Von der Hilfsbereitschaft der Kirchen den Flüchtlingen gegenüber

Europa will die Türkei mit 6 Milliarden EUR unterstützen, um die Verhältnisse in den Flüchtlingslagern zu verbessern. Dies registrieren natürlich die Maghreb-Staaten und wollen nun für die Rücknahme der von ihnen aus geflüchteten Personen ebenfalls Geld. Und dumm wie unsere Politiker sind, werden sie es auch bezahlen. Wäre ich Politiker in einem der Maghreb-Staaten, ich würde die Leute sogar zur “Flucht” animieren. Da entsteht praktisch so etwas wie ein neuer Wirtschaftskreislauf. Auf nach Deutschland, Abschiebung auf Kosten Deutschlands. Allerdings mit prall gefülltem Portemonnaie für den Flüchtling, damit er sich in seiner Heimat etwas aufbauen kann. Der wieder zurücknehmende Staat kriegt zusätzlich auch noch Geld. Für welches er natürlich keine florierende Wirtschaft schafft. Vielmehr landet es in den Taschen irgendwelcher korrupten Politiker.

Um solche “Wirtschaftskreisläufe” gar nicht erst entstehen zu lassen zahlen die Amerikaner z.B. aus Prinzip keine Lösegelder. Wenn sie ihre Leute nicht mit Gewalt befreien können, dann muss der US-Bürger eben damit rechnen getötet zu werden. Wir dummen Deutschen zahlen selbst für Menschen die sich zudem bewusst in Entführungsgefahr begeben haben (http://www.welt.de/politik/ausland/article133451058/Loesegeld-wird-als-Entwicklungshilfe-deklariert.html). Was muss der Herr Doktor auch in gefährlichen Gegenden herumsegeln?

Jetzt hab ich mal überlegt, warum eigentlich immer die Staaten, und damit der Steuerzahler – also ich – die Flüchtlinge finanzieren sollen? Es gibt doch bereits eine Organisation auf der Welt, die Nächstenliebe und Menschlichkeit predigt, von der man aber außer schönen Worten ansonsten nicht viel liest. Ganz ausnahmsweise mal, wenn sie einzelnen Flüchtlingen selbst Schutz gewährt. Nämlich im Rahmen des illegalen sog. “Kirchenasyls“.

Carsten Frerk hat versucht, den Besitz der beiden großen Kirchen zu schätzen. Der Politologe kommt auf 435 Milliarden Euro – 150 Milliarden in Geld und Aktien, 220 Milliarden in Immobilien (ohne Kirchen) und 65 Milliarden in Stiftungen und anderen Vermögenstiteln.” (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wie-viel-geld-besitzen-die-kirchen-das-kreuz-mit-den-milliarden/8960364.html) Und wir reden hier allein von Deutschland!

Die jährlichen Einnahmen allein aus der Kirchensteuer beziffern sich wie folgt:

kirchensteuer

Das ist ein riesiger Haufen Geld, mit dem die Kirchen noch nicht einmal viele der Ihren alimentieren müssen. Nun ist der Skandal um den Limburger Ex-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst vermutlich noch jedem im Gedächtnis.

Wussten Sie aber, dass so ein Bischof sein Gehalt vom Deutschen Staat bezahlt bekommt? (http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2013/10/11/warum-zahlt-der-staat-eigentlich-die-bischofsgehalter/). Und das ist durchaus üppig. Ich zitiere: “Das Gehalt der Bischöfe orientiert sich an den Besoldungsstufen der deutschen Spitzenbeamten. So bekommt ein Bischof in der Regel mindestens Besoldungsstufe B6 (Grundgehalt rund 8000 Euro), bei einem Erzbischof kann es bis auf B10 (Grundgehalt rund 11.000 Euro) steigen. Dazu kommen Dienstwagen mit Fahrer und Dienstwohnung.

So viel Geld für den freiwillig gewählten humanitären Dienst am Menschen? Nun mögen Beamte sich vielleicht nicht gerade totarbeiten, was aber bitteschön tun Bischöfe, außer ein wenig herumzupredigen?

Auch der Papst ist so ein Heuchler erster Güte. Als er auf Lesbos war nahm er doch sage und schreibe 12 Flüchtlinge mit nach Rom (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-04/franziskus-papst-fluechtlinge-lesbos-rom). Das ist nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern auch ein völlig falsches Signal. Zum einen könnte der steinreiche Vatikanstaat viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, tut er aber nicht, weil die Pfaffen da keine Lust zu haben. Die feinen Herrschaften bleiben lieber in all ihrem unermesslichen Luxus unter sich. Zum anderen könnte die Kirche mit ihren vielen Milliarden dafür sorgen, dass die Menschen in den Flüchtlingslagern in der Nähe ihrer Herkunftsländer menschenwürdig untergebracht werden. Wenn die komplette EU die Türken mit ganzen 6 Milliarden EUR unterstützen will, dann muss man sich schon fragen was allein die deutsche Kirche mit ihren Steuereinnahmen von ca. 10,5 Milliarden EUR nur in 2014 macht. Europaweit dürften da noch ganz andere Beträge zusammenkommen. Und wir reden hier allein von Steuereinnahmen, nicht von weiteren Einkünften z.B. aus Spenden, Ländereien, Mieteinnahmen usw.

Die Kirche predigt also wie so oft Wasser und trinkt selbst Wein. Das ist typisch für das verlogene Pfaffentum, das schon immer auf Kosten der dummen Gläubigen zu leben pflegte. Warum auch sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen, wenn den Unterhalt der Staat auf seine eigenen Kosten in Form einer Kirchensteuer einzieht. Nicht einmal das Eintreiben der Steuern ist mehr kirchliche Obliegenheit. Was für ein angenehmes Leben!

Sollte ich jemals wiedergeboren werden, so werde ich Theologie studieren, später mein Geld als Pornodarsteller verdienen …

hai

… wesbezüglich mir eine gewisse Grundqualifikation jedenfalls laut meiner Anwalts-Ex nicht abzusprechen ist …

geil

… und in den Jahren der Reife dem Saulus gleich zum Paulus mutieren und ins Priesteramt wechseln. Da mach ich mir dann ein schönes Leben auf Kosten des Kirchensteuerzahlers und vögele meine dumme, hübsche aber vor allem gläubige polnische Haushälterin. Der ich weismache, dass das Lutschen meines Dongs ein Dienst am Herren sei.

Und so wird der Papst auch nicht von gewöhnlichen Köchen bekocht, wie man es von einem bescheidenen Jesuiten erwarten würde, sondern leistet sich mit Sergio Dussin einen römischen Spitzenkoch. (http://www.cultgenuss.eu/de/deutsch-sergio-dussin-und-georg-maushagen/) Das treiben die Päpste übrigens schon seit dem Jahre 1534 so, wie die Geschichte des päpstlichen Leibkoches Bartolomeo Scappi belegt. Man lässt es sich im Vatikan also recht gutgehen. Derweil der Papst aber wohl hinsichtlich der Wohnsituation – er soll im vatikanischen Gästehaus auf 70 qm wohnen – vergleichsweise bescheiden ist, lässt sich ein italienischer Kardinal eine sagenhafte 600 qm Wohnung mit 100 qm Dachterrasse im Vatikan herrichten (http://www.focus.de/politik/ausland/zehnmal-groesser-als-die-unterkunft-des-papstes-umstrittener-kardinal-bezieht-riesige-luxuswohnung-im-vatikan_id_3788229.html). Wie hoch wohl die Quadratmeterpreise im Vatikanstaat sein mögen?

Nun ja, wie bescheiden es im vatikanischen Gästehaus tatsächlich zugeht, dass können Sie hier ersehen (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus-bleibt-vorerst-im-gaestehaus-santa-marta-a-891081.html).

Eingangshalle:

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Frühstücksraum:

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Flur der päpstlichen Suite:

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Päpstliches Schlafgemach:

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Des Pontifex Arbeitszimmer:

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Und zuletzt das Wohnzimmer:

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Also für mich persönlich schaut das eher nach einem 5-Sterne-Hotel aus. Oder können Sie sich zu dieser Suite jetzt ein bescheidenes Badezimmer ohne goldene Wasserhähne vorstellen? Der Fernseher mag zu klein sein und auch zu einem Pool im Gästehaus des Vatikan konnte ich nichts finden. Aber ansonsten kann hier von Bescheidenheit allenfalls dann die Rede sein, wenn man maixmalen Protz als Standard ansieht. Allein die antiken Möbel dürften den Wert eines Reihenhauses haben.

Überhaupt lassen sich es die Kirchenfürsten gutgehen, wie auch nachfolgende Auflistung der Dienstwagen der deutschen Bischöfe erkennen lässt (http://www.autobild.de/bilder/die-dienstwagen-der-bischoefe-4414028.html#bild1). Da werden gerne BMW der 7er-Reihe gefahren. Ebenso 5er-Reihe, Mercedes E-Klasse und VW Phaeton. Wenn man sich schon fragen muss, was so ein Bischof überhaupt so tut, außer eben ein paar Messen zu halten, dann muss man sich wohl erst Recht die Frage stellen warum er da mit einem BMW 740 hingefahren werden muss. Als ob ein VW Passat hier nicht auch reichen würde.

Auch unser alter Freund Tebartz-van Elst, der neuerdings in Rom ein Pöstchen als neuer Sekretär des Rates der Neuevangelisation innehat, behält seine luxuriöse Wohnung in Regensburg (http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Posten-fuer-Tebartz-van-Elst-in-Rom-luxurioese-Wohnung-in-Regensburg-will-er-behalten;art1172,286331). Die 180 qm in allerbester Regensburger Lage mit Blick auf den Dom haben natürlich seine Geschwister für ihn angemietet. In der Dachgeschoß-Maisonette dieses Hauses wohnt der liebe Herr Bischof (da ist er dem lieben Gott halt a weng näher):

Wohnung-Tebartz-van-Elst

Ganz billig ist sowas natürlich nicht, siehe:

wohnung-regensburg

Da ist es gut, wenn man großzügige Geschwister hat, damit man die Miete nicht selbst von dem bescheidenen Bischofsgehalt aufbringen muss. Da bleibt dann mehr Geld für die Bordellbesuche übrig, siehe bereits DER SPIEGEL 35/1979 (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40348669.html). Viel dürfte sich seitdem wohl nicht geändert haben. Geschätzte 50% der Priester haben nämlich Sex mit Frauen und 40% sind schwul (http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12436892/Zoelibat-die-letzte-Nische-alternativer-Sexualitaet.html).

Der Job als Würdenträger der katholischen Kirche scheint also gar kein schlechter zu sein. Selbst als ordinärer Pfarrer verdient man schon besser als so mancher Anwalt: “Das Gehalt eines Pfarrers beläuft sich somit im Durchschnitt zwischen 3.700 Euro und 4.500 Euro, beziehungsweise in der Besoldungsstufe A14 zwischen 3.900 Euro und 5.000 Euro.” (http://www.gehalt.de/news/Wer-zahlt-Gehaelter-der-Pfarrer). Dafür wohnt der Anwalt aber nicht praktisch für umsonst, und schon gar nicht zahlt ihm der dumme Kirchensteuerzahler noch seine Haushälterin.

Und erst Recht lutscht dem Anwalt keine “Dame” auch noch regelmäßig seinen Stengel. Ganz im Gegenteil: Der altersgeile Anwalt mit Essener Gossensprechartikulation muss abends nach Herne fahren, um von seiner Mandantin einen gelutscht zu bekommen, weil sie ihn ansonsten nicht bezahlen kann.

Tja, so geht es manchen Marias heutzutage eben…

lachender_smiley