si vis pacem para bellum.

„Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“

Dumm waren sie ja bekanntlich nicht die alten Römer. Und Marcus Tullius Cicero galt als einer der brilliantesten Köpfe seiner Zeit, sowie auch der gesamten Menschheitsgeschichte. Neuerdings gewinnt dieses Zitat wieder an Bedeutung. Denn die zighunderttausend sog. „Flüchtlinge„, die aber weder nach deutschem Recht ein Anrecht auf Asyl haben, noch gem. der Genfer Flüchtlingkonvention dem Begriff des „Verfolgten“ unterfallen, führen zu einem zunehmenden Unfrieden in dieser unserer Republik. Lediglich § 32a Ausländergesetz gesteht den hunderttausenden illegalen Zuwanderern in engen Grenzen als „Kriegsflüchtlingen“ einen vorübergehenden Kann-Schutz zu, siehe:

(1) Verständigen sich der Bund und die Länder einvernehmlich darüber, daß Ausländer aus Kriegs- oder Bürgerkriegsgebieten vorübergehend Schutz in der Bundesrepublik Deutschland erhalten, ordnet die oberste Landesbehörde an, daß diesen Ausländern zur vorübergehenden Aufnahme eine Aufenthaltsbefugnis erteilt und verlängert wird. Zur Wahrung der Bundeseinheitlichkeit bedarf die Anordnung des Einvernehmens mit dem Bundesministerium des Innern. Die Anordnung kann vorsehen, daß die Aufenthaltsbefugnis abweichend von § 7 Abs. 2 und § 8 Abs. 1 erteilt wird. Die Anordnung kann insbesondere auch vorsehen, daß die Aufenthaltsbefugnis nur erteilt wird, wenn der Ausländer einen vor Erlaß der Anordnung gestellten Asylantrag zurücknimmt oder erklärt, daß ihm keine politische Verfolgung im Sinne des § 51 Abs. 1 droht.

Satz 4 macht sogar ausdrücklich klar, dass die Anordnung der Aufenthaltserlaubnis explizit von der Zurücknahme eines Asylantrages abhängig gemacht werden kann. Dem Gesetzgeber war also durchaus klar, dass gerade Kriegsflüchtlinge das Asylrecht oft missbrauchen werden. Frau Merkels Politik verkehrt dieses besondere humanitäre Recht in absolut rechtswidriger Weise, schwadroniert sie doch jetzt schon hinsichtlich aller zu uns gelangten Syrer davon, dass wir diese in unsere Gesellschaft integrieren werden (müssen). Das ist rechtlich grundfalsch, da ihnen nur ein vorübergehendes Bleiberecht zusteht. Das Gesetz ist diesbezüglich nicht auslegungsbedürftig.

Wir sind uns sicher alle einig, dass wir Frieden wollen. Untereinander, unter uns und den vorübergehend Aufenhaltsberechtigten, und ebenso unter diesen. Den Frieden erhalten wird aber immer schwerer fallen, je weiter sich die gesellschftlichen Gruppen voneinander entfernen. Die aktuellen Pegida-Gegendemonstrationen zeigen, dass die Linke immer noch auf Krawall gebürstet ist und nur einen Vorwand dafür sucht mit Gewalt auf andere Menschen – bevorzugt eigene Bürger – einzuschlagen. Ich will den NSU-Terrorismus nicht verniedlichen. Aber im Vergleich zu dem was die linke RAF seinerzeit angerichtet hat, ist das doch eher Kindertheater.

Und ich kann einer komplett staats- und gesellschaftsfeindlichen Gesinnung wie der linken bedauerlicherweise nicht weniger Gefährlichkeit entnehmen als einer zuvorderst menschenverachtenden Gesinnung hinsichtlich bestimmter Bevölkerungsgruppen, wie der des Nationalsozialismus. Bei wirklich intellektuell fairer Gleichbehandlung müsste man die linke Gesinnung genauso sanktionieren wie die rechte Gesinnung. Aber aufgrund der deutschen Vergangenheit ist man auf dem linken Auge leider blind. Wohl weil links einfach als positives Kontrastprogramm zum bösen „rechts“ gesehen wird. Mit links ist man daher immer auf der politischen „Wohlfühlseite“ und kann sich mehr oder minder herausnehmen was man will. Weil ja jede Verurteilung linker Gewalttaten nur von einem Rechten vorgenommen worden sein kann. Die politische Mitte wird in diesem Lande leider nur zu oft vergessen.

Unsere Politiker sind jetzt schon viel zu lange in dem Glauben verhaftet, dass Probleme durch Geschwätz (gerne auch als „Diplomatie“ bezeichnet) gelöst werden können. Deshalb ist Palästina ja inzwischen befriedet, die Taliban in Afghanistan machen auch keinen Ärger mehr und in Schwarzafrika herrscht überall Friede, Freude und vor allem Eierkuchen. Auch die Krim wird der Ukraine demnächst, übrigens incl. Schadenersatz und Zinsen, wieder „zurückerstattet„!

Gerade die Deutschen hatten es in der Vergangenheit, unter Berufung auf ihre zweifelsfrei schreckliche jüngere Historie, stets einfach sich aus allen bewaffneten Konflikten herauszuhalten. Danach stellten sie vor allem Ausbilder und humanitäre Hilfe, aber keine kämpfenden Truppen. Was dazu führte, dass sie von internationalen Militärs nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand ausgelacht wurden. Jetzt hat jede Staatsmacht naturgemäß begrenzte Mittel (außer den USA). Und jeder Staat muss sich gut überlegen wofür er diese Mittel einsetzt. Die gesamte deutsche Polizei sowie die Bundeswehr verfügen gerade einmal über eine Stärke von ca. 265.000 Poizisten und ca. 174.000 Soldaten. Darunter jede Menge Verwalter, Sani- und Schreibtischtäter. Die Zahl der kampffähigen Truppen dürfte sich irgendwo bei ca. der Hälfte einpendeln. Aber selbst wenn es großzügige zwei Drittel wären, dann stünden aktuell ca. 800.000 potentiell gewaltbereiten jungen muslimischen Männern gerade einmal 293.000 kampffähige „Staatseinheiten“ gegenüber. Diese werden sich aber künftig, bedingt durch die ungebremste weitere Zuwanderung, immer mehr mit Demonstrationen wie der der Pegida beschäftigen müssen.

Da werden dann Einheiten aus mehreren Bundesländern zusammengezogen. Was z.B. haben Polizisten aus NRW in Sachsen verloren? Und werden sie in NRW nicht irgendwann fehlen und damit z.B. Einbruchsdiebstähle begünstigen? Werden Fußballspiele abgesagt werden müssen, weil kein ausreichender Polizeischutz zur Verfügung gestellt werden kann. Wie empfindlich manche Bevölkerungsgruppen reagieren können, wenn ihnen „panem et circenses“ genommen werden, wussten schon die alten Römer.

Angriff ist die beste Verteidigung“ erkannte von Clausewitz. Dies gilt besonders dann, wenn eine Truppe zahlenmäßig unterlegen ist und ihr gleichzeitig droht in mehrere Konflikte verwickelt zu werden. Denn ein schnell und mit maximaler Härte geführter Angriff erweckt Furcht beim Gegner. Furcht ist eine zuverlässige und langanhaltende Basis für Respekt. Dies zeigt nicht zuletzt die aktuelle Vorgehensweise des IS. Würden z.B. nach Bundesligakrawallen regelmäßig einige tote Randallierer auf der Straße liegen, weil die Polizei nach Art der Israelis bei einem Angriff auf ihr eigenes Leben oder auch zwecks Nothilfe zur scharfen Waffe greifen würde, so bin ich mir sicher, dass die Zahl der Hooligans sprunghaft abnehmen würde. Der verbliebene Rest wäre dann so klein, dass er sich schlicht nicht mehr trauen würde. Denn gerade Gewalttätern bietet erst die anonyme Masse ja einen besonderen Schutz.

Deutschland steht als einziger Staat in der EU im Moment vor der ganz besonderen Herausforderung, dass er vollends mit illegalen Migranten geflutet zu werden droht. Weil alle anderen Staaten aufrund von Frau Merkels „wir schaffen das“ sich naturgemäß gedacht haben: Dann sollen sie doch. Wir selbst wollen es jedenfalls nicht! Wer will schon Unruhen, wer will Überfremdung, wer will Steuererhöhungen wegen der Flüchtlinge, wer will steigende Kriminalität, wer will Parallelgesellschaften, wer will Sorgen haben müssen um sein Hab und Gut, wer will steigende Krankenkassenbeiträge, wer will steigende Mietpreise?

Vermutlich niemand, der noch halbwegs klar denken kann. Und das alles werden ja auch keine Probleme der politischen Gutmenschen sein. Bei Frau Merkel wird weder im Kanzleramt noch an ihrer Privatwohnung jemals ein Flüchtling anklopfen, so wie es bei mir mal eine junge Romafrau an meiner Wohnungstür! tat, um mich um Geld anzubetteln. Und ich wohne in einer ganz brauchbaren Wohngegend. Um die ich aber künftig keine Mauern ziehen müssen will, wie dies inzwischen weltweit vielerorts üblich ist.

Entweder wir sorgen dafür, dass wir eine Mauer um Deutschland, und besser noch die EU ziehen, oder wir werden irgendwann wieder Mauern innerhalb unserer Städte haben. Ob sichtbar oder unsichtbar. Wer Frieden will, der muss auch bereit sein diesen mit Gewalt durchzusetzen! Nichts anderes meinte Cicero.

Besser wir nutzen frühzeitig das abschreckende Moment, um uns vor weiterer illegaler Überflutung zu schützen, als dass wir später mit realer Gewalt gegen die nicht Bleibeberechtigten vorgehen müssen oder am Ende sogar noch mit anschauen müssen, wie deutsche Staatsgewalt gewaltsam gegen ihre eigenen Bürger vorgehen muss, um illegale Immigranten vor diesen zu schützen!