Fliegt Griechenland aus dem Schengenraum raus?!

Gerade (07.03.16 – 11.05) schaue ich auf Phoenix Anne Will und sehe mit großer Belustigung, wie sich deutsche Politiker zum Affen machen. Besonders natürlich (wieder mal) die linke und grüne Schruppse. Der Slowake Richard Sulik bringt es auf den Punkt: Die EU ist keine Solidargemeinschaft, sondern eine Vertragsgemeinschaft. Das ist rechtlich absolut korrekt. Der österreichische Außenminister ist neben Herrn Sulik der einzige andere vernunftbegabte Teilnehmer.

Gottseidank hatte er das Schlusswort. Herr Sulik aber wies anlässlich der Grenzdiskussion – Oberbegriff Schengen – auf eine Tatsache hin, die bemerkenswerterweise sonst niemandem aufgefallen war. Außer natürlich Herrn Kurz, der nicht umsonst vor Wochen schon die Koordination des Aufbaus des Flüchtlingsabwehrwalls (Makedonski Limes) mit den Visegrad-Staaten übernommen hatte. Bedeutet eine Grenze in Mazedonien den faktischen Ausschluss Griechenlands aus dem Schengen-Raum, wie dies vom deutschen Schröder-Imitator Steinmeier stets so inbrünstig behauptet wird?

Das Abkommen von Schengen regelt den freien Waren- und Personenverkehr. Weshalb ich nach Roermond ins Outlet fahren, dort einkaufen kann so viel ich will (außer Hasch, Alkohol, Zigaretten, Kaffee und Benzin natürlich) und das alles wieder zu mir nach Hause karren kann, ohne auch nur einmal an einer Grenze angehalten zu haben. Auch macht dies die Fahrt in den Skiurlaub etwas bequemer. Nicht aber wieder zurück, weil hier die ganzen lahmen Prollsche Cayenne die Bahn versperren. Und zweifelsfrei ist es für die Logistik von Vorteil, wenn der LKW von Porto nach Talinn nicht ein einziges Mal am Zoll anhalten muss. Wie aber schaut es bereits derzeit aus, wenn der LKW aus Piräus nach Budapest gelangen möchte? So:

schengen

(Die Karte ist nicht ganz aktuell, weil Kroatien inzwischen EU- aber noch kein Schengen-Mitglied ist)

Der LKW hält an der Grenze zu Bulgarien. Dann wieder an der Grenze zu Rumänien und selbstverständlich auch an der Grenze zu Ungarn, weil er ja schließlich illegal etwas aus Bulgarien oder Rumänien einführen könnte. Z.B. sog. Flüchtlinge. Für die Griechen ändert sich also durch einen Flüchtlingsabwehrwall in Mazedonien schlicht gar nichts. Das ganze Palaver von Herrn Steinmeier ist also nichts weiter als heiße Luft! Wie leider so oft!!!

Der Warenverkehr z.B. zwischen Italien und Griechenland wird nach wie vor weitestgehend ungehindert funktionieren, denn garantiert kontrollieren die Italiener die Fähren bereits jetzt auf illegal einreisende sog. Flüchtlinge. Dies weil Griechenland seine eigenen Außengrenzen in keinster Weise zu schützen in der Lage ist, geschweige denn die vielen Flüchtlinge ordnungsgemäß zu registrieren. Eine Nation die nicht einmal in der Lage ist bei den eigenen Bürgern Steuern einzutreiben, ist mit solch einer logistischen Großaufgabe zwangsläufig komplett überfordert. Die Griechen sind leider nicht mehr die Nachkommen Spartas, sondern ein von den Türken mehrfach überranntes und entsprechend durchrasstes Volk. Jeder der mal in Griechenland war, der weiß, dass das in Marmor gehauene Ideal der Venus von Milo mit der tatsächlichen Optik der gewöhnlichen griechischen Frau so gar nichts gemein hat. Denn diese ist klein, hat kurze Beine, einen breiten Hintern, dunkle Haare, eine große Nase und ist behaart wie ein Bär. Die Türkinnen und die Griechinnen sind optisch nicht mehr zu unterscheiden.

Jetzt sagen viele schlaue Menschen, dass die sog. Flüchtlinge im Falle eines mazedonischen Zaunbaus den Weg über Albanien und Italien fortsetzen werden. Aber wie wahrscheinlich ist dies? Im Moment müssen die sog. Flüchtlinge nur 5 km per Boot zurücklegen, um von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, siehe:

5km

Das sähe zwischen Albanien und Italien aber schon ganz anders aus:

50km

Weshalb diese vielfach geäußerte Theorie auch schlichter Quatsch ist, denn es geht theoretisch doch viel einfacher:

skoder

Selbst wenn die Montenegriner sich einmauern sollten, so ist die Seegrenze inmitten des Skoder-Sees zwischen Albanien und Montenegro praktisch nicht zu schützen. Und schon sind die Flüchtlinge alle in Montenegro mit seinen nur 631.000 Einwohnern. Und hier kriegt Europa das nächste Problem, denn einen Frontabschnitt den man nicht halten kann, weil er nicht ausreichend zu befestigen ist, muss man fallen lassen. Um nach dem nächsten Frontabschnitt zu schauen, den man so stark befestigen kann, dass er unüberwindbar wird. Es ist stets besser aus einer uneinnehmbaren Festung heraus mit weitreichenden Waffen zu schießen als mit präziseren Waffen über eine kurze Distanz anzugreifen, zumal wenn der Gegner noch stark genug ist diese zu gefährden. Zuerst muss man den Gegner mürbe schießen, erst dann gibt man ihm mit Kurzdistanzwaffen den Todesstoß.

Um den weiteren Reiseverlauf muss man sich nun keine Gedanken machen. Die Muslime in Bosnien-Herzegovina werden ihren Glaubensbrüdern gerne den Weg nach Kroatien weisen. Und hier kommen wir zu einem Problem von historischer Dimension, welches ich in einem anderen Artikel bereits beschrieben habe: http://www.jerkos-welt.com/2016/01/24/das-grosse-schlachten-wird-bald-beginnen/.

Tausende von Muslimen treffen auf die erzkatholischen Israelis Europas. Und die Grenze zu Slowenien ist dicht. Nach Ungarn können sie nicht mehr. Es bleiben jetzt de facto nur noch zwei Möglichkeiten: Eliminieren und zu Fischfutter verarbeiten oder über den Seeweg nach Italien schleusen. Ich denke es wird wohl Letzteres passieren, einfach weil es in unserer opportunistischen Zeit immer einfacher ist sich eines Problems zu Lasten eines anderen zu entledigen, als das Problem mit den notwendigen Mitteln aus der Welt zu schaffen. Man stelle sich mal vor, wie Mütterchen Merkel und der Rest der verlogenen, unfähigen europäischen Politiker über die Kroaten herfallen würden, wenn diese die Muslime shreddern und im Mittelmeer damit Fischzuchten betreiben würden. Weshalb das Problem jetzt die Italiener hätten. Und hier würde es jetzt schon ein ziemlich großes Problem werden, denn die Grenzübergänge zu Österreich lassen sich relativ gut absichern (was die Österreicher zwischenzeitlich schon getan haben). Es käme auf jeden Fall zu einem erheblichen Flüchtlingsstau in Italien und damit ausgerechnet in der Gegend in der die rechtsnationale Lega Nord besonders stark ist.

Es steht auf jeden Fall zu befürchten, dass es neben der Destabilisierung eines großen EU-Landes zu einem weiteren Schengen-Problem käme. Denn die Grenze zwischen Italien und Frankreich ist praktisch nicht zu schützen. Und auch die Schweizer werden plötzlich unerwartet viel „Besuch“ aus Syrien, Irak usw. bekommen. Und das gefällt denen jetzt schon so gar nicht.

Also was tut man, wenn man feststellt, dass es eigentlich keine sichere Rückzugsposition gibt, solange man noch in der Lage ist proaktiv zu handeln? Man macht sich Feinde zu Freunden! Angenommen wir würden den Albanern eine massive Grenzbefestigung gegenüber Griechenland finanzieren und sie dazu verpflichten die muslimischen Fluten für uns abzuwehren, wobei ihnen natürlich auch EU-Militärs unterstützend zur Seite stünden, und ihnen im Gegenzug dafür Investitionen und Hilfe beim Aufbau ihres maroden Staates anbieten sowie eine EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellen. Ich gehe davon aus, dass sie ihre Glaubensbrüder wie Straßenköter abknallen würden. Schließlich bringen sie sich ja auch untereinander schon seit Generationen und völlig unentgeltlich wegen Kleinigkeiten um (https://de.wikipedia.org/wiki/Kanun_%28Albanien%29).

Diese Lösung hätte weiterhin auch den Charme, dass die stolzen Albaner – wie alle, die von der Hand in den Mund leben, sind auch die Albaner ein stolzes Volk – trotz ihres muslimischen Glaubens sich als so etwas wie die Retter Europas betrachten könnten. Und so wie auch der dumme aber kräftige Arbeitersohn in der Grundschule sozialen Aufstieg dadurch erfuhr, dass ihn der kleine aber intelligente Arztsohn als Freund und Beschützer erwählte, könnte Europa sich mit einer Stärkung Albaniens ein Bollwerk gegen die muslimischen Fluten schaffen. Und ziemlich sicher werden die Albaner, die zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein ganzes Stück Brot in Händen halten würden, sich dieses nicht von ihren muslimischen Brüdern vom Teller nehmen lassen. So weit reicht die Bruderliebe dann wohl doch nicht. 

Aber hat mit den Albanern eigentlich überhaupt schon jemand gesprochen? Ich vermute ja – und vermutlich wieder einmal die Österreicher – denn sonst würden wir wohl schon Bilder von der albanischen Grenze sehen. Sehen wir aber nicht. Stattdessen „flüchten“ weiterhin alle nach Idomeni. Für eine „Flucht“ durch Albanien reichen allein die Albaner offenbar bereits als Abschreckung aus.