Mali Lošinj – ein neuer Hot-Spot?

Hoffentlich nicht!!!

Sie können sich gar nicht vorstellen wie elend das Leben so sein kann. Ich sitze auf der schönsten Insel der Welt und war in zig Wochen gerade einmal im Meer. Als mich nämlich ein lieber Kunde mit seiner Segelyacht besuchte und mich seine kleinere Tochter nachgerade zum Schwimmen zwang. Das Wasser hatte ca. 23 Grad, was nach meinem Dafürhalten arschkalt ist.

Derzeit liegt es bei 27 Grad. Aber ich gehe nicht so gerne allein zum Strand, und die Leute die ich hier kenne, die müssen alle arbeiten. Außerdem ist es mir am Strand jetzt auch zu voll. Im August fallen die Italiener hier ein wie die Heuschrecken. Und sie sind mir einfach zu laut. Wäre die spermaschluckende Fachanwaltsbitch für Medizinrecht nicht so dumm gewesen mich hinsichtlich ihrer erbärmlichen Existenz nach Strich und Faden zu belügen, dann könnte sie mit mir das süße Inselleben genießen …

… und auf meine Kosten z.B. schöne Ausflüge machen ..

… aber dazu war sie eben nicht schlau genug. Das arme, an Borderline leidende Weib.

Die Tage wusste ich – mal wieder – nichts mit mir anzufangen. Es war so gegen 09.00 Uhr. Zwar habe ich hier inzwischen auch meinen Schlafzimmerfernseher …

… mittels dieser genialen Erfindung …

… aber ich hatte einfach keine Lust mehr im Bett herumzuliegen.

Darf ich Sie bei der Gelegenheit zu einem kleinen Wohnungsrundgang einladen?

La vista dal mia terrazza:

Bäh, der hat ja gar keinen Meerblick! Nö, aber ich bin in drei Minuten mitten im Städtchen in der Cocktailbar. Die mit Meerblick hingegen müssen mit dem Taxi dort hinfahren, weil es nämlich keine Parkplätze gibt bzw. die alle ständig belegt sind.

Wenn ich mein Bettchen verlassen habe gehe ich zumeist erst mal für kleine Königstiger, und zwar hier:

Habe ich so von meiner Oma übernommen (bis auf die Klobrille und den Unterschrank). Ist jetzt nicht gerade hypermodern, aber das ist der Rest der Wohnung auch nicht. Den leicht antiquierten Stil der Wohnung – Bj. ca. 1960 – wollte ich unbedingt bewahren. Jetzt im Herbst kommen – leider – voraussichtlich neue Bodenfliesen in die Badezimmer rein (deswegen: http://www.jerkos-welt.com/von-ratten-und-anderen-ungeziefer/) und vielleicht lasse ich in dem Zuge ein Hänge-WC installieren. Aber auch das wird im Stile des derzeitigen WC´s gehalten sein. Wohl eher werde ich einfach nur den Spülkasten einmauern lassen und das Stand-WC beibehalten.

Denn sonst müsste ich auch das Bidet im gleichen Design gestalten.

Die Diele ist sowas wie der Museumsraum meiner Wohnung. Hier stammen alle Sachen – bis auf meine Plörren natürlich – noch von meinen Großeltern.

Schauen Sie sich bitte mal diesen wunderschönen Steingutboden an. Der stammt noch aus den 1960ern.

Meist frühstücke ich ein Eis am Stiel, welches ich mir hier hole:

Danach geht es in mein „Arbeitszimmer„, wo ich nach dem Mittagessen gerne mal ein Mittagsschläfchen auf der Couch mache:

Man beachte das Parkett. Es handelt sich um 2 cm dicke massive Eiche. Nur ein kompletter Vollidiot würde so etwas „erneuern„. Ich hatte schon gigantische Probleme damit ein paar von Holzwürmern zerfressene Teile zu ersetzen.

Dann gibt es noch das „Gerümpelzimmer“ …

… und natürlich das Gästeschlafzimmer …

… mit seinem Ensuite-Badezimmer:

Wenn ein kühler Wind weht, dann liege ich ab und an hier und lese ein wenig.

Idealer Platz zum Schach spielen:

Und zuletzt noch die Box, in der das kleine Rennlasteselchen auf unser nächstes Abenteuer wartet:

Wenn ich in Deutschland bin, schaffe ich es regelmäßig bis Mittags im Bett zu bleiben. Keine Ahnung was mich hier oft davon abhält. Vielleicht doch das irgendwie untergründig ganz tief in mir nagende schlechte Gewissen. Alle anderen liegen am Strand, brutzeln in der Sonne vor sich hin und genießen die zwei Wochen Urlaub die sie haben. Und ich Teilzeitpensionist mit quasi Dauerurlaub liege noch im Bett, da kann doch irgendwas nicht mit mir stimmen!

Diese AV-Sender-Sache ist wirklich klasse und die Übertragungsqualität auf knapp 10 Meter mit einer tragenden Wand dazwischen ausgesprochen gut. Einziger Haken: Ich muss die Fernbedienung meines SAT-Receivers mit ins Bett nehmen, denn nur so kann ich die Kanäle wechseln. Und das ist vermutlich auch die Erklärung dafür, warum ich mich dann doch lieber auf die Couch begab. Denn die Schlafzimmerglotze ist 55 cm groß und die im Wohnzimmer 46″. Ja ja, ich weiß, auch das ist heute schon nachgerade winzig. Aber ich wollte jetzt nicht die Terrassentür zumauern, um mir eine noch größere Flimmerkiste hinstellen zu können.

Überhaupt ist das Leben ein einziger Graus, wenn man so viel freie Zeit hat wie ich. Man kommt nämlich – früher oder später – ins Grübeln über den Sinn des Lebens. Was also sollte ich mit diesem wolkenfreien Tag anfangen? Mich vor die Türe trauen? Im Moment hat es ca. 40 Grad in der Sonne. Jedenfalls ist es so warm, dass man die auf 27 Grad temperierte Wohnung beim Betreten bereits als angenehm kühl empfindet.

Aber ich musste den AMG mal wieder ein wenig bewegen. Ich gurkte also kurz zur Čikat-Bucht …

… und fragte die Strandkioskbesitzerin, ob der neue SPIEGEL schon da sei. Leider nein.

Da es noch zu früh für das erste Bier war juckelte ich weiter zum Lidl. Ich musste – mal wieder – Weißwein bunkern. Und wie das so ist, wenn der Single einkaufen geht, gesellten sich noch diverse andere Dinge zu meinem Grundnahrungsmittel Numero Uno, nämlich u.a. karamellisierte Erdnüsse, Cracker und Eis am Stiel, mein Inselfrühstück.

1,5 Kg roter Trauben und ein hiesiger, würziger Käse landeten ebenfalls im Einkaufskorb, sowie einheimischer Knoblauch, mit dem ich die Tage eine wahre Orgie feiern werde. Einfach rote Zwiebeln und grob geschnittenen Knoblauch in einer Pfanne schmoren. Eine wahre Köstlichkeit! Dazu Ćevapčići oder ein gutes Steak.

Ich fuhr beim Lidl raus und spotte aus dem Augenwinkel das hier:

Es nennt sich Ferrari California T und kostet neu bis über 200.000 EUR. Porsche 911 ist hier nichts Besonderes mehr, wohl aber der LHD TVR Griffith 500, der mir vor ein paar Wochen entgegenkam.

Sowas freut mich einfach. Da kommt ein wohlhabender Schweizer nach Mali Lošinj und parkt seine sauteure Karre einfach mal eben so neben dem Mitarbeiterparkplatz des Lidl, wie Sie auf nachfolgendem Photo erkennen können:

Im neidischen Deutschland wäre die Karre binnen kürzester Zeit verkratzt gewesen. Und in Italien geklaut.

Ok, also hatte ich jetzt ausreichend Weißwein gebunkert und was fehlte mir noch zu meinem Glück? Sie erahnen es bereits: Der aktuelle SPIEGEL.

Ich lese den übrigens seitdem ich fünf Jahre alt bin. Ja, Sie haben richtig gelesen. Und so las ich in meinen Sommerurlauben auf der Insel die SPIEGEL-Ausgaben, die mein angeheirateter Opa in genau dem gleichen Zeitungskörbchen aufbewahrte, wie ich es noch bis heute tue:

So gegen 11.30 war mein Kazam Tornado 348 mit ca. 50% Ladung gesegnet. Ich hatte letzten Abend vergessen es an den Strom zu packen. 11.30 ist eine gute Uhrzeit. Denn um 12.00 Uhr gehe ich für gewöhnlich zu Mittag essen bzw. mache mir was. Darauf hatte ich aber keine Lust, also fuhr ich ins Örtchen, in der Hoffnung der dortige Kiosk habe den SPIEGEL schon.

Auf dem Weg dorthin begegnete ich noch dem CL63 AMG des Taxifahrers, der mich nach meinem Besuch auf der Yacht eines Kunden nach Hause brachte. (http://www.jerkos-welt.com/von-einem-tag-auf-dem-boot/)

Er hat ihn von Weiß auf Rot umlackieren lassen. Mir persönlich gefällt es nicht.
Das ist dieses Almandinrot 512. In der Farbe wurden auch einige der W201 2.5 16V lackiert. Heute sind die in Fachkreisen in etwa so gefragt wie HIV und Syphilis gleichzeitig bei einer Prostituierten mit Zahnfäule!

Die meisten Restaurants in der ersten Reihe taugen leider kaum etwas. Und ich hatte auch ausnahmsweise keine Lust auf Tintenfisch. Also ging ich ins „Za Kantuni“ zum Essen.

Das ist eine ehemalige Bierhalle …

… die preislich für hiesige Verhältnisse allerdings in der ersten Reihe liegt. Für einen halben Liter Bier (Karlovačko) wird man hier 23 Kuna (3,13 EUR) los und für hausgemachte grüne Bandnudeln mit Skampi 89 Kuna (12,10 EUR).

Die Nudeln waren lecker und die Portion ausreichend. Die Preise gehen für kroatische Verhältnisse so gerade noch ok, bedenkt man, dass die Menschen hier deutlich weniger als wir in Deutschland verdienen. Andererseits ist das „Za Kantuni“ sein Geld wieder wert, weil es hier wirklich autochtone Lošinjaner Küche zu genießen gibt. Besonders empfohlen seien die Wildgerichte. Insgesamt wurde ich für drei Bier und die Pasta mit Trinkgeld 170 Kuna los, was 23 EUR entspricht und mich jetzt nicht unbedingt umbringt.

Nach dem Mittagessen ging ich mal in zweiter Reihe zurück nach Hause. Hier ein paar Impressionen:

Das oben im Bild ist der Palazzo Fritzi, in dem sich ein Teil des Lošinjaner Museums befindet: http://www.muzej.losinj.hr/stalni_postav_fritzi.

Es ist einfach unendlich schön und sehr entspannt hier im Süden. Es gibt hier keine bärtigen Halbaffen und keine bekopftuchten Weiber. Die Menschen sind fleißig, zuvorkommend und höflich. Die Frauen emanzipiert, aber weiblich. Nicht so verhärmt wie die deutschen Kampfemanzen.

Hoffentlich ziehen die Preise nicht weiter an, denn schon jetzt wird das Wehklagen der Einheimischen größer, dass man sich Wohnungen im Ort kaum noch leisten kann. Meine 4-Zimmer Wohnung hier würde nach Auskunft des örtlichen Maklers ca. 350.000 EUR kosten. Das ist viel Geld, berücksichtigt man die kroatischen Einkommensverhältnisse. Nun, mir kann es ja egal sein, aber ich möchte keinesfalls, dass sich eine ähnliche Reichenghettoisierung einstellt, wie dies z.B. in Südfrankreich der Fall ist. Da viele Leute hier von der Vermietung ihrer Appartements leben, wird das aber wohl auch nicht passieren.

Aktuell lese ich „Mein Leben“ von Gunter Sachs. Was waren das doch noch für schöne Zeiten, als wohlhabende Menschen sich einfach unter die normalen Menschen an der Côte d’Azur mischen konnten und Dinge wie Status keine wirkliche Rolle spielten. Ich gehe hier mit Chucks und Polohemd in die Stadt. Statussymbole haben auf der Insel praktisch keine Bedeutung. Wenn ich genug Geld habe um ab und an Essen zu gehen bin ich schon glücklich. Der Strand ist kostenfrei, ebenso wie meine große Sonnenterrasse, und ab und an wird eine Tankfüllung fällig. Mehr brauche ich hier zum Leben nicht.

4 Kommentare

  1. Werte Leser, werter Jerko,

    wieder einmal eine sehr schöne Dokumentation „Ihrer Insel“ mit wunderschönen Bildern, die zum Träumen einladen…

    Die Temperaturen hier in Deutschland sind denen auf der schönsten Insel der Welt zumindest heute nicht unähnlich, sodass ich – thermisch teilnarkotisiert – den heutigen Tag als Urlaubstag erklärt habe und meinen Gedanken noch mehr freien Lauf gönne, als ich es ohnehin zu tun pflege.

    ■ Warum sehe ich auf Ihrem Blog so wenig Feedback? Warum treibe ich Menschen von mir weg, wenn ich mit ihnen über massive „Schieflagen“ in meinem Land sprechen möchte? Warum hält man mich für einen arroganten Besserwisser, wenn ich versuche, diesbezügliche Sachverhalte rational, inhaltsbezogen und teilweise sogar auch auf wissenschaftlicher Ebene zu erklären/darzustellen? Warum höre ich immer: „Ach, ich habe soviel Stress, da kann ich mich um sowas nicht auch noch kümmern. Und überhaupt, das wird schon…“? Bin ich wirklich so arrogant, oder ist das Bildungsniveau unserer Gesellschaft wirklich so defizitär? Bilde ich mir das alles wirklich nur ein: zunehmende Altersarmut, zunehmende Kinderarmut, Reduktion krankenkassenfinanzierter Leistungen, minderwertige, teilw. menschenunwürdige Behandlung von pflegebedürftigen alten Menschen (die dieses Land aufgebaut haben), verfallende Bildung, sich auflösende Straßenbeläge, Tote durch hirnlose und aggressive Viecher aus Afrika oder dem Orient – aber Dutzende von Mrd. Euro sind – als seien sie einem Replikator auf der NCC-1701 entsprungen – plötzlich materialisiert und stehen zur „Zwangsintegration“ evolutionär zurückgebliebener Individuen bereit? Warum interessieren sich „meine“ politischen Repräsentanten nicht für Meinesgleichen, sondern stopfen sich in rein machtpolitisch getriebenem Wahn die Taschen mit Schmiergeldern voll? Warum lügt man mir in Sachen Fluchtursachenbekämpfung das Blaue vom Himmel herunter, wobei jeder Depp weiß, dass in Afrika einfach ca. 500 Mio Menschen zu viel sind, die sich auch noch karnickelgleich lustig weiter reproduzieren? Warum… ■

    Ich habe heute zugegebenermaßen einen stimmungstechnisch etwas eingetrübten Tag und leider auch keinen mediterranen Fluchtpunkt, sodass ich mich für meinen ggf. als überflüssig und unsachlich wahrgenommenen Kommentar gerne entschuldige, aber ich bin heute einfach ‚mal ein wenig „down“ und es sind lediglich ein paar Gedanken in Form rein rhetorischer Fragen…

    Lieber Jerko, sollten Sie diesen „Kommentar“ wie vorbenannt einstufen, so können sie diesen selbstverständlich mit meiner Zustimmung gerne löschen.

    Grüße an alle Leser und natürlich auch auf die schönste Insel des Universums 🙂

    1. Hallo 4. Zelle,

      ich habe eine recht einfache Begründung für das Phänomen:

      1. Meine Eltern: Rentner auf sehr hohem Niveau. Wählen nach wie vor die doofe Merkel, weil die SPD ihn noch mehr wegnehmen würde. Spielen lieber Sudoku als sich für Politik zu interessieren. „Nach uns die Sintflut„.

      2. Ein Freund und Kunde von mir: Hat als Anwalt keine Zeit und Muße sich überhaupt eingehend zu informieren. Ist froh, wenn er es ab und an nach Holland auf sein Boot schafft. Wählt die doofe Merkel, weil er nicht FDP wählt. SPD käme sowieso nie in Betracht.

      3. Lieschen Müller und Karl Arsch: Also der sog. Mittelstand. Nicht besonders hell im Oberstübchen. Solange der Schweinebauch auf dem Grill liegt und das Bier kalt genug ist, ist man zufrieden. Hauptsache es reicht für den Urlaub in der Türkei oder Spanien. Zeit hat man sowieso keine und die Fußballergebnisse sind allemal wichtiger als z.B. meinen Blog zu lesen.

      4. Das ganze linke und grüne Gesindel: Beamte, Lehrer usw. Leben zumeist alle auf Staatskosten. Und da der Staat – angeblich – nicht pleite gehen kann wird immer genug Geld für sie vorhanden sein.

      Und hier noch eine „gute“ Nachricht, die die Flüchtlingskosten bald über die Grenze von 100 Milliarden EUR jährlich treiben dürfte: https://deutsch.rt.com/inland/56438-familiennachzug-390000-syrer-duerfen-nach/.

      Ich rechne nur kurz: 390.000 + Frau + 2 Kinder macht 390.000 x 3 = 1.170.000 zusätzliche Syrer im Lande. Und das auch nur für den Fall, dass Oma und Opa nicht auch noch mitdürfen. Die tatsächliche Zahl dürfte aber ohnehin weit größer sein, weil zwei Kinder in Syrien eher die absolute Ausnahme darstellen.

      Wahnsinn pur!!!

      Viele Grüße von der Sonneninsel
      Jerko

    2. Hallo 4. Zelle,

      eine weitere sehr gute Antwort auf die Frage könnte dieser Artikel von Hadmut Danisch sein.
      http://www.danisch.de/blog/2017/08/28/wie-demokratie-verfault/

      Wenn ca. 80% der Menschen „Idioten“ sind und irgendwie am Staatstropf hängen, sei es direkt per Sozialleistungen, oder indirekt über einen Steuerfinanzierten nutzlosen Job, dann wählen diese Leute genau die Politiker, die den Fortbestand der Leistungen garantieren.

      Also Links, was mittlerweile außer der AfD alle Parteien sind.

      Da tatsächlich nur ca. 20% der Bevölkerung als Erwerbstätige und Selbstständige die gesamte Steuerlast stemmen, also den Laden am Laufen halten, besteht die absolut Mehrheit aus Nutznießern des Sozial- und Steuersystems.

      Damit ist unsere Demokratie mittlerweile für die Leute, die den Karren am Laufen halten, mittlerweile völlig wertlos geworden, denn die absolute Mehrheit ist letzten Endes Wahlentscheidend.

      Dann gibt es zusätzlich noch diese unsägliche Menschen, die den Kopf in den Sand stecken, nach Vogel Strauß Manier.
      Nur Alles ausblenden, so lange man selber nicht betroffen ist, um das gute Lebensgefühl nicht zu verlieren.
      Leider kenne ich davon in meinem Bekanntenkreis sehr viele und leider sind auch meine Eltern so.
      Die Beschreibung, die Jerko über seine Eltern gegeben hat, kann ich leider 1:1 auf meine Eltern übertragen, mit dem kleinen Unterschied, dass es statt Sudoku Reisen sind.

      Ich habe längst kapiert, dass Jeder nach sich selber schauen muss.

      Wenn es einem irgendwo nicht mehr passt, muss man was ändern, oder gehen.
      Natürlich wähle ich die AfD und ich bin selber auch Parteimitglied.

      Ich bin auch in der Gegenöffentlichkeit im Netz stark unterwegs.

      Ich trage mich auch immer mehr mit dem Gedanken, Deutschland zu verlassen.
      Meine einzige Hürde ist es, am neuen Ziel dann auch einen guten Job zu finden, als Maschinenbautechniker mit IT Erfahrung.
      Ansonsten bin ich in der komfortablen Situation, meine Zelte Rückstandsfrei in Deutschland abbauen zu können.

      Viele Grüße, Andi

      PS, an Jerko: Das wollte ich Dich die ganze Zeit schon fragen: Warum liest Du den Spiegel noch?

      Von der einstigen Qualität ist doch Nichts mehr übrig geblieben.

      Das ist doch auch nur noch ein Linksversifftes Propagandablatt, voll auf Linie, mit Trump und AfD Bashing und Allem, was dazugehört.

      Der Spiegel WAR mal eine Spitzen Zeitschrift, ist aber doch mittlerweile komplett von Gutmenschen und Feministinnen unterwandert. Oder gerade deshalb, zur reinen Unterhaltung? 🙂

      1. Hallo Andi,

        Demokratie kann m.E. nur dauerhaft funktionieren wo sie von den Eliten gesteuert wird, so wie in den USA. Deutschland geht mit bald 100 Milliarden an jährlichen Flüchtlingskosten langsam aber sicher den Bach runter. Schaue gerade eine Sendung auf phoenix über Armut in Deutschland. Aber für „Flüchtlinge“ nehmen wir Schulden auf und zahlen bald einen eigenen Soli.

        Zum SPIEGEL: Hier auf der Insel kriege ich den, den FOCUS oder den Stern. Der FOCUS steht mir zwar politisch näher, ist aber leider eher eine BRAVO für Erwachsene. Außerdem muss ich nicht der Meinung des SPIEGELS sein, es reicht mir schon wenn ich mich über den Stuss aufregen kann, den die da teils schreiben. Und der Stern ist ja sowas wie die Brigitte, geh na!

        Mein heutiger Ausblick zum Mittagessen:

        Grüße vom Inselchen
        Jerko

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