Viele Grüße aus der Sonne

Ich denke über mein Leben nach

Mittwoch war wieder einer dieser schönen Tage unter kroatischer Sonne. Wir hatten Montag und Dienstag Regen, was ja auch mal sein muss. Am Dienstag hat es derart geschüttet, dass mein Satellitenempfang zeitweilig ausgefallen war. Am Mittwoch war das Wetter aber wieder herrlich und da ich am Dienstag etwas gearbeitet hatte beschloss ich mich am Mittwoch dafür mit einem Mittagessen in der Bora Bar zu belohnen.

Die ist meines Erachtens das beste Restaurant der ganzen Insel, wobei die Auswahl der Speisen klein aber sehr fein ist. Ich bestellte erneut das köstliche Kalbsschnitzel mit Trüffeln und gebackenen Kartoffeln mit Kräutern der Insel Lošinj. Zusammen mit zwei halben Litern Bier und Trinkgeld kam ich auf 250 Kuna (34 EUR),

Auf dem Weg nach Veli Lošinj überholte ich – selbstverständlich im absoluten Überholverbot – so eine Schwuchtel von deutschem Cabriofahrer, der mit seinem faltigen, krähenbefußten Weib in einem weißen BMW 118 vor sich hinbummelte. Welcher „Mann“ um Himmels Willen fährt ein 118i Cabriolet? Sowas würde ich meinem Töchterchen zum 18ten Geburtstag schenken!

Ein paar kleine Impressionen vom Fußweg in die Bucht Rovenska:

Eine tolle Parzelle in wirklich allerbester Lage. Und dient trotzdem zur Entsorgung alter Boote und einer uralten Zementmischmaschine. Komisches Völkchen diese „Rovensker„. Andererseits finde ich den morbiden Charme dieses Bildes doch ganz nett.

Der dicke „Klumpen“ in obigem Bild ist ein Anker.

Könnten Sie sich so ein Bild einer langbeinigen Lehrerin mit ihren Schülern im Lande der Bückbeter mit Sprengstoffhintergrund vorstellen? (Danke der 4. Zelle für diese wunderbare Begriffsschöpfung!) Ich verstehe diese zurückgebliebenen, unkultivierten arabischen Barbaren immer weniger. Und die Deutschen schon gar nicht, dass sie sich die freiwillig zu Hunderttausenden ins Land holen. Und dann noch über deren „Integration“ schwafeln. Wir in Kroatien jedenfalls verspüren absolut keinen Wunsch derlei „Pack“ (ist ein von Sigmar Gabriel höchstselbst lizensierter Begriff)  zu „integrieren„. Wir wollen sie rauswerfen. Aber da wir Kroaten nicht so bescheuert waren wie die Deutschen, haben wir mit dem Arabergesocks Gottseidank kein echtes Problem! Denn es sind schlicht keine da!!!

Im SPIEGEL las ich einen interessanten Bericht über Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Ich persönlich meine nicht, dass die Deutschen ausländerfeindlich sind. Sie sind gegen Araber, Türken und Neger eingestellt, und das ist eben nichts weiter als gute europäische Tradition. Fast die Hälfte der Deutschen ist der Meinung, dass es zu viele Ausländer in Deutschland gibt (https://www.neues-deutschland.de/artikel/1050762.fast-die-haelfte-der-deutschen-findet-zahl-der-auslaender-zu-hoch.html). Und damit sind garantiert nicht Leute wie ich gemeint, sondern die vielen nicht integrierten Türken und die gläubigen Muslime allgemein, weil sie sich von unserer Gesellschaft abgrenzen und sich für etwas Besseres halten. Ich jedenfalls habe für diesen Blog noch keinen einzigen ausländerfeindlichen Kommentar bekommen.

Schauen Sie mal was ich gestern von einem guten Kumpel erhalten habe:

Mussu misch wähle Alda! Noch Fragen?!!!

Wenn Sie mich fragen, Nein! Sofort aus Deutschland entfernen!!!

Ich hatte die Tage ja mal darüber sinniert, dass das mit mir und den Frauen wohl nix mehr wird. Indes stehe ich seit Tagen in Kontakt mit einer jungen Dame, die mich über mein Impressum angefunkt hat. Wir haben inzwischen auch schon zwei Mal mehrere Stunden lang telephoniert, ohne dass uns langweilig wurde. Ich weiß in etwa wie sie ausschaut und dass sie ziemlich hübsch sein muss. Sie hat mir aus der Badewanne mal ein Detailphoto von etwas geschickt – was ich hier nicht näher erörtern möchte – und ich war bzw. bin hellauf begeistert. Sie ist deutlich jünger als ich, beruflich erfolgreich, hat die passende Haarfarbe und Größe sowie gerne Sex. Die Hüften schwingend stöckelt sie popowackelnd durch eine Stadt in noch akzeptabler Nähe zu Wuppertal. Sie ist sehr gerne sexy, kann Neger nicht leiden und Kopftuchweiber schon gar nicht. Die junge Dame käme mit meinem Alkoholkonsum zurecht und ist notorische Raserin mit ihrem ML 63 AMG, also sowas wie des kleinen Jerkos Traumfrau 😉

Allerdings hat sie Nachwuchs und ist mit Leib und Seele Mama!

Und das finde ich nicht nur gut, sondern überaus klasse. Denn eine Frau muss eine Mama sein wollen, so sie sich Kinder wünscht. Kinder gebären kann technisch betrachtet jede Fotze (pardon). Aber eine Mama zu sein bedeutet sich die Kinder auch wirklich gewünscht zu haben. Für sie da sein zu wollen und sie in den eigenen Lebensmittelpunkt zu stellen. Und ab hier wird es für den ungebundenen Mann mit eigenen Interessen vermutlich schwierig …

Ich saß da so im Restaurant, las meinen SPIEGEL und whatsappte ihr, dass ich befürchte mein Leben sei absehbar im Arsch, wenn wir uns aufeinander einließen. Wie könnte ich mein Leben weiterführen, wenn ich sozusagen eine ganze Familie „heirate„. Natürlich würde ich nie real heiraten, aber egal wie ich es drehe, ich würde mit der Zeit natürlich eine gewisse Verantwortung für ihre Kinder übernehmen müssen, schon allein deshalb weil ich sie bestimmt lieb haben werde. Noch sind die beiden klein aber irgendwann sitzen sie dann neben uns auf der Couch und bestimmen das Fernsehprogramm, so zumindest meine Befürchtung.

Dann ist die junge Dame leider auch kein Fan von Zombiefilmen und Science-Fictions. Natürlich werde ich versuchen sie zu/oder nach „Über den Dächern von Nizza“ ins Bettchen zu kriegen. Und ich werde mich beim Kochen für sie ordentlich anstrengen müssen, denn sie ist selbst eine gute Köchin, was sie mir nur noch sympathischer macht. Aber das macht mir nicht ansatzweise so viele Sorgen wie die Frage was passiert wenn wir uns ineinander vergucken. Ich könnte dann nicht mal eben einfach so auf die Insel fahren, sondern müsste Rücksicht auf sie und ihre Zwerge nehmen.

Die Anwaltsschlampe war vornehmlich zum Vögeln da. Ging sie mir zu sehr auf den Keks, dann war ich einfach wochenlang auf die Insel verschwunden.

Bei dem vorbeschriebenen Persönchen könnte es aber wirklich etwas fürs Herz werden, und da schaut die Sache dann nicht mehr so einfach aus.

Wenn man so lange so gelebt hat wie ich, dann betrachtet man das Leben nicht mehr aus der Sicht eines „normalen“ Mannes. Ich musste bereits in meinem allerersten Job keine Befehle akzeptieren und sagte meinem damaligen „Chef„, dass ich ihn für eine Niete und absolute Fehlbesetzung halte. Als es ernst wurde rollte sein Kopf und nicht meiner. Der Schwachkopf hieß übrigens Eberhardt Lehr und aus der Tatsache, dass zu ihm nirgendwo etwas in Internet zu finden ist, schließe ich, dass er sich am Ende das Leben genommen haben wird, nachdem ich ihn bei der DATEV herausgemobbt habe und er bei einem Nürnberger Startup kurze Zeit danach auch noch rausflog.

Ich war schon immer ziemlich gut in dem was ich tat und konnte mir daher Vieles herausnehmen. Seitdem ich selbständig bin gibt es ohnehin keine Götter mehr über mir. Allenfalls meine lieben Kunden, für die ich mich selbstverständlich stets gerne ins Zeug lege, haben sie mir doch schließlich meine heutige Existenz ermöglicht. Und was für ein undankbarer Mensch wäre ich, wenn ich das nicht in höchsten Maße wertzuschätzen wüsste?!

Wie soll das jetzt mit einer erfolgreichen Frau funktionieren, die zudem deutlich mehr Geld verdient als ich armer Teilzeitpensionist? Nicht dass ich etwas dagegen hätte oder gar Komplexe deswegen bekäme. Aber für mich dient das Geld primär dazu um mir ein schönes Leben zu machen, wozu eben auch mein Inselchen gehört.

Um 17.30 donnerte ich mit dem AMG die 100 Meter zum Lidl. Man merkt, dass es Nachsaison ist. Es ist deutlich leerer und die Touristen sind durchweg ältere Herrschaften. Ich sah in der Tiefgarage einen offenen Trabbi-Kübel und ärgerte mich schwarz, dass ich mein Handy (mit Kamera) zuhause gelassen hatte. Der Kübel hatte ein Leipziger Kennzeichen. Was für eine Ochsentour mit der Karre bis hier auf die Insel zu fahren. Aber für manche heißt es halt „reisen“ statt „rasen„. Ich hingegen würde in der Plasteschachtel vermutlich dem Wahnsinn anheim fallen.

Als ich nach Hause kam hatte ich immer noch keine Whatsapp von meiner neuen „Freundin„. Es ist schon erstaunlich wie schnell man sich an einen netten Kontakt gewöhnt. Im positiven Sinne, also so dass man sich auf Nachrichten des anderen freut. Das darf aber nicht überhand nehmen, weil sonst eine Erwartungshaltung entsteht. Und wenn man die nicht mehr befriedigt, dann gibt es erfahrungsgemäß Ärger mit der Damenwelt. Jedenfalls freue ich mich, wenn wir bis zu meiner Rückkehr nach D in Kontakt bleiben, wobei ich noch gar nicht weiß wann das der Fall sein wird.

Ich denke ich mache es vom Wetter abhängig. Denn im Oktober sinkt auch hier die Durchschnittstemperatur auf 16,5 Grad, da ist mit knapp 20 Grad das Wasser sogar noch wärmer. Die Wiesn werde ich dieses Jahr jedenfalls auslassen. Seitdem man in den Zelten nicht mehr rauchen darf ist das nix mehr für mich. Ich bin zwar nur Gelegenheitsraucher, aber zu 5-6 Maß Bier gehören nun einmal auch ein paar lecker Zigarettchen.

So, es ist 18 Uhr und der kleine Jerko trinkt sein erstes Glas Weißwein.

In dem Sinne, oanz, zwoa, gsuffa!

6 Kommentare

  1. Sorry, aber dieses Video geht ja mal gar nicht…Made my day!

    1. Servus Don,

      freut mich, dass es Dir gefallen hat. Ich hab es nicht glauben wollen, dass sowas in Deutschland existiert!

      Viele Grüße nach Paraguay
      Jerko

  2. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus, als ich das Video gesehen habe. Der Typ bestätigt ja alle Vorurteile, die man nur haben kann. Habe es an meinen Kollegen mit türkischen Wurzeln weitergeleitet, der seinen türkischen Pass abgegeben hat, um beim Bund zu dienen. Der meinte auch nur, dass sowas nicht kandidieren sollte, sondern hochkant aus dem Land geworfen werden müsste.

    1. Hallo olle Maske, 😉

      sag Deinem Kollegen mit türkischen Wurzeln bitte mal von mir einen überaus freundlichen Gruß. Ich freue mich, dass er – so wie ich auch – Deutscher geworden ist.

      Leider wird der Begriff des „Vorurteils“ inzwischen oft falsch benutzt. Denn ein Vorurteil ist das Urteil welches man sich auf Basis nicht evidenter oder verifizierbarer Fakten macht. Man urteilt eben im Voraus und ohne in Kenntnis der wahren Fakten zu sein.

      Den Pfosten im Video für absolut hirnbefreit zu halten hat mit einem Vorurteil gegenüber ungebildeten Türken nichts mehr zu tun. Es ist eher ein „Nachurteil„, welches nunmehr allerdings auf verifizierbaren Fakten basiert.

      Viele Grüße von der Insel. Und wenn die ach so rechtsradikale AfD Deinen Kumpel aus Deutschland rauswerfen will, so sage ich ihm jetzt schon unbekannterweise Asyl hier in HR zu.

  3. „Um 17.30 donnerte ich mit dem AMG die 100 Meter zum Lidl.“ …jawohl, ein Standschaden am Auto wäre ja wirklich unangenehm 😉

    1. Genau! 🙂 🙂 🙂 Heute muss ich übrigens wieder einkaufen. Nämlich mindestens 12 Liter Wein und neues Frühstückseis.

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