Vielleicht sollte ich auch in die Politik gehen…

Gestern Nachmittag (22.10.15) habe ich Studio Friedmann geschaut. Mit der Juso-Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann und dem NRW-AfD Landesvorsitzenden Marcus Pretzell.

Machen wir es kurz: Sie ist eine typische Gutmenschentante, die so Fragen an Herrn Pretzell stellte wie: Ob er denn schon mal in einem Flüchtlingslager die Photos ihrer Kinder gesehen habe, die von jungen syrischen Männer in Syrien zurückgelassen werden mussten. Anstatt, dass der (Volljurist) Pretzell zurückfragte, ob es denn nicht verantwortlungslos von diesen jungen Vätern sei ihre Frauen und kleine Kinder schutz- und ernährerlos in Syrien zurückzulassen, stammelte er auf die Fragen von Herrn Friedmann relativ hilflos herum und ließ sich mit Suggestivfragen der Art „wollen Sie, dass im Mittelmeer hunderttausende von Flüchtlingen ertrinken?“ immer wieder aus dem Konzept bringen. Kein Wunder, dass er es in der FDP nicht weit gebracht hat, schaut man sich einmal an mit welcher Eloquenz und geradezu chirurgisch präziser Analytik deren Vorsitzender gesegnet ist.

Natürlich warf Frau Uekermann Herrn Pretzell wieder mal reflexhaft Hetze vor, während sie die SPD als „Anpackerpartei“ darstellte und die Warnung ihres Vorsitzenden Oppermann, dass die Aufnahmekapazitäten bald erschöpft seien, so interpretierte, dass wir eben noch mehr Kapazitäten schaffen müssen. Dann kam wieder die übliche unsinnige Diskussion auf, wie wir 3.000 km Grenze schützen können. Eigentlich ganz einfach: Ebenso wie die Ungarn.

Wenn die sich ein paar hundert Kilometer Zaun leisten können, dann können wir uns garantiert ein paar tausend Kilometer davon leisten. Bei uns ist das Verhältnis von Einwohner je Meter Zaun sicherlich ein deutlich besseres als in Ungarn. Wie beschränkt allerdings beide Politiker sich zeigten, bewies die beiderseits fehlende Antwort auf Herr Friedmanns Frage, wie man denn das Problem einer weiteren massenhaften Zuwanderung lösen wolle. Herr Pretzell schlug wenigstens noch vor, dass man die Zahl der Grenzschutzbeamten erhöhen müsse, derweil Frau Uekermann weiterhin einfach jeden aufnehmen will, selbst wenn es 50 Millionen wären. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, wenn Herr Pretzell einmal darauf aufmerksam gemacht hätte, dass die Amerikaner an der mexikanisch/amerikanischen Grenze scharf schießen, wenn dies erforderlich ist. Warum sollten wir Deutsche nicht das gleiche Recht für uns in Anspruch nehmen dürfen? Aber wahrscheinlich wäre er sofort als Mörder, Hetzer und weiß Gott was noch diffamiert worden. Man muss ja heutzutage aufpassen, nicht sofort wegen Volksverhetzung angeklagt zu werden.

Etwas peinlich war auch sein Rumgedruckse, ob er hinter der Strafanzeige des Herrn Gauland gegen Frau Merkel wegen Schleuserei stehe. Warum sagt er nicht einfach ja und stellt die Gegenfrage, ob denn Frau Merkel als Bundeskanzlerin neuerdings über dem Gesetz stehe?

Überhaupt wären Gegenfragen gerade bei Friedmann ein probates Mittel gewesen, weil der als notorischer Selbstdarstellungskünstler oft dazu neigt den Interviewpartnern seine eigene Meinung aufzwingen zu wollen. Als z.B. die Sprache auf den deutschen Volkscharakter kam, der durch eine übermäßige Zuwanderung entfremdet zu werden droht, hätte ich Herrn Friedmann darauf hingewiesen, dass er als Jude doch eigentlich heilfroh sein kann, dass der deutsche Volkscharakter sich seit dem zweiten Weltkrieg klar pro Israel und Judentum verändert hat.Aber gerade die Menschen, die jetzt zu hunderttausenden zu uns strömen, bekanntlicherweise keine großen Freunde Israels sind.

Vielleicht wäre auch ein Hinweis darauf, dass die Syrer noch im Jahre 1973 im Verbund mit anderen arabischen Staaten Krieg gegen Israel führten, ganz hilfreich gewesen. Und ob es Herr Friedmann künftig gerne sehen würde, wenn jüdische Synagogen demnächst von Muslimen in Brand gesteckt werden. So wie in Israel derzeit nahezu täglich jüdische Bürger von Arabern ermordet werden.

Als Frau Uekermann Herrn Pretzell dann vorhielt, dass sich doch hunderttausende Deutsche für die Flüchtlinge engagieren würden, antwortete er nicht etwa damit, dass Millionen Deutsche dies aber nicht tun und stellte auch nicht die Anschlußfrage, ob nun hunderttausende oder Millionen die Mehrheit seien. Sondern sagte, dass diese hilfeleistenden Gutmenschen helfen um in eine Art „Wohlfühlzone“ zu gelangen. Daraufhin die Frage von Frau Uekermann, ob er glaube, dass diese Menschen das eher für sich als für die Flüchtlinge täten. Diesmal war seine Antwort nach erneutem Gestammel dann aber ausnahmsweise mal recht gut:

Nein, das sicherlich nicht. Aber sie bedächten auch nicht die Konsequenzen ihres Handelns.

Aber natürlich hätte er noch erwähnen können, dass auch die Hilfbereitschaft dieser Helfer bereits an permanenter Überforderung leidet und irgendwann ihr Ende finden wird, wie auch die Stimmung in Deutschland hinsichtlich der unbegrenzten Zuwanderung inzwischen nach allen Umfragen gekippt ist. Mehr als vier Fünftel der Deutschen wollen wieder Grenzkontrollen einführen, siehe: http://web.de/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/umfrage-fluechtlingspolitik-deutsche-skeptischer-30976174. Dies aber vermutlich nicht damit die Flüchtlinge dann einen oder auch keinen Pass vorzeigen und weiterhin durchgelassen werden. Sonst würden die Kontrollen schlicht keinen Sinn machen. Es geht den Deutschen also zumindest um eine Auswahl der Flüchtlinge bereits an der Staatsgrenze. Wenn nicht gar um die künftige Zurückweisung aller Flüchtlinge.

Wie sich die Flüchtlinge anderswo übrigens so verhalten, kann man hier nachlesen: http://www.welt.de/politik/ausland/article147863205/In-Uruguay-waechst-die-Wut-auf-undankbare-Syrer.html. Ich zitiere:

Aber jetzt, Monate später, macht sich unter den Einwohnern und anderswo Zorn breit. Nach anhaltenden Klagen der syrischen Neuankömmlinge über ihre Lebensbedingungen und Forderungen, in ein anderes Land geschickt zu werden, halten viele die Flüchtlinge für rüde, undankbare Gäste. So schockierte der 51-jährige Alschebli kürzlich die Gemeinde, als er sich aus Protest mit Benzin übergoss – was nur noch den Eindruck bei den Uruguayern verstärkte, dass ihre Geste der Hilfsbereitschaft irgendwie schiefgelaufen ist. Und das nun schon zum zweiten Mal.“ „Die Hauptklage der Syrer ist, dass sie nicht genügend Geld zum Leben hätten, obwohl die Regierung für ihre Unterkünfte aufkommt und jeder der aufgenommenen Familien monatlich einen bestimmten Betrag zahlt. Wie viel, darüber schweigen sich beide Seiten aus.“ „Er zeigte der Nachrichtenagentur AP eine Stromrechnung, umgerechnet 420 Euro für zwei Wintermonate.

420!!! EUR Stromrechnung für zwei Wintermonate?!?!?! In Uruguay?!!!

Dort betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Winter zwischen 6 und 14 Grad Celsius! (https://en.wikipedia.org/wiki/Climate_of_Uruguay). Da müssen die Syrer aber schon die Wohnung bis auf syrische Sommertemperaturen aufgezeizt haben. Denn die Wintertemperaturen in Syrien sind nicht viel anders als die in Uruguay, siehe: http://www.beste-reisezeit.org/pages/asien/syrien.php.

Die Frustration der Syrer wurde so stark, dass sie im September mehrere Tage lang vor dem Präsidentensitz dafür demonstrierten, in ein anderes Land geschickt zu werden. Alschebli selbst übergoss sich am 6. Oktober im Beisein von Vertretern der uruguayischen Menschenrechtsbehörde mit Benzin – nachdem man ihm gesagt hatte, dass Uruguay nicht die Befugnis habe, ihm ein Visum für ein anderes Land auszustellen.

So schaut es aus mit den Syrern. Sie sind und bleiben Araber. Und das Wort „Bakschisch“ wird jeder kennen, der schon einmal auch nur fünf Minuten in einem arabischen Land war. Araber sind leider zum Schnorrertum erzogene Völker. Zwei ältere französische Touristinnen erzählten mir einmal in Marrakesch, das eigentlich die Franzosen als Kolonialmacht daran schuld sind, weil sie die vielen Menschen mit eben jenem „Bakschisch“ ruhig halten wollten, anstatt sie seinerzeit schon zur Arbeit anzuhalten. Der Inhaber des Riads in der Medina von Marrakesch, wo wir seinerzeit nächtigten, beklagte sich selbst lauthals über sein eigenes Volk. Er war lange Zeit in Österreich und verdiente dort sein Geld als Servicekraft im Tourismus. Entsprechend gut führte er sein kleines Riad. Aber er beklagte sich auch deutlich darüber, dass in Marrakesch kaum einer arbeiten wolle und, dass man eigentlich die Hälfte der männlichen Einwohnerschaft wegsperren müsse, weil sie nur zu betrügen versuchen. Das sagte ein gebürtiger Marokkaner über seine eigenen Landsleute!

Na mal sehen, wie viele der zu uns strömenden „Flüchtlinge“ nicht von der „Bakschisch-Mentalität“ beseelt sind. Jedenfalls sind wir alle für sie „Ungläubige“. Und diese darf man zumindest bestehlen!