Von der unendlichen Dummheit vieler User

Neulich hatte ich wieder eine Erfahrung der dritten Art. Ich bitte die DATEV-Logistik um den Versand von Zugriffsrechten an meine Gmail-Adresse. Es kommt nichts. Mehrfache Anrufe bei der Logistik bis eine der Hohlfrüchte dort mir die Email-Adresse zur Kontrolle nochmals vorliest: @gmail.de!!!

Ja wie völlig bescheuert und/oder ungebildet muss man denn nach nunmehr mehreren Jahren der Existenz von Googlemail nun sein, um nicht zu wissen, dass es eben .com und NICHT .de ist?! Der Versuch der jungen Dame beizubringen, dass es sich eigentlich um Allgemeinbildung handeln sollte, dass gmail die Abkürzung für Googlemail ist (welches einer der weltweit größten Freemailprovider ist) endete damit, dass die Dame doch ernsthaft meinte, sie könne nicht noch nach jeder Email-Adresse auch noch googeln. Das tumbe Huhn hatte noch nicht einmal begriffen, worum es überhaupt geht. Na wenigstens kennt sie Google überhaupt!

Als IT-ler muss man sich ja schon viel gefallen lassen. Einerseits muss die EDV stets und immer funktionieren, andererseits sitzen hinter den Bildschirmen nur allzu oft sog. DAU (dümmste anzunehmende User). Das Problem ist daher oft gar nicht die Funktionstüchtigkeit der IT, sondern die Hirnbefreitheit der Knöpfchendrücker vor/hinter dem Bildschirm (je nach Betrachtungsweise). Erschreckenderweise sind selbst vermeintlich intelligente Menschen, wie z.B. meine schwanzlutschende und spermaschlürfende Ex, die Fachanwältin für Fellatio und Medizinrecht (ich zitiere die Dame lediglich)…

schwanz

jungs

… zu blöd einen Computer vernünftig zu bedienen. So saß die vorgeblich ach so erfolgreiche Anwältin oft bis spät abends im Büro. Anstatt sich an meinem besten Stück zu verlustieren, was aus meiner Sicht natürlich deutlich mehr Sinn gemacht hätte.

Bis sie einmal von mir zuhause aus arbeitete und ich registrierte, wie sie im Zwei-Finger-Suchsystem – einem sehbehinderten Geier gleich – über ihrer Tastatur kreiste. Da man Schriftsätze schlecht mit dem I(dioten)Phone tippseln kann (auf dem schrieb sie deutlich schneller) besorgte ich ihr Dragon Naturally Speaking. Selbst Monate nach der Installation war sie noch nicht in der Lage die Software zu bedienen. Vielleicht wäre sie auch besser nicht Anwältin sondern Prostituierte geworden. Dann hätte sie mit ihren fraglos vorhandenen Fertigkeiten heute wenigstens eine abbezahlte Eigentumswohnung. Wenn nicht sogar noch ein klein wenig Vermögen nebenbei…

Aber trotzdem sie kaum etwas verdiente, beschäftigte die Dame auch noch einen Steuerberater. Das Schaf bezahlt die Ziege also dafür für sie das Gras zu fressen. Sowas nenne ich wirklich mal hochintelligent! Kein Wunder, dass sie so auf keinen grünen Zweig kam und vermutlich immer noch nicht kommt. Weshalb sie die Steuer auch zu hintergehen versuchte wo sie nur kann:

steuer

Auch buchen konnte sie nicht selbst. Sondern überließ trotz des Einsatzes von DATEV Anwalt pro das vergleichsweise einfache Aufteilen der Geldeingänge in Honorar, Auslagen und Fremdgeld dem Steuerberater, der das in Kanzlei-Rechnungswesen nur vergleichsweise mühsam hinbekommt, weil er die Beträge mangels vorhandener OPOS händisch aufteilen muss.

steuerberater

Tja, hätte sie selbst vielleicht etwas früher ihr offenbares Erbsenhirn eingeschaltet, dann hätte sie sich nachher nicht noch selbst die Arbeit machen müssen, für die sie ihren Steuerberater doch eigentlich bereits teuer bezahlt hatte. Über die berufliche Unfähigkeit dieser Frau kann ich mich heute einfach nur noch wegwerfen vor Lachen!

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Aber ihre Schwanzlutscherei vermisse ich zugegebenermaßen doch ein wenig. Wenn sie sonst wenig konnte, darin war sie wirklich nicht schlecht! (Wenn auch noch lange nicht so gut, wie sie selbst glaubte ;-)

Besonders lustig ist es stets, wenn ich Anwälte nach Beendigung der Geschäftsbeziehung auf Ausgleich meiner Rechnungen verklagen muss. Da kommen dann so Einwände wie: An die Leistungen könne man sich nicht mehr erinnern. Ich habe meine Rechnungen doch erst so spät geschrieben. Rechtlich so relevant wie z.B. der Einwand, dass am Tage meiner Rechnungsstellung die Alte vom Anwalt keinen Bock hatte ihm einen zu pusten.

Oder: Ich hafte für Beratungsverschulden weil ich nach einem Softwareupdate nicht von mir aus eine Schulung der Mitarbeiterinnen angeboten habe. Ne, schon klar. Zwar ploppt nach jedem DATEV-Update auf jedem Arbeitsplatz ein ausführlicher Hinweis „Was ist neu“ auf. Aber wenn die Mitarbeiter(innen) diesen nicht lesen, dann ist das natürlich meine Schuld.

Jetzt sind viele Anwälte leider widerliche Klugscheißer und meinen, dass ein Jurastudium sie zu sowas wie der geistigen Elite dieser Nation stempele. Und natürlich werden sie schon allein deshalb den Prozess gegen mich gewinnen. Nun habe ich für mein Jurastudium aber nur exakt ein Jahr benötigt. Die vorhergehenden neun Semester habe ich mit Saufen, Herumhuren, LKW-Fahren und EDV-Promotions verbracht. Scheinfrei nach fünf Semestern, beim Repetitor als Freischusskandidat fiel mir dann auf, dass ich doch nicht schon mit 23 Jahren (musste wegen eines Tricks nicht zum Bund) schon arbeiten gehen will. ich bekam damals einen guten Unterhalt von meinen Eltern und verdiente eine ganze Menge nebenbei. Mir ging es wie der Made im Speck. Jeden Abend Party und blau. Häufiger wechselnde weibliche Bekanntschaften. Was wollte man in dem Alter eigentlich mehr?

Im neunten Semester beschloss ich, dass ich nicht als LKW-Fahrer oder IT-Promoter enden möchte. Also packte ich mir alle Alpmann-Schmidt Skripte und bereitete mich 12 Monate auf das erste Staatsexamen vor. Ich schrieb nicht eine einzige Probeklausur, verstand aber endlich den Medicus. Das ist so etwas wie die Bibel des Zivilrechts. Und zudem noch amüsant formuliert. Ich keulte, repetierte und arbeitete so hart wie noch nie zuvor. Aber gänzlich alleine, denn was sollte ich mich mit anderen Juristen auseinandersetzen? AG´s usw. waren reine Zeitverschwendung. Wenn ich es nicht selbst schaffe, dann schaffe ich es erst Recht nicht mit fremder Hilfe. Ich war immer mein eigener Gott und so sollte es auch weiterhin bleiben. Ohne eine einzige Probeklausur geschrieben zu haben und selbstverständlich auch noch an keinem Examen als Gasthörer teilgenommen zu haben, nahm ich sodann den ersten Anlauf. Mit folgendem, bis heute noch historischem, weil nie wieder erreichten Ergebnis:

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Vor der mündlichen Prüfung schlug mir der Vorsitzende der Prüfungskommission vor, dass ich mich doch besser krank melden solle. Mit der Vornote habe es sich bis dahin noch nie jemand überhaupt gewagt zur mündlichen Prüfung anzutreten. Nun war ich aber noch nie irgendjemand. Und ich wusste was ich kann. Nach der Prüfung wurde mir ausgerechnet von dem Strafrechts-Professor eine Doktorarbeit angeboten. Trotz des einen Punktes in der Strafrechtshausarbeit! Und hätte ich nicht die denkbar schlechteste Vorbenotung gehabt, die noch keinen sog. „Doppelblock“ darstellte, ich wäre vielleicht sogar mit einem VB-Durchschnitt aus der mündlichen Prüfung gegangen. Jedenfalls möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei der Prüfungskommission für deren seinerzeitige Fairness bedanken.

Das zweite Examen machte ich dann ohne jedwede Vorbereitung. Da ich als Referendar schon sehr viel praktische Anwaltsarbeit geleistet hatte, u.a. einen zwei Millionen-Prozess gegen die Stadt Solingen gewonnen hatte, merkte ich wie viel Arbeit für wie wenig Geld man in der Praxis leisten muss. Ich machte also mein Hobby zum Beruf, ging zuerst zu einem der größten deutschen Softwarehersteller, führte deutschlandweit deren Anwaltsprodukt ein und machte mich nach weiteren drei Jahren als Vertriebsleiter mit all meinen Kenntnissen der Hard- und Software sowie der Juristerei, der Buchführung, des Steuerrechts für freie Berufe usw. selbständig. Knapp 15 Jahre danach bin ich bereits Privatier.

Derweil meine Ex-Referendarskollegen, ebenso wie meine Ex-Fachanwältin für Fellatio und Spermaverkostung, sowie natürlich auch Medizinrecht, bis zur Rente noch lange und schwer buckeln und sich vor Gericht um Kleingeld werden streiten müssen. Während ich mich morgens um 09.30 nochmal im Bett umdrehe, sitzen sie schon um 08.00 bei Gericht oder in der Kanzlei. Und das vermutlich bis zum 67 Lebensjahr.

Zu dieser Lebensleistung Euch allen meinen allerherzlichsten Glückwunsch!

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