Vom kroatischen Umgang mit der „Füchtlingskrise“

(http://news-bar.hr/vijesti/svijet/grupa-imigranata-pobjegla-iz-hrvatske-natrag-u-siriju-ipak-nam-je-bolje-kod)

Am frühen Morgen hat eine Gruppe von Flüchtlingen, die sich aus Angst vor den Dschihadisten dazu entschlossen hatte Zuflucht in Kroatien zu suchen, ihre Meinung geändert und ist wieder nach Syrien zurückgekehrt.

Auf die Frage, warum sie so entschieden haben, sagten sie:

– Wir haben nichts gegen die Kroaten und Kroatien. Kroatien ist ein schönes Land, Ihr habt wunderbare Menschen, ein wunderschönes Meer und fabelhaftes Essen, aber wir haben verstanden, dass uns das alles zusammen doch nicht zusagt.

Wir können ganz einfach den ganzen Schmutz, die Armut, den ineffizienten Staatsapparat und die enorme Menge an religiösem Extremismus, mit dem wir jeden Tag bei Euch konfrontiert wurden, nicht ertragen. Erst gestern gingen wir am Zagreber Kaptol bei der Kathedrale spazieren, als eine Gruppe von Terroristen in schwarzen Roben versuchte uns unter frenetischem Geschrei „Gelobt seien Jesus und Maria“ zu taufen.

Wir konnten so gerade noch vor ihnen weglaufen. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass die Kroaten noch nicht bereit sind, mit einer so großen Zahl von neuen Obdachlosen umzugehen. Und erst recht nicht mit uns Flüchtlingen. Es ist schwer für uns, dieses viele Elend und die Armut bei Euch mitansehen zu müssen. Wir erkannten, dass uns Kroaten als Wettbewerber angesehen, weil sie denken, dass wir ihnen die Fußgängerunterführungen und Straßenbahnen – wo sie schlafen – wegnehmen wollen. Aber das ist völlig falsch, denn wir sind einen höheren Lebensstandard als den kroatischen gewohnt – sagten die Flüchtlinge, die ihre Koffer schon für die Rückkehr in ihre Heimat gepackt hatten.

Über die aufgrund der Reise nach Kroatien neu entstandenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten sagten sie uns:

– Schauen Sie, wir sind nicht dumm. Wir kamen nach Kroatien mit einer bestimmten Menge an Geld und Ressourcen, von denen wir für eine Weile alleine überleben können. Aber sobald die kroatischen Institutionen gerochen hatten, dass wir etwas Geld dabei haben, haben sie uns zu schröpfen begonnen. Wir sind aber finanziell nicht in der Lage auch noch die Kroaten zu unterhalten – entgegneten die Immigranten uns.

Auf die Frage, was mit dem Problem der Dschihadisten, vor denen sie nach Kroatien geflohen sind, passieren soll, entgegneten sie:

– In Kroatien haben wir erkannt, dass man mit ihnen wenigstens verhandeln kann. Und dass die Dinge doch nicht so schlecht sind, wie sie uns zuerst vorkamen. Bei uns sind die Terroristen eine Art Guerilla, die uns wann auch immer vernichten kann. Ihr aber wählt die Eure alle vier Jahre und seid auch noch stolz darauf. Dieses Lebenskonzept ist für uns völlig unverständlich. Wir haben begriffen, dass unsere Beziehung zu Syrien so ist wie die zu einer seelenverwandten Person mit der man sich zerstreitet; man kann noch einige Partner austauschen aber irgendwann merkt man doch was man aneinander hatte – sagten die Einwanderer, welche danach ihre Sachen nahmen und mit beschleunigtem Tempo in Richtung Grenze loszogen.

Und noch einer: (http://www.news-bar.hr/vijesti/regija/sirijske-izbjeglice-iz-zahvalnosti-prema-hrvatskoj-razbijaju-irilichne-ploc)

Die Welle von Flüchtlingen, die nach Kroatien kam, wurde mit offenen Armen empfangen. Von Bürgern aller politischen Richtungen, Freiwilligen, Ärzten, der Polizei und auch von der politischen Führung und der Regierung, erhielten die Flüchtlinge aufrichtige Unterstützung und die dringend benötigte Hilfe.

– Was wir vor zwanzig Jahren erlebten, durchleben diese Menschen jetzt. „Es ist unsere menschliche, christliche und patriotische Pflicht, den Leidenden und den Kranken zu helfen.“ erklärt einer der zahlreichen Slawonier, durch deren Ortschaften die vielen Syrer und viele andere auf dem Weg nach Deutschland gingen.

Auch fühlten die Flüchtlinge die Gastfreundschaft, mit der sie in Kroatien begrüßt wurden, vor allem nach den Erfahrungen, die sie in Griechenland, Mazedonien und Ungarn gemacht hatten.

Ich werde es nie vergessen. Kroaten sind wunderbare Menschen. Es ist wahr, was sie über die Europäer sagen, sie sind die führenden Zivilisationen der Welt und die Kroaten sind ihre Blumen“ erklärte mit Tränen in den Augen Mahmud, der aus Syrien geflohen war, nachdem man ihm dort sein Haus zerstörte.

Deshalb beschlossen die Flüchtlinge kyrillische Gedenktafeln und Schilder zu zerstören, aus Dankbarkeit den Kroaten gegenüber. Die Kolonne der Flüchtlinge geht nun durch die Dörfer und Städte von Slawonien, und zerstört alle Gedenktafeln, Schilder und Denkmäler auf denen sich kyrillische Schriftzeichen befinden.

Dies ist das Mindeste, was wir für Euch tun können. Ihr helft uns und wir helfen Euch.“ „Gestern haben ich und meine Tochter eine Gedenktafel an einem öffentlichen Gebäude zerstört. Es war schön, sie glücklich zu sehen, wie sie Spaß hatte und für einen Moment nicht an unsere Situation dachte“ erzählte Mahmud glücklich.

Hierzu gilt es zu wissen, dass die kyrillischen Schriftzeichen noch ein Überbleibsel aus der Zeit Jugoslawiens sind, welches bekanntlich von den Serben dominiert wurde. Diese schreiben, wie auch die Russen, bis heute mit kyrillischen Zeichen.

Ok, ich will nicht so sein. Einen hab ich noch! (http://www.news-bar.hr/vijesti/hrvatska/iz-hrvatske-izashlo-22-vishe-izbjeglica-nego-li-ih-je-u-nju-ushlo)

22% mehr Flüchtlinge verließen Kroatien als auf ihrer Flucht nach Kroatien einreisten

Ein ungewöhnliches Phänomen, bei dem aus dem Bus in Opatovac deutlich mehr Flüchtlinge ausgestiegen sind, als sie in Bapsko zugestiegen sind, erstaunt die Experten und ließ die Wissenschaftler des Institutes „Franjo Arapovic – Junior“ bis heute ohne Antwort.

Der UNHCR berichtet dieser Tage über ein kürzlich aufgetretenes Phänomen bei der Registrierung von Flüchtlingen, welche aus Kroatien nach Ungarn oder Slowenien ausreisen, um anschließend nach Österreich, Großbritannien, Deutschland und die skandinavischen Länder zu reisen. Denn Kroatien verlassen 22% mehr Flüchtlinge als eingereist sind. So ist zum Beispiel in Bapsko bei seiner Abfahrt ein Bus mit 48 Reisenden registriert worden, genau so viele wie der Bus Sitzplätze hatte. Bereits bei der Kontrolle in Opatovac stellte man fest, dass der Bus 57 Reisende transportierte und genau so viele Sitzplätze hatte, während am ungarischen Grenzübergang in dem selben Bus schon 61 Personen registriert wurden. Dieses Phänomen überrascht die Experten des UNHCR um so mehr, als dass die Busse von Bapsko nach Opatovac nirgendwo halten.

Nach den Behauptungen von Minister Ostojic ist dies nur ein weiterer Beleg dafür, wie erfolgreich Kroatien mit der Flüchtlingskrise umgehe. Doch nach den Wissenschaftlern des Instituts „Franjo Arapovic – Junior“ – dort der Abteilung für die Migration von großen Säugetieren – entbehren die Behauptungen des Ministers Ostojic jeder Grundlage.

Auch glaubt man im Institut, dass es vielleicht keine schlechte Idee sei, mit Aufmerksamkeit die Tatsache zu betrachten, dass die syrischen und afghanischen Flüchtlinge eine große Anzahl von kroatischen Worten in beeindruckender Geschwindigkeit, nämlich während der kurzen Reise von Bapsko nach Opatovac, zu erlernen in der Lage seien.

Wir übersetzen die Aussage eines der Flüchtlinge, der einige kroatische Wörter zu erlernen verstand: „I und meine Freunde, we are from little town between Mosul und Kabul, named Županja. We all have sehr big Probleme mit der Politik in our country, because the politicians in our country are vor allem assholes. They make Gehirnwäsche on a regular basis with problem about wer war, a milion years ago, bei the partizans und wer ustascha. So, many of our friends are Verfolgte, mostly in ihren Träumen aber, bei Gott auch from this assholes„.

Am Ende des Gesprächs, fragten wir den Bedauernswerten, ob er und seine Freunde Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge seien.

Nachdem sie untereinander einige verwunderte Blicke ausgetauscht hatten, antwortete uns einer von ihnen Folgendes: „Well, in our country, there is not such thing wie Ökonomie, or sie ist sehr rudimentär. So, wir würden sagen, we are Kriegsflüchtlinge, fuck him.