Wie schön ist doch das Inselleben …

... auf einer Insel ohne Kopftuchweiber

Heute morgen wachte ich viel zu früh auf. Ca. 06.30 Uhr. Ich hatte den Fehler gemacht auf der Wohnzimmercouch einzuschlafen und wurde daher von der Sonne geweckt. Nicht gut! Also ab ins dunkle Schlafzimmer und bis ca. 10.00 weitergeschlafen. Dann bekam ich ein paar Kundenmails. Nix Dramatisches. Die Sachen also schnell abgearbeitet und dabei überlegt, wohin es mich heute zum Mittagessen führen soll. Veli Lošinj ist immer eine gute Wahl.

Auf der Fahrt dorthin stattete ich dem Hotel Punta einen kurzen Besuch ab. Der schöne Pool mit dem phantastischen Meerblick ist schon geöffnet.

Veli Lošinj ist eines der wohl malerischsten kroatischen Küstenörtchen. Ich parkte auf dem – jetzt noch kostenfreien – Parkplatz und ging an einer kleinen Kirche vorbei …

… in den Ort hinunter. Diesmal verlief ich mich sozusagen etwas, kam an einem sehr schönen, neuen Hotel entlang …

… https://www.dolphinsuitescroatia.com/de/ und stellte zu meiner großen Freude fest, dass auch andere Altbauten gerade zu Luxushotels saniert werden.

Ich sah schon auf dem Weg nach Veli Lošinj so etwas wie eine größere Yacht in Richtung Hafen steuern. Und da diese beim besten Restaurant am Platze anlegte, lag es für mich nahe dort zu Mittag zu essen. Und zwar mit diesen Ausblicken:

(Es handelt sich übrigens um ein erst 2012 fertiggestelltes Boot für u.a. Tauchtouren – www.vranjak.hr)

Und das gab es zu essen:

Zwei halbe Liter Karlovačko Pivo, eine große Portion Calamari vom Grill, Mangold mit Salzkartoffeln und extra Knoblauch in Olivenöl mit Petersilie dazu für umgerechnet 25,00 EUR. Das ist für Lošinj schon oberste Preiskategorie. Und so schaut das Restaurant von außen aus:

Bedient wurde ich von einem ausgesucht höflichen Kellner und einer ebenso ausgesucht hübschen Kroatin. Und da musste ich mal wieder an die vielen Türken und Araber mit ihren oft hässlichen, fetten und verhüllten Kopftuchmülltonnen denken. Was für elende Völker das doch sind, voll von Primitiven und mit adipösen Weibern „gesegnet„. Keinerlei Esskultur und oft arm wie die Kirchenmäuse. Weil sie so dumm sind sich vor ihrem Allah in den Staub zu werfen, derweil andere Menschen – so wie ich – ihr Leben genießen und sich am Anblick eines hübschen, kroatischen Kellnerinnenpos in einer engen Jeans erfreuen, ohne gleich vor Notgeilheit zu zerplatzen und das Weibchen bespringen zu müssen.

Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen meinen lieben Freunden und Bekannten die ein oder andere Whatsapp zu schicken (natürlich nicht vom dem Po). Nicht um die Leute neidisch zu machen. Aber schon, um sie mal ein wenig zum Nachdenken über ihr Leben anzuregen. So führe ich hier für nur ca. 30 EUR am Tag ein vergleichsweises Luxusleben, wobei ich gar nicht jeden Tag essen gehen muss. Morgen gibt es vermutlich Chilli con Carne oder auch Spaghetti Bolognese aus der eigenen Küche. Beides übrigens mit Putenhack, welches ich mir auch in Deutschland wünschen würde. Und dann mal schauen was der nahe Lidl an Neuigkeiten zu bieten hat, denn dessen Angebot nimmt von Jahr zu Jahr zu. Im Moment sind spanische Wochen. Also gibt es die Tage auch mal Chorizo-Pizza.

Auch an die Fachanwältin für Oralverkehr, Spermaschluck und Medizinrecht musste ich denken. Denn die war ja schon mal mit mir hier und es hat ihr ausgenommen gut gefallen. Trotzdem war sie so dumm und musste mir auf den Senkel gehen, weshalb ich sie rauswarf und zum Flughafen brachte. Das hätte ich mal besser sein lassen – also nicht den Rauswurf, sondern den Taxidienst – aber Gentleman bleibt halt Gentleman. Nun ja, heute plockert sie immer noch für Kleingeld und ich genieße das viele Nichtstun und die strahlende Sonne.

Ich schoss noch ein schönes Panorama des malerischen Hafens …

… mit der Panorama-Funktion des Kazam Tornado 348 und machte mich dann mit dem Rennlasteselchen auf den Weg nach Hause.

Dort angekommen war es genau die richtige Zeit für ein Mittagsschläfchen. Gut erholt wachte ich pünktlich zu „The Big Bang Theory“ auf und streunerte danach noch durch den Lidl, wo ich u.a. Tintenfisch kaufte, den ich mir die Tage mal braten werde. Einfach in Ringe schneiden, in etwas Mehl wenden und dann in viel Öl bei nicht zu starker Hitze ausbraten. Das ist tausendmal leckerer als Chips und lässt sich auch kalt super essen.

Als ich noch Kind war, gab es einen Schnellimbiss im Hafen, der Tintenfisch zubereitete. Keine Ahnung warum das Ding nicht mehr existiert. Vermutlich weil auf Mali Lošinj der Edeltourismus richtig angezogen hat und niemand mehr Tintenfisch „auf die Hand“ essen will. Auch die guten alten Ćevapčići-Bratereien sind leider verschwunden. Aber man kann eben nicht alles haben. 5 Sterne Hotels und Ćevapčići-Buden vertragen sich halt ebenso wenig wie die Kö und Dönerbuden.

Pünktlich um 18.00 schenkte ich mir mein erstes Glas Weißwein ein. Aus dem 3 Liter Gebinde für 39 Kuna vom Lidl. Das sind 5,30 EUR und damit umgerechnet pro 0,75 Flasche bester Graševina (Welschriesling) nur 1,33 EUR für einen grundsoliden und mit 12 Umdrehungen ausgestatteten Traubensaft. Dazu installierte ich bei einem Kunden in Deutschland per Fernbetreuung vier neue Rechner, so dass ich auch heute wieder ausreichend fleißig war, um mir mein bescheidenes Teilzeitrentnerleben leisten zu können.

Mal schauen was ich morgen so unternehmen werde. Die Inselstraßen sind leer und wo die Polizei ggf. kontrolliert weiß ich ja. Vielleicht donnere ich einfach nur so über die Landstraßen und halte Ausschau nach schönen Photomotiven. Der Flughafen von Mali Lošinj hat sicher ein paar interessante Bilder zu bieten. Vielleicht haben die da ja auch schon mit dem Ausbau der Piste begonnen, damit die Hotelgäste demnächst mit dem Flieger direkt auf die Insel kommen können. Das ist im Moment noch ein großer Nachteil von Lošinj z.B. im Vergleich zu Mallorca. Nach der Landung auf Krk bei Rijeka braucht es mit dem Bus noch einmal ca. 3 Stunden bis nach Mali Lošinj. Das ist einfach zu lang, um mal eben schnell runterzujetten.

Und genau dafür sind die Nachbarinseln Lošinj und Cres absolut perfekt. Einfach mal ein paar Tage in wunderschöner Umgebung ausspannen. Keine Touristenbunker, wie so oft auf Mallorca. Nur beste Hotellerie und Gastronomie sowie tiefenentspannte und daher sehr freundliche Einheimische. Kein muslimisches Lumpenprekariat, keine Armut, keine Dönerbuden und vor allem: Keine fetten Kopftuchmülltonnen!

So, heute kommt über alle Satelliten nichts Vernünftiges im TV. Wie gut, dass ich meinen 46″ Philips LED-Fernseher hier habe. Der kann über USB alles bis hin zu *.flv. Vielleicht werde ich mir „Die oberen Zehntausend“ anschauen. Oder auch „Die Ritter der Kokosnuss„. Wobei, dazu fehlt mir gutes Dope, und wo ich das hier herbekomme weiß ich nicht. Müsste ich mal herumfragen.

Ist Haschisch in Kroatien eigentlich legal? Ich habe keinen blassen Schimmer!

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