Warum ein Leben ohne Weib auch sehr angenehmen sein kann

Nehmen wir mal einen Tag wie heute:

Ich habe gestern noch lange Netflix geschaut und wollte heute eigentlich den ganzen Tag im Bett bleiben. Zumindest bis Mittag. Da ruft doch die (sehr attraktive) junge Mitarbeiterin eines lieben Kunden an. Der ich natürlich erst mal mitteilen musste, dass ich noch im Bett liege. Woraufhin sie sagte, dass es doch schon halb elf sei und ich ihr erklärte, dass ich gerne auch mal bis Mittags im Bett bleibe und manchmal vom vielen Schlafen schon wieder müde werde. Das muss an meinem Sternzeichen liegen. Löwen machen es nicht anders. Entweder sie jagen, sie paaren sich oder sie schlafen.

Nun gut. Ich raus aus dem Bett und an meinen Schreibtisch, die Couch. Eben das Update beim Kunden installiert und dann noch die gute Tat des Tages getan, indem ich der katholischen Kirche beim Import von Buchungen half. Dann musste ich raus zu einem Kunden, der den Router verpfuscht hatte, so dass die Smartphones nicht mehr an den Exchange-Server rankamen. Was für die Herren Anwälte dort natürlich eine ausgemachte Katastrophe darstellte. Nicht einmal Waldbrände in Kalifornien sind schlimmer, als dass Rechtsanwälte ihre Emails nicht aufs I(dioten)Phone bekommen. Ich fuhr mit dem SL. Der schwarze Monolith musste mal wieder bewegt werden. Und 120 km x 30 Cent machen immerhin auch steuerfreie 36 EUR.

Bis jetzt (13.10 Uhr) wäre eine Frau zu nichts gut gewesen. Vielleicht hätte ich bei einer neuen Bekanntschaft nach dem Aufwachen Lust auf Sex gehabt. Aber welche Frau kann es sich erlauben am Freitag bis 10.30 Uhr mit mir im Bett liegen zu bleiben?

Nachdem ich in Mülheim mit dem Exchange fertig war, kamen auf 1Live mal wieder nur Staudurchsagen ab 8 km aufwärts. Ich also schön über Essen-Werden zu meinem Leib- und Magenlackierer nach Vohwinkel gefahren. Am linken Schweller ist der Lack abgeplatzt. Dies wurde sofort mit einem schwarzen Stift korrigiert. Wenn ich im Juli nach Kroatien fahre, stelle ich ihm das Auto hin und dann wird auch der Heckdeckel neu lackiert. Um 17.30 Uhr war ich dann wieder zuhause. Inzwischen ist mein Email-Postfach wieder schön voll, so dass ich am Wochenende noch was zu tun haben werde <grrr>.

Punkt 18.00 Uhr zum Spiel Kroatien vs. Tschechien habe ich mir die erste Flasche Rosso aufgemacht. Ab da wäre mir ohnehin jedes Hühnchen auf den Keks gegangen. Für morgen Abend wäre jetzt so eine Frau perfekt, wie es das liebe alte Dannilein früher war. Groß, gertenschlank, blond, kleiner Hintern und dicke Dinger. Nett, dauergeil und gut in der Küche. Wie schön waren doch die gemeinsamen Abende bei Quiche, Rotwein, Hasch und so Filmchen wie Perdita Durango oder Kill Bill. Ok, ab und an hatte sie ihre Anwandlungen und wollte z.B. mit mir bei Kerzenschein und Rosenblüten romantisch baden. Aber den Zahn zog ich ihr recht schnell. Ich und Romantik sind wie der Teufel und das Weihwasser. Ja, wenn sie damals nicht hätte heiraten wollen. Vielleicht wäre sie dann heute nicht fett und faltig. Aber so ist das eben im Leben der Frauen.

Eigentlich taugt das Hühnervolk nur zu einer Wochenendbeziehung. Eine klassische „Freundschaft mit Zusatzleistungen“ halt. Aber die Weibsbilder wollen irgendwann immer mehr. Ich frage mich warum eigentlich? Haben sie Angst davor, dass wir Kerle ihnen stiften gehen? Ich bin z.B. schon des Öfteren als Bruder Leichtfuß bezeichnet worden. Aber wenn ich in sowas wie einer Beziehung bin, also regelmäßigen Sex mit einer Frau habe, dann bin ich treu wie Gold. Was soll ich auch das Risiko eingehen, mich beim Fremdgehen erwischen zu lassen, wenn doch alles gut läuft. Und wenn es nicht mehr läuft, dann mache ich eben Schluss. Ich finde nichts schlimmer als Kerle, die erst ein neues Weiberl gefunden haben müssen, um sich von dem alten Exemplar zu trennen. Sowas ist feige und zutiefst unmoralisch. Und außerdem für die Frau auch sehr verletzend. Sowas macht Man(n) einfach nicht. Aber so wie die meisten Frauen eben verlogene Schlampen sind, haben auch die meisten Kerle nicht wirklich Eier in der Hose, sondern tun bloß so.

Dann habe ich heute im Radio gehört, dass 40% der Deutschen es nicht gut finden, wenn homosexuelle Paare in der Öffentlichkeit knutschen. Oh was für ein großer Aufschrei war die Folge! Ich finde es scheiße, wenn überhaupt Paare in der Öffentlichkeit knutschen. Denn das gehört nach Hause oder ins Schlafzimmer. Wenn wir bald so denken wie die jungen Amis, wonach ein Blowjob nämlich kein Sex ist (http://www.queer.de/detail.php?article_id=12072), dann vermag ich mir nicht vorstellen zu wollen, was demnächst auf den Parkbänken am Rheinufer so abgeht. Überhaupt hat die Pornographisierung unserer Gesellschaft ja schon erschreckende Ausmaße angenommen. Jetzt war das Dannilein mit 31 seinerzeit schon ein rechtes Luder. Aber nicht schon beim ersten Mal. Das verhielt sich bei der Fachanwältin für Pornosprech …

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… und Spermienverkostung …

… deutlich anders. Vermutlich dachte sie, dass in ihrem Alter ein prostituiertenhaftes Verhalten dazu geeignet ist einen Mann dauerhaft an sich zu binden.

Leider weit gefehlt!

Intelligenz, Charme, Witz und Anständigkeit sind die Tugenden, die eine Frau für eine dauerhafte Beziehung qualifizieren. Denn so wie die Jugend vergeht, vergeht auch des Mannes sexuelle Begierde dem eigenen Dauerweibe  gegenüber irgendwann. Was dann noch bleibt macht die Beziehung aus. Aber so weit zu denken, war Frau Fachanwältin für Prostituiertenpraktiken natürlich nicht in der Lage. Denn wäre sie clever gewesen, dann hätte sie nicht finanziell beinahe am Hungertuch genagt und nicht schon eine Scheidung hinter sich.

Ein Bekannter von mir sagte mal, dass der einzige Nutzen seiner Ex das gemeinsame Kind gewesen sei. Seitdem geht er ab und an ins Bordell (www.termingirls24.de) und vögelt ansonsten eine andere Ex-Freundin, die keine Beziehung will, es aber ab und an mal besorgt braucht und halt sowas wie Hausmannskost bevorzugt. Warum auch in die große weite Welt ziehen und andere Kerle ausprobieren, wenn man doch um die Qualitäten des Ex-Freundes weiß. Auch kein schlechtes Arrangement. Keiner nervt den anderen. Niemand erhebt Besitzansprüche und trotzdem ist man sich auf eine lustige Weise irgendwie treu. Zumindest wenn man seine Bordellbesuche nicht als Fremdgehen betrachtet.

Denn in Prostituierte verliebt Man(n) sich ja nicht, ebensowenig wie man dies mit Leihwagen tut.