Mein bester Kumpel hatte vorgeschlagen gemeinsam in der lebenswertesten Stadt Deutschlands zu feiern. Wir wären wohl sternhagelevoll im Wiesenstüberl (P1) geendet. Aber ich habe dieses Jahr leider zwei Projekte über Neujahr abzuwickeln. Einmal die Umstellung eines DATEV-Serversystems bei einem international tätigen Unternehmen aus der Automobilzuliefererbranche incl. vom DATEV-Consulting angepassten DMS-Systems mit diversen individuellen Szenarien und natürlich der gesamten restlichen großen DATEV-Welt, die so ein Unternehmen mit ca. 1.500 Mitarbeitern weltweit so benötigt.
Und dann muss ich bei einer international ausgerichteten Anwaltskanzlei noch den Exchange 2007 (als Teil eines SBS 2008) auf Exchange 2016 migrieren. Da kann ich es mir leider nicht leisten mal eben zum Saufen nach München zu donnern, um dann mit vermutlich immer noch dickem Kopf am 02.01.2019 den Höllenritt zurück nach Wuppertal zu unternehmen.
Na ja, ist jetzt auch nicht so, dass ich noch der allergrößte Feierhase wäre. Da fahre ich doch lieber in ein paar Wochen in den Skiurlaub, wenn sich nach dem Jahreswechsel alles wieder beruhigt hat und die 1/11 und ersten UStVA alle raus sind. Da hab ich mehr von als für eine Party in Minga quer durch Deutschland zu hetzen. Natürlich geht das mit dem Zug recht entspannt, aber ich hasse es mit der Bahn zu fahren. Außerdem kann man ja heutzutage nicht mehr sicher sein, dass nicht einer von Merkels Gästen ausrastet und einem ein Messer zwischen die Rippen sticht oder mit einer Axt um sich schlägt. Also war ich am Samstag einkaufen und wunderte mich, dass der durchaus brauchbare Champagner vom LIDL von 12,99 auf 9,99 heruntergesetzt war. Nun, mir soll es recht sein. Und hier nun meine Einkäufe für Silvester und den 01.01.2019. Die Kühltruhe läuft zudem über, so dass der Hummer dran glauben muss.
Beim LIDL war mal wieder das übliche prekäre Kroppzeugs unterwegs. Ist schon erstaunlich wie es in Deutschland inzwischen ausschaut. Mehr Turkaraber als Deutsche in manchen Läden und so ein paar NAFRIs guckten höchst interessiert, als ich mit dem kleinen Radaumacher auf dem Parkplatz direkt am Eingang einparkte, der gerade von einem Mütterchen im roten Kleinwagen geräumt geworden war.
Jungs, schaut teurer aus als er ist, gibt es schon ab ca. 27.000 EUR! Ach so, reicht Hartz IV trotzdem nicht für. Schade!
Die neue Cup-Spoilerlippe steht dem Auto – wie ich finde – ganz ausgezeichnet …
… weil sie die Front noch etwas stärker zerklüftet. Und die gelben Bremssättel machen das Packeselchen noch etwas individueller.
Ich liebe das kleine Autochen einfach heiß und innig, auch wenn es mit 520 PS inzwischen nicht mehr ganz zeitgemäß motorisiert ist. Aber es ist einfach zeitlos schick, äußerst praktisch, zuverlässig und trägt nicht so dick auf wie der CLS Shooting Brake; die im Grunde genommen einzige Alternative, seitdem Mercedes diesen gruseligen W205 produziert.
Die Tage war ich mit dem Bauzeichner in Winnekendonk, damit es im Frühjahr endlich mit der Ausgaubung meines kleinen Häuschens losgehen kann. Bin schon dabei mich von meinem vielen Krempel zu trennen, insbesondere den 1:18 Automodellen, für die ich in der kleinen Villa Kunterbunt keinen Platz mehr haben werde. Damit der Bauzeichner auch genau weiß, wie ich mir das vorstelle, habe ich mit der genialen Freeware Sweet Home 3D sofort ein Modell zusammengebastelt. Und so stelle ich mir mein kleines Refugium am See künftig vor.
Das Häuschen ist mit den Gauben praktisch wie um meine bestehenden Möbel herum gebaut. In der linken Gaube sehen Sie meine beiden Regale mit den massiven Mahagonibrettern.
Rechts von der neu zu erwerbenden Couch steht mein alter englischer Mahagoni-Spiegelschrank …
…, der mir künftig wieder – so wie schon zu Studienzeiten – als Kleiderschrank für Jacken und Mäntel dienen wird. Die Glasplatte des Esstisches brauche ich in etwas kleiner als aktuell, weil er nur noch für vier statt sechs Personen dienen wird.
Oben links steht mein alter Apothekerschreibtisch und rechts daneben der Laserdrucker und mein 55″ TFT Flatscreen.
Vor dem Umzug werde ich gezwungenermaßen endlich mal die Mietwohnungsunterlagen abheften müssen. Jedenfalls habe ich so auch ein kleines Büro in meinem neuen Heim. DSL 50K ist im Ferienpark auch verfügbar.
Die Küche ist auch schon fertig geplant. Lang lebe der Nobilia Online Küchenplaner!
In Weiß Hochglanz mit Relinggriffen. Die konnte man im Planer leider nicht darstellen.
Genial an Nobilia-Küchen ist die extrem große Auswahl an verschiedenen Breiten der Elemente. So habe ich auf der Fensterseite nur 200 cm Breite zur Verfügung. 90 cm davon nimmt die Eckspüle ein. 60 cm gehen für die Spülmaschine drauf. Bleiben nur noch 50 cm für den Schrank ganz rechts. Habe ich in der Breite nur im Nobilia-Küchenplaner gefunden. Ebenso wie die Eckspüle, die ich als überaus praktische Lösung empfinde und bereits in meiner Wuppertaler Wohnung besitze. Darunter kann ich den Heißwasserboiler und einen Mülleimer montieren lassen und es verbleibt noch Platz für Putzzeugs usw.
Im OG ist Platz genug für ein 160-180 cm Bett und natürlich meinen obligatorischen Schlafzimmer-Fernseher. Im rechten Bereich werde ich mir einen maßgefertigten begehbaren Kleiderschrank einbauen lassen.
Gerade probiere ich den Arizona Eistee Green Tea with Honey. Gar nicht schlecht, aber mit einem Euro pro Liter doch ziemlich teuer, wobei das Zeug wohl regulär einen EUR pro halbem Liter kostet. Nun ja, man gönnt sich ja sonst nichts. Kommt aber m.E. an die Saisoneistees von Solevita …
… nicht heran. Aber die soll es erst wieder ab April geben.
Mir ist es wichtig immer neue Pläne zu schmieden, zumindest so lange man es noch kann. Es kommt früh genug der Tag, an dem man zu alt dazu ist noch große Sprünge zu machen. Bis dahin sollte man sich alles in seinem Leben so arrangiert haben, dass man das Alter sorgenfrei genießen kann. Und dazu braucht es m.E. auch gar nicht besonders viel Geld. Ich könnte auf meinem Inselchen z.B. mit einem Motorrad für 3-4.000 EUR auch sehr glücklich sein, wenn ich mich denn auf der Straße bloß beherrschen könnte. Aber zwei Räder sind in meinem Falle einfach zwei zu wenig und da ich gerne lebe belasse ich es daher beim Auto.
Glücklicherweise brauche ich keine guten Vorsätze fürs neue Jahr. Ich rauche nur noch sehr selten, habe dieses Jahr kein einziges Tempo-Knöllchen erhalten, habe kein Übergewicht und lebe insgesamt vergleichsweise gesund.
Und Nein, die Sauferei lasse ich garantiert nicht sein!
Viel netter als ich geht nicht mehr und ehrlicher auch nicht. Ok, vielleicht sollte ich damit aufhören mir ab und an zu überlegen, ob ich der Anwaltsschruppse nicht vielleicht wenigstens mal einen Schläger von der Insel vor die Kanzleitür schicke, aber das kann ich ja immer noch machen sofern meine Revision schiefgehen sollte.
Ich persönlich erachte dieses alljährliche Gehampel um Silvester ja für etwas übertrieben. Ok, früher mal war es natürlich so, dass man auf bestimmte Partys gehen musste. Wer drin war war in und wer auf öffentliche Partys gehen musste, der war sowieso komplett out. Aber heute gibt es die großen Cliquen von damals nicht mehr, wo sichergestellt war, dass irgendein Blag der Wuppertaler Jeunesse dorée garantiert eine Silvesterparty veranstaltet. Und wenn diesbezüglich mal nichts ging, dann gab es immer noch die von Arndt und seinen Kumpels im TC Blau/Weiß veranstaltete Festivität. Hab den gerade mal gegoogelt. Ist heute CFO einer Biotechbude in Jena und macht noch ein wenig mit einer eigenen GmbH herum. Muss also noch arbeiten, der arme Kerl.
Wie auch immer, für das dumme Herumgeböllere bin ich inzwischen zu alt geworden. Am meisten nerven mich jedes Jahr diese Dummköpfe, die schon weit vor Silvester mit dem Zündeln beginnen und teils noch mitten in der Nacht herumbomben müssen. Die sollte man alle nach Syrien in den Krieg schicken, wobei ich zunehmend mehr den Verdacht gewinne, dass sich genau die Idioten hier austoben, die aus Syrien “geflohen” sind.
Mit Spannung erwarte ich die diesjährige Grapsch- und Vergewaltigungsstatistik. Die Webcam vom Kölner Domplatz dürfte auch dieses Jahr vermutlich mehr Polizisten als Besucher zeigen. Und – wer weiß – vielleicht kommt es ja auch wieder zu einem hübschen Attentat mitten in einer großen Menschenmenge. Ich hätte ja Heiligabend damit gerechnet, aber irgendwie scheint Deutschland den Aggro-Islamisten momentan nicht mehr attraktiv genug. Dass unsere Polizei so unglaublich gut ist und alle Attentate im Vorfeld schon verhindert, daran mag ich irgendwie nicht so recht glauben.
Nun, ich wünsche jedenfalls allen Lesern für das neue Jahr von Herzen nur das Allerbeste.
Außer natürlich Frau Rotz! Der wünsche ich den Tod durch Darmverschlingung!!!
Allen anderen wünsche ich das Einzige, was man sich auch nicht für alles Geld der Welt kaufen kann, nämlich eine gute Gesundheit. Lassen Sie sich nicht von Ehrgeiz zerfressen, gieren und geifern Sie nicht materiellen Dingen hinterher. Beneiden Sie nicht andere, sondern seien Sie glücklich mit dem was Sie haben, auch wenn es vielleicht nicht viel ist. Genießen Sie Ihr Leben und haben Sie Spaß an jeder Kleinigkeit. Leben Sie einfach bewusst und lassen Sie sich eine Linsensuppe für 69 Cent mit ein paar Mettendchen genau so gut schmecken wie irgendein Millionär seinen Kaviar.
Der Unterschied zwischen dem Millionär und uns ist der, dass er seinen Kaviar gar nicht mehr zu genießen weiß, weil er ihnen jeden Tag bekommt. Glücklich wir armen Leute, die wir uns über Kleinigkeiten noch freuen können. Aus der Ersteigerung der Sturmtruppen-Comics ist übrigens leider nichts geworden. Die sollten am Ende alle über 10 EUR das Stück kosten. Das war mir dann für einmal durchlesen doch zu viel.
Ein frohes Neues 2019 auch aus Tirol!!!!
Und auf dass dieser Blog noch lange lebe und gedeihe!
Zwei klitzekleine Anmerkungen zum obigen Text:
1) Bei russischem Kaviar sollte man sehr sehr vorsichtig sein. Viele der im Handel öffentlich als Kaviar deklarierten Eierchen sind in Wirklichkeit aus Gelantine gemacht (weiß ich aus erster Quelle)
2) Ein elektrischer Boiler in der Küche? Und vermutlich noch ein zweiter im Bad? Wäre da nicht eine zentrale Warmwasserversorgung irgendwo im Keller besser- möglicherweise sogar eine Kombination aus Gasheizung und Luft-Luft-wärmepumpe?
Das hätte einerseits den Vorteil, dass in Küche und Bad die Boiler verschwinden und andererseits spart man mit solch einem System zudem noch Geld.
Aber wie auch immer,
Liebe Grüße an alle, insbesondere an den Herren der Insel,
Charles
Lieber Charles,
das Häuschen hat doch keinen Keller. In meiner Wuppertaler Wohnung habe ich das Warmwasser im Hauptbad über die Gastherme. Küche und das Zweitbad liegen auf der anderen Seite der Wohnung. Da macht ein Elektroboiler das Warmwasser. Und bei einer Eckspüle bleibt wirklich noch jede Menge Platz:
Ich darf, da es sich in Winnekendonk um eine Holzkonstruktion handelt, auch nur mit Elektro heizen. Eine Gasheizung ist nicht möglich. Aber bei dem kleinen Raum auch nicht erforderlich. Es gibt ja inzwischen sehr effektive Infrarotheizungen.
War ja klar, dass irgendwann gefälschter Kaviar auf den Markt kommt, bei den Preisen. Wie gut, dass ich das Zeug nicht so oft esse bzw. auch mit normalem deutschen oder Lachskaviar zufrieden bin. Da habe ich das Risiko nicht. 🙂
Viele liebe Grüße nach Tirol und allen einen guten Rutsch!
Jerko
Ich wünsche dir auch ein frohes Neues. Dorit und ich werden es dieses Jahr billig geben – wir setzen uns in ihrem Minipenthouse zusammen und fressen kalten toten Fisch [(tm) Redakteuse]. Wieso Rio oder Primi sponsern, nachdem sie uns im September ohne Gleitmittel in den A gef###t haben.
Die sollen ihre Fehlspekulationen in Wien und Prag nicht an uns auslassen…und nur wegen Ego gehen wir nicht ins Rio. The spot to be…my ass.
Na dann viel Spaß Euch beiden.
Ich habe soeben meinen ersten Exchange 2016 fertig konfiguriert bekommen. Versand und Empfang iVm. Outlook 2010 klappt. Jetzt muss ich nur noch OWA einrichten. Netten kleinen kostenfreien POP3 Connector gefunden. Nennt sich POP Collector und ist superleicht einzurichten.
Um Punkt 18 Uhr geht es mit Käse, Trauben und Champagner los. 🙂
Und ab 20.15 kommt auf Super RTL Mister Bean bis zum Abwinken.
Oh, oh, oh, au weia.
Also, erstmal wünsche ich auch ein gutes neues Jahr.
Und die Duplizität der Ereignisse verschlägt mir den Atem:
Sozusagen das ganze vierte Quartal durften wir uns mit zwei Dingen herumschlagen:
a) Migration von Exchange “ex SBS 2011” (wenn die Jahreszahl stimmt) und
b) Kompletterneuerung einer DATEV-Umgebung.
Zugegeben, “MS Exchange” haben wir noch nie angefaßt und DATEV mindestens 10 Jahre lang nicht. Aber in beiden Fällen hatten wir sehr kompetente Unterstützung.
Und daher wirklich ein Schlechtwetterhinweis. Glatteiswarnung. EXPECT PROBLEMS.
SBS: Wenn die “Damen” heiraten und die Kanzleiadmins die korrespondierenden AD-Objekte geändert haben anstatt neu anzulegen, verliert die aufgepeppte “Foxbase” – “Datenbank” die referentielle Integrität. Und bei der 2007er Version könnte es sich noch um die infame “red engine” handeln.
Die Migration ging entsprechend fatal in die Hose. Besonders übel: Nach der Migration blieben die “Outlook Clients” an bestimmten Stellen unmotiviert für etwa 30s hängen (“Keine Rückmeldung”). Die Anwender machten einen fürchterlichen Tamtam und der Chef war genervt, denn “bei mir geben sich hier die Leute die Klinke in die Hand und fordern, daß wir Sie feuern”. Das ist schon hart. Gottseidank hat er als einziger in der ganzen Firma kapiert, daß diese “Altlast” dem kaputten Quellserver geschuldet war. Das versteht aber ein dummer Anwender nicht. Der “weiß”: “Es hat ja vorher funktioniert”. Da kann man sich echt nur die Kugel geben.
Wir hatten uns vor Jahren einen Rechtsanwalt kommen lassen bezüglich der Frage, “Wer haftet für Microsoft-Fehler” und die Antwort war ernüchternd: “SIE haften! Stellen Sie sich vor, Sie haben einen neuen Mercedes gekauft und nach einer Woche ist die Lichtmaschine kaputt. Dann kann Mercedes Sie auch nicht an Bosch verweisen”. Ziemlich übel.
Mit der DATEV-Kacke ist es genau so übel:
Das alte WTS/Servergespann mit Hardware, die vor 10 Jahren “top notch” war, brauchte ungefähr 10 Sekunden, um den “Datev Arbeitsplatz” zu öffnen.
Nun haben wir das Gleiche nochmal gebaut, allerdings bei dieser Gelegenheit auch das neue große Release mit der “integrierten Nutzungskontrolle” installiert. Und wieder haben wir ganz tief ins Hardware-Budget gegriffen, sprich Server-SSDs, verschwenderisch viel schneller Hauptspeicher, Luxus-Netzwerkswich, Server / WTS – Interconnect mit aggregierten 10 Gbit/s – Direktlinks.
Das traurige Ergebnis: Der Start des “Datev-Arbeitsplatzes” dauert jetzt 35 Sekunden. Die Steuerberater sind echt happy und werden dieses Jahr wohl irgendeine ominöse “Quote” nicht schaffen.
Natürlich haben wir die (reichlich vorhandene und kompetent gemachte) Doku durchgearbeitet. Wir finden keinen Fehler. Ich könnte grad’ kotzen.
Beide Projekte haben wir mit gut 200% Zeiteinsatz überzogen. Und morgen fahre ich ins scheußliche Hagen/W, um die Angelegenheit vielleicht doch noch vor Ort in den Griff zu kriegen.
Würde einer dieser Fälle vor dem Kadi landen, wir sähen verdammt schlecht aus.
Es hat schon seine Gründe, wieso der arme Herr Giesen noch schuften muß.
Lassen Sie sich mindestens einen Revers vom Kunden unterschreiben, daß nach einer “Exchange-Migration” mit Datenverlust zu rechnen ist und daß nach einem “Datev-Upgrade” die Performance noch beschissener werden kann als bisher – auch wenn das unglaublich klingt.
Im Gegensatz zu mir haben Sie wenigstens die Möglichkeit, sich nach getaner Arbeit gepflegt vollaufen zu lassen. Ich habe es 1996 aufgeben müssen, nachdem es einfach zu viel wurde. Und weil ich weiß, wie groß der Verzicht ist auf einen farbigen “Sturzflug nach innen”, wünsche ich Ihnen, daß Sie den Jahresendchampagner besonders genießen.
Nach dem Motto, “Was viele wollen, laß’ einem stellvertretend gelingen”.
Cheers!
Vielen Dank für die Neujahrswünsche, die ich mit Freuden erwidere.
Zitat: “SBS: Wenn die „Damen“ heiraten und die Kanzleiadmins die korrespondierenden AD-Objekte geändert haben anstatt neu anzulegen, verliert die aufgepeppte „Foxbase“ – „Datenbank“ die referentielle Integrität. Und bei der 2007er Version könnte es sich noch um die infame „red engine“ handeln.”
Ja nü, das ist doch aber beim SBS nichts Unbekanntes, dass man da entweder über die SBS-Console geht oder manuell ein wenig nacharbeiten muss. Hat aber m.E. mit referentieller Integrität im klassischen Sinne nichts zu tun. Ist einfach nur ein Anwenderfehler. Wenn mir MS die Deppenlösung anbietet, dann sollte ich sie auch benutzen. Wenn ich mich mit AD und EX nicht ausreichend gut auskenne, um es auch manuell hinzubiegen, dann bin ich selbst schuld! Ich hatte schon jahrelang verpfuschte SBS laufen bei denen die SBS-Console nicht mal startbar war aber alle Email-Dienste incl. OWA problemlos funktionierten.
Also was die DATEV-Umstellung betrifft, so war die eigentlich ein Klacks. Ich hatte bei Uli wegen Unterstützung hinsichtlich des DMS angefragt, aber er hatte wohl einen schlechten Tag und blubberte was von wegen er bräuchte seine wertvollen Leute für seine zahlenden Kunden. Ganz so als ob ich ihn nicht bezahlt hätte. Außerdem hatte ich ihn schon mehrfach bei DATEV Anwalt unterstützt. Aber Undank ist eben der Welt Lohn.
Nun ja, hat mich am 27.12. morgens um 08.15 ein Telephonat mit DATEV gekostet (man kennt mich dort ab dem Second Level recht gut) und der verbliebene Bug (mein Fehler, weil ich mir diese ellenlange DATEV-Dokumente nicht gerne durchlese) war vom DMS-Gott binnen nicht einmal 10 Minuten behoben. Der lachte sich genau genommen herzlich kaputt als er die Fehlermeldung hörte und sagte: “Wieder einer der alles richtig gemacht hat und diese eine Zeile in unserem Dokument nicht lesen wollte.“. Na ja, kann ich für meinen ersten DMS-Serverumzug verdammt gut mit leben. 🙂
Jetzt muss ich nur noch mal die Daten kopieren, weil die sich zwischenzeitlich natürlich geändert haben. Das dauert natürlich seine Zeit, ist aber keine technische Herausforderung mehr. Dafür, dass seitens des Kunden Ende Januar bis Mitte Februar projektiert war, liege ich jetzt also schon verdammt gut im Zeitplan. -GGG-
Was die Migration von SBS2008 auf EX2016 betrifft, so verläuft das bisher auch äußerst stressfrei. Der SBS hat noch eine AD auf Funktionsebene 2003. Die habe ich nicht hochgestuft, sondern für ca. 20 User einfach eine neue Domäne eingerichtet. Zwar existiert ein Mailarchiv (Mailstore), aber damit keiner jammert werden die alten Mails in PSTs kopiert und diese auf dem neuen Server einfach eingehängt. Beim SBS2011 kann man meines Wissen übrigens auch mit Clients außerhalb der Domäne auf den Exchange drauf, anders als noch beim SBS2008. Da könnte man dann parallel fahren und die User ihre Mails selbst umkopieren lassen.
Die Startzeiten würde ich bei DATEV in der Praxis eher als vernachlässigenswert bezeichnen. Die können nach den Updates in der Tat stark variieren, ohne dass es dafür sofort ersichtliche Erklärungen gibt. Aber wie oft startet man die DATEV am Tag? Ein einziges Mal im Regelfall. Das DATEV-Business hat auch ein wenig was von Kindergarten. Man muss die Leute am Patschehändchen nehmen und darf sich von ihnen nicht nerven lassen. Wenn ein Steuerberater bei mir herumjammern würde, dass ihn 35 Sekunden statt 10 Sekunden Startzeit am Tag finanziell umbringen würden, dann würde ich ihm den dicken Finger zeigen. Soll er mich doch verklagen. Hat sich bis jetzt noch niemand getraut.
Ganz im Gegenteil, ich musste mal einen Kunden verklagen (ca. 35K EUR). Das LG Münster beauftragte einen Gutachter aus Köln. Da ich die Klageschrift fachlich komplett selbst formuliert hatte fand ich es sehr amüsant, dass der Mann mir zu 100% recht gab. Die Kanzlei ging in die Berufung und wurde vor dem OLG wortwörtlich gefragt: “Was wollen Sie eigentlich hier?“. Der Anwalt hat beinahe einen Blutsturz erlitten. Wollte mit seinen angeblichen Schadenersatzforderungen aufrechnen. Hat ihn richtig viel Geld gekostet, weil die natürlich den Streitwert massiv erhöht haben.
Wer die Struktur der DATEV-Anwendungen und die Interaktionen zwischen den einzelnen Datenbanken kennt, der weiß, dass da noch einiges auf die Anwender zukommen wird. Da DATEV zuerst auf Stabilität programmiert und erst dann auf Tempo wird besonders die Umstellung von Lohn und Gehalt noch viel Spaß bereiten. Nun ja, ich brauchte jedenfalls seit 2001 noch nie irgendeine IT-Versicherung und auch keine Haftungsfreizeichnungen. Nicht einmal als ich die JuraXX oder eine Kölner Großkanzlei für Marken- und Urheberrecht betreute. Und für jeden Kunden, der irgendwann meinte es anderswo besser zu haben, kamen zwei neue hinzu.
Der Champagner schmeckt ausgezeichnet. Volllaufen lasse ich mich aber nie. Und auch die Nuttenbrause werde ich mir nach Neujahr sofort wieder abgewöhnen, weil das Zeugs einfach zu viel Kohlensäure hat. Und Säure ist m.E. einfach nicht gesund. Aber so ein fruchtiger Tempranillo mit seinen 13% schadet der Gesundheit garantiert nicht. Man muss halt nur zwei Dinge im Leben vermeiden. Und das wären Übergewicht und Stress. Der Alkohol selbst hat noch niemanden umgebracht.
Der Uli muss schon lange nicht mehr arbeiten. Der kann einfach nur die Finger nicht aus dem Business lassen, weil er schon immer meinte der Schlauste von allen zu sein. Dem ist einfach langweilig, wenn er sich nicht vor irgendwem produzieren kann und/oder ihn niemand anhimmelt. Im Grunde genommen auch so ein armer Kerl, der sein Lebensglück darin sieht entweder in der Firma oder in seiner Megaluxuswohnung in Neuss mit Blick auf den nebligen Rhein zu hocken, statt mit seinem Weibchen schöne Reisen zu unternehmen.
Am Ende kippt er eines Tages einfach tot weg und hat praktisch nichts von seinem Leben gehabt. Außer natürlich mehr Geld, als er denn je ausgeben konnte.
Flasche zwei ist halb leer und dann geht es ans dritte Fläschchen. Bin gespannt, ob ich das noch vor Neujahr weggekippt habe. 😉
Wünsche was!
Moinsen.
So, anstatt mit Champagner (übrigens waren früher drei Fläschchen genau meine Menge) habe ich dann den Jahreswechsel in Ihrem Stammetier zugebracht. Das ist ja so befriedigend wie mit einer haßlichen grünen Pseudoemanze zu pennen.
Und es tun sich ja immer neue Abgründe auf:
Hilfe unter Kollegen:
Bei uns Hosties gibt es eine unumstößliche Regel, “Helfe Deinem Kollegen sofort, so ausführlich wie möglich und nach bestem Wissen und Gewissen”. Auch, wenn der Kollege inzwischen beim Wettbewerb arbeitet. Das ist eine Sache auf Gegenseitigkeit und besser als jede Lebensversicherung.
War schon klar, daß sich dieses Prinzip in der PC-Welt nicht durchsetzen konnte, aber vom G. hätte ich eine andere Reaktion erwartet. Wie gesagt, ich kenne ihn nur flüchtig, muß aber sagen, daß er mit Abstand der einzige DATEV (Ex-) – Partner war, den ich hätte empfehlen mögen.
Da fällt mir noch eine Anekdote ein: Bei einem Kunden tauchte einmal ein ganz schmieriger DATEV – Berater auf, ganz untypisch, normalerweise haben die gutes Außendienstpersonal. Permanent wollte der einen lokalen “Systempartner” namens “Consalto” ins Spiel bringen, ungefragt. Nachdem er zum fünften Mal ansetzte, fuhr ich ihm ins Wort und sagte, “Wir machen das mit Firma SPECTRUM”.
Die dumme Visage mit den verdrehten Augen daraufhin: Unbezahlbar.
Datev-Performance:
Schon in der “alten” Version klagen die Damen, die vor dem Bildschirm sitzen, daß sie ausgebremst werden. Kein Witz: Mit einer Olivetti Telebanda – Lochstreifenmaschine war man schneller.
In meinem Fall aber war es wohl ein fieses Problem mit den Intel-Netzwerkkartentreibern.
Nach einer üblen Updateorgie (weder beim LIMA / Sendesystem, noch beim WTS, noch beim Fileserver funktionierte der Update-Dienst nicht, Stichwort WIVAS) ist es jetzt wohl gelungen, daß die Maschinen wieder so “schnell” sind wie die Vorgängeranlage, ein schöner Beweis für das Wirth’sche Gesetz, “Die Hardware wird langsamer schneller, als die Software langsamer wird”.
Die Codenamen für “Windows” sind ja amerikanische Städte, “Chikago” für den scheußlichen DOS-Aufsatz “3.1” oder “Nashville” für “NT”. Falsche Auswahl. Flossenbürg, Dachau, Treblinka, Hadamar …
Denn jede “Windows” – Version hat mehr Lebenszeit vernichtet als eines dieser Lager. Echt mal.
Vorsatz für 2019: Kein Microsoft anfassen.
Achja, und ganz nebenher “Autokosten”:
Ein Auto kostet mindestens 1.000,– im Monat. Punkt.
In Ihrer Rechnung fehlen
– allfällige Kosten für Falschparken, Geschwindigkeitsüberschreitungen etc.,
– Also, ich schaffe es regelmäßig, mir durch morgendliche Unachtsamkeit irgendwelche werkstattrelevanten Macken einzufahren.
Sehr gerne nehme ich solche halbhohen Betonpoller mit.
Da sind dann ruck-zuck zwei, drei Riesen auserplanmäßige Ausgaben drin.
– Naja, die Reifen sind auch nicht billig, und wenn man die Beschleunigung gern genießt, dann hat man spätestens nach 30.000 Km hinten das Modell “Glatze”. Auch wieder ein Tausi.
– Es geht auch gerne einmal etwas kaputt, bei BMW ist es gerne einmal das Differentialgetriebe. Tausi. Selbst wenn man es selber tauscht.
– So ein Drecks-Scheibenwischerblatt kostet ja auch schon 60,–.
Für Verschleißteile darf man einiges einkalkulieren.
– Autowäsche: Wie die Karre außen aussieht, ist mir wumpe.
Aber innen habe ich es gerne ordentlich und sauber, da sitze ich schließlich drin. Autoputzen finde ich spießig, also –> Tankstelle.
Tja, Kleinvieh macht auch Mist.
Einen Tausendmarkschein sollte man für ein Auto schon übrighaben.
Oder einen Firmenwagen nehmen.
Moin moin,
das neue Jahr fängt gut an, nämlich mit einer DATEV-Fehlermeldung nach einem DATEV-Update. 🙁
Hilfe unter DATEV-Systempartnern ist eher ungewöhnlich. Die neiden sich gegenseitig selbst die Butter auf dem trockenen Pumpernickel. Die Consalto-Bude kenne ich, das ist der inzwischen pleite gegangene Systempartner bei dem ein Typ GF war, den ich noch von ACTEBIS her kannte. Frank irgendwas. Das Vorgängerunternehmen habe ich damals eigenhändig mit in die Pleite getrieben, als ich Leiter Vertrieb bei Luerweg & Brinckmann in Bottrop war. Die gibt es heute immer noch und der arme Oliver Luerweg muss offenbar immer noch arbeiten.
Ähm, DATEV und seriöser Außendienst? Ich habe keinen einzigen seriösen Außendienstler während meiner Zeit bei dem Laden kennen gelernt. Einer beschuldigte mich mal mit meinem E39 520i gar kein Außendienstler zu sein, was ich ja auch nicht sein wollte. Warum? Weil ich keinen Kombi habe und somit die Steuerfachgehilfinnen in der Mittagspause nicht auf der Ladefläche vögeln können.
Schön zu hören, dass das mit der DATEV gut ausgegangen ist. In der Tat, die Hardware kann gar nicht so schnell schneller werden wie die DATEV ihre SW lahm programmiert. Ich mach mir da aber inzwischen keinen Kopf mehr drum. Was soll ich mich über Dinge aufregen an denen ich erstens nichts ändern kann und wofür ich zweitens kein Geld bekomme? Das führt am Ende nur zu einem Magengeschwür und ich müsste die Trinkerei sein lassen. Danke Nein!
Mit dem Auto habe ich gottseidank Glück. Lediglich dieses Jahr im Sommer mit dem SL den Schweller kaputt gefahren.
Ärgerlich, aber für 200 EUR incl. Ersatzteil (gebraucht) wieder behoben. Ansonsten muss ich wirklich sagen, dass der AMG so gut wie keine Kosten verursacht, außer natürlich Sprit und Hinterreifen frisst wie das Krümelmonster Kekse. Es kommt natürlich auch stark auf die Fahrleistung an, wobei beim AMG ein Satz Hinterreifen so ca. alle 10.000 km fällig wird. Beim SL hingegen halten sie geradezu ewig. Und Getriebeprobleme sind mir gänzlich unbekannt. Vielleicht besser weg von den Bayern und das Premiumprodukt aus Stuttgart wählen. Wobei ich auch da um den Ärger mit einigen Standardprodukten weiß. Mir scheint als hätten die bei der S-Klasse und den älteren AMG Modellen noch einen etwas höheren Qualitätsanspruch.
Ansonsten gilt natürlich, dass man nie zu knapp kalkulieren sollte, zumal dann nicht, wenn man gerne mal in der Nähe von halbhohen Betonpollern parkt, was ich nach Kräften vermeide. 😉