Oberster deutscher Polizist fordert Grenzzaun zu Österreich! Sinnvoller wäre ein Zaun an der österreichisch-slowenischen Grenze.

Der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft – Rainer Wendt – stand bislang sicherlich nicht im Verdacht ein Fremdenfeind zu sein. Doch auch er fordert inzwischen einen Grenzzaun zu Österreich. Zitat: „Unsere innere Ordnung ist in Gefahr, wir stehen vor sozialen Unruhen, jemand muss jetzt die Notbremse ziehen.“

Das ist starker Tobak den der gute Mann da von sich gibt. Eine Gefahr für die innere Ordnung bedeutet im Beamtendeutsch nichts anderes als die Warnung vor Unruhen, auch als bürgerkriegsähnliche Zustände bezeichnet. Laut Herrn Wendt ist die Polizei mit ihrer Geduld am Ende (http://www.welt.de/politik/article147588780/Geduld-der-Polizisten-ist-am-Ende.html). Natürlich fordert er, dass mehr Polizisten ausgebildet werden. Aber klar ist auch, dass so viele Polizisten gar nicht ausgebildet werden können, wie neue Flüchtlinge auf Deutschland zuströmen und die Ohnmacht der deutschen Politik dazu führt, dass sich zunehmend mehr ganz normale Bürger radikalisieren. Weil sie das Gefühl haben, dass ihre Heimat von den sog. Flüchtlingen okkupiert wird und sie mit ihren hart erarbeiteten Steuergeldern dies auch noch selbst finanzieren. Es erscheint daher nachvollziehbar, wenn die Menschen sich beginnen zu wehren.

In einer Demokratie kann man das aber dummerweise nur bei Wahlen, und die stehen gerade nicht an. Aber selbst wenn, so gäbe es im Moment keine einzige (ernstzunehmende) Partei die nach außen hin Willens ist den ungebremsten Zufluss zu unterbinden. Stattdessen labern grüne Neandertaler dummes Zeugs, Frau Wagenknecht spielt selbst Flüchtling, peinlicher geht es nicht mehr (http://www.huffingtonpost.de/2015/10/15/wagenknecht-schlauchboot_n_8300390.html) und die SPD fordert in Person des adipösen Möchtegern-Kanzleraspiranten Sigmar Gabriel eine Zuzugsbegrenzung. Was nichts anderes ist als das Fischen nach den Stimmen der unzufriedenen Wähler der CDU, die sich gegen das „Wir schaffen das!“ der Kanzlerin stellen. Hauptsache Wahlen gewinnen! Solch ein Verhalten ist nachgerade schmeißfliegenhaft.

Wie sollen sich die Menschen aber anders wehren, als entweder mit der Pegida auf die Straße zu gehen oder leerstehende Flüchtlingsheime abzufackeln? Sollen sie die illegalen Migranten selbst attackieren? Dies ist bislang glücklicherweise noch nicht geschehen. Aber ich prophezeie, dass es eines Tages geschehen wird und erinnere nur an Solingen oder Mölln. Letztlich wären es vielleicht erst solche abschreckenden Bilder von brennenden Flüchtlingsunterkünften, die in einer Welt, in der die Flüchtlinge sich in ihren Auffanglagern hierzulande um Steckdosen zum Aufladen ihrer Smartphones prügeln (http://www.focus.de/politik/deutschland/bewohner-berichten-es-war-blutig-es-ging-um-eine-steckdosenleiste-so-kam-es-zur-massenschlaegerei-in-hamburg_id_5000376.html), dazu führen könnten, dass die Flüchtlinge bereits in ihren Herkunftsländern realisieren, dass sie hier nicht mehr willkommen sind weil das Boot bereits übervoll ist. Gerade das wäre aber Aufgabe der Politik: Klarzumachen, dass wir die Flüchtlinge allenfalls für einen kurzen Zeitraum aufnehmen, um sie dann wieder – und notfalls auch mit unmittelbarem Zwang – zurückführen werden, weil eine Mehrheit der Deutschen sie nicht im Übermaße im Lande haben will. Und in einer Demokratie bestimmt eben die Mehrheit. Auch wenn die Kanzlerin selbst anderer Meinung sein mag, sie hat sich dem Willen dieser Mehrheit unterzuordnen.

Heute fährt die Kanzlerin in die Türkei, um mit Herrn Erdogan wie mit einem Basari zu schachern. Sinnvoller als ihm drei Milliarden EUR in den gierigen Rachen zu werfen wäre es damit die Außengrenze Deutschlands mit einem Zaun zu versehen. Denn bislang ist eigentlich allein Deutschland das Ziel der Flüchtlinge. Da sie auf der Balkanroute das zweiattraktivste Land sind, würden die Österreicher als Nächstes einen Zaun zu Slowenien ziehen, was aufgrund der Topologie der Alpen vergleichsweise einfach wäre. Zumal auch nicht davon auszugehen ist, dass die Flüchtlinge nach Art des alten Ötzi über die Alpen wandern werden. Am sinnvollsten wäre es daher im Zusammenwirken mit den Österreichern schnellstmöglich die Grenze zu Slowenien zu befestigen. Dort und in Kroatien werden die Flüchtlinge keine großen Sympathien zu erwarten haben. Beide Staaten haben noch in den 90er Jahren einen Bürgerkrieg erlebt und gerade die kroatische Polizei und Armee sind für ihre Härte bekannt, wenn sie provoziert werden. Auch wollen die kroatischen Bürger keinerlei Zuzug durch Muslime. Aus diesen beiden Ländern werden die Flüchtlinge nicht mehr über Ungarn weiterziehen können. Ihnen bliebe dann nur noch der Weg zurück durch Serbien über Rumänien und die Slovakei via Tschechien nach Deutschland. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Kanzlerin bereits mit diesen Staaten im Gespräch ist. Sicherlich planen die Ungarn bereits einen Zaun zu Rumänien.

Den Versuch durch die Ukraine über Polen nach Deutschland zu gelangen werden sicherlich die Wenigsten unternehmen. Es bliebe noch die Möglichkeit von Kroatien nach Italien zu gelangen. Dafür werden sich in Kroatien aber keine Schleuser finden. Die Kroaten haben seinerzeit nicht Wien vor den Osmanen verteidigt, um heute Muslime nach Italien zu schleusen. Der Weg über Albanien nach Italien wird, ebenso wie der von Griechenland nach Italien, jedenfalls nicht für große Massen möglich sein. Diese können Deutschland nur auf dem Landwege erreichen, welcher dann aber versperrt wäre. Dann wäre die Türkei als Gastland sicherlich attraktiver als die Ukraine, zu der im Zweifelsfalle die Polen zudem schnellstmöglich einen Zaun errichten würden, weil gerade sie nicht von muslimanischen Horden überrannt werden wollen. Mit einem Zaun an der österreichisch-slowenischen Grenze wären die Zuwanderungsströme also relativ bald erledigt.

Es bleibt aber dabei, dass die reine „Abwehr“ von Flüchtlingen für Europa keine Dauerlösung bleiben kann. Wir werden uns der Probleme in den Herkunftsländern annehmen müssen. Zumindest soweit diese im Einflußbereich der EU liegen. Und dazu gehören die Anrainerstaaten zumindest des Mittelmeers bereits historisch auf jeden Fall, siehe nachfolgend die Ausdehnung des römischen Reiches unter Kaiser Trajan im Jahre 117 n.Chr:

Roemischeprovinzentrajan

Dazu müssten sich die Europäer aber endlich einmal darauf einigen künftig auch militärpolitisch als eine Einheit auftreten zu wollen. Und hierzu habe ich heute ein Interview mit Jean-Claude Juncker auf Phönix gesehen, den ich nur zu gerne zitiere: „Ein Hühnerhaufen ist eine geschlossene Kampfformation gegen die Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union.“ (Quelle: http://www.euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/juncker-sieht-europaeische-armee-als-langzeitprojekt-314430). Das sagt alles aus!

Es geht weiß Gott nicht darum, dass es einen gemeinsamen Oberbefehlshaber geben soll oder sonst irgendeinen Kompetenzgerangelskram wo jeder mal wieder der Erste sein will. Es geht jetzt um eine gemeinsame und epochale Aufgabe der zweitstärksten Millitärmacht der Welt, so sie sich denn einig wäre. Im Übrigen sollten sich die Staaten Europas, die Deutschland keine Flüchtlinge im Rahmen einer fairen Quote abnehmen wollen, einmal überlegen wie es ihnen ergehen würde, wenn Deutschland die Flüchtlinge einfach per Zug zu ihnen durchleitet. Oder wenn Deutschland seine Zahlungen an die EU einstellen würde. Dann könnte die nämlich den Laden gleich dichtmachen, siehe:

zahlungenaneu

Zudem ist es niemals gut ausgerechnet im Zentrum eines Staatenverbundes zuviel politisch infektiöses Potential anzusammeln. Auch Troja ist seinerzeit nicht gefallen weil es von außen heraus erobert wurde!