Reprise: Mohammed verbot den Muslimen den Alkohol, weil er ihn selbst nicht vertrug!

Manche Beiträge erfreuen sich größerer Beliebtheit, manche geringerer. Aber diesen halte ich für besonders wichtig, weil er m.E. ein großes Problem des Islam erklärt, nämlich dessen Genussfeindlichkeit. Deshalb wiederhole ich ihn.

Wenn man sich einmal ein wenig mit dieser vermeintlichen „Religion“ beschäftigt, so stellt man fest, dass es eigentlich gar keine solche ist. Der Koran ist streng genommen nichts weiter als eine Art Erzählung und Regelwerk. Ein Gebot von Verhaltensweisen, basierend auf den Erfahrungen und Erlebnissen eines Mannes, der den Menschen weismachte ein Prophet Gottes zu sein.

Jetzt müsste man sich einmal die Frage stellen, was wir heute mit solch einem Menschen machen würden, der uns ernsthaft glauben machen wollte er sei der Prophet des einzigen Gottes und der Verhaltensregeln für uns aufstellen würde. Wir würden ihn recht sicher für einen bescheuerten Spinner halten und schlimmstenfalls in die Psychiatrie sperren. Auch die Muslime würden so handeln!

Aber zu Zeiten Jesu Christi und sogar noch 632 Jahre nach dessen Tod verfügten die Menschen kaum über Bildung. Und die Wissenschaft lag noch im Kindbett der Geschichte. Zu jenen Zeiten schauten die Menschen zu erfolgreichen Menschen auf. Und Mohammed war zweifelsfrei ein erfolgreicher Geschäftsmann und Kriegsheld. Heute wäre er vermutlich Politiker oder ein Typ wie Larry Ellison, der Oracle-Gründer.

Vermutlich letzteres, denn als Multimilliardär hat man auf jeden Fall mehr Spaß als ein Politiker und steht auch nicht so unter Beobachtung. Von Larry Ellison erwartet niemand Correctness. Der Mann kann sich jeden Spaß leisten und tut dies auch. Und Mohammed war ja nun auch kein dem Spaß gänzlich abgewandter Mann, so heißt es. Aber er vertrug keinen Alkohol und verbot ihn daher. Das ist so ähnlich wie mit den militanten Nichtrauchern. Menschen die vom Alkohol Kopfschmerzen bekommen, haben einfach keinen Spaß daran, wenn sie mitansehen müssen, wie andere feuchtfröhlich feiern.

Aber woher nehme ich diese Erkenntnis im Hinblick auf Mohammed? Aus dem Koran natürlich. Und zwar dort der Sure 56. Damit mir niemand nachsagen kann, dass ich nur eine mögliche Übersetzung herangezogen habe, verweise ich auf nachfolgende Quelle: http://www.koransuren.de/koran/surenvergleich/sure56.html.

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Nur die Übersetzung von Rudi Paret erwähnt den Alkohol ausdrücklich. Andererseits: Von welch anderen Getränken als von alkoholischen bekommt man Kopfschmerz und Rauschzustände?

Und natürlich wäre es für einen Genussmenschen angenehmer, wenn Alkohol etwa den Effekt von Haschischkonsum hätte. Vermutlich ist mit dem Rauschzustand nämlich nicht der angenehme Alkoholrausch gemeint, in dem der Mensch geselliger wird bis hin zur vergnüglicheren Sexualität, sondern der dumpfe Alkoholrausch der Alkoholiker. Die Betäubung durch Alkohol sozusagen, die die Menschen z.B. auf dem Münchener Oktoberfest ab einer gewissen Menge in ihren eigenen Urinlachen liegen lässt. Solche Peinlichkeiten passieren Haschischkonsumenten für gewöhnlich nicht.

Die meisten Menschen genießen den angenehmen Rauschzustand. Was haben wir in unserer Jugend nicht an Haschtütchen weggeraucht und dabei an der Bevertalsperre in der Sonne auf einem Floß gesessen und Bob Marley gehört. Dazu noch ein paar kleine Leckereien. Ganze Wochenenden wurden so verbracht. Es gab aber auch welche, die kein Hasch rauchten und stattdessen tranken. Das waren diejenigen, die irgendwann kotzen mussten. Mit Rauschmitteln ist es wie mit allem im Leben, man muss seine Grenzen kennen. Kennt man diese, dann lassen sich berauschende Mittel gezielt zu Genusszwecken einsetzen. Das machen übrigens nicht nur Menschen so, sondern auch Tiere.

Der Rausch scheint ein allgemeines Bedürfnis vor allem intelligenterer Tiere zu sein. So „kiffen“ Delphine z.B. Kugelfische (http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-Delfine-Kugelfische-kiffen-article14460416.html). Und Elephanten berauschen sich an Alkohol und Käferlarven, die sie im Marula-Baum finden (http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13824940/Auch-Tiere-lieben-einen-gepflegten-Rausch.html).

Verständlicherweise wünschte sich Mohammed für das Paradies ein Rauschmittel ohne die unschönen Nebenwirkungen des Rausches. Zu denen bei willensschwachen Menschen natürlich auch die Sucht gehört. Wie viele Menschen habe ich an Haschisch oder Alkohol scheitern sehen, weil sie keine wirkliche Lebensperspektive für sich sahen und deswegen ihre Tage komplett im Rausch verbrachten.

Ich hingegen arbeitete tagsüber, verdiente mein Geld, baute mir eine Zukunft auf und machte mir abends meinen Spaß. Üblicherweise trinke ich, außer im Urlaub, vor 18 Uhr keinen Tropfen Alkohol. Obwohl ich als Teilzeit-Privatier ja manchmal tagelang hintereinander schlicht nichts tue und mich den ganzen Tag volllaufen lassen könnte. Aber der Umgang mit Alkohol will eben erlernt sein und auch das rechtzeitige Erkennen der Grenzen. So habe ich mich das letzte Mal zu Beginn meines Studiums erbrechen müssen. Das ist 26 Jahre her und ich habe das Oktoberfest noch zu seinen wirklich legendären Zeiten erlebt, wo es nach dem Käfer noch ins Wiesenstüberl (P1) ging.

Jetzt hatte Mohammed als Kriegsherr natürlich auch kein Interesse daran, dass sich seine Soldaten die Hucke vollhauten. Denn betrunken kämpft es sich vermutlich irgendwann nicht mehr gut. Wobei Alkoholkonsum die Aggressivität bei geistig schwachen Menschen bekanntlich sogar steigern soll. Ob sich solche Leute aber noch in Form einer Armee geordnet führen lassen, wage ich zu bezweifeln. Im Paradies muss man aber keine Feinde mehr abmurksen, weshalb man sich dort eben auf die angenehme Art berauschen dürfen soll. Nicht anders kann man den Koran auslegen. Seine Wortwahl ist hierzu zu eindeutig.

Wenn man jetzt als gläubiger Muslim aber davon ausgeht, dass der Koran nicht Mohammeds Worte sind, sondern die durch ihn überlieferten Worte seines Gottes, dann müsste man sich doch die Frage stellen warum Gott dem Menschen auf Erden etwas verbieten will, was er ihm dann im Himmel nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern ihm sogar im Paradies höchstselbst zur Verfügung stellt. Nämlich das Rauschmittel selbst. Das macht so überhaupt gar keinen Sinn. Genausowenig wie der Djihad heute noch Sinn macht. Zu Mohammeds Zeiten und in Anbetracht seiner Großmachtphantasien war der Jihad sinnstiftend für die Gruppenbildung seiner Anhänger (Umma).

Wir gegen die anderen“ war schon immer ein Prinzip, wenn Menschen sich gegenseitig anfeindeten. Heutzutage macht es aber keinen Sinn mehr, weil es im Ergebnis nur zur Ausgrenzung bestimmter Gruppen und Spaltung der Gesellschaft führt. Dies schon allein deshalb, weil die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen aufgrund verschiedener Gewohnheiten gar nicht miteinander in Kontakt kommen.

Was soll ich z.B. in einem muslimischen Teehaus, wenn ich dort kein Bier oder Wein bekomme? Mit dem süßen Tee mache ich mir nur meine Zähne kaputt. Die Muslime hingegen bekämen in jedem deutschen Café einen Tee. Warum also treffen wir uns nicht dort und diskutieren einmal aus wozu es dieser muslimischen Parallelkultur eigentlich bedarf?

Wenn Mohammed selbst sich gerne die Kante gegeben hätte, dies aber nicht konnte weil er den Alkohol nicht vertrug, dann sollten wirklich gläubige Muslime einfach mal nur den Koran lesen und dann realisieren, dass ihnen ihr eigener Gott den Alkohol aber gegönnt hätte.

Wenn sie jedoch glauben, dass das Leben auf Erden, dem Dunya oder Diesseits, ein jahrzehntelanges Jammertal ist, welches sie nach strengsten, in den Jahren 632ff. kodifizierten Regeln, durchleiden müssten, dann sollten sich alle Muslime konsequenterweise direkt nach ihrer Geburt in die Luft sprengen, um möglichst schnell zu Allah zu gelangen. Aber was für ein Gott kann das sein, der Menschen in die irdische Hölle schickt, um sie nach ihrem Tode im Paradies aufzunehmen? Warum ließ er den Menschen so schöne Dinge erfinden wie die Kunst, leckeres Essen und Sex, Drugs & Rock´n Roll, wenn er diese doch eigentlich verwünscht und uns so schnell wie möglich bei sich im Himmel wünscht?

Oder gibt es den Gott der Muslime am Ende genausowenig wie den Gott der Christen?