Skandal: Gauland beleidigt Jérôme Boateng!

So behauptet es jedenfalls der SPIEGEL (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-alexander-gauland-beleidigt-jerome-boateng-rassistisch-a-1094703.html).

Nämlich indem er gesagt hat, „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben„. Worin liegt da bitteschön aber die Beleidigung? Ich zitiere http://www.juraforum.de/lexikon/beleidigung:

Der Beleidigungstatbestand gem. § 185 StGB erfasst alle Äußerungen gegenüber dem Betroffenen selbst sowie alle Werturteile über den Betroffenen. Dabei wird vor allem die Ehre geschützt.

Was unter Ehre zu verstehen ist, ist vielfach umstritten. Die Ehre ist ein personelles Rechtsgut des individuellen Menschen. Die herrschende Meinung vertritt einen dualistischen Ehrbegriff, der sowohl die innere als auch die äußere Ehre des Menschen erfasst. Zur Bestimmung einer Ehrenverletzung sind die Begleitumstände und der Gesamtzusammenhang des Einzelfalles zu berücksichtigen. Eine Verallgemeinerung des Begriffs ist nicht möglich, es besteht Einigkeit darüber, dass der dem Menschen zukommende Achtungsanspruch von einer Person und seiner sozialen Rollen in der Gesellschaft abhängt.

Inwieweit greift die sachliche Feststellung, dass die Leute Herrn Boateng nicht als Nachbarn haben wollen in dessen Ehre ein? Ich will auch keine Türken als Nachbarn haben, zumindest keine ungebildeten. Ebenso wie ich auch ungebildete Deutsche nicht als Nachbarn haben will. Und Herr Boateng ist nun einmal Hauptschüler, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A9r%C3%B4me_Boateng#Kindheit_und_Schulausbildung:

Boateng besuchte die Poelchau-Oberschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, eine sportbetonte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Er beendete die Schule nach der zehnten Klasse mit einem Hauptschulabschluss, um sich mehr seiner Karriere als Profifußballspieler widmen zu können.

Das ist schön formuliert und bedeutet nichts anderes, als dass der Herr Boateng ein typisches Berliner Unterschichtsbalg war. Seine Mutter war lediglich Saftschubbse und wurde vom Vater, einem Ghanaer, vermutlich in der Flugzeugtoilette geschwängert. Er kann von Glück reden, dass er ein begabter Fußballer ist, sonst wäre er heute vermutlich bestenfalls Müllmann oder drogenabhängiger Strauchdieb.

Denn ein Hauptschulabschluss ist heutzutage gerade in sozialistisch regierten Bundesländern wie Berlin, wo man das Abitur praktisch nachgeworfen bekommt, keinesfalls mehr zeitgemäß. Um was für einen geistigen Überflieger es sich bei dem Herren handelt können Sie hier sehen:

Wenigstens ist er kein Moslem, war einer meiner ersten Gedanken.

Herr Gauland, der ach so böse rechte Beleidiger, ist selbst Sohn eines Oberstleutnants der sächsischen Schutzpolizei. Das ist ein hoher Offiziersdienstrang der nicht kämpfenden Truppe. Typischerweise eine Stabsstelle. Herr Gauland ist Volljurist, welcher an den Eliteunis Marburg und Gießen studiert hat. Nebenbei ist er Dr. jur.

Wen hätten Sie lieber als Nachbarn? Einen Jérôme Boateng, der trotz seines vielen Fußballergeldes ein offensichtlich recht einfältig gestricktes Wesen ist, oder einen Hochintellektuellen wie Herrn Dr. Gauland. Ich jedenfalls bin mir sicher zu wissen, mit wem ich angeregtere Gespräche führen könnte. Und ebenso, dass Herr Boateng den letzten Satz nicht zu formulieren in der Lage gewesen wäre. Denn er bewegt sich geistig irgendwo auf dem Niveau von Lukas Podolski. Das ist auch so eines der deutschen Fußballgenies. Aber schauen Sie selbst:

Nun ja, Fußball war halt schon immer ein Proletensport und wird es vermutlich auch immer bleiben. Und hierzulande wird leider – anders als z.B. in ehemals sozialistischen oder kommunistischen Ländern – das Geld leider mehr wertgeschätzt als Bildung.

Als mein Vater nach Deutschland kam, wunderte er sich darüber, dass der Metzger mit seinem Mercedes zum Bürgertum gehörte. Im seinem Herkunftsland, dem seinerzeitigen Jugoslawien, pflegte das Bildungsbürgertum praktisch keine Kontakte zur unstudierten Plebs. Und so musste er sich mit einiger Mühe daran gewöhnen, dass sein Bekanntenkreis sich hier später u.a. aus einem Juwelier, einem Versicherungsvertreter und dem Inhaber eines Versteigerungshauses zusammensetzte. Sämtlichst wohlhabende Leute. Aber intellektuell eben ziemlich unterbemittelt.

Überhaupt sind die Deutschen ein unterdurchschnittlich gebildetes Volk, wenn man sich einmal die Zahl der Abiturienten betrachtet. (https://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote_und_Studienanf%C3%A4ngerquote)

studienberechtigte

1970 schlossen also gerade einmal 8% der Deutschen ein Studium ab. Das wurde zwar in den Folgejahren deutlich besser – so waren 2010 schon 49% studienberechtigt und 29,9% schlossen ein Studium ab – aber heutzutage gibt es auch solche Studiengänge wie Fischerei, Oenologie, Angewandte Sexualwissenschaft, Friesische Philologie, Space Master, Religionswissenschaften, Byzantistik, Koreanistik, Sinologie, Namensforschung, Gamedesign, Angewandte Freizeitwissenschaft, Gender Studies und vermutlich bald auch der Pornographie.

M.a.W: Jeder Schwachkopf mit seinem hinterhergeworfenen SPD-Abitur kann heute irgendeinen Blödsinn „studieren„. Ob er damit später einen Job findet steht auf einem anderen Blatt. Überhaupt ist ein Studium heute oft nahezu wertlos. Wenn jeder Dritte inzwischen studiert ist, dann frage ich mich wo all die hochqualifizierten Jobs überhaupt herkommen sollen. Nehme ich jetzt z.B. einmal einen Supermarkt mit sagen wir mal 12 Mitarbeitern. Dann brauche ich vielleicht einen Marktleiter der studiert ist. Also einen Häuptling auf 12 Indianer. Nicht anders schaut es in anderen Berufen aus. Und wozu brauchen wir Wurst- und Fleischverkäuferinnen mit abgeschlossenem Studium z.B. der angewandten Sexualwissenschaften?

Ich finde der von mir sehr geschätzte Herr Gauland hat lediglich eine Tatsache ausgesprochen, die viele Deutsche, selbst wenn sie Fans der Nationalmannschaft sind, insgeheim ähnlich sehen. Aber sie trauen sie sich nun einmal nicht zu artikulieren. Weshalb Menschen wie Herr Gauland für dieses Land wichtig sind. Selbst wenn man nicht seiner Meinung sein sollte, so regen seine Äußerungen jedenfalls zu einem Diskurs an. Und dieser ist allemal besser für die politische Kultur hierzulande als dieses ewige „Friede, Freude, Eierkuchen“ in der großen Konsenskoalition mit ihrer Grökaz.

Wie weit ist es mit dieser Republik eigentlich schon gekommen, wenn ehemals seriöse Nachrichtenmagazine wie der SPIEGEL inzwischen solch einen Schwachsinn veröffentlichen, wie den oben zitierten Artikel. Es handelt sich lediglich um eine provokante Entäußerung des Herrn Gauland aber juristisch keinesfalls um eine Beleidigung. Der SPIEGEL möge sich bitte künftig wieder eines korrekten deutschen Sprachgebrauches befleißigen. Sonst kann man ihn als Bildungsbürger bald nicht mehr ernst nehmen.

Ohnehin hat das Niveau der Reportagen in den letzten Jahren deutlich abgenommen. War ich früher regelmäßiger SPIEGEL-Leser und verwandte ca. 1/2 Tag wöchentlich auf dessen Lektüre, so lese ich heute die digitale Ausgabe auf meinem Smartphone bevorzugt Sonntags morgens im Bett und ärgere mich von Woche zu Woche mehr darüber, dass kaum noch wirklich interessante Artikel verfasst werden. Wenn jemand wie ich überlegt zur Erwachsenen-Bravo FOCUS überzulaufen, dann will das wirklich was heißen. Überhaupt ist der SPIEGEL nicht mehr das was er mal war. Zwar galt er tendenziell schon immer als eher links. Aber vor allem übte er Kritik an den jeweils herrschenden Verhältnissen. Heute habe ich ihn eher im Verdacht auf die Auflage zu schielen.

Angeblich soll sich Frauke Petry von Herrn Gaulands Aussage distanziert haben. Diese Distanzierung schaut so aus:

Frauke-Petry

Ich kann dem keine Distanzierung entnehmen. Und selbstverständlich ist er ein klasse Fußballer und zu Recht Teil der deutschen Nationalmannschaft, hat er doch einen deutschen Pass. Und vermutlich ist er seinen Nachbarn in München Grünwald auch ein guter Nachbar. Aber eben weil er ein millionenschwerer Fußballer ist und nicht den Weg gehen musste, der einem normalen Hauptschüler heute noch offensteht. Das sind z.B. Berufe wie Altenpfleger für Menschen mit Migrationshintergrund, siehe: http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/berufschancen-fuer-hauptschueler-ali-und-die-40-rentner-a-771772.html.

M.a.W: Noch immer die Drecksberufe die kein anderer machen will.