Wie ticken die Deutschen eigentlich?

Wohl nicht mehr ganz vernünftig!

Nach dem seinerzeitigen Skandal um Björn Höcke´s Äußerungen (Denkmal der Schande) habe ich – mal wieder – darüber nachgedacht wie die Deutschen eigentlich so denken und woher das kommt. Ich verfüge ja bekanntlich über den Vorteil, dass ich perfekt integrierter Ausländer mit Doppelpass bin, der seine sog. Muttersprache auch noch fließend und nahezu akzentfrei spricht. Auch bin ich schon recht weit herumgekommen und habe mich bis auf zwei Kulturen überall wohl gefühlt. Nur nicht in der Türkei und in Marokko. Jedenfalls habe ich einen anderen Blick auf die Deutschen als sie selbst, und daher vermutlich etwas feinere Antennen für ihre wahre Befindlichkeit.

Die meisten Deutschen sind Mülltrenner und haben keinerlei Nationalstolz. Dabei sind sie eine der wohlhabendsten Nationen der Welt. Und das trotz ihrer Politiker und nicht wegen ihnen. Ein großer Teil der Deutschen ist gegen muslimische Zuwanderung …

(https://www.welt.de/politik/deutschland/article156214422/Ablehnung-der-Deutschen-gegen-Schwule-und-Muslime-waechst.html) … wobei ich persönlich der Meinung bin, dass sie weniger gegen die Zuwanderung muslimischer Intellektueller sind als gegen die Zuwanderung niedrig qualifizierter Araber, Türken und Neger.

Die Deutschen sind inzwischen weitestgehend ein Volk ohne Identität. Und dabei ist ausgerechnet der Teil Deutschlands mit einer ausgesprochenen Identität weltweit am beliebtesten und steht quasi synonym für ganz Deutschland. Das ist – Sie ahnten es bereits – natürlich Bayern. Und weil Bayern eben ist wie Bayern nun einmal ist, produziert es auch so gut integrierte Kruzitürken wie diesen hier:

Der Mann hat seinen türkischen Pass abgegeben, um zu demonstrieren, dass er Deutscher ist. Ich bin inzwischen eher geneigt aus Protest gegen die Dummheit der übrigen Deutschen meinen deutschen Pass abzugeben.

Ich glaube, auch nach meinen vielfältigen Erfahrungen mit den Deutschen, dass diese nicht grundsätzlich etwas gegen Ausländer haben. So war ich kurz nach der Wende in Dresden, wo der böse Herr Höcke ja bekanntlich sein Unwesen treibt. Ich schulte dort als Jerko Usmiani die Mitarbeiter der Fegro Selgros Gruppe in Sachen Computern. Mit einem Kollegen nachnamens Dziomba (typisch Deutsch, gell). Uns ist nirgendwo Ablehnung oder gar Feindseligkeit begegnet. Auch hatte ich mal eine Promotion im gruseligen Schkopau (Schköbbäu). Bis auf Bauchmerzen vor Lachen über die Aussprache der Menschen dort spürte ich – wenn überhaupt – eher Ressentiments gegen mich als den Wessi im teuren Windsor-Anzug als denn gegen mich als „Jerko den Balkankanacken„.

Natürlich gibt es auch den deutschen Pöbel, dem nichts anderes bleibt worauf er stolz sein kann als denn auf seine „toitsche“ Herkunft. Aber prozentual betrachtet haben wir von den Türken noch viel mehr im Lande die so denken, was wiederum mit deren niedrigem Bildungsniveau zu tun hat. Je gebildeter die Menschen, desto weniger legen sie Wert auf Religion, Tradition und all die anderen Dinge, die die Plebs braucht, um sich als eine starke Gruppe zu fühlen. Individualismus ist ebenso zumeist Ausfluss von hoher Bildung.

Warum gehe ich z.B. nicht auf der Straße demonstrieren? Weil ich keine Ameise in einer anonymen Masse sein will. Woraus Sie messerscharf folgern können, dass die linken Antifa-Demonstranten, ebenso wie die tumben Rechten, allesamt keine Nuklearphysiker sind.

Die Deutschen sind ein Volk mit einer relativ kleinen Elite. Ihre Politiker gehören übrigens noch nicht einmal dazu. Die deutsche Elite will ihr Leben in Ruhe, Frieden und Wohlstand führen. Sie lässt sich nur überaus schlecht mobilisieren und ist weit überwiegend wertkonservativ. Die breite Masse der Deutschen hat nicht wirklich eine fundierte Meinung. Je öfter ich mich mit Menschen z.B. über die Flüchtlingsproblematik unterhalte, desto häufiger mache ich die Erfahrung, dass diese teils gar nicht darüber reden wollen (vermutlich weil es politisch inkorrekt ist), gar nicht umfangreich darüber recherchiert haben oder sich gar eingehend mit der sie – vordergründig ja gar nicht betreffenden – Problematik auseinandersetzen, aber trotzdem eine Meinung dazu besitzen.

Und die lautet (noch): Ach die armen Flüchtlinge. Uns geht es doch so gut, da können wir die doch aufnehmen. Mich stören die nicht. Soll doch jeder sagen und tragen was er will. Ich krieg von denen nichts mit. Hab keine Zeit Nachrichten zu schauen oder gar zu lesen.

Die Deutschen blenden unangenehme Dinge gerne aus. Was ich gut nachvollziehen kann, ist doch gerade die heutige Generation der Mittvierziger (also ich) in großem Wohlstand und einem sehr friedlichen Land groß geworden, und kann sich scheinbar gar nicht mehr so recht vorstellen, dass sich das auch wieder ändern könnte. Und viele ältere Leute – so z.B. meine Eltern – interessiert das Thema überhaupt nicht. Die sitzen mit ihrer fetten Renten in ihren großen, barrierefreien Wohnungen und genießen ihr Leben als Pensionisten. Die Jugend, die mit der Migrantenflut absehbar noch das größte Problem bekommen wird, ist inzwischen so unpolitisch wie schon lange nicht mehr. Und natürlich total sozial. Bis zur ersten Vergewaltigung oder dem ersten Handydiebstahl, als ob beides nicht vorhersehbar gewesen wäre.

Gerade bei jüngeren Menschen stelle ich fest, dass die so gut wie gar keine Nachrichten mehr schauen. Das Smartphone ist nicht für die SPIEGEL-App gut, sondern für Candy Crush und mit dem iPad surft man lieber bei Facebook, Ebay oder Zalando als bei SPIEGEL, ZEIT oder WELT. Warum soll man sich auch Gedanken über Dinge machen die einen nicht selbst betreffen? Voraussicht ist keine Fähigkeit derer die schon zur Eigenreflektion nicht fähig sind. Wer erst dann nachzudenken beginnt, wenn sich ein vorhersehbares Problem manifestiert hat, der kommt mit der Lösung dafür oft zu spät. Wenn ich den scharfen Wachhund erst dann bemerke, nachdem ich das Grundstück bereits betreten habe, werde ich vermutlich in den Hintern gebissen. Nicht anders ergeht es im Moment unserer Politik mit den Migrantenfluten.

Hätte man sofort Militär an Europas Grenzen geschickt, als man von der Bewegung zum ersten Mal Kenntnis erlangte, so wäre eine Abwehr noch möglich gewesen. Jetzt müssen wir sehen wie wir sie mühsam wieder loswerden, nachdem es sich herausgestellt hat, dass die meisten von ihnen kein Bleiberecht haben und die allermeisten zudem ungebildete, asoziale Primitive sind. „Stück für Stück“ sozusagen, denn „Massenentsorgung“ ist in Deutschland nicht mehr gerne gesehen.

Aber vermutlich wird die unfähige Politik auch das wieder kaschieren, indem sie einfach jedem ein Bleiberecht zuspricht. Den absoluten Oberwahnsinn hat sich gerade gestern das Verwaltungsgericht Frankfurt geleistet: https://www.welt.de/politik/ausland/article167056382/Terrorverdaechtiger-Tunesier-darf-nicht-abgeschoben-werden.html.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt gab am Mittwoch einem Eilantrag des Tunesiers statt. Der Terrorverdächtige darf damit nicht in sein Heimatland abgeschoben werden. Er habe in Tunesien keinen hinreichenden Schutz vor der Todesstrafe, begründete das Gericht seine Entscheidung.

Der Mann ist Mittäter des Anschlages auf das Bardo-Museum in Tunis, bei dem „nur“ 24 Menschenleben vernichtet wurden.

Und ausgerechnet heute entscheidet das BVerfG, dass die Abschiebung von Gefährdern sogar im beschleunigten Verfahren verfassungsrechtlich zulässig ist: https://www.welt.de/politik/deutschland/article167092641/Abschiebung-von-Terror-Gefaehrdern-mit-Grundgesetz-vereinbar.html. „Was denn jetzt?!“ fragt sich der verständige Mensch da unwillkürlich. Oder auch: „Wie können solche inkompetenten Vollidioten von Richterarschlöchern überhaupt an einem deutschen Verwaltungsgericht hocken?“ Verstehen diese Pfosten eigentlich gar nichts mehr von Jura? Und mit was für einem Scheiß wir uns in Deutschland überhaupt noch und nöcher befassen, anstatt den sog. „Gefährdern“ einfach eine Giftspritze zu verpassen.

Ausbaden wird es jedenfalls hoffentlich nicht mehr meine Generation. Ich zumindest nicht. Ich habe meine Schäfchen im Trockenen. Die Teddybärchenwerfergeneration aber wird mit immer weiter steigenden Mieten zu kämpfen haben. Ich als Vermieter werde davon profitieren. Und da sich meine Objekte in gehobenen Wohnlagen befinden, werden sie überproportional an Wert gewinnen. Für die Teddybärchenwerfer hingegen werden die Steuern erheblich steigen, weil muslimische Hungerleider damit alimentiert werden müssen.

Der Hass in der Bevölkerung wird daraufhin zunehmen. Mich wird das nicht interessieren, weil ich meine Zeit hier verbringen werde:

In meiner klimatisierten 4-Zimmer Wohnung werde ich mir auf meinem 46″ Flatscreen die Nachrichten aus Deutschland anschauen und dazu ein eiskaltes Ožujsko trinken, derweil arabische Horden Deutschland terrorisieren und verwüsten. Ich werde in Sicherheit leben, weil ich weiß, dass unser kroatisches Militär bis an die Zähne gerüstet gegen das kriminelle Gelumpe steht und jeden einzelnen von ihnen ohne mit der Wimper zu zucken abknallen wird. Was wir mit den Serben gemacht haben, das werden wir erst Recht mir arabischen Invasoren im Flüchtlingsmäntelchen machen. Denn auch die Serben sind seinerzeit vor den Türken zu uns geflüchtet. Sowas vergessen wir nicht.

Denn wir Kroaten sind nicht so dumm einen historischen Fehler zweimal zu begehen! 

Die Deutschen sind es ganz offenbar aber sehr wohl!

6 Kommentare

  1. Hallo Jerko,

    weil’s so schön zum Thema Integration paßt: ja, es gibt sie, die vollintegrierten Türken. Allerdings eher selten.

    Beispiel 1 (allerdings eine kleine Themaverfehlung):

    vor ca. 30 Jahren hatte ich das Vergnügen, den Fliegerhorst eines Jagdgeschwaders zu besuchen. Zeitgleich befand sich ein türkischer Austauschpilot im Geschwader: perfektes Deutsch, optisch von der Sorte „Top Gun südost“, also ganz anders als die Türken, die ich bislang in merry old Germany kennengelernt hatte. Schon damals kam mir der Gedanke, dass dieser Mann als Angehöriger der osmanischen Elite eher nicht daran denken wird, sich hier in Deutschland anzusiedeln – warum auch?

    Beispiel 2:

    mein ältester Sohn hat mehrere Jahre lang seine Freizeit damit „bereichert“, im nachbarschaftlichen Fußbellverein dem Ball hinterherzujagen. Jungs mit deutschen Eltern waren da Mangelware, aber man ist ja tolerant (habe übrigens live erlebt – kein Witz, keine Propaganda! -, dass ein türkischer Daddy dem Gegenspieler seines Sohnes, der diesen gerade gefoult hatte, eine geknallt hat, anschließende Polizeipräsenz inklusive).

    Klar, dass die Eltern der Türkenjungs ihre Ableger grundsätzlich als Nachwuchstalent des örtlichen Zweitligisten betrachtet haben (keiner kam je auch nur in die Nähe der Jugendmannschaft dieses Vereins), aber na ja. Als die Jungs klein waren, sind sie noch fast normal miteinander umgegangen. Im Lauf der Jahre hat sich das geändert – bis hin zu dem Umstand, dass mein Sohn keine Gegeneinladung zur Geburtstagsfeier eines Mannschaftskameraden erhielt, weil dort nur Moslems eingeladen wurden. Hmm. Man fängt an nachzudenken, hakt das aber unter der Rubrik „Folklore“ ab. Die Kontakte zwischen den Jungs wurden im Lauf der Zeit dünner und dünner, einer wurde straffällig und zog weg. Nur einer seiner Kumpels, nennen wir in P., blieb im Freundeskreis erhalten; er besuchte dasselbe Gymnasium wie mein Sohn uns studiert mittlerweile. P.s Mutter ist übrigens Osteuropäerin, die zwischenzeitlich vom Vater getrennt ist.

    Eines Tages fand folgender Dialog zwischen meinem Sohn und mir statt: „P. hat übrigens am Wochenende Firmung“. „Was, seit wann ist P. katholisch???“ „Na ja, wie seine Mutter…“ (ich wußte das echt nicht!). Tja, und erst da fiel mir auf, dass P. der einzige Türke aus den Kindertagen war, der meinem Sohn „erhalten geblieben“ war. KEIN Zufall, denke ich mal…

    Beispiel 3:

    Mein Sohn hat einem Türken (diesmal kein Katholik) per Nachhilfe geholfen, das Mathe-Abi zu bestehen. Der junge Mann (nennen wir ihn A.) will einmal künstlerisch tätig werden und überbrückt die Wartezeit auf einen passenden Studienplatz zwischenzeitlich mit einem Philosophiestudium. A., ein angenehmer und schlauer Gesprächspartner, kann als heftig integriert gelten. Aber auch hier stelle ich mir die Frage: Kontakte zu Nicht-Integrierten haben wir als Eltern nie aktiv unterbunden, aber dennoch sind nur die Integrierten übrig geblieben – wer sperrt hier wen aus???

    Aus eigener Erfahrung kann ich also sagen: so mancher Gutmenschenspruch zum Thema Integration ist schlichtweg schwachsinnig. Und das oben Geschilderte ist noch nicht alles…

    1. Jerko Usmiani sagt: Antworten

      Rehi Highlander,

      ja, das ist leider die traurige Wahrheit. Primitiv kamen sie her und primitiv blieben sie größtenteils. Und die Deutschen sind es definitiv nicht schuld, denn sie nahmen mich ja auch insgesamt freundlich auf. Und glauben Sie mir, als Jugoslawe stand man damals als Kanacke vom Balkan keinen Deut besser da als der gemeine Türke, selbst wenn der Vater Arzt war. Vor allem Kinder können recht wenig differenzieren, was die Berufe ihrer Eltern betrifft. Auf der Grundschule sind sie sozusagen alle noch mehr oder minder gleich.

      Ich hatte in meiner Schulzeit leider keinen Kontakt zu Türken. Es gab einfach keine auf meiner Schule oder in unserer Clique. Später dann machte ich die Erfahrung, dass die gebildeten und wohlhabenden Türken sich über das kopftuchtragende Volk z.B. in Istanbul mindestens ebenso echauffieren wie ich es tue. Es stimmt mich traurig zu sehen, wie der muslimische Pöbel in der Türkei nach und nach wieder die Macht an sich reißt.

      Es zeigt mir aber auch, dass der gläubige Pöbel und die stumpfe, dumpfe Masse – die richtigen Führer vorausgesetzt – immer wieder die Macht mit Gewalt an sich reißen können. Und dann gnade denen Gott, die nicht der Plebs Meinung sind. Und die ändert sich ja bekanntlich auch gerne innerhalb von nur ein paar Wochen. Siehe den sog. „Schulz-Effekt“.

  2. „Und die lautet (noch): Ach die armen Flüchtlinge. Uns geht es doch so gut, da können wir die doch aufnehmen. Mich stören die nicht. Soll doch jeder sagen und tragen was er will. Ich krieg von denen nichts mit. Hab keine Zeit Nachrichten zu schauen oder gar zu lesen.

    Die Deutschen blenden unangenehme Dinge gerne aus. “

    Die Deutschen sind im großen und ganzen kalte Menschen. Was mir immer wieder auffällt: keine innige Geschwisterliebe, liebloser Familienverbund. Ist mir als Südländer (kroat./slov.,) völlig unbegreiflich, das man mit Bruder/Schwester/Eltern nur oberflächliche Gespräche führt, wie es bei vielen Deutschen der Fall ist. Scheint irgendwie ein genetischer Überbleibsel aus harten bronzezeitlichen Epochen zu sein. Es gibt in meinem Umfeld unter Deutschen haufenweise Beispiele, die ein abgekühltes Verhältnis mit Eltern oder Geschwister haben!

    Denen sind doch die Flüchtlinge im Grunde auch scheissegal, denn ihre Antriebsfeder ist die weisse Weste, „schaut her, ich bin der Gutmensch, ich tue Gutes, keiner soll schlecht über mich, den Deutschen reden“…dabei ist in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall, der Deutsche ist drauf und dran, dass wieder die ganze Welt ihn hasst oder verspottet

    1. Aha, ein Bergkroate also. 😉 Dobrodošli!

      Gebe Dir vollumfänglich Recht. Den Deutschen geht es nur darum gut auszuschauen.

      Indes finde ich, dass man ihnen nicht grundsätzlich den Vorwurf der Unherzlichkeit machen kann, ebenso wie es auch bei uns im Süden haufenweise zerrütteter Familien gibt. Ich kriege das gerade hier auf der kleinen Insel ganz gut mit.

      Interessant fand ich Dein Fazit. Es deckt sich mit meiner Beobachtung, wonach die Menschen in Europa mehr und mehr denken, dass die fette Merkel nicht alle Tassen im Schrank haben kann. Und so hat sich schon eine Achse Polen/Ungarn/Tschechien/Slowakei/Österreich gebildet. Die Stimmung in Slowenien und Kroatien ist identisch. Es verteidigt – einmal mehr – das christliche Bollwerk die Deutschen vor den muslimischen Fluten, so wie seinerzeit vor Wien. Auch da war der Deutsche gar nicht maßgeblich beteiligt, weshalb er sich später zuhauf die Muselmanen in Form der Türken freiwillig ins Land holte.

  3. Glaub ich gern, dass es im Süden auch Zoff gibt! Mein Urteil über die „Jugos“ fällt übrigens nicht viel besser aus, die halte ich auch für relativ abgehärtete Leute…deren Nationalismus geht mir auf den Keks und wo das geendet hat, wissen wir ja alle. Auch in meiner Familie ging es rau zu, meine kroatische Großmutter war ein bösartiges Weib die letztenendes die Familie zerrüttet hat, meine slovenische Tante ist ebenso bösartig und wird von allen gehasst. Mit der Musik kann ich auch wenig anfangen, die Slovener mit ihrer zünftigen Polka und die Serbo-Kroaten mit ihrer Melancholie und Herzschmerz, puuh

    1. Was soll ich sagen, ich lebe gerade hier auf Mali Lošinj (HR).

      Mir begegnet eigentlich nur Freundlichkeit, selbst wenn ich mit dem AMG im absoluten Halteverbot parke, um mir eben schnell den SPIEGEL zu kaufen. Die Menschen freuen sich darüber, dass ich ganz offensichtlich Deutscher mit kroatischen Wurzeln bin, der die Sprache noch fließend spricht.
      Letztens fragte mich eine bildhübsche Kellnerin (vielleicht 28) nach dem Hauptgang „jeste još za nešto slatko?“ Ich antwortete grinsend: „Da, ali nažalost sam pre star za vas.

      In Deutschland hätte man das vermutlich als irgendeine Art von kranker Anmache gewertet. Sie berührte kurz meinen Arm, grinste über das ganze Gesicht sagte: „Ne, niste!

      Sowas ist ein entscheidender Unterschied zwischen dem kalten, verklemmten D mit seinen gruseligen, fetten Weibern und dem ganzen Genderdreck. Aber glücklicherweise gibt es auch in Deutschland noch tolle Frauen. Und deshalb muss ich jetzt wieder ab zu WhatsApp.

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