Warum müssen wir eigentlich die Probleme anderer lösen?

Gerade (07.02.2016 – 12.45) schaue ich das Europamagazin. Unter anderem geht es um die Popularität des Front National. Diese wird von einem französischen Politologen damit erklärt, dass dieser – anders als die Regierungsparteien – für große Probleme einfache Lösungen habe. Für das Flüchtlingsproblem z.B. einfach die Grenzen zu schließen.

Jetzt ist es aber so, dass es die Regeln der Machbarkeit gibt. Und derzeit sind weltweit ca. 60 Millionen Menschen auf der sog. Flucht (https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html) entweder vor Krieg oder vor Armut. Sorry, das ist aber nicht unser Problem. Und ich sehe es auch nicht als unsere Verpflichtung an fremder Leuts Probleme lösen zu müssen. So wie mich alle Leute mit ihren Problemen in Ruhe lassen sollen – ich selbst habe keine Probleme – so sollen mich auch die sog. Flüchtlinge mit ihren Problemen nicht behelligen. Ich würde sie ja mit meinen Problemen, so ich denn welche hätte, auch nicht belästigen. Auch bin ich kein Christ und empfinde damit keine moralische Verpflichtung zur Hilfe Leuten gegenüber, die mich zudem als Ungläubigen erachten und dies nicht als positiv werten. Fakt ist jedenfalls, dass weder Deutschland noch die EU dieser irrsinnigen Zahl von Menschen helfen kann. Und so gemein es sich vielleicht anhört: Jeder dem wir helfen überlebt, vermehrt sich und schafft die nächste Generation Hilfsbedürftiger.

Schon als Kind las ich in der GEO, dass wir diese Welt mit der schieren Zahl an Menschen überfordern. Und seinerzeit betrug die Weltbevölkerung 4,45 Milliarden, siehe:

bevoelkerung

Schon in wenigen Jahren werden es 7,72 Milliarden sein. Jedem halbwegs vernünftigen Menschen muss klar sein, dass diese Entwicklung so nicht weitergehen kann. Es gibt einfach schon viel zu viele Menschen auf der Welt. Kein Wunder, dass sich bei nicht mehr vermehrbaren Ressourcen immer mehr Leute die gleiche Menge teilen müssen. Also bleibt für jeden einzelnen immer weniger. Aber da ich nicht daran schuld bin, sehe ich mich auch nicht in der Verpflichtung daran etwas zu ändern. Soll ich etwa demnächst Kleinwagen fahren damit irgendwelche Inder auch Auto fahren können? Sowas ist typisches Gutmenschendenken. Aber wer sind diese Gutmenschen eigentlich?

Es sind die 73,2% der deutschen Bevölkerung, die mit ihren Einkommen von bis zu 37,500 EUR gerade einmal 20,4% des deutschen Einkommenssteueraufkommens aufbringen. (http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuern-wer-deutschland-finanziert_aid_327439.html) Ihnen fällt es leicht angeblich teilen zu wollen, denn es wird ja nicht von ihrem Geld geteilt. Aus ihrer Sicht ist es das Geld der restlichen 26% die knappe 80% des Steueraufkommens erbringen. Ihnen wird man den gebrauchten VW Golf Diesel schon nicht wegnehmen, zumal das doch auch ein ökologisch vernünftiges Auto ist. Aber diese ganzen Arschlöcher, die auf Firmenkosten Porsche, AMG usw. fahren. Das ist doch unanständig. Die sollen mal kräftig für die Flüchtlinge zur Kasse gebeten werden. Wie groß war der Aufschrei gerade aus den Gutmenschenkreisen als Wolfgang Schäuble eine flüchtlingsbedingte europaweite Erhöhung der Spritsteuer vorschlug. Bei einer Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre es nicht anders gewesen. Aber beides sind Steuern die jeden gleichermaßen treffen und doch verschieden. Denn der VW Golf Diesel schluckt 5 Liter Diesel und der Porsche 911 Turbo 16 Liter V-Power. Im Ergebnis wird also der Leistungsträger auch weiterhin stärker belastet. Gleiches gilt für die Mehrwertsteuer. Die Plebs trägt Deichmann und C&A und der Leistungsträger Bally und Prada. Entsprechend höhere anteiligen Mehrwertsteuern zahlt er auch.

Wie schön könnte unser Leben in Europa sein, wenn wir uns nicht ständig mit den uns aufgedrängten Problemen anderer beschäftigen müssten. Seitdem ich mich konsequent aus allem heraushalte, u.a. indem ich den Personen einfach aus dem Weg gehe, lebe ich in himmlischer Ruhe. Die technischen Probleme meiner Kunden löse ich gerne. Das ist mein Job. Aber ich bin weder Priester, noch Seelsorger oder Sozialarbeiter oder sonst ein opferbereites Wesen. In meinem Privatleben war mein letztes Problem die Blenderin von einer Fachanwältin für Oralverkehr, Pornopraktiken und natürlich Medizinrecht. Aber das war mir eine Lehre. Seitdem heißt es beim geringsten Anzeichen von Diskussion oder Streit: „Da vorne ist die Tür„. Gottseidank bin ich kein armes Politikerschwein, welches sich von Berufs wegen das Geseier irgendwelcher Linksterroristen oder grünen Neandertaler anhören muss.

Wir sollten uns in Europa mal wieder mehr um uns selbst kümmern. Das würde nämlich sowohl den Spaltern vom linken wie auch vom rechten Rand das Wasser abgraben. Was interessiert es mich, wenn Russland und die Ukraine sich die Köpfe einschlagen. Was juckt es uns, wenn sich Syrer gegenseitig abschlachten und der IS die halbe Welt terrorisiert? Hätten wir eine unüberwindbare Außenmauer, dann hätten wir all die derzeitigen Probleme nicht. Also fangen wir schleunigst an sie zu bauen! Dann können wir auf unserer Insel der Glückseligen, welche ja auch nicht vom Himmel gefallen ist, in Frieden und in Wohlstand leben. Wenn wir sämtliche Entwicklungs- und auch andere Hilfen einstellen würden, hätten wir auch ausreichend Geld für die Lösung der innereuropäischen Probleme zur Verfügung. Soll der Rest der Welt doch endlich einmal zusehen, dass er selbst zurechtkommt! Denn auf der einen Seite will er ja nachweislich nicht auf uns hören, unser Geld nimmt er auf der anderen Seite aber gerne und lässt es dann in irgendwelchen dunklen Kanälen versickern.

Und weg mit dem Pastorentöchterchen aus Dunkeldeutschland und an die Macht mit Leuten wie z.B. Schäuble und Seehofer. Dann ein Verbot der Linken wegen erwiesener Verfassungswidrigkeit. Denn es gibt keinen „demokratischen Sozialismus„. Der Sozialismus hatte immer autoritäre Strukturen. Es gab und gibt keinen einzigen sozialistischen Staat in dem sich die führende Clique der Politiker nicht über ihre Bevölkerung erhebt. Hier spricht die „Normative Kraft des Faktischen“ zweifelsfrei für sich! Aber natürlich sind ja nach Auffassung der PDS-Nachfolgepartei auch in der DDR alle Politiker „demokratisch“ legitimiert gewesen. Auch bedarf es in Europa nicht mehr der Überwindung irgendwelcher Klassen. Und wenn Arbeiterkinder seltener studieren gehen, als die Kinder von Intellektuellen, dann hängt das mit ihrem IQ und nicht ihrer Herkunft zusammen, siehe dazu auch: http://www.jerkos-welt.com/2016/01/31/die-menschliche-evolution-ein-vergleich-zwischen-europa-und-arabienafrika-teil-1/. Insbesondere zur Züchtung des Menschen durch sich selbst.

Jeder ist seines Glückes Schmied“ heisst es nicht umsonst so schön. Niemand in Europa fällt durch das soziale Raster. Niemand muss hier verhungern. Und auch das war schon mal ganz anders. Jetzt aber zeigt es sich, dass Europa mit seiner Achtung der Menschenrechte und der daraus erwachsenden sozialen Absicherung für eine unüberschaubar große Zahl an Menschen weltweit zu einem Anziehungspunkt geworden ist. Nun kann es aber keine Deutsche Entscheidung mehr sein, ob und wie viele sog. Flüchtlinge Europa aufnehmen soll. Es kann und muss eine Europäische Entscheidung sein. Und hier sagt die Mehrheit ganz klar: Wollen wir nicht! Die Österreicher gehen deshalb mit ihren Nachbarn (jedoch ohne Deutschland) in medias res und erkunden mit den Verteidigungsministern von Serbien, Mazedonien, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien die Möglichkeit einer gemeinsamen Militärmission. (http://www.vesti-online.com/Vesti/Srbija/550557/Austrija-hoce-da-salje-vojsku-u-Srbiju)

Das ist genau die richtige Vorgehensweise. Zuerst Abschreckung an den Außengrenzen der EU, um ein klares Statement zu setzen das da lautet: „Es reicht, ihr seid hier nicht mehr willkommen!“ Und dann eine unüberwindliche Mauer hochziehen, so wie es die Saudis bereits getan haben (http://www.jerkos-welt.com/2016/02/02/frau-merkel-wussten-sie-davon/) und die Türken ebenfalls tun (http://www.welt.de/politik/ausland/article145495521/Tuerkei-zieht-Betonmauer-gegen-Dschihadisten-hoch.html)

Was die können, kann Europa erst Recht!