aufgewacht zu sein. Da ich aber jeden Tag ausschlafen kann, war mir das herzlich egal. Handy aus und bis ca. 13.20 Uhr weitergedöst, Fernsehen geschaut und wieder gedöst. Ich liebe es mich in meinem dunklen Schlafzimmer in meine kühlen Laken zu kuscheln. Besonders dann, wenn es draußen sonnig und warm ist.

Jede Frau wäre mir dabei garantiert schon allein durch ihre Anwesenheit in meinem Bett auf den Keks gegangen.

Wäre sie jetzt ein noch recht neues Spielzeug, dann hätte ich es ihr vermutlich ein paar Mal besorgt. Aber dann wäre das Generve schon losgegangen. „Was unternehmen wir denn bei dem schönen Wetter? Gar nix. Ich bleib im Bett liegen und Du kannst Dir ja was überlegen.“ Schon hätte es Ärger in der Butz gegeben. Mit dem Dannilein war sowas früher recht entspannt. Die ist dann aufgestanden, hat mich in ihrem Bett liegen lassen und z.B. ihre Küche saubergemacht, weil sie mich abends zuvor lecker bekocht hat. Irgendwann kam sie dann, stellte vielleicht noch die ein oder andere Schweinerei mit mir an und lockte mich an den gedeckten Frühstückstisch. Da wir die ganze Nacht durchgemacht hatten, war es eigentlich schon eher der Mittagstisch. Dann wurde mit dem TVR Griffith herumgedonnert oder auch einfach nur Heavy Couching betrieben. Da das Dannilein in Bochum Stiepel eine schöne große Drei-Zimmer-Wohnung mit einem großen Garten ihr eigen nannte, sonnte man sich auch gerne mal oder grillte mit Freunden.

Mit der nervtötenden Spermaschluckerin von Fachanwältin für Medizinrecht wäre das nicht möglich gewesen. Die hatte immer die Hummeln im Hintern. Außer gut vögeln konnte sie ehrlich gesagt nicht viel. Weder kochen, noch war sie auf Dauer besonders unterhaltsam. Eigentlich lästerte sie die ganze Zeit nur über ihre dicke Kollegin, wie wenig Geld die verdient, wie deren Sohn die dumme Mami beschimpft und was für eine dämliche Sau der dicke Mann ihrer Kollegin – ein Amtsgerichtsrichterlein in Essen – ist. So alltägliche Sachen wie z.B. einen neuen Couchtisch mit mir kaufen oder durch den Mediamarkt zu bummeln, kamen mit ihr nicht in Betracht. Nahrungsmittel einkaufen ebenfalls nicht, weil das hungerleidende Weib den ALDI ja nicht betrat. Entspannter Tag jedenfalls adé.

So warf ich eine Maschine Wäsche an und setzte mich in den 500 SL. Er musste mal wieder bewegt werden, damit die Batterie nicht den Geist aufgibt. Ich fuhr ihn volltanken. An der Tanke fragte mich ein junger Mann offenbar türkischer Herkunft, ob ich den Weg nach Wülfrath kenne. Ich überlegte kurz und sagte ihm dann, dass ich eh ein wenig herumfahren muss und ihn nach Wülfrath bringen würde. Gesagt, getan. Ich fuhr die schöne Strecke an der Diakonie Aprath vorbei und genoss bei heruntergelassenen Scheiben und laufender Klimaanlage das leise Säuseln des großen V8. Die Klimaanlage des C63 AMG hört man übrigens. Die des R129 500 SL nicht. Soviel zum Thema „Fortschritt„.

Im malerischen Düssel setzte ich mich dann in den armen Ritter und trank zwei Weißbier, selbstverständlich NICHT alkoholfrei. Dazu las ich die aktuelle Youngtimer. Wäre jetzt das liderliche Weib mit dabei gewesen, dann hätte ich mir wieder anhören müssen, dass der Freund ihrer Schwester gestern Nacht wieder keinen hochgekriegt hat und alle paar Minuten wären irgendwelche ach so lustigen Whatsapps von der dummen Nuss von Schwester angekommen. Haha, wie lustig. Außerdem hätte ich natürlich zahlen dürfen, denn – anders als das Dannilein – erzählte Frau Anwältin zwar davon wie viel Geld sie angeblich verdient, ließ sich aber doch nur zu gerne aushalten. Natürlich lud ich auch das Dannilein oft ein, aber sie revanchierte sich wenigstens mit leckerem Abendessen und besorgte auch immer das Dope.

Nachdem ich in aller Herrgottsruhe in der schönen Sonne meine Zeitung gelesen hatte, machte ich mich wieder auf den Weg. Mit dem Dannilein hätte ich heute Abend vermutlich gegrillt. Danach hätten wir uns irgendwas aus meinem Amazon Prime Abo angeschaut, ein großes Tütchen geraucht, uns zusätzlich gut mit Rosso abgefüllt und wieder die ganze Nacht hindurch Schweinkram angestellt. Denn Danni war dauergeil. Die konnte ich auch mitten in der Nacht wecken und sie war sofort spitz. Vor allem aber war sie nett, so dass ich auch ständig Lust auf sie hatte!

Des Dannileins Figur seinerzeit ähnelte übrigens auffällig der hier:

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Ziemliche Oberweite und ein kleiner Hintern.

Am nächsten Morgen hätte ich dann in ihrem Bettchen ausgeschlafen – ich war ja damals schon selbständig – und sie wäre zur Arbeit gefahren. Dann wäre das Wochende vorbei gewesen und man hätte sich erst kommendes Wochenende wieder gesehen. Vielleicht wäre sie innerhalb der Woche mal auf eine Nacht vorbeigekommen, aber mehr auch nicht.

Und so fuhr ich herum und bemitleidete die vielen Glatzköpfe mit ihren hubraumschwachen Cabriolets dafür, dass neben ihnen alte, verschrumpelte Hühner sitzen. Noch lustiger sind die halbglatzköpfigen Schwuchteln so um die 40, die mit ihren wamperten Weibern in kurzen Hosen mit so einem kleinen Scheißerchen von Köter Hand in Hand spazieren gehen, weil sie sich gar kein Cabriolet leisten können.

Gegen 17 Uhr war ich dann wieder zuhause. Vorher holte ich mir noch einen Dönerteller (nur Döner und Salat, keine Bohnen, kein Kraut, aber Zaziki und scharfe Sauce, viel Zwiebeln), weil ich heute keine Lust zu kochen hatte. Nach dem Döner begann ich diesen Beitrag zu schreiben. Und um Punkt 18.05 machte ich mir die erste Flasche 14%igen Rossos auf. Die Anwalts-Ex hätte heute vermutlich noch gearbeitet. Dann hätten wir uns wieder darüber gestritten wer zu wem fährt. Dumm nur, dass ich schon seit 18.15 nicht mehr fahren gekonnt hätte und sie aus purem Trotz schon nicht mehr nach Wuppertal gekommen wäre. Mir hätte das jetzt nicht viel ausgemacht, denn sie hätte morgen früh vermutlich ohnehin einen Gerichtstermin gehabt und mich dadurch am ausschlafen gehindert. Dann halt heute Abend keinen Sex. Dafür aber auch kein Generve. Und der Sex wäre jetzt wirklich das Einzige gewesen was ich heute noch von ihr gewollt hätte. Da sie – außer ihren doofen Rotariern – keine Freunde hatte, erzählte sie immer wieder die gleichen Geschichten. Wie beliebt sie doch sei, welcher Typ aus ihrem Fitnessstudio mit ihr ins Bett will und immer wieder die selben Stories von ihrer doofen Schwester incl. der, dass diese schon von praktisch allen Ruhrgebietsrotariern gevögelt worden ist incl. teilweise auch der verheirateten Exemplare.

Weil sie weder ausreichend Zeit, noch ausreichend Geld hatte, konnten wir auch keine gemeinsamen Erfahrungen als neue Gesprächsthemen sammeln, wie dies z.B. mit der Mode-Ex der Fall war. Sobald irgendwann ein Brückentag war, saßen wir im Flieger und schauten uns gemeinsam Europa an. Sechs Wochen Urlaub im Jahr waren Pflicht. Aber meine Mode-Ex verdiente als Area-Managerin auch ordentliches Geld, hatte einen C220 T cdi als Firmenwagen und wenn wir nicht flogen, verfeuerten wir halt den Firmendiesel und ließen es uns z.B. im 5-Sterne-Hotel in Dresden oder Hamburg gutgehen. Da ich gerne und schnell fahre, waren die paar Stunden Fahrt schnell abgerissen. Zudem muckte die Mode-Ex auch nicht herum, wenn wir mal morgens recht früh losfuhren, um Staus zu vermeiden. Die Anwaltstante war dazu nicht in der Lage, weshalb wir bei einem Skiurlaub auch erst 15 Minuten vor Ende des Abendessens im Hotel ankamen. Und auch nur deshalb, weil ich eine Abfahrt weiter in Richtung Italien gefahren war und dann wieder zurück, um den ganzen Ausfahrtsrückstau auf der Autobahn aus Deutschland kommend zu umgehen. Ich hätte das dumme Huhn echt gewürgt, wenn wir ihretwegen das Abendessen versäumt hätten!

Ich mache mir heute einen schönen TV-Abend mit Monty Phytons „Sinn des Lebens“ und einem „Fisch namens Wanda„. Dann werde ich irgendwann nach ca. 2,5 Flaschen Wein angenehm angeschickert in mein kühles Bettchen fallen und tief, fest und vor allem sehr lange schlafen.

Viel Spaß morgen in aller Herrgottsfrühe bei Gericht mein Ex-Anwaltsschatz. Vielleicht kommst Du ja endlich mal auf 200 EUR pro Tag nach Abzug Deiner Kosten. schadenfroher-smiley