Manchmal liegen auch Kroaten schief

Manche zumindest

Kroatien will den Euro und hat daher harte Reformen durchgesetzt, allen voran bei der Rente. Doch das hat viele Bürger erzürnt. Sie sehen sich unter „dem Diktat fremder Mächte“ – und rebellieren. Gerade für die Jungen steht einiges auf dem Spiel. (https://www.welt.de/wirtschaft/article193309809/Diktat-fremder-Maechte-Auf-dem-Weg-in-den-Euro-kaempft-Kroatien-mit-dem-Defizit-Dilemma.html)

Das kommentierte mein werter Leser Volker Schulz wie folgt:

Ein Land wie Schland im Selbstzerstörungsmodus. Man will sich unbedingt Brüssel unterwerfen, man will mit allen Mitteln den Euro. Zumindest die Regierung will es. Für eine handvoll Dollar….

 

Kroatien versteht nicht, daß dieser Weg in die Knechtschaft führt, in die freiwillige Unmündigkeit. Was denken die Kroaten denn, wie Brüssel sie immer fester fesselt und knebelt, wenn sie auch noch den Euro bekommen. Es wird kein Entrinnen mehr geben, es sei denn, jemand wirft eine richtig große Bombe auf die EU-Zentrale. Und seid gewiß, liebe Kroaten, die Hexenmeister der Zerstörung werden euch auch fluten mit Muslimen, ob ihr wollt oder nicht, es dauert nur etwas länger als in anderen Ländern.

 

Die Deutschen können es nicht abwarten, sich zu unterwerfen und dann ganz zu verschwinden. Die Kroaten jetzt auch?

Nun, zwischen den Deutschen und den Kroaten gibt es einen sehr großen Unterschied. Kroaten haben erstens keinen Nazikomplex und sind zweitens beinahe alle stramme Nationalisten. Die Kroaten sind weltweit überdurchschnittlich erfolgreich und betrachten sich als so etwas wie die Israelis Europas. Kroatien und Israel stehen sich nicht nur politisch sehr nahe, sondern verfügen auch über enge militärische Beziehungen. Die sog. LINKE hat in Kroatien wenig zu melden und das grüne Gesindel ist praktisch nicht vorhanden. Das Bildungsniveau in Kroatien ist deutlich höher als in Deutschland – wo jeder Achte faktischer Analphabet ist – und Fleiß, Ehrlichkeit, Anstand usw. sind bei uns noch hoch gehaltene Werte. Das war auch in Deutschland mal so, aber seit der linksrotzgrün gewollten Umvolkung zu Gunsten von Menschen aus der Dritten Welt sind diese Werte leider weitestgehend in Vergessenheit geraten. Seither ist es wichtiger, dass der Döner möglichst billig ist, den es in Kroatien übrigens gar nicht gibt.

Und noch etwas unterscheidet die Kroaten von den Deutschen. Wir brauchen keine EU-Gesetze, an die sich dann später ohnehin niemand außer Dummgutdeutschland hält, sondern wir entscheiden ganz alleine was gut für uns ist. Wenn wir an unseren Grenzen irgendwelche sog. “Flüchtlinge” verprügeln oder abknallen, dann gerät das nur in den seltensten Fällen an die Presse. In unseren Gefängnissen ist die Todesstrafe für z.B. Kinderficker – vollstreckt durch die Mithäftlinge – an der Tagesordnung, und niemand erfährt davon. Feinstaubprobleme, Fahrverbote und der Klimawandel sind bei uns ebenfalls unbekannt.

Fakt ist, dass der Euro in Kroatien schon lange geltendes Zahlungsmittel ist und er in den Restaurants sogar zum üblichen Kurs, also ohne unverschämte Wechselaufschläge, umgetauscht wird. Was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die kroatische Währung ebenso stabil ist wie der Euro. Ich bin schon zigmal nach Kroatien gefahren ohne eine einzige Kuna in der Tasche und konnte mit meinen Euro dort alles bezahlen. Zurück bekam ich natürlich Kuna, und diese – nochmals – zum amtlichen Wechselkurs.

Der Euro ist gut für Kroatien. Und er ist der letzte Schritt zur vollständigen Integration in die EU, die ja ansonsten schon vollzogen ist. Weiterhin gehört Kroatien auch dem Schengen-Raum bereits an, behält sich aber vor seine Grenzen noch zu kontrollieren.

Es handelt sich (bei den Schengen-Staaten, Anm. d. Red.) folglich um alle EU-Staaten, mit Ausnahme von Großbritannien, Irland und Zypern; die EU-Mitgliedsländer Bulgarien Rumänien und Kroatien wenden den Schengen Acquis bislang nur teilweise an. Bis zu der von diesen drei Ländern angestrebten vollständigen Anwendung des Schengen-Acquis bleiben die Personenkontrollen an den Binnengrenzen einstweilen noch bestehen. Zuzüglich zu den genannten EU-Mitgliedsländern gehören auch Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein zu den Schengener Staaten. (https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/17-schengenstaaten/606502)

Die Formulierung “bis zu der von diesen drei Ländern angestrebten vollständigen Anwendung des Schengen-Acquis” ist natürlich absolut albern. Denn Kroatien wird seine Grenzen so lange kontrollieren, wie irgendwelches Gesindel aus der EU nach Kroatien gelangen kann. Damit sind u.a. Zigeuner und andere Ethnien gemeint, welche sich in das kroatische Sozialsystem hineinzecken könnten. Aber unabhängig davon gibt es bei uns für z.B. Neger usw. keine Sozialleistungen, da kann die EU wollen was sie möchte.

Der Euro ist deshalb gut für Kroatien, weil ein vergleichsweise kleines Land mit einem entsprechend niedrigen Haushalt eine sehr starke Währung bekommt. Gegen Kroatien alleine könnte nahezu jeder Multimilliardär Währungsspekulationen anstellen, was einen schweren Schaden zur Folge haben könnte. Gegen den Euro kann niemand spekulieren. Sollte Kroatien wieder aus dem Euro hinauswollen, so wäre dies kein Problem. Es läuft ja bislang auch schon mit einer eigenen Währung. Preissteigerungen wären dann nicht zu befürchten, sie hat es in den letzten Jahren nur im üblichen Inflationsrahmen gegeben und was sollte sich durch den Euro und einen eventuellen Wiederausstieg daran ändern.

Interessant sind einige der Kommentare.

Meine Rede. Wir pfeifen auf die EU, lassen uns aber natürlich gerne einige Dinge von ihr finanzieren, wie z.B. die Pelješac-Brücke.

Die wäre zwar völlig überflüssig, wenn die EU sich damit einverstanden erklären würde, dass zumindest die weit überwiegend kroatisch besiedelten Gebiete Bosniens an Kroatien angegliedert werden …

… aber wenn die EU das nicht will, dann soll sie uns eben die Brücke finanzieren, damit wir nicht die ca. 7 Kilometer durch Bosnien fahren müssen, um z.B. nach Dubrovnik zu gelangen.

Nein, wir stehen mit dem Messer zwischen den Zähnen und dem Sturmgewehr in der Hand an Europas Außengrenze, derweil Merkels Gäste in Deutschland in der Hängematte liegen.

Bitte einfach fragen, ob Sie nicht auch in Euro zahlen können. Siehe oben.

Sie sind uns auch herzlich willkommen, wenn Sie mal in Rente sind. Ich empfehle den Erwerb einer Immobilie z.B. auf Cres oder Lošinj.

Statistiken sagen etwas Anderes:

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/videos/grosse-staatenuebersicht-wie-viele-auslaender-tatsaechlich-hartz-iv-kassieren-und-wo-sie-herkommen_id_7208179.html

Die Zunahme von 8,2% ist dadurch begründet, dass wir die Zigeuner mit Pässen ausstatten und nach Deutschland schicken, wo man sich bekanntlich über jeden neuen Sozialhilfeempfänger freut.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei

15 Comments
Ältester
Neuerster
Alle Kommentare anschauen

Undercover: junge, kriminelle Ausländer am Bremer Hauptbahnhof auf Youtube.
Geliefert wie bestellt.

Kroatien ist mir herzlichst willkommen im Euro und in der EU sowieso. Die EU, also die Union europäischer Staaten mit christlichen Werten, ist doch auch keine schlechte Idee. EU+Russland+Süd- und Nordamerika könnten langfristig auch eine sehr schöne Wertegemeinschaft und ein Gegengewicht zu den Asiaten bilden. Eine ausgeprägte Kleinstaaterei wird Europa langfristig nicht weiterbringen.

Die EU ist momentan nur erkrankt, weil die noch stärkste Kraft Deutschland von parasitären linken Zecken durchsetzt ist und sich noch kein Kammerjäger findet. Je mehr Länder wie Kroatien beitreten, desto eher wird sich der Wind drehen. Irgendwann wird dann auch das peinliche Anbiedern deutscher Politiker an irgendwelche Prolet-Immigranten ein Ende finden. Osteuropa, Österreich und Italien haben schon die Nase voll. In Spanien und Frankreich köchelt es auch. Bald ist Merkel weg und dann werden sich Chancen ergeben.

Wirklich richtige Angst habe ich nur vor den Grünen… Deren Programm liest sich für den gemeinen Trottel absolut unschlagbar, kommt aber einer Atombombe auf Deutschland gleich.

Wie ist denn die jüngere Generation in Kroatien? In der Schweiz habe ich letztens mit einer 25-jährigen Polin geschwätzt. Beide Eltern Ärzte…. Die war auch schon auf dem Ökotrip wie die so kultivierten Westeuropäer.

Guten morgen Jerko.

Der Euro wäre gut für Kroatien? Der Euro ist ausschließlich für Parasiten gut. Lass uns mal einen Blick in die Vergangenheit werfen ( so 1970 – 1990)
Deutschland ging es recht gut, es gab einige “Krisen”, wie z.B. nachdem Brand seine Sozi Politik durchsetzen konnte usw., diese wurden immer wieder durch Aufschwuenge abgelöst. Die D-Mark war stark, Sparer bekamen Zinsen, Lebensversicherungen funktionierten.(Ein Modell, welches auch einfachen Gemütern erlaubt, im Alter bescheidenen Wohlstand aufgebaut zu haben und niemand auf der Tasche zu liegen). Herrmann, Wilhelm und Adolf haben ordentlich malocht, waren stolz wenn sie mit 50 ihr Häuschen abgezahlt hatten, mit 55 der Benz bezahlt in der Garage stand und sie 3 Wochen im Urlaub mal zeigen konnten wie reich so ein Deutscher ist; nachdem sie 10 Monate 40+X Stunden gearbeitet hatten.

Ich habe nicht in Italien gelebt, allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass es Italien und den Italienern schlecht ging. Dabei war Italien traditionell quasi das Gegenteil Deutschlands in Bezug auf Währungspolitik und Stabilität. Offensichtlich hatten die Italiener sich mit der politischen Dauerkrise und der ständig sinkenden Lira arrangiert. So mancher Italiener zog im Sommer nach Deutschland, um eine Eisdiele zu betreiben, viele verdienten im Sommer recht gut an den Touristen. Auch Maschinenbau ( sehr viel besser, als Uneingeweihte wissen) und Automobilindustrie (geil aber anfaellig, italienisch eben) liefen einigermaßen.

Ging es Griechenland schlecht? Wenn man die finanzielle Lage Griechenlands betrachtet, gilt für jeden beliebigen Zeitraum der Neuzeit, dass Griechenland pleite war und ist. Es mag einzelne Zeitpunkte geben, an denen die Zahlungsfähigkeit gesichert war. (1832 gegründet, 1835 pleite, 1879 nach Reformen umgeschuldet, 1893 pleite usw. und hier meine ich wirklich Einstellung der Zahlungen). Ging es nun den Griechen an sich schlecht? Nein. “Griechenland ist arm aber die Griechen sind reich”, Zitat eines Deutschen, der jahrelang dort gelebt und gearbeitet hat. Auch erkennbar, seit es Google Earth gibt (Swimmingpools an den Villen der ” verarmten” Bevölkerung). Und auch gestützt durch eine Aussage dieses ( für mich zunächst unmöglichen) Varoufakis:”Die Griechen sind es eben gewohnt Abgaben zu unterschlagen, wir waren 400 Jahre türkisch besetzt, da war es nationale Pflicht Steuern zu hinterziehen, nach der Befreiung blieben die Großgrundbesitzer die Gleichen und nun können die Griechen sich eben nicht umgewoehnen.” (sinngemäß wiedergegeben). Nachdem ich den Mann zunächst für eins der größten Arschloecher unter der Sonne gehalten habe, bin ich dann zu der Vermutung gekommen, dass er wohl Recht hat. Sowohl das griechische Modell der Regierung und Besteuerung, als auch die griechische Mentalität sind vollkommen diametral zu der deutschen Einstellung. Aber: Den Griechen ging es nicht schlecht.
Wie ist es heute und warum:
Griechenland ist absolute pleite und dies trotz Schuldenschnitt und Billigkrediten. Warum? Nun vor der Euroeinfuehrung hat der Grieche an sich soviel gearbeitet wie er wollte, von hinterzogenen Steuern ein wenig privaten Wohlstand aufgebaut, vom Willi aus Stuttgart den alten 200D für kleines Geld gekauft (der in Stuttgart im Januar nicht mehr anspringen wollte, ging in Athen aber immer) und im Sommer ab und zu mal die Alte vom Willi durchgebuegelt, während Willi, Hermann und Adolf sich in der Taverne das Maul ueber Griechenlands schlechte Straßen zerissen, jedoch das gute Essen und die niedrigen Preise gelobt haben. Alle waren glücklich.
Nach der Euroeinfuehrung konnte der Grieche sich ruckzuck einen neuen Benz leisten, Subventionen gab es überall und ein paar Schulden schaden ja nicht. Auch dem griechischen Staat wurden reichlich Kredite gegeben, nun allerdings in Euro, die nicht wie gewohnt, einfach abgewertet werden konnten. Kein Problem,Preise hoch, man ist ja nun reicher Europäer. Schon kommen Heinz, Willi und Adolf samt Gemahlinnen gar nicht mehr. Stattdessen kommt nun die Troika und erklärt den Griechen, dass sie nun am Eurowesen genesen sollen; die verstehen natürlich ” am deutschen Wesen genesen”. Davon werden die Griechen allerdings weder fleißiger, noch steuerehrlich; nein sie werden bockig.
Und in Deutschland? Der Euro ist viel zu schwach für Deutschland. Der normale marktgetriebene Regelkreis, der dafür sorgen wuerde, dass bei starker Wirtschaft die Währung steigt, andere Volkswirtschaften konkurrenzfähig werden, Arbeit von Deutschland wieder nach z.B. Italien wandert oder dass Heinz und Willis Kinder nach Griechenland in den Urlaub fahren und sich dort wie Könige fuehlen ( und entsprechend prassen), ist gestört. Die Oliven sind in Griechenland teurer als in Deutschland, Bier vielleicht auch, nun arbeiten die Deutschen nicht nur in Deutschland, nein sie machen au h noch Urlaub an der deutschen Küste.
Der ganze Wahn wird ergänzt durch die unsinnige Idee, dass man den ” strukturschwachen” Staaten das Geld für die Faulheit der Bevölkerung noch geben muss. Das der marktwirtschaftliche Regelmechanismus ausser Kraft gesetzt ist, wird z.B. daran deutlich, dass kaum spanische, italienische, portugiesische oder griechische Jugendliche zum Arbeiten nach Deutschland kommen. Wie hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit in diesen Laendern?

Ende vom Lied: Alle Staaten mit solider Waehrungspolitik und fleißiger Bevölkerung verlieren, Staaten mit legerer Waehrungspolitik und fauler (ich könnte auch schreibe ” work – life – balance orientierter) Bevölkerung gewinnen. Zumindest monetär.

Bin ich für die Idee ” Am deutschen Wesen soll die Welt genesen” ? Nein. Halte ich die ” klassischen deutschen Tugenden” für schlecht? Nein. Ich hielte es für richtig, jedes Volk seiner Mentalität entsprechend leben zu lassen; dies schließt allerdings eine gemeinsame Waehrung aus.

Lass Kroatien lieber den Kuna. Und sei beruhigt: Wenn es einem Milliardär erfolgreich gelingt, gegen die Waehrung eines Landes zu spekulieren, ist fessen Regierung unfähig. Eine unfähige Regierung wird jedoch immer zu einem Problem führen.

In diesem Sinne, einen guten Tag!

Sehr geehrter Herr Dr. Boehm,
ich freue mich, daß Sie hier eine Fleißarbeit abgeliefert haben, zu der ich zu faul gewesen wäre. Sie haben die Dinge hervorragend analysiert, fast alles ist berücksichtigt worden. Man könnte noch auf die vielen Rettungsschirme hinweisen, auf die Vergesellschaftung der Risiken von Banken, auf Target 2, auf die gezielte Ausschleusung von Milliarden aus Deutschland.

Natürlich funktioniert eine Währungsunion nicht mit sehr vielen wirtschaftlich stark unterschiedlichen Staaten. Deshalb sagt die EU ja auch, daß eine Angleichung notwendig sei, und Kritiker fürchten nicht zu Unrecht, daß das übermächtig wirtschaftsstarke Deutschland eben zurechtgestutzt werden soll.

Ich teile auch weder die Meinung von Herrn Usmiani, daß man so einfach aus dem Euro wieder herauskommen kann, noch teile ich seine Einschätzung der Stärke Kroatiens, wenn Brüssel den “Krieg” um die Herrschaft beginnen sollte. Und es ist ein riesiger Unterschied, ob man der Eurozone beitritt oder ob die Euro-Währung im Land angenommen wird.

Sehr geehrter Herr Usmiani,
wer den Feind unterschätzt, wird immer verlieren. Ich denke, Sie tun das. Lassen Sie mich ein paar Beispiele in lockerer Reihenfolge anführen:
– 70 Millionen Afrikaner in die EU (Timmermans u.a.)
– Transferunion
– Abschaffung aller Nationalstaaten
– Machtphantasien von einer EUdSSR
– Regelungswut bis ins kleinste Bereiche
– CO2-Wahn, Dekarbonisierung der Wirtschaften
– Meinungsfilter, Überwachung des Internets und Verhinderung von “Fake News”
– Islamisierung
– Rechts- und Vertragsbrüche
– Aufbau paramilitärischer Eingreiftruppen
– eingeführte Todesstrafe etwa bei Aufständen gegen die EU
– und , und, und….

All diese Dinge sind Realität oder wurden angekündigt. Ich weiß nicht so recht, aber so ganz frei von Naivität gegenüber dem Bösen scheinen Sie nicht zu sein, und Ihr starkes Kroatien wird bei ausreichendem Willen zur Unterwerfung den Kürzeren ziehen.

Macht euch nicht zu sehr gemein mit denjenigen, die letztlich nur nach Unterwerfung streben, liebe Kroaten. Ungarn, Polen und einige sich (noch) zurückhaltende Staaten haben das begriffen.

Zitat:
“Der Euro hat m.E. eine gewisse disziplinierende Wirkung auf die Staaten, die sich ihm angeschlossen haben.”

Ich behaupte, exakt das Gegenteil ist der Fall.

“Und dass eine Währungsunion wirtschaftlich verschieden starker Staaten funktionieren kann, genau das hat die EU doch schon bewiesen.”

Sehe ich auch so. Mehr als 50 % Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen in Spanien und Griechenland, Transferzahlungen in dreistelliger Milliardenhöhe, Rettungen allüberall, Nullzinsen, das sind klare Zeichen einer gesunden Währung.
Es ist schon ziemlich schlitzohrig, die Deutschen als dämlich hinzustellen, weil sie immer nur zahlen und die eigenen Leute millionenfach in die Altersarmut treiben, wenn ohne diese Zahlungsbereitschaft der Euro längst Geschichte wäre.

Hallo Jerko,

nur um es noch einmal deutlich zu machen: Ich glaube nicht, daß Kroatien schlecht für den Euro ist, ich glaube, der Euro ist schlecht für Kroatien. Teilweise Begründung siehe oben, ergänzend sei angemerkt, daß eine gemeinsame Währung mit Sicherheit keinen Krieg verhindert, sondern ggf. erst provoziert, so wie im amerikanischen Bürgerkrieg und, räumlich wie zeitlich nächstes Beispiel, in Jugoslawien.
Gut für den Euro sind Deutschland, Österreich und die Niederlande, vielleicht noch Finnland, gut wären Schweden, Dänemar, Großbrittanien (die wollen nicht), sowiee Norewegen und die Schweiz (die wollen gar nicht), der Rest der Staaten zockt nur ab und ruiniert zunächst die eigene, dann die gesamte Eurowirtschaft.
Die Schuld der Deutschen ist das insofern, als sie Weicheier sind, jedenfalls die Politiker und die deutsche Doofmasse, die diese Idioten wählt (Markus Krall hat eine schöne Erklärung zur Intelligenz deutscher Politiker, adverse Selektion). Ob für Deutschland überhaupt die Option besteht, eine vernünftige, und das heißt in meinen Augen eine klassisch deutsche, stabilitätsorientierte Währungspolitik EU-weit durchzusetzen, wage ich zu bezweifeln. Dann sind wir nämlich sofort wieder beim “am deutschen Wesen soll die Welt genesen” und ich würde eine Situation wie 1914 erwarten; bringt uns auch nicht weiter. Weg mit dem Euro, Zölle weglassen und gemeinsame Interessen gegen weiter entfernte Machtblöcke vertreten, das hielte ich für richtig. (Klappt aber nicht, man ist ja mit der wirtschaftlich falschen Umverteilungspolitik beschäftigt.

Viele Grüße!