Sind die Kroaten Nazis?

Der SPIEGEL behauptet es!

In seiner Ausgabe (26/2016) berichtete der SPIEGEL im Bezug auf die kroatische EM-Mannschaft: „Ge­walt – Der Fluch des Vaterlands“

Ich zitiere:

Das Pro­blem der Kroa­ten be­ginnt ja schon am Spiel­feld­rand und setzt sich fort auf der Eh­ren­tri­bü­ne. Der ak­tu­el­le Ko­trai­ner Jo­sip Šimu­n­ić etwa, ehe­mals als Rau­bein bei Her­tha BSC ak­tiv, ist vor al­lem da­für be­rühmt, dass er sich nach ge­glück­ter Qua­li­fi­ka­ti­on für die WM 2014 ein Mi­kro­fon im Sta­di­on schnapp­te und „Za Dom …“ brüll­te, wor­auf­hin von den Rän­gen ein tau­send­fa­ches „Sprem­ni“ er­scholl. „Za Dom – Sprem­ni“ – für die Hei­mat – be­reit – war der Wahl­spruch der fa­schis­ti­schen Us­ta­scha-Be­we­gung im von Hit­ler to­le­rier­ten kroa­ti­schen Ma­rio­net­ten­staat.

Für die Heimat – bereit. Hm, ich selbst lebe nach dem KZ-Spruch „Arbeit macht frei“ und benutze diesen gerne, weil er meine persönliche Lage einfach gut trifft. Ich habe viel gearbeitet, viel beiseite gelegt und bin deshalb heute frei. Nur weil irgendein Naziarschloch diesen Spruch über das Eingangstor eines KZ hängen musste, muss er noch lange nicht falsch sein. Aber die Deutschen haben ja bekanntlich ein leicht gestörtes Verhältnis zu ihrer eigenen Vergangenheit. Einst die größten organisierten Massenmörder aller Zeiten und heute die größten Dummgutmenschen aller Zeiten. Immer extrem, nie mal den gesunden Mittelweg beschreitend.

Tatsächlich war es Ante Pavelić – übrigens ein Dr. jur – der im zweiten Weltkrieg die Chance sah, dass Kroatien sich von seinen langjährigen Unterdrückern, den Serben, erstmalig lösen konnte. Wie sehr dies erforderlich war, zeigt die spätere Entwicklung des jugoslawischen Sezessionskrieges in den 1990er Jahren auf (genau genommen in den 2000ern, aber umgangssprachlich war 1993 eben in den Neunzigern).

Jetzt war aber seinerzeit dummerweise zweiter Weltkrieg. Und in Europa hatten Hitler und Mussolini das Sagen. Da wäre es nicht besonders clever gewesen, wenn Pavelić sich z.B. als Kommunist geoutet hätte. Da wäre er wohl nicht weit gekommen. Und verständlicherweise konnten die Kroaten ihre Besatzer, die Serben, nicht leiden. Ebensowenig die Roma. Das können sie bis heute nicht, denn die Roma in Kroatien taugen einfach nichts. Sie sind Bettler und Schnorrer. Als ich klein war, streunten sie durch Zagreb und waren sogar bekannt dafür kleine Kinder zu entführen. Ich kann mich bis heute noch daran erinnern, wie mich eine Romafrau einmal als kleines Kind beim Spielen mit dem Nachbarsjungen an den Zaun des Grundstücks meiner Oma zu locken versuchte. Und die wohnte seinerzeit schon in einer der besten Wohngegenden Zagrebs.

Später als Rechtsreferendar verteidigte ich viele Roma gegen Schwarzgeld. Ja, ich gebe zu, dass hätte ich nicht tun sollen. Aber ich war jung und brauchte das Geld. Und zum Pornofilm ließ mich mein seinerzeitiges Schatzi eben nicht 😉 Diese Roma verdienten ihr Geld sämtlichst mit Teppichbetrug und fingierten KfZ-Unfällen. Heute ist der Clan, dessen Mitglieder ich seinerzeit verteidigte, steinreich und besitzt ewig viele Immobilien. Alles durch Betrug erwirtschaftet und nicht einen einzigen Cent an Steuern bezahlt.

Ja ja, aber alle anderen Roma sind ja gute, ehrliche Menschen. Blödsinn!

Aber natürlich sind immer die anderen schuld, wenn die Roma nichts auf die Kette kriegen. Das ist mit allen so, die faul und verkommen sind und immer denken, dass die anderen sie durchfüttern müssten. Typische Roma-Karriere: Lehre als Autoschlosser und Drogenvergehen. Noch Fragen? Warum nicht Jurastudium oder Kleinunternehmertum?

So, nun haben die Ustaschisten auch Konzentrationslager unterhalten. Ich zitiere die Wikipedia

In der westlichen Forschung wird die Zahl der Serben, welche den Ustascha zum Opfer fielen, auf 330.000 bis 390.000 geschätzt“.

Ok, knapp 400.000 tote Ex-Unterdrücker. Nun ja, wo gehobelt wird fallen eben auch Späne.

So gibt das Simon-Wiesenthal-Zentrum die Zahl der Menschen, die im KZ Jasenovac ermordet worden sind, mit etwa 85.000 an, das staatliche United States Holocaust Memorial Museum in Washington hingegen mit zwischen 77.000 und 97.000. Andererseits gibt das Simon-Wiesenthal-Zentrum die Gesamtopferzahl von ca. 600.000 Menschen unter der Ustascha an, während das United States Holocaust Memorial Museum von ca. 400.000 spricht, wobei sich das Simon-Wiesenthal-Zentrum auf die Angaben des kommunistischen Jugoslawiens stützt.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Ustascha#V.C3.B6lkermord)

Das sozialistische Jugoslawien wurde maßgeblich von Serben und von Belgrad aus regiert. Da dürfte den Zahlen des United States Holocaust Memorial Museums wohl eher Glauben zu schenken sein. Jetzt habe ich aber ein kleines Rechenproblem. Wenn die Gesamtopferzahl bei ca. 400.000 lag und davon schon bis zu 390.000 Serben waren, dann kann die Ustascha wohl kaum so wild unter den Roma und den Juden gewütet haben, bleiben doch rechnerisch nur noch 10.000 Tote übrig.

Von den 75.000 Juden auf dem gesamten Gebiet Ex-Jugoslawiens überlebten 60.000 den Holocaust nicht.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Gemeinde_Zagreb#1941.E2.80.931945).

Moment mal: „auf dem gesamten Gebiet Ex-Jugoslawiens“, nicht etwa Kroatiens!

Und das seinerzeitige kroatische Staatsgebiet sah wie folgt aus:

NezavisnaDrzavaHrvatska1943_-_infobox_version

Bis auf einen Zipfel von Serbien bestand Kroatien damals aus dem was es heute hat (abzgl. Istrien) sowie Bosnien und Hercegovina. Wo sich bekanntlich bis heute viele Muslime befinden, welche man ja auch so schön hätte in KZ´s vernichten können. Was man aber nicht tat, weil man sie – anders als die Serben – nicht als fünfte Kolonne betrachtete. So leid es mir tut, aber natürlich ist man gehalten in einem Krieg seine Gegner unschädlich zu machen. Nur die neudeutschen Dummgutmenschen sind so blöd Feinde der westlichen Kultur zu hunderttausenden ihre Grenzen stürmen zu lassen.

Gab es in Serbien, Montenegro und Mazedonien denn keine Juden? Saßen die alle in Kroatien? Warum formuliert die Wikipedia dann: „auf dem gesamten Gebiet Ex-Jugoslawiens“?

Jetzt war das Regime der Ustaschisten natürlich keine Demokratie. Das aber waren Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland usw. usw. auch nicht. Führerfiguren waren damals einfach schwer in Mode und ein junger Staat lässt sich in solch kriegerischen Zeiten nun einmal nicht ohne ein strenges Regime führen. Dass Pavelić mit seiner Vorstellung eines kroatischen Staates Recht gehabt hat, hat inzwischen die Geschichte erwiesen. Und wäre Bosnien seinerzeit Bestandteil Kroatiens geworden und geblieben, dann wäre es diesem „Failed State“ vermutlich deutlich besser ergangen. Denn die Radikalisierung der Muslime begann dort erst im Rahmen des jugoslawischen Sezessionskrieges. Ich habe mich mit meiner Oma (97) vorletztes Weihnachten darüber unterhalten, die als junge Frau eines Bergwerkunternehmers in Mostar gewohnt hat. Das wird um 1940 herum gewesen sein. Sie sagte mir, dass es zwar schon eine gewisse Trennung von Muslimen und Christen gegeben habe. Diese sei aber eher wirtschaftlicher Natur gewesen.

Klar, denn sie war Ehegattin eines steinreichen Mannes, der im seinerzeitigen Drittweltland Jugoslawien bereits Autorennen mit einem BMW 328 fuhr. Und so schaut ein BMW 328 aus:

bmw-328

Heute ein beinahe unbezahlbares Fahrzeug. Mein leiblicher Opa wurde damals angeblich von Titos Kommunisten der verdammten Nazis wegen hingerichtet. Der eigentliche Grund war natürlich der, dass reiche Unternehmer im angehenden Jugoslawien einfach nicht gut gelitten waren.

Im späteren Jugoslawien gab es keinerlei Probleme zwischen Muslimen und Christen. Und schon gar nicht hätte eine Christin zum Islam konvertieren müssen, um einen Moslem heiraten zu können. Religion spielte in Jugoslawien praktisch und faktisch keine Rolle. Dies wiederum war ein großer Verdienst der Sozialisten. Auch heute sind alle Muslime in Kroatien wohl gelitten. Solange sie Kroaten sind! Und das ist der entscheidende Unterschied zwischen uns Kroaten und den dummen Gutdeutschmenschen. Unsere Muslime sind von unserem Blut, sie sind unsere Brüder und Schwestern, sie sind Kroaten und sie verhalten sich auch so, gleich welchen Glaubens sie sind!

Man sollte einfach mal aufhören Ante Pavelić als bösen Nazi zu verteufeln. Er war der erste moderne Befreier Kroatiens. Und als solcher musste er sich eben mit denen arrangieren, die ihm dabei halfen. An Frankreich oder England hätte er sich nicht wenden können. Und ebensowenig an Russland. Es ist kein Wunder, wenn die Kroaten diesen Mann schätzen, ebenso wie sie dies mit Franjo Tuđman halten, der Kroatien endgültig in die Selbständigkeit als freie und selbstbestimmte kleine Nation geführt hat. Nur das grüne und linke Rattenpack würde es wagen solche großen Köpfe ihrer Zeit als Faschisten zu beschimpfen.

2 Kommentare

  1. Pozdrav Jerko,

    das ist ein geradezu genialer Artikel. Denn Du entlarvst zum ersten male, dass die Ustaschisten in Wahrheit gar keine Nazis waren sondern erst später von den Deutschen zu solchen erklärt wurden. Einem Volk welches mit sich selbst nicht mehr zurechtkommt und heute so linksfaschistisch ist wie es nicht mehr schlimmer sein kann.

    Ich bin auch gebürtiger Kroate.
    Pozdrav Zlatko

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Bog Zlatko,

      njemci su budale. Nikad taj narod nece nauciti da treba biti ponosan na svoju domovinu, a da to nema nikakve veze sa nazionalizmom. Neka se oni samo dalje mrze do tog dana kad cu im muslimani finalno oduzeti domovinu. Ja sam spreman ih streljati na hrvatskoj granici, ako oni jednog dana traze azil u hrvatskoj.

      Za Dom, spremni!

      Pozdrav sa otoka
      Jerko

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