Weihnachten, das Fest der Liebe?!

In einer Welt voller Hass!???

Vor einigen Wochen las ich frühmorgens auf der Insel folgenden Artikel auf SPIEGEL online:  http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/weihnachten-die-konzerne-moechten-dass-sie-ihren-nachbarn-hassen-a-1182238.html.

Er ist es eigentlich weder wert ihn zu zitieren, noch die Verfasserin zu erwähnen. Es geht jedenfalls um die Konsumkritik einer linken, rothaarigen Wehe mit vermutlich ökofaschistoidem Sozialisierungshintergrund. Sie beklagt die ungerechte Verteilung des Reichtums auf dieser Welt und behauptet kühn, dass wir Menschen gegeneinander aufgehetzt werden, damit wir nicht beginnen gegen die Reichen zu rebellieren.

Ok, jetzt zitiere ich sie doch mal, ist nämlich einfacher als selbst zu tippen:

Großartig, es gibt bald nur noch wenige Superfirmen, die die Preise anheben können. Teurer hurra. Wie die Mieten, die Lebenshaltungskosten. Dafür bezahlen sie unnütze Arbeitskräfte immer schlechter. Immer mehr Menschen in angespannteren finanziellen Situationen. Warum auch nicht, vielleicht geben sie auf, die Erde ist sowieso zu dicht besiedelt, die Rohstoffe langen nur für wenige Spitzenkandidaten. Die anderen – na Pech gehabt. Der Stärkere überlebt. Zu Recht.

Eigentlich hätte ich nach „zu Recht“ ein Fragezeichen erwartet. Aber es scheint sich doch um eine Feststellung zu handeln, und diese ist noch nicht einmal unlogisch.

Ich bin immer mehr über unsere deutsche Gesellschaft verwundert. Wir werfen Milliarden um Milliarden irgendwelchen sog. angeblichen „Flüchtlingen“ hinterher, vernachlässigen unsere eigenen armen Menschen  – jeder vierte Besucher der deutschen Tafeln ist inzwischen Armutsrentner!!! – und kritisieren jetzt auch noch die Konzerne wie z.B. Amazon, die aber einfachsten Menschen Arbeit geben!

Wissen Sie wie viele Gehirnzellen es braucht, um bei Amazon arbeiten zu können oder für DPD Pakete auszufahren? Ich schätze ca. 300. Wenn Affen in der Lage wären die Worte „Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte“ zu verstehen, könnten die ebenfalls Pakete zustellen.

Warum nehmen wir nicht einfach mal zur Kenntnis, dass unsere Gesellschaften einem starken Wandel unterliegen. Inzwischen kann ein Fünftel der Grundschulabgänger kaum mehr lesen (http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-12/iglu-studie-bildung-schueler-vierte-klasse). Auf dem Gymnasium lernen sie es nicht mehr, denn dort wird es bereits vorausgesetzt. Das Bildungsniveau sinkt von Jahr zu Jahr, was natürlich auch daran liegt, dass unsere Politiker über Jahrzehnte hinweg absolut minderwertige Immigration zugelassen haben. Normalerweise würden wir wieder einen Krieg benötigen, damit das unterbemittelte Kroppzeugs vernichtet wird und die Gesellschaft sich wieder erholen kann. So bleiben uns mittelfristig nur zwei Optionen. Die Entsorgung in z.B. Gaskammern oder sie mittels mäßig bezahlter Arbeit ruhig zu stellen.

Lassen wir jetzt mal den Rest der Welt außen vor. Die hassen sich eh alle untereinander. Im arabischen Raum sowieso und neuerdings auch in Asien, siehe die Rohingya. Na ja, da trifft es diesmal mit den sonst so aggressiven Muslimen wenigstens die Richtigen, mag mancher sich so denken. Ich jedenfalls tippe mal darauf, dass das zumindest kein von irgendwelchen Großunternehmen arrangierter Hass auf die Reichen sein wird. Denn da unten haben sie alle nichts zu beißen.

Was sollen wir mit all den Menschen allein in Europa machen, die zu nichts Besserem mehr gut sind als Fließbandarbeit zu leisten? Immerhin können auch diese Menschen konsumieren – sie müssen es sogar – und refinanzieren damit auch Unternehmen wie z.B. Amazon, Zalando usw. Hätten Sie vor ein paar Jahren gedacht, dass es Schuhe für 30 EUR gibt? Meine Schuhe zu Schulzeiten haben mind. 150 DM gekostet. Und das ist jetzt 30 Jahre her! Damals ging man noch in die Stadt und kaufte seine Schuhe in einem Geschäft in dem echte Verkäufer(innen) bedienten. Das war jetzt auch nicht unbedingt ein Job für die allerhellsten Birnen im Kronleuchter. Und reich wurde ein Schuhverkäufer seinerzeit auch nicht. Immerhin dreht sich eine ganze Serie um diesen Beruf, der prototypisch für berufliche Erfolglosigkeit steht. Oder sagt Ihnen der Name „Al Bundy“ etwa nichts?

Die guten deutschen Firmen, H&M, Zara, Apple. Der Erwerb von Produkten bringt einen Kick, dessen Halbwertzeit wesentlich kürzer ist als die Wirkung von Marihuana.

Was beklagt die Autorin mit vorstehendem Satz? Etwa dass die angeblich ach so armen Leute sich die teuersten Smartphones weltweit leisten können? Oder etwa, dass sie Billigstkleidung wie von H&M oder Zara kaufen? Zugegeben, in diesem Low Budget Bereich konnten die deutschen Unternehmen zuletzt nicht so ganz mithalten. Einfach deshalb weil KiK und ADLER zwar unglaublich billig sind, aber einfach kein wenig Chique haben. Selbst PRIMARK – noch billiger als KiK – macht auf edel. Vergleichen Sie einfach mal die Websites und Sie wissen was ich meine.

Natürlich spaltet sich die Gesellschaft immer weiter in reich und arm. Aber das ist kein Zeichen von Ungerechtigkeit. Ich selbst bin z.B. vergleichsweise gut situiert, habe das aber mit eigener Hände Arbeit zusammenverdient. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Etwa deshalb weil ich studiert habe? Vielleicht weil ich lange Zeit 12 Stunden und mehr am Tag gearbeitet habe? Natürlich erfolgt in einer Welt der endlichen Ressourcen irgendwann eine Aufteilung der selben. Und wer zuerst kommt, der mahlt auch zuerst. Aber alle meine Wohnungen haben vorher anderen gehört. Es hat also schon mal jemand gemahlen und seinen Reibach damit gemacht. Das ist der normale Lauf der Dinge.

Heute kann man leichter viel Geld verdienen als je zuvor. Man muss nur eine gefragte Dienstleistung anbieten. Das Internet erlaubt heute die Verbreitung von Ideen und Produkten in einem unvorstellbaren Ausmaße. Früher konnten Sie als Bäcker z.B. Werbung allenfalls in der Tageszeitung schalten. Heute können Sie mit kostenfreier Software einen Internetshop für sonst welchen Quatsch eröffnen. Ob Beef Jerky oder Maroni, im Internet gibt es was auch immer der Herz begehrt. Und natürlich machen sich Firmen wie Amazon oder Alibaba dies zu Nutze, indem sie Handelsplattformen und Logistik zur Verfügung stellen. Aber es ist und bleibt allein Sache des Käufers, ob er diese vermeintlichen Monopolisten nutzt.

Der behauptete Hass der Menschen aufeinander wird nicht durch Konzerne, sondern durch das intrigante Politikerdreckspack geschürt. Wenn die verlogene Gesichtsfotze Schulz – selbst mehrfacher Millionär auf Steuerzahlerkosten – von Gerechtigkeit dahersülzt, dann müsste man ihn in einer wirklich gerechten Gesellschaft sofort mit einem Genickschuss richten. Einem Herrn Schulz ist der Einzelne nämlich scheißegal. Ihm geht es allein um Wählerstimmen und damit um Macht. Herr Schulz würde morgen auch „Heil Hitler“ brüllen, wenn ihn das irgendwie weiter brächte. Das gilt aber beileibe nicht allein für ihn, sondern für beinahe alle derzeit prominenten Politiker, wobei ich keinen einzigen erkennen kann, der wirklich herausragend ist. Der Freund der gepflegten Linguistik wird jetzt vermutlich schmunzeln …

Sie alle hetzen jedenfalls mehr oder minder gerne gegen die Konzerne, und deren Mitarbeiter wiederum gegen die Konzerne auf; schlicht weil sie hilflos sind in einer globalisierten, digitalisierten Welt, die – und deren zunehmend schnelleren Wandel – sie einfach nicht mehr begreifen.

Die aktuelle Politik hat keine Lösungen für die Probleme dieser Welt. Sie glaubt Überbevölkerung, Hunger und Armut könnten durch Geschwätz beseitigt werden. Aber das funktioniert bereits seit Jahrzehnten schon nicht und hat die Situation daher immer schlimmer werden lassen. Es wird, so traurig das sein mag, endlich wieder Zeit für Gewalt. Und diese muss gar nichts mit Hass zu tun haben, sondern wäre eine schlichte Notwendigkeit, so wie auch der Jäger das Wild nicht hasst, welches er zur Strecke bringt.

Wenn wir nicht auf unsere Ressourcen verzichten möchten, was wir mehrheitlich nicht wollen, dann werden wir die Konkurrenten darum gewaltsam beseitigen müssen. Das war die komplette menschliche Historie hindurch übrigens Usus. Inka, Maja usw. gingen unter weil sie zu schwach waren. Und so werden auch Neger und Araber eines Tages dem Untergang geweiht sein, wenn wir mehrheitlich wieder richtige Politiker wie einen Donald Trump an die Macht lassen.

Wir sollten endlich beginnen uns zu verinnerlichen, dass christliche Werte nicht mehr in die heutige Zeit passen. Wobei auch die Conquistadores bekanntlich Christen waren, so dass das durchaus relativ betrachtet werden kann.

In dem Sinne und allseits weiterhin ein frohes Fest!