War Adolf Hitler möglicherweise so etwas wie ein Hellseher?

Teil 1

Im Beitragsbild sehen Sie Adolf Hitler im Gespräch mit dem osmanischen Großmufti von Jerusalem. Beide waren bekanntlich ausgesprochene Judenfeinde. Aber ist das wirklich so? Und worauf gründete sich zumindest Hitlers Judenhass?

Vor einigen Wochen las ich einen hochinteressanten Artikel in der – sicherlich nicht faschistoidverdächtigen – FAZ zur Quelle von Hitlers Judenhass (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-quellen-seines-hasses-woher-kam-hitlers-antikapitalismus-12845914.html). Ich zitiere:

Wieso sich Hitler in der antibolschewistischen Welt des nachrevolutionären München so antikapitalistisch gerierte und wieso die antibolschewistischen und antislawischen Elemente seiner Ideologie erst mit einer deutlichen Zeitverzögerung eine Rolle spielten, war bisher ein kaum zu lösendes Rätsel. Seit dieser Woche sind wir aber möglicherweise der Lösung des Problems deutlich näher gekommen. In einem ungemein spannenden und intelligenten Beitrag für die Zeitschrift „International Affairs“ („Against a ,World of Enemies‘: The Impact of the First World War on the Development of Hitler’s Ideology“) stellt der Cambridger Historiker Brendan Simms seine ersten Forschungsergebnisse vor.

 

Simms weist auf die Wirkung der Tatsache hin, dass Hitler fast während des ganzen Ersten Weltkriegs gegen Truppen aus dem Britischen Weltreich kämpfte und am Kriegsende den scheinbar nicht enden wollenden Strom amerikanischer Soldaten über den Atlantik erlebte.

 

Hitler erlebte, wie ohnmächtig Deutschland gegenüber den als unbegrenzt wahrgenommenen Ressourcen der angloamerikanischen Welt war. Nachdem Hitler das Ausmaß der deutschen Niederlage und ihrer territorialen und finanziellen Konsequenzen nach der Bekanntgabe der Versailler Friedensbedingungen klargeworden war, begann er sein politisches Programm zu systematisieren.

 

Hitler zufolge war der Kampf gegen den internationalen Kapitalismus gleichbedeutend mit dem Kampf gegen die Vereinigten Staaten. Und es gelte, gegen die Juden zu kämpfen, da Juden den Kampf gegen den internationalen Kapitalismus verhinderten und da Juden Deutschland intern schwächten. Der Bolschewismus müsse bekämpft werden, da er Länder innerlich schwäche und so dem internationalen Kapitalismus erlaube, die Herrschaft in diesen Ländern zu übernehmen.

Betrachtet man den Werdegang Russlands, so hat Hitler korrekt vorhergesehen, dass dort eine klitzekleine Gruppe von maximalkapitalistischen Oligarchen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus praktisch das gesamte Volksvermögen in seinen Händen hält, derweil der Großteil der Russen mehr oder minder ein bescheidenes Dasein fristen muss. In China ist dies nicht anders. Auch in den USA und insgesamt weltweit klaffen die Einkommens- und auch die Vermögensverhältnisse immer weiter auseinander. Immer mehr Menschen leben in Armut, derweil eine kleine – aber immer größer werdende – vermeintliche Elite mit ihren Milliarden geradezu um sich werfen kann.

Jetzt kann man Hitler sicherlich nicht den Vorwurf machen, dass er in Protz und Prunk lebte. Der Mann mag unter Gigantomanie gelitten haben, wenn es um die Darstellung der Fähigkeiten des Deutschen Volkes oder auch dessen Verehrung für seine Person ging. Wer einmal das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg gesehen hat, der weiß was ich meine. Ein äußerst lustiges Video hierzu ist übrigens der Teaser zum leider nie erschienenen Film „Adolf – Der Film“ von Walter Moers.

Bei unvergleichglich größerer Machtfülle als heute z.B. der türkische Präsident Erdogan, blieb Hitler aber mit seinem Obersalzberg vergleichsweise bescheiden. Und bewies zudem seine Vorliebe für Lokalkolorit. Typisch Ex-Postkartenmaler eben. Derweil Erdogan sich bekanntlich einen irrwitzigen Präsidentenpalast hat errichten lassen, der hinsichtlich seiner Protzsucht nur noch mit dem von Ceaucescu vergleichbar erscheint. Vergoldete Stühle inclusive.

Betrachten wir einmal die zweitgrößte Investmentbank der Welt Goldman Sachs. Deren Gründer sind Juden. (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/goldman-sachs-chef-lloyd-blankfein-im-tintenfischbecken-1.1309672)

Die jüdische Rothschild-Dynastie verdiente ihr Geld ebenfalls vornehmlich mit dem Bankierstum (https://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild). Der Gründer des Bankhauses Lehman Brothers ist ebenfalls Jude gewesen (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/die-geschichte-der-us-investmentbank-lehman-brothers-aus-franken-an-die-wall-street/3019704.html).

Auch das Schweizer Bankhaus Julius Bär wurde von einem Juden gegründet (http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/finanzdynastien-16-julius-baer-von-heidelsheim-an-die-zuercher-bahnhofstrasse-1551062.html).

Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Fakt ist jedenfalls, dass die Juden seinerzeit in den USA und Großbritannien einen großen Einfluss hatten. Dort vor allem auf dem Kapitalmarkt. Und dessen Kollaps im Jahre 1929 (schwarzer Freitag der US-Börse) löste die Weltwirtschaftskrise aus, die in Europa seinerzeit im Ergebnis zum zweiten Weltkrieg führte. Der wiederum, wie auch der erste Weltkrieg, erneut von einem „scheinbar nicht enden wollenden Strom amerikanischer Soldaten über den Atlantik“ beendet wurde.

Stellen wir uns einfach einmal vor, wie die Welt heute vielleicht wäre, wenn der Großkapitalismus sich nicht hätte entwickeln können. Ganz sicher würde nicht ausgerechnet Israel das Gehalt von Bankmanagern auf das 35-fache des niedrigsten Gehaltes im jeweiligen Unternehmen begrenzen (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/israels-banker-sollen-nur-noch-584-000-euro-verdienen-a-1084542.html).

Ich erachte das für eine höchst interessante Entwicklung, wenn die Juden Vorreiter einer Gehaltskappung ausgerechnet – und nur – bei Bankmanagern sind. Denn Banken verdienen Geld bekanntlich mit Geld. Und nicht etwa mit der Produktion von Wirtschaftsgütern. Eine beschissen konstruierte Maschine verkaufe ich vielleicht 3-mal. Danach kann ich den Laden zumachen. Miserable Finanzprodukte hingegen lassen sich zighunderttausendfach verkaufen, treiben reale Menschen und sogar Großbanken in den Ruin und am Ende sahnen die Manager der überlebenden Banken immer noch Millionen an Boni ab. Siehe ausgerechnet Goldman-Sachs.

Jetzt stehe ich gewiss nicht im Verdacht ein linkes Arschloch zu sein und als Verfechter des Leistungsprinzips bin ich ein großer Freund davon, dass ein Jeder der leistungsbereit ist auch wohlhabend, wenn nicht gar reich werden soll. Auch das Multiplikatorenprinzip gehört dazu. Wenn einer sozusagen als „Regenmacher“ herumlaufen kann, und so beispielsweise immer neue Mandate oder Kunden acquiriert, dann ist auch das eine Leistung.

Manche sind halt mit dem Munde besser als an der harten Sache arbeitend. Lediglich meine Anwalts-Ex – die Fachanwältin für Medizinrecht – konnte beides. Mich betreffend im Bettchen recht gut, nicht jedoch hinsichtlich ihrer Mandantschaft. Weshalb sie mit inzwischen 44 Jahren immer noch in einem Zwei-Zimmer-Mietwohnklo ohne Gäste-WC wohnt und der Altersarmut entgegensieht.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn es den vielen armen Menschen auf dieser Welt zumindest so gut ginge, dass sie jeden Tag ausreichend zu essen haben. Ich erachte es als absolute Perversion, wenn eine kleine Gruppe von Menschen so irrsinnig reich ist, dass sie 250 und noch deutlich mehr Millionen EUR für eine einzige Yacht ausgeben können (http://luxus.welt.de/motor/yachten/die-groessten-luxus-yachten-der-welt). Es sind eigentlich keine Yachten mehr. Es sind private Kreuzfahrtschiffe. Bezeichnenderweise sind die meisten Eigner im Ölgeschäft tätig. Das ist so ähnlich wie Bänker zu sein. Auch hier verdient man sein Geld, ohne wirklich etwas dafür tun zu müssen. Man muss nur im Besitz des Öls sein. Ob als saudischer Fürst kraft Herkunft, oder als Roman Abramowitsch, der seinerzeit alte Omis um ihre Aktien gebracht hat. Ich frage mich manchmal, wie viel diese Menschen wohl für die vielen Armen auf dieser Welt spenden mögen. Und vermute: Nichts!

Hier gilt es nochmals auf Hitlers Motiv für die Eliminierung der Juden zurückzukommen:

Und es gelte, gegen die Juden zu kämpfen, da Juden den Kampf gegen den internationalen Kapitalismus verhinderten und da Juden Deutschland intern schwächten.

Der Knackpunkt ist die Kernaussage der internen Schwächung Deutschlands. Solch eine erleben wir auch im Moment. Durch die ungesteuerte Zuwanderung sog. Flüchtlinge, die in Wirklichkeit mehrheitlich Wirtschaftsmigranten sind, erlebt Deutschland momentan so etwas wie eine interne Spaltung. Eine AfD steigt binnen kürzester Zeit zur potentiell drittgrößten politischen Kraft auf und auch alle Demagogie der „etablierten“ Parteien kann das nicht verhindern.

Erfreulich ist, dass die FDP inzwischen wieder stabil über 5% liegt. Betrachtet man das Ergebnis der CDU/CSU und der SPD im Vergleich zu den letzten Bundestagswahlen, dann weiß man woher die AfD vornehmlich ihre Wähler bezieht. Nämlich aus dem konservativen Lager, welches es in beiden Parteien gibt.

Diese interne Spaltung / Schwächung des Landes ist von höchster Gefahr, wie es Hitler seinerzeit auch zutreffend erkannte. Wohin so etwas führen kann, darf man sich momentan beinahe im kompletten arabischen Raum anschauen. Und dieser trägt seine Konflikte mittels seiner sog. Flüchtlinge mehr und mehr zu uns nach Europa. Aufgrund unserer Historie werden wir aber nicht zuvorderst gegen die Flüchtlinge agieren, sondern uns gegenseitig zerfleischen. Der eine „pro Flüchtling“. Der andere „contra Flüchtling“. Beide ihre Herkunft, Nation – und viel wichtiger noch – ihre Friedenskultur vergessend. Sowie die Tatsache, dass viele von uns – mich eingeschlossen – selbst Zuwanderer, wenn auch keine Flüchtlinge, waren. Die meisten von uns sich aber integrieren wollten, konnten und es auch taten. Bis – leider – auf viele Menschen aus islamischen Staaten.

To be continued…

5 Kommentare

  1. 1/3 (Wenn ich den gesamten Text einstelle, kann ich ihn nicht mehr absenden)

    Schön daß Sie zurück sind, und auch Kommentare zulassen. Zu einigen Bemerkungen aus anderen Artikeln werde ich hier auch etwas schreiben, weil es mir zu aufwendig ist, sie zu suchen.

    Wird der kleine Jerko langsam groß?
    Die Juden zu benennen führt auf dünnes Eis, da sollten Sie sich besser weiter von D. fernhalten.
    Auch ich mußte vor kurzem feststellen, daß A.H. viel vernünftiges von sich gegeben hat, einiges davon ist immer noch aktuell, z.B. über das Finanz-und Wirtschaftssystem.

    1. Jerko Usmiani sagt: Antworten

      Der kleine Jerko wird niemals groß! Er will es nämlich gar nicht. Und Hetze gegen Juden ist hier streng verboten. Denn dieses kleine, stolze und wehrhafte Volk werde ich stets verteidigen.

      Ich bin gebürtiger Kroate. Und uns haben im seinerzeitigen Krieg ausgerechnet die Israelis geholfen. Derweil das verschissene sog. demokratische Europa uns Kroaten absolut im Stich gelassen hat, haben uns allein die Israelis unterstützt.

      Ohne die Israelis gäbe es heute vermutlich den Großteil aller Kroaten auf deren Territorium nicht mehr.

      Mein kleines Volk ist diesen Menschen daher zutiefst verpflichtet.

  2. 2/3
    Daß D., seit mittlerweile über 100 Jahren, zerstört werden soll, hauptsächlich von den Amis, aber auch Engländern und Franzosen, hat er auch versucht den Leuten klar zu machen. Das ist noch nicht zuende, der Krieg ist noch nicht vorbei. Nach dem 2.WK dann mit Gehirnwäsche, Umerziehung und der Flutung von immer fremderen und feindlicheren Ausländern. Und die passenden Marionetten in unserer Regierung.
    Unsere Regierung macht das mit Absicht, das sind keine Fehler. Da soll noch mehr kommen.

    Daß viele Deutsche verweichlicht sind und nicht erkennen, was hier passiert, hat auch mit der Umerziehung zu tun. Aber einige können aufgeweckt werden.

    1. Jerko Usmiani sagt: Antworten

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  3. 3/3
    Übrigens sind die Israeli im Nahen Osten nicht die Guten. Sie stellen die Luftwaffe des I.S., zusammen mit den Amis, Saudis und Türken. Die sind auch maßgeblich an der Flüchtlingskrise beteiligt, denn wenn sich die Moslems ausreichend schlecht bei uns benehmen, werden wir Israel stärker gegen die unterstützen.

    Zur Rolle der Juden:
    https://lichtinsdunkel.blogspot.ru/2008/10/benjamin-freedman-ein-insider-wart.html

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