Merkel erweist sich als zu dumm Deutschland regieren zu können

Wie regiert man ein Land?

Zuerst einmal indem man morgens nach dem Aufwachen das Gehirn einschaltet. Dann analysiert man kurz die Lage und stellt fest, dass in 2015 jeden Tag tausende von vorwiegend jungen Männern nach Deutschland drängen. Um nicht gar zu sagen: Die Grenzbeamten teils schon geradezu überrennen. Wenn das Gehirn nach dem ersten Kaffee vielleicht schon etwas warmgelaufen ist, stellt man sich die Frage: „Woher kommen diese Menschen?“ Die Antwort ist leicht. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan und anderen Staaten mit muslimischen Bevölkerungen. Jetzt überlegt man kurz: Kann es sein, dass ein gewisser Anteil dieser Menschen mit dem IS sympathisiert? Dann googelt man „prozent sympathisanten is“ und landet hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/30/junge-franzosen-sympathisieren-mit-dem-islamischen-staat/. Dort liest man, dass bereits 2014 27% der jungen Franzosen mit dem IS sympathisierten und es sich überwiegend um arabischstämmige Personen handelt. Jetzt denkt man kurz nach und fragt sich: „Wenn da jetzt hunderttausende von arabischstämmigen jungen Männern nach Deutschland kommen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass da Sympathisanten des IS darunter sind?

Sehr hoch natürlich! Und nun fängt man an zu rechnen. So einen Taschenrechner hat jedes Smartphone und rechnen ist nicht wirklich viel schwerer als dicke Hasenscharten per SMS zu dirigieren. 800.000 / 1.000 = 800. Weil man einfach davon ausgeht, dass nur jeder tausendste junge männliche Moslem ein irrer IS-Sympathisant ist. Eigentlich müssten es ja 216.000 sein – 27% – aber wir wollen ja mal nicht so sein. Und sicherheitshalber ziehen wir von den 1.000 potentiellen Irren nochmals 50% ab. Verbleiben 500 künftige muslimisch motivierte Attentate in Deutschland. Ein jeder vernünftige Mensch würde sich jetzt wohl die Frage stellen, ob er seiner Bevölkerung ohne Not 500 Selbstmordattentate in den nächsten Jahren zumuten will. Vernünftige Menschen würden dies nicht tun.

Jetzt ist Frau Merkel aber offenbar strunzendoof. Um es in der Politik zu etwas zu bringen bedarf es keiner Intelligenz. Intelligente Leute gehen nur selten in die Politik. Dafür ist der Job einfach viel zu schlecht bezahlt. Wenn selbst ich in meinen produktivsten Jahren mehr verdient habe als die Bundeskanzlerin, dann können Sie sich vielleicht vorstellen, dass ich den Drecksjob nicht machen wollte. Ständig Diskussionen, dauernd von Speichelleckern und Arschlöchern umgeben. Immer auf irgendwelchen doofen Meetings, ständig diese doofen Griechen und die ganzen anderen Scheiß-Themen. Sowas erträgt man auf Dauer nur, indem man die Zeit einfach nur absitzt. Das habe ich bei meinem seinerzeitigen Arbeitgeber nicht anders gemacht. Ich kam ins Meeting, schaltete mein Handy und mein Gehirn ab und hörte dem Palaver meiner unterqualifizierten Kollegen zu. Wenn ich mir vorstellte, es handele sich um eine Comedytruppe, war das sehr hilfreich. Dumm nur, dass ich manchmal urplötzlich loslachen musste. Ich schob das dann immer darauf, dass ich gerade was Lustiges im Internet gefunden habe. Dann wurde ich immer zurechtgewiesen wie im Kindergarten, ich solle mich doch auf das Meeting konzentrieren. Lustig war´s! Aber – wie immer – blieb ich der Sieger. Irgendwann schloss ich einen Deal wie weiland mit meinem Lateinlehrer. Ich komme nicht mehr und dafür gibt er mir eine Note, die meine Versetzung nicht gefährdet.

Nachdem sie nun einige Tage nach dem Attentat von Ansbach Zeit hatte sich etwas auszudenken, präsentiert Frau Merkel einen sog. 9-Punkte-Plan. Und der wäre wie folgt (http://www.welt.de/politik/deutschland/article157361576/Das-ist-Merkels-Neun-Punkte-Plan-zur-Terrorbekaempfung.html):

1. Frühwarnsystem beim Asylverfahren

Zu Merkels Konzept gehört ein „besseres Frühwarnsystem“, das Behörden ein Tätigwerden auch ermögliche, wenn bei Asylverfahren Hinweise auf eine Radikalisierung erkennbar würden.

Dumm nur, dass die beiden eindeutig islamistischen Attentäter nicht einmal der eigenen Pflegefamilie oder den Zimmernachbarn als Radikale aufgefallen sind. Frühwarnsystem ergo: Für den Arsch wie ein schwuler Penis!

2. Mehr Polizisten

Die Polizei soll durch personelle und technische Maßnahmen gestärkt werden.

Da beide Attentate nicht zu verhindern waren, können also wenigstens noch mehr Polizisten die künftigen Opfer vom Boden kratzen bzw. die Blutflecken wegmachen.

3. Stelle zur Entschlüsselung der Netzkommunikation

Die bereits beschlossene zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich zur Entschlüsselung der Internetkommunikation sollte schnellstmöglich aufgebaut werden.

Darknet ist nicht entschlüsselbar. Umfassende Kontrolle der Kommunikation via Facebook oder Whatsapp ist überhaupt nicht möglich. Unsere Polizei ist zudem technisch lächerlich schlecht ausgerüstet und inkompetent. Über die deutschen Sicherheitsbehörden lachen die USA z.B. sich halb schlapp, siehe http://www.jerkos-welt.com/trump-vor-clinton-amerikaner-wundern-sich-ueber-deutsche-dummheit/.

4. Hilfe der Bundeswehr

Vorbereitungen für Bundeswehreinsätze im Inneren bei großen Terroranschlägen. Dazu zählen gemeinsame Übungen von Bundeswehr und Polizei. Am Abend des Amoklaufs von München waren bereits 100 Feldjäger und Sanitäter der Bundeswehr in Bereitschaft versetzt worden.

Wunderbar. Dann warten wir jetzt also mal ab, bis z.B. 20 Irre den Kölner Dom mit Bombengürteln zur Sonntagsmesse besuchen. Nach so einem Attentat würden sich ein paar Panzer auf der Domplatte sicher gut machen und der Bevölkerung ein ganz anderes subjektives – weil viel besseres – Sicherheitsgefühl geben. Die objektive Sicherheitslage bliebe hingegen gleich beschissen.

5. Forschung und Prävention

Alle bestehenden Forschungsvorhaben zum islamistischen Terror und zur Radikalisierung von Menschen müssten fortgesetzt und gegebenenfalls erweitert werden.

Vielleicht bietet es sich sogar an einen ganz neuen Studiengang „Prävention vor muslimisch motiviertem Terrorismus“ anzubieten. Die Absolventen könnten dann demnächst alle als Experten bei den verschiedenen TV-Sendern auftreten. Es besteht ja dank Frau Merkel künftig steigender Bedarf für solche Experten.

6. Mehr Datenfluss in Europa

Auf europäischer Ebene sollten alle bestehenden Dateien schnellstmöglich vernetzt werden.

Sowas dauert technisch im Regelfall keine Woche, wenn man sich erst einmal über eine einheitliche Datenbank einig ist. Dummerweise benötigt aber die Einigung mehrere Jahre. Bis dahin haben sich schon ein paar hundert muslimische Irre in die Luft gejagt.

7. Online-Waffenkauf unterbinden

Das neue europäische Waffenrecht müsse schnellstmöglich verabschiedet werden. Auf nationaler Ebene werde rasch der Handel oder Kauf von Waffen online nicht mehr möglich sein. Der Amokläufer von München hatte sich seine Waffe im Darknet, einem abgeschotteten Teil des Internets, besorgt.

Im Darknet unterbinden Sie nichts. Das sage ich als EDV-Experte. Bloße Augenwischerei, um den Leuten zu suggerieren man tue etwas. Nennt sich auch: Aktionismus. Aber wer schon nicht googeln kann, was soll der schon vom Darknet verstehen. Schauen Sie mal wie gut der Tor-Browser (untere IP) mich versteckt:

darknet-tor-browser

ip-lookup

Aus Sicht einer mich verfolgenden Person säße ich also in der Nähe von Disneyland! Deshalb auch Punkt 8 des bisher an Genialität kaum noch zu überbietenden Merkelschen Plans:

8. Stärkere Kooperation der Geheimdienste

Die Kooperation mit befreundeten Diensten soll verstärkt und Aufklärung beschleunigt werden. So könne das Kommunikationsverhalten der Täter besser analysiert werden. Darüber habe sie mit US-Präsident Barack Obama gesprochen: „Wir haben es mit einer großen Bewährungsprobe zu tun.“

Spekuliert Frau Merkel möglicherweise darauf, dass die USA jedweden Email-Verkehr überwachen können, wenn sie doch schon ihr eigenes Smartphone überwachen konnten? Natürlich wäre es den USA auch möglich sämtlichen Whatsapp-Verkehr zu überwachen. Die Server stehen ja schließlich alle in den USA. Aber auch das hilft nichts, wenn die Kommunikation hochverschlüsselt versendet wird. Mehr zu solchen Hochsicherheits-Email-Anbietern können Sie hier nachlesen: https://www.deepdotweb.com/2015/08/03/which-secure-email-provider-is-the-one-for-you/. Ich habe mich gerade spaßeshalber mal beim Oasis-Market im Darknet angemeldet. Da gibt es zwar keine Waffen und auch keine Auftragsmörder. Aber alleine 2700 Shops, die alle möglichen Drogen verticken. Auch Falschgeld in bester Qualität könnte ich mir da per Mausklick beschaffen.

9. Mehr Abschiebungen

Die Hürden für die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern sollen gesenkt werden. Dabei sei zwar schon „einiges erreicht“ worden, so Merkel. „Wir sind aber nicht so vorangekommen, wie das gewünscht wird.“ Zum Beispiel müsse weiter mit Afghanistan zusammengearbeitet werden, um innerstaatliche Fluchtalternativen zu finden und auch Rückführungen möglich zu machen.

Na klar, werden die Afgfhanen sagen. Wir nehmen gerne jeden Landsmann wieder zurück. Dummerweise ist dann aber keiner mehr Afghane, sondern alle sind plötzlich Pakistanis. Brauchen die Pakistanis jetzt nur noch zu behaupten, dass es doch alles Afghanen seien.

Und was nun Frau Merkel?!