Offener Brief eines Ungläubigen (Kuffar) an Aiman Mazyek

(Wörtlich übersetzt bedeutet Kuffar "lebensunwert")

Sehr geehrter Herr Mazyek,

ich erlaube mir als Ungläubiger – dies nach christlichen, jüdischen sowie auch muslimischen Standards – einen offenen Brief an Sie, als mir liebstem bzw. einzigem öffentlich präsenten Stellvertreter der Muslime in Deutschland zu schreiben (Genaugenommen kenne ich außer Ihnen auch keinen einzigen anderen). Denn als lebensunwerter „Kuffar“ werde ich dieserhalb von Muslimen mit der „Dschizya„ bedroht. Diese ist eine Steuer für „Ungläubige“. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Dschizya.

Der Koran gilt den Muslimen nicht nur als Buch ihres Glaubens, sondern auch als das Buch ihrer Gesetze (Stichwort Scharia). Aber vielleicht irre ich mich da ja auch…

Werter Herr Mazyek, mir ist dabei durchaus bewusst, dass viele Muslime hierzulande Sie noch nicht einmal als deren Vertreter ansehen. Denn tatsächlich vertreten Sie nur einen Bruchteil der gläubigen Muslime hierzulande. Sofern man dem SPIEGEL-Interview mit Ihnen glauben darf. Danach vertreten Sie lediglich – ich zitiere den SPIEGEL (19/2016):

„Sie sind ei­ner der kleins­ten Ver­bän­de mit 300 von ins­ge­samt mehr als 2000 Mo­schee­ge­mein­den. An­de­re Ver­bän­de kri­ti­sie­ren mit­un­ter, Sie spiel­ten sich in den Vor­der­grund. Sie wur­den schon als „selbst er­nann­ter Ober-Mus­lim“ ti­tu­liert“ – ca. 1/7 aller Muslime in Deutschland:

 

Ma­zy­ek: Es wäre neu, wenn man für eine gute Öffent­lich­keits­ar­beit jetzt be­straft wird. Im Ernst: Wir spre­chen für un­se­re Ge­mein­den und Ver­bän­de, wir wol­len Mus­li­men ja ein An­ge­bot ma­chen.

Aber klein zu sein bedeutet nicht zwingend, dass man nicht Meinungsführer sein kann. Denn die Mehrheit muss nicht ebenso zwingend die intelligenteste Meinung repräsentieren.

Ich möchte Ihnen auch keine Fragen zum vordergründig politischen Islam stellen, so wie es die AfD vermutlich tun würde. Ich würde Ihnen gerne als Analytiker ein paar Fragen zum Islam an sich stellen und zu dessen Verträglichkeit mit der Europäischen Kultur. Und dabei würde ich Ihnen auch gerne zu bedenken geben, dass unsere europäische Kultur in islamischen Ländern weitestgehend torpediert wird. Dass Christen in praktisch allen islamischen Ländern weniger Rechte als Muslime haben und der Bau von Kirchen z.B. in vielen islamischen Ländern faktisch verboten ist. Aber das ist ja auch nur ein Problem von relativer Dauer. Denn sind die Christen von dort erst einmal vertrieben, dann gibt es auch niemanden mehr dort, der noch eine Kirche zu bauen wünscht.

Sie mögen mich sicherlich eines Besseren belehren, sofern in z.B. Saudi Arabien die erste christliche Kirche gebaut werden darf!

Wie deuten Sie die Tatsache, dass auf dem Webportal www.islam.de – für welches Sie ausweislich der Wikipedia als Redakteur tätig sind (https://de.wikipedia.org/wiki/Aiman_Mazyek#Leben) – der Koran übersetzt wird und die Übersetzung offen zum Töten von Kuffar aufruft? (http://www.islam.de/13829.php?q=k%C3%A4mpft+gegen+sie). Die Übersetzung ist völlig unkommentiert. Wussten Sie davon und heißen Sie dies für gut?

Ich gebe zu bedenken, dass die künftig erscheinende offizielle deutsche Version von Hitlers „Mein Kampf“ eine Kommentierung erfahren wird. Eben damit die Leser dieses „Werkes“ von Anfang an zum Nachdenken darüber gebracht werden, wie krank diese Naziideologie eigentlich war bzw. noch ist.

Ich erlaube mir einen Artikel auf www.islam.de auszugsweise zu zitieren (http://islam.de/22066.php):

Mouhanad Khorchide: Wenn sich junge Muslime von der Mehrheitsgesellschaft abgelehnt fühlen, wenn ihnen vermittelt wird, ihr seid die anderen, also „Wir Deutsche“ und „Ihr Muslime“, dann sind sie stärker anfällig für salafistische Angebote, die wiederum betonen, „Wir Muslime sind, weil wir Muslime sind, besser als ‚die Deutschen‘, weil sie ‚Kuffar‘ (im Sinne von Ungläubigen) sind“. Die Mehrheitsgesellschaft hat daher den Auftrag, Muslimen zu vermitteln, dass es ein großes „Wir“ gibt, zu dem auch Muslime gehören. Von muslimischer Seite sollten sowohl in den Moscheen als auch im islamischen Religionsunterricht verstärkt theologische Angebote gemacht werden, die den Kern des Islam betonen, die den Menschen einladen, Gottes Liebe und Barmherzigkeit anzunehmen, indem der Mensch als Medium der Verwirklichung von Gottes Liebe und Barmherzigkeit mit Gott kooperiert und dadurch seiner Bestimmung als „Khalif“, also als verantwortungsvoller Statthalter gerecht wird.

Sehr geehrter Herr Mazyek,

ich selbst bin kroatischer Migrant (Bj. 1970) und wurde sowohl auf der Grundschule als auch auf dem Gymnasium oft als „Kanacke“ und „Knoblauchfresser“ beschimpft. Aber ich habe nie erwartet, dass „die Mehrheitsgesellschaft“ mir „ein Angebot“ macht!

Sondern mir war von Anbeginn klar, dass ich Teil der Mehrheitsgesellschaft werden muss. Nur so herum funktioniert Integration. Die Minderheit muss sich der Mehrheit anpassen und nicht umgekehrt. Aus obigem Interview geht aber ganz klar hervor, dass Muslime das offensichtlich deutlich anders sehen. Und dazu gehören eben auch Symbole, die die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland ablehnt. Als da wären z.B. das Kopftuch oder auch andere typisch muslimische Kleidungsstücke. Gleiches denke ich übrigens auch von der jüdischen Kippa und irgendwelchen Zöpfen, nur damit wir uns nicht missverstehen!

Ich zitiere erneut den SPIEGEL:

SPIEGEL: Der Is­lam ist zum Reiz­wort ge­wor­den in der bun­des­deut­schen De­bat­te. Sie spre­chen so­gar von ei­nem „an­ti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus“, der sich der­zeit breit­ma­che im Land.

 

Ma­zy­ek: Es ver­geht kaum eine Wo­che, in der nicht ir­gend­wo eine Mo­schee ge­schän­det oder mit Brand­sät­zen be­wor­fen wird, kaum ein Tag, an dem nicht Mus­li­me auf of­fe­ner Stra­ße an­ge­pö­belt oder miss­ach­tet wer­den.

Werter Herr Mazyek, ich hielt Sie eigentlich für intelligent genug Begriffe korrekt gebrauchen  zu können. Der Islam ist eine Ideologie und für manche vielleicht auch noch eine Religion. Aber ganz sicher sind Muslime keine Rasse. Also geht Ihre Formulierung vom „antimuslimischen Rassismus“ absolut fehl und ist nichts weiter als plumpe Demagogie! Sie tun mithin genau das, wogegen Sie sich sonst selbst verwehren. Und es vergeht übrigens auch kein Tag an dem Ihre Glaubensbrüder nicht deutsche (oder auch muslimische) Frauen vergewaltigen oder deutsche (oder auch muslimische) Bürger ausrauben.

Ich zitiere erneut den SPIEGEL:

SPIEGEL: Sie ha­ben die AfD jüngst so­gar in den Kon­text des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus ge­rückt.

 

Ma­zy­ek: Die­se Par­tei schickt sich an, eine gan­ze Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft in ih­rem Glau­ben ein­zu­schrän­ken, und be­zeich­net sie als Fremd­kör­per. Wir wol­len kei­ne Mi­na­ret­te, kei­ne Ima­me, sa­gen sie, das er­in­nert an 1933. Es ist eine Mach­art, die schlimms­te Zei­ten wach­ruft.

Lieber Herr Mazyek, die Nazis haben 6 Millionen Juden vergast. Die AfD sagt lediglich, dass sie keine Minarette will, keine Muezzine und auch keine Imame aus dem Ausland. Vielleicht tut sie dies gerade deshalb, damit es innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht eines Tages zu einer solch massiven Ablehnung der Muslime kommt, wie dies seinerzeit – mit den bekannt schrecklichen Folgen – im Dritten Reich hinsichtlich der Juden der Fall war.

Warum sollten Christen in Deutschland Minarette dulden, wenn sie selbst in der gesamten muslimischen Welt keine Kirchtürme errichten dürfen? Denken Sie vielleicht einfach einmal ein wenig weniger in Kategorien wie „Recht und Gesetz“, wenn es um so hochemotional besetzte Themen wie Religion und Glauben geht. Würden Sie z.B. sich mit Verve und Vehemenz dafür einsetzen, dass Christen in den islamischen Staaten die gleichen Rechte zugestanden werden wie den Muslimen, dann wäre das zumindest schon einmal ein guter Anfang. Anstatt immer nur auf Ihre Glaubensbrüder in Deutschland zu schauen und deren angebliche Bedrohung bzw. Diskriminierung zu kritisieren.

Wenn eine Minderheit für sich immer nur fordert, aber dort wo sie selbst die Mehrheit darstellt nicht zu geben bereit ist, dann wirkt sich dies irgendwann auch auf die andere Mehrheit aus. „Wie Du mir, so ich Dir“ ist in dem Zusammenhange ein Satz den auch Sie sicherlich kennen werden.

Ich zitiere erneut den SPIEGEL:

SPIEGEL: Den mus­li­mi­schen Ge­mein­den wird häu­fig vor­ge­wor­fen, sich nicht ge­nug vom ra­di­ka­len Is­la­mis­mus zu dis­tan­zie­ren.

 

Ma­zy­ek: Ich kann mich nur von et­was dis­tan­zie­ren, zu dem eine Nähe be­steht. Wir ver­ur­tei­len Ter­ror und Ge­walt im­mer wie­der und tun auch et­was da­ge­gen. In der mus­li­mi­schen Com­mu­ni­ty müs­sen wir al­ler­dings mehr leis­ten in der Auf­klä­rung dar­über, wie Ideo­lo­gie funk­tio­niert, und uns mit mus­li­mi­schen Be­we­gun­gen und Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen, die da etwa sa­gen: Der Zweck hei­ligt die Mit­tel. Das ist un­is­la­misch. Den­noch wur­de die­se Büch­se der Pan­do­ra ge­öff­net, etwa für Selbst­mord­at­ten­ta­te, ob­wohl so et­was ver­bo­ten ist im Is­lam. Aber da gibt es eine ver­schwin­den­de Min­der­heit, die be­haup­tet, wenn es Un­ter­drü­ckung und Knecht­schaft gebe, sei es zu­ge­las­sen. Die­se Leu­te ver­sün­di­gen sich am Is­lam. Jetzt fin­det eine Aus­ein­an­der­set­zung dar­über statt, aber ich hät­te sie mir viel stär­ker schon nach den At­ten­ta­ten vom 11. Sep­tem­ber 2001 ge­wünscht.

Sie verurteilen Terror und Gewalt auf dem Portal www.islam.de tatsächlich oft und vehement (http://islam.de/2879.php?q=verurteilen+terror&x=0&y=0). Insgesamt finden sich 43 Beiträge zu dem Suchbegriff „verurteilen Terror“. Bedauerlicherweise gab es aber bereits in 2013 ca. 10.000 islamistischer Gewaltakte weltweit. (http://www.welt.de/politik/ausland/article134448791/Islamisten-verueben-66-Prozent-aller-Bluttaten.html)

Ich muss Ihnen ehrlich gestehen, dass ich nur 43 Abstandsbekundungen da als vergleichsweise wenig empfinde. Besser fände ich es, wenn Sie auf dem Portal www.islam.de eine Karte wie z.B. der der www.rapefugees.net einrichten würden. Da könnten Sie Ihren Glaubenbrüdern einmal demonstrieren wie viele Menschen durch muslimisch motivierte Anschläge jedes Jahr auf Gottes Erde sterben müssen. Denn die schier gewaltige Zahl würde den Besuchern ihres Portals möglicherweise erst klar machen, was da im Namen ihrer Religion weltweit eigentlich so passiert. Die einen würde das leider trotzdem erfreuen. Aber eine weit überwiegende Mehrheit würde es hoffentlich als abschreckend empfinden und diese würde den radikalen Muslimen in der Moschee hoffentlich die Tür zeigen und/oder sie der Polizei als potentielle Gefährder melden. Anstatt wie im belgischen Brüssel-Molenbeek insgeheim sogar noch mit den Attentätern gegen die gottlosen Kuffar zu sympathisieren. Was m.E. ein erneuter Ausweis dafür war, wie sehr sich – und das nicht nur dort – muslimische Parallelkulturen bereits überall in Europa etabliert haben.

Zum Abschluss erlaube ich es mir noch allen Muslimen einen Hinweis zu geben:

Ebenso wie kaum ein Christ heute noch an die Schöpfungsgeschichte glaubt – schlicht weil diese die nachweislich existent gewesenen Dinosaurier nicht erwähnt – sollten alle Muslime verstehen, dass der Koran von Mohammed formuliert wurde. Und dieser war ein Mensch!

Ein erfolgreicher Kaufmann, erfolgreicher Kriegsherr, aber aus der Sicht nicht gerade weniger moderner Menschen auch ein Kinderschänder. Jedenfalls als Mensch aber ein Wesen mit ureigensten Interessen. Weshalb er sich auch nicht – so wie Jesus – geopfert hat (wobei das natürlich Quatsch ist, Jesus ging den römischen Machthabern als potentieller Aufwiegler einfach zu sehr gegen den Strich. Von einem Opfer  für die Menschheit keine Spur. Einfach nur eine religiös verbrämte Glaubensgeschichte mehr), sondern eines natürlichen Todes starb. Dieser sei ihm auch heute noch gegönnt.

Aber eventuell ist der Koran in seiner wortwörtlichen Übersetzung heute genausowenig noch aktuell wie es das alte Testament war. Und wer liest dieses heute eigentlich überhaupt noch bzw. glaubt an den Quatsch der dort drinsteht. Deshalb sollte der Koran aus meiner höchst persönlichen Sicht von islamischen Autoritäten einmal neu formuliert werden. Sozusagen als „neues Testament“ der muslimischen Welt. Denn stellen Sie sich bitte einfach mal vor die Christen würden auf jedes muslimische Attentat nach der alttestamentarischen Regel „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ reagieren?!

Die Welt und sogar Europa wären inzwischen ein einziges Schlachtfeld, in dem die Kuffar durch muslimisches Blut geradezu hindurchwaten könnten! Denn machen wir uns bitte einmal nichts vor. Keine muslimische Nation verfügt über eine eigene Produktion von Atomwaffen, hochleistungsfähigen Panzern oder ebensolchen Kampfjets. Käme es zu einem bedingungslosen „Worldwar I“ der Kuffar gegen die Muslime bzw. den Islam, so würden die Muslime binnen kürzester Zeit weltweit ausgerottet sein. Weshalb sie sich vor den Israelis bereits jetzt jeden Tag vor Angst in die Hosen machen.

2 Kommentare bei „Offener Brief eines Ungläubigen (Kuffar) an Aiman Mazyek“

  1. …und, hat er geantwortet?

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Ach iwo.

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