Werden rechtspopulistische Parteien die nächsten Bundestagswahlen gewinnen?

Was ist eine rechtspopulistische Partei? Was ist überhaupt dieses ominöse „rechts“?

Im Moment zwingt sich mir der Eindruck auf, dass erst einmal per se jeder „rechts“ ist, der gegen eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen ist. Da jeder zweite Deutsche die Grenzen schließen will, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen (http://www.focus.de/politik/deutschland/insa-umfrage-fuer-focus-online-jeder-zweite-deutsche-will-grenzen-schliessen-um-fluechtlingsstrom-zu-stoppen_id_5026805.html), sind wir offensichtlich ein stramm rechtes Völkchen. Bedenkt man, dass die CDU derzeit in Umfragen bei 36% liegt und die restlichen 14+ % vermutlich aus den Lagern von FDP, AfD und NPD stammen, dann wird ein Volk von Rechten von einer Verräterin regiert. Denn Frau Merkel pfeift mit Nachdruck auf den erklärten Willen ihrer eigenen Wähler.

Nicht nur das, sie handelt auch gegen die Interessen ihrer Wähler und inzwischen auch einen großen Teil der CDU. Horst Seehofer hat bereits klargestellt, dass sie das Ende der Union von CDU/CSU riskiert. Das ist eine Aussage von historischer Dimension! Und es käme einer Katastrophe gleich, weil die nächste Regierung dann vermutlich ein Linksbündnis wäre. Dann können wir hier in Deutschland den Laden gleich zumachen.

Im Moment sehe ich eigentlich nur einen einzigen Kanzlerkandidaten. Und das ist Horst Seehofer. Nicht nur, dass die Bayern die bei weitem größte Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben, sondern man hört auch nichts von Randalen aus Bayern. Was dafür spricht, dass die Bayern die Aufnahme nicht nur gut organisiert haben, sondern auch ein weit fremdenfreundlicheres Völkchen sind als ihnen allgemein nachgesagt wird. Dies verwundert auch nicht, haben sie doch das Oktoberfest und sind Deutschlands Touristenregion Nummer 1. Bayern ist nicht nur das erfolgreichste Bundesland, sondern auch das mit der offensichtlich besten Organisation. Aber dort hält man sich, anders als in Berlin, an Recht und Gesetz. Derweil alle anderen Bundesländer abgewiesene Asylanten dulden, was das Asylrecht ad absurdum führt, weisen die Bayern solche Leute aus. Manchmal hat man den Eindruck der Rest Deutschlands sei weitestgehend unfähig. Tatsächlich sind es aber nur die SPD-regierten Bundesländer. Die Sozln haben schon immer besser quatschen denn handeln können. Es liegt in der Natur der Sozialdemokratie, dass sie nicht von Leistungsträgern der Gesellschaft geführt wird, sondern von Versagern wie z.B. solchen Leuten wie Sigmar Gabriel, einem Lehramtsstudenten, oder Hannelore Kraft, einer BWLerin, die nach Abschluß ihres Studiums als „Unternehmensberaterin“ bei der halbstaatlichen ZENIT GmbH in Mülheim arbeitete. Einem Unternehmen das allein dazu dient unfähige Politiker durch Steuergelder zu alimentieren.

Interessant ist es übrigens zu wissen, dass die Bayern das Grundgesetz nie ratifiziert haben. Sie sind mithin freiwillig aber ohne jede rechtliche Verpflichtung Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland! Somit könnten sie diese auch jederzeit wieder verlassen. Mit 521,93 Milliarden EUR (http://www.statistik-portal.de/statistik-portal/de_jb27_jahrtab65.asp) Anteil am BIP (Bruttoinlandsprodukt) stehen die Bayern im Vergleich zu selbständigen EU-Nationen wie Österreich mit seinem BIP von 437,12 Milliarden Dollar = aktuell 396,75 Milliarden EUR (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/14390/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-oesterreich/) geradezu glänzend da. Und die erwirtschaften sie mit gerade einmal knapp 13 Millionen Einwohnern. Wären die Bayern also vernünftig, so würden sie sich von Deutschland abspalten. Es gibt nichts was sie von den anderen Bundesländern brauchen. Ganz im Gegenteil. Sie wären dann auch noch den lästigen Ländernfinanzausgleich los. Zwar haben die Bayern selbst bis 1986 von diesem profitiert. Aber inzwischen sind sie netto inkl. Kaufkraftbereinigung, Inflationsbereinigung usw. im Minus und dieses wird sich künftig immer weiter erhöhen. Es kann den Bayern im Ergebnis also eigentlich nur angeraten werden die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Zumal unter dieser Kanzlerin auch keine Militäreinsätze gegen die Bayern zu befürchten wären. Oder aber, und das wäre vernünftiger, Frau Merkel sollte ihr Amt aufzugeben und es Herrn Seehofer überlassen. Der, anders als die Kanzlerin, nicht darüber herumschwadroniert was wir „zu schaffen haben„, sondern sich bisher als kompetenter Krisenmanager erwiesen hat. Denn so gut wie alle Flüchtlinge gelangen über die bayerische Landesgrenze nach Deutschland. Was bedeutet, dass sie von den Bayern erstversorgt werden müssen. Erst danach geschieht die Weiterleitung an andere Bundesländer. Dies belegt, welch monumentale Aufgabe die Bayern logistisch zu schultern in der Lage sind.

Jetzt ist die CDU unter Merkel ja so weit nach links gerutscht, dass es die SPD zu einer Art Minderheitenpartei gemacht hat (25,7% 2013). Wer nur jeden Vierten repräsentiert, der darf sich wohl kaum Volkspartei nennen. Die Union hat(te) mit 41,5% da schon ein deutlich höheres Gewicht. Davon hat die CSU einen Anteil von 7,4%, obwohl sie sich nur in einem Bundesland zu Wahl stellt. Die Grünen hingegen treten deutschlandweit an und schafften es gerade einmal auf 8,4%. Dies zeigt die wahre Stärke und enorme Bedeutung der CSU für die Union auf. Vor allem aber, dass sie in Bayern wirklich eine Volkspartei ist. Denn es ist das eine, ob bei Bürgermeisterwahlen in München die SPD schon seit Jahrzehnten das Rennen macht. München ist eine Großstadt, in der es naturgemäß immer mehr soziale Verlierer als Gewinner gibt. Da wird dann eben derjenige gewählt, der kostenloses Freibier und soziale Wohltaten für alle verspricht. Geht es aber um das große Ganze, also die Landtags- oder auch Bundestagswahlen, da begreift dann z.B. auch der Bandarbeiter von BMW, der gerne günstig in München wohnen möchte, dass der Industriestandort Bayern und damit auch Deutschland mit einer CSU besser fährt als mit der SPD.

Diese stellt die CSU ja schon seit jeher geradezu reflexhaft in die rechte Ecke. Diffamierung anderer war schon immer die Kunst derjenigen, die sonst nichts können. Der Erfolgreiche schafft, der Erfolglose fordert und macht den anderen schlecht. Neid und Missgunst muss man sich erarbeiten. Mitleid bekommt man umsonst. Und ich habe Mitleid mit der SPD und ihrer Politversagertruppe. Denn selbst trotz des offensichtlichen Schwachsinns den Frau Merkel im Moment betreibt, schaffte es die SPD derzeit nicht einmal auf 24% der Stimmen wenn morgen gewählt würde. Allerdings muss Frau Merkel inzwischen höllisch aufpassen, dass ihr die CSU nicht stiften geht. Denn dann bliebe der CDU auf Bundesebene auf absehbare Dauer nur noch eine große Koalition. (Nicht aber der SPD, die sich für Regierungsmacht jederzeit prostituieren wird, wie die Bündnisse mit der Linken beweisen). Jetzt mag man meinen, dass dies ja ein erfolgreiches Konzept sei, läuft es doch jetzt schon in der zweiten Legislaturperiode vordergründig hintereinander ganz gut für Deutschland. Doch für das CSU-regierte Bayern läuft es noch deutlich besser. Die deutsche Wirtschaft wuchs in 2013 um 1,5% (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bip-deutsche-wirtschaft-waechst-2014-um-1-5-prozent-a-1013055.html). Das Wirtschaftswachstum in Bayern allerdings lag 2014 bei 1,8%. (https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2015/109_2015.php). Das ist eine Differenz von 16,7% und damit nicht eben wenig.

Es wäre daher für Deutschlands weitere Entwicklung höchst wünschenswert, wenn nachweislich befähigte Realpolitiker wieder ans Ruder kämen, statt erneut „Flüchtlingsmütter„, die nur von Glück reden können, dass sie in Berlin nicht mehr mit ihrem breiten Hintern einreissen konnten als die erfolgreichen Bundesländer und der darin befindliche Mittelstand mit viel Energie und Kompetenz auf die Beine gestellt haben. Und wenn es die „rechte, populistische CSU“ in NRW gäbe, ich würde sie sofort wählen! So bleibt mir leider nur übrig das geringste aller denkbaren Übel zu wählen. Und das ist für jeden vernünftig denkenden Menschen immer noch die CDU. Dies in der Hoffnung, dass auch Frau Merkel irgendwann durch den Druck aus den eigenen Reihen begreift, dass am deutschen Wesen leider nicht die ganze Welt genesen kann.