Will Frau „ficki ficki“

dann sie nicht sollte "zicki zicki"

(Beitragsbild: http://www.huffingtonpost.de/melanie-curtin/10-einfache-schritte-mit-_b_5496827.html)

Ich schreibe derzeit mit einer sehr charmanten Leserin ein wenig hin und her. Rein freundschaftlich, weil ich momentan nicht an einer Beziehung interessiert bin. Auch entspricht sie optisch wohl nicht ganz meinem Typ. Und da bin ich halt leider etwas schwierig. Man könnte es auch übertrieben anspruchsvoll nennen. Und so manch eine enttäuschte Frau machte mir schon den Vorwurf, dass ich mir das selbst eigentlich gar nicht leisten könne.

Sie hier …

… machte mir seinerzeit nach meiner (mir extrem schwer gefallenen) Trennung von ihr – wir kamen danach noch mal zusammen – den Vorwurf, dass ich ihr optisch gar nicht das Wasser reichen könne, womit sie zweifelsfrei recht hatte! Denn im Vergleich zu Aphrodites jüngerer Ausgabe bin ich wirklich bloßes – optisches – Mittelmaß.

Das hatte ihr jedenfalls ihre Mutter eingetrichtert, als das hübsche Kind sich ob unserer Trennung am Boden zerstört bei Mami ausweinte. Tja, offenbar habe ich aber doch etwas gehabt, sonst wären wir wohl nicht zusammengekommen.

Kürzlich hatte ich ja nach einer halben Ewigkeit – genau genommen ca. 11 Jahren – wieder Kontakt zu meiner Model-Ex. Sie hatte mich gegoogelt. Wir führten ein paar längere Telephonate, ich erfuhr, dass sie in Therapie gewesen ist und dass ihr inzwischen 17-jähriger Sohn nicht gerade besonders hell im Oberstübchen sei. Weshalb ihm während der Probezeit seiner Lehre bereits gekündigt wurde. So was muss man erst mal hinbekommen. Ich zeigte allerdings Verständnis dafür, schrieb ihr eine lange Mail – die eigentlich an ihren Sohn gerichtet war – und erklärte dem mal worauf es im Leben eines Mannes eigentlich ankommt. Sie war mir dafür recht dankbar und machte anfangs einen recht verständigen Eindruck. Und dann whatsappte sie mir irgendwann, dass sie mit einer fetten Freundin, die sie in der Klapse kennengelernt hatte, irgendwelchen Flüchtlingen helfen wolle.

Sie können sich meine Reaktion darauf sicherlich lebhaft vorstellen. Als sie dann darüber diskutieren wollte, machte ich sie freundlich – aber bestimmt – darauf aufmerksam, dass ich mich mit einer 64K EUR pA Kleingeldverdienerin, die zudem mit ihrem Leben offenbar nicht wirklich zurechtkommt (siehe Therapie = Klapse), nicht über hochpolitische Sachverhalte auszutauschen gedenke. Gerne darüber wohin wir eventuell gemeinsam in den Urlaub fahren, welche Position sie inzwischen beim Sex am liebsten mag und warum sie nach mir seit 2001 nur zwei Kerle hatte. Aber bitte nicht über die Schmarotzer im Flüchtlingsgewand!

Sie schrieb mir dann zurück, dass sie nun gemerkt habe, dass ich nicht gut für sie sei. Was soll ich dazu sagen? Sie hatte doch den Kontakt zu mir gesucht. Hat sie gedacht, dass aus dem Typen von vor elf Jahren (einmaliges Wiedersehen ohne Sex, Besuch auf der Insel Mainau mit ihrem kleinen Racker) inzwischen eine weichherzige Lusche geworden ist? Ok, vermutlich hatte sie nicht in Betracht gezogen, dass der kleine Jerko inzwischen Privatier ist und auf Gott und die Welt einen großen Haufen gibt, sofern ihm etwas daran nicht passt (Was ich vor 11 Jahren vielleicht noch nicht ganz so deutlich getan hätte). Derweil sie selbst ein FiBu-Hühnchen in der Immobilienbranche ist, welches sich trotz eines guten Einkommens keine Eigentumswohnung in Stuttgart zu leisten vermag. Ein Henderl, welches deshalb in der Klapse war, weil es mit dem Leistungsdruck im Job nicht mehr zurecht kam. Was soll ich da bitteschön sagen?

Zahlen sind geduldig, sagt man doch so schön. Aber haben Sie schon mal einen kompletten Serverkollaps erlebt und 15 Mitarbeiter plus eines hyperventilierenden Chefs, der Ihnen auch noch die Schuld für einen Hardwaredefekt weit außerhalb des Gewährleistungszeitraumes und den Verdienstausfall in die Schuhe schieben wollte. Warum es aber nicht einfach mal versuchen? Sie werden erstaunt sein was für Arschlöcher vor allem Rechtsanwälte diesbezüglich sein können. Gegen eine namhafte Bankenrechtskanzlei auf der Düsseldorfer Kö habe ich gerade die Tage noch einen Mahnbescheid i.H.v. knapp 10.000 EUR beantragen lassen.

Zurück zur holden Weiblichkeit: Was glauben Frauen eigentlich warum wir Kerle Sex mit ihnen haben wollen?

In jungen Jahren genau deshalb weil wir uns im permanenten hormonellen Überdruck befinden und der Meinung sind den nicht auch ohne Frau loswerden zu können. Das aber unterscheidet uns später ganz gewaltig von Frauen. Denn für Männer ist Sex einfach eine Art Ventil. Aber selbst die spermaschlürfende Anwaltsschlampe, die so gern das extrem toughe Weibchen gab, kuschelte nach dem Sex wie ein neugeborenes kleines Kätzchen. Leider war sie zu blöd zugeben zu können, dass sie das nicht nur wollte, sondern es auch brauchte.

Ich als Mann brauche keine Zärtlichkeit. Sie geht mir – außer beim Sex – sogar eher auf den Keks. Ich kuschele nicht, und wenn dann nach dem Sex. Natürlich ist es schön jemanden den man mag dann noch etwas in Arm zu halten. Und vielleicht wird daraus ja noch ein weiterer Akt. Und wenn nicht, dann dient es mir wenigstens dazu gut einzuschlafen. Das ist aber nichts weiter als simple Biologie, derweil das Weibchen durch das Kuscheln das Gefühl der Sicherheit gewinnt. Und die braucht(e) offenbar auch die möchtegernerfolgreiche Anwältin. Überhaupt darf ich Ihnen versichern, dass ich schon mit recht erfolgreichen Frauen im Bett war, bis hin zu einer Millionärin aus der Windkraftbranche. Sie waren „danach“ alle anschmiegsam wie vorbezeichnetes Kätzchen, egal was sie vorher für große Töne gespuckt hatten.

Womit wir einmal mehr beim Beitragsthema wären. Warum müssen so viele Frauen die Zicke geben? Was glauben sie dadurch zu gewinnen? Vielleicht schaut sich das ein erfahrener Mann ein paar Wochen an, hat beim Sex seinen Spaß – geben Sie mal „Frauen zicken“ bei Google ein, das kommt dabei raus …

… – aber irgendwann vergeht selbst der Spaß am Versöhnungssex, weil die Anstrengung davor einfach zu groß ist und sich dummerweise immer öfter zu gleichen beginnt.

Das liegt an der bemerkenswerten Eindimensionalität so vieler Frauen. Ich behaupte, dass Frauen nur 10 Gründe brauchen, um in ihrem ganzen Leben zu absolut jedem Zeitpunkt einen Streit beginnen zu können. Als da (nur beispielsweise) wären:

  1. Du hast der Nachbarin auf Arsch, Titten oder sonst wohin geschaut.
  2. Du hast einen über den Durst getrunken.
  3. Du hast den Klodeckel nicht runter geklappt.
  4. Du hast im Stehen gepinkelt.
  5. Du warst mit Deinen Jungs im Stadion, statt bei ihr und den Kindern.
  6. Du bist zu schnell gefahren.
  7. Du hast den Jahrestag eures Kennenlernens vergessen.
  8. Du hast sie nicht gelobt als sie versuchte ein Steak zuzubereiten.
  9. Du hast sie nicht gelobt als sie Deine gebügelten Hemden aus der Wäscherei abgeholt hat.
  10. Du verstehst Dich nicht mit Deiner Schwiegermutter.

Mit geringen Varianzen leiden die meisten Männer dieser Welt unter diesem fortwährenden Zickenterror. Und was sollen sie auch dagegen tun? Sie können im Sitzen pinkeln, nicht schneller als 140 km/h fahren und zu Gunsten von Kindern und der Schwiegermutter die Stadionbesuche aufgeben, sowie auch den Alkohol. Dann haben sie vielleicht – kurzzeitig – ihren Frieden, sind aber keine echten Männer mehr.

Und nun kommt der endgültige, absolut vernichtende Schlag der Frau gegen den Mann, der ihm vollends den Rest gibt!

Sie weist ihn fortwährend darauf hin, dass er nicht mehr der Mann sei, in den sie sich verliebt habe!

Glauben Sie mir. Ich habe für manche Mörder allergrößtes Verständnis!!!

6 Kommentare

  1. „Kürzlich hatte ich ja nach einer halben Ewigkeit – genau genommen ca. 11 Jahren – wieder Kontakt zu meiner Model-Ex. Sie hatte mich gegoogelt. … Und dann whatsappte sie mir irgendwann, dass sie mit einer fetten Freundin, die sie in der Klapse kennengelernt hatte, irgendwelchen Flüchtlingen helfen wolle.“

    Das verwundert irgendwie. Hatte sie denn nicht Kenntnis von dem Blog? Natürlich kann sie trotzdem machen was sie will, aber sie scheint ja einer von den toleranzbesoffenen Menschen zu sein, von daher würde es mich verwundern, daß sie den kleinen Jerko überhaupt angeschrieben hat trotz Kenntnis von dessen „politisch-inkorrekter“ Meinung 🙂

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Ich sollte nicht immer bei laufendem Fernseher einpennen!

      War in der Tat selbst verwundert. Es war im Sommer letzten Jahres, als ich noch in Kroatien weilte. Sie hatte meine E-Mail-Adresse über das Impressum gefunden und die einzelnen Inhalte meines Blogs laut eigener Auskunft gar nicht gelesen. Das ist sogar gar nicht so unwahrscheinlich, denn wenn man nach „Jerko Usmiani“ googelt, dann erscheint noch heute das hier:

      Jerko Usmiani

      Ach ja, viel zu Lesen mochte sie ohnehin nicht besonders und Türken konnte das hübsche Ding sowieso nicht leiden, kam sie doch gebürtig aus Greifswald und wohnt in Stuttgart. Offenbar wusste sie nicht, dass Syrer usw. so was wie „Südtürken“ sind. Sie hat zwar die Steuerberaterprüfung abgelegt, ist aber ansonsten nicht besonders gebildet. 😉

  2. unglaublich. Kann Türken nicht leiden, aber (Scharia-)Araber sind ok oder was? man fasst es nicht.
    Aber noch unglaublicher, dass die den Blog nicht wenigstens ein wenig überflogen hat. Sowas ist für mich unerklärlich. Kenne ich jedoch aus dem engsten persönlichen Umfeld, da ist auch nicht das geringste Interesse für meinen Blog-Geschreibsel. Es ist wie auch sonst überall das Phänomen festzustellen: alles soll sich oberflächlich abspielen. Bloss nicht zuviel preisgeben. Ich kenne eine Frau (mit der ich auch temporär intim war), die aber statt einmal im Blog vorbeizuschauen und sich vielleicht mit mir darüber auszutauschen, lieber Boulevardblätter liest, um dann mit einem Eifer sondergleichen Rezepte und Haushaltstipps auszuschneiden um damit die ganze Wohnung zuzumüllen. Desweiteren wird noch die Bibel als Lesestoff herangezogen um mich davon vollzusülzen, wie toll das wäre.

  3. Jerko Usmiani sagt:

    Die Frau geht morgens zur Arbeit und kommt abends nach dem Fitnessstudio nach Hause. Sie schaut keine Nachrichten und n-tv, N24 und phoenix sind ihr schon gar nicht bekannt. Den SPIEGEL oder die WELT liest sie nicht. Auch keine Tageszeitung. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie nicht einmal weiß was die Scharia ist. Aber sie hat einen süßen Arsch und hübsche Titten.

    Meine Mode-Ex hat auch lieber „Bauer sucht Frau“ oder „Frauentausch“ geschaut als Nachrichten. Wir fliegen nach Marrakesch (Dreckskaff, nie wieder!). Ich den SPIEGEL dabei, sie die InStyle und die VOGUE. Nach ca. einer 3/4 Stunde: Du, kann ich Deinen SPIEGEL haben? Ich hab meine Zeitrschriften schon durch! War ein langweiliger weiterer Flug für sie.

  4. Hi Jerko,
    spitzen Artikel, wie immer. 😉
    Heute mal statt eines Kommentares einen längeren Witz, weil der so gut zu dem Artikel passt.
    Vielleicht kennst Du Den sogar schon, ist aber einfach zu schön, kann man immer wieder lesen.

    Warum wollen Frauen immer ihre Männer ändern????
    Man sollte wissen was man möchte und das von vornherein!!!
    Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.
    Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt.
    Sie stellte mir förmlich nach.
    Egal wo ich hinkam, sie war schon da.
    Es ist nun zwölf Jahre her.

    Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweatshirts, ausgefranste
    Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

    Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweatshirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.
    Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.
    Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. „Du bist mein
    Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei.“

    Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, dawir beschlossen zu heiraten.
    Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.
    Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: „Du könntest wenigstens zum
    Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung.“

    Stunden, – nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur
    verpassen, denn schließlich liebte ich sie.
    Was soll’s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf.
    Und ich war soooo lieb. „Schatz ich liebe Dich so wie Du bist“ hauchte sie.

    Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war.
    Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen
    Tüte unterm Arm vor mir stand.

    Sie holte ein Hemd, einen Pullunder (bei dem Wort läuft es mir schon wieder eiskalt den Rücken runter) und eine neue Hose hervor und sagte: „Probier das bitte mal an.“ Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder (Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe, Sakkos, Krawatten und Designermäntel.
    Aber ich war männlich, verwegen, todchic und es zog auf meinem Kopf.

    Dann folgte der größte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Außerdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte.
    Aber was soll’s, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

    Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor.
    Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging sonntags spazieren. Was soll’s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich beschissen und es zog auf meinem Kopf.

    Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: „Ich verlasse
    Dich.“ Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. „Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast
    Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe.“

    Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr „Neuer“ ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und
    Tätowierungen der mich mitleidig ansah.
    Ich glaube, ich schenke Ihm eine Mütze. 🙂 🙂 🙂

    1. Jerko Usmiani sagt:

      Rehi Andi,

      wie immer danke für das überaus nette Kompliment!

      Es ist die Biologie des Weibes, über die wir von unseren Vätern nicht aufgeklärt werden. Und die wissen auch sehr gut warum sie das nicht tun. Das Weibchen sucht sich den stärksten Hengst als Erzeuger ihrer Brut. Dann macht sie aus ihm einen Waschlappen, weil er nur noch als Ernährer gebraucht wird. Und sucht sich später wieder einen Hengst, wenn sie keine weitere Brut mehr zu gebären beabsichtigt. Derweil der ehemalige Hengst, der sich zum Esel machen ließ, schön brav weiter den Karren zieht, damit ihre Brut ihr Fresschen hat während sie Mamis neuen Hengst für dessen cooles Motorrad bewundert.

      Papis Motorrad hat die Brut ja schließlich nie kennen gelernt. Ihn kennt sie nur als Esel.

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