Welches Schweinderl hättens denn gern?

Bald bekommen Sie keines mehr!

Liebe Leser,

heute noch ein Beitrag mit Schwein. Es ist ja bekanntlich des Deutschen liebstes Fleisch, denn es ist günstig und in Massen verfügbar. Aber das könnte sich bald ändern.

In den vergangenen Jahren wurde der Wettbewerb zunehmend härter. Immer mehr Schweinehalter geben auf. Allein zwischen November 2021 und Mai 2022 machten fast 1000 Betriebe dicht. Lockdowns und Schlachthofschließungen brachten die Liefer- und Produktionsketten genauso wie die Nachfrage aus dem Tritt. Und dann auch noch die Afrikanische Schweinepest, deren Ausbrüche die Exporte ins wichtige Abnehmerland China beendete. Mit Ausbruch des Ukrainekriegs explodierten zusätzlich die Energie- und Futterkosten. (https://archive.vn/ENEfN)

Nun, das dürfte 2023 wohl eine eher traurige Grillsaison werden. Aber wenn Sie mich fragen, dann kann man den Micheln das Grillen wegen des CO2 und des Feinstaubs ohnehin verbieten. Sie werden es still erdulden, derweil die Muselmanen z.B. um den Kemnader See bei Bochum herum weiterhin mit ihren Großfamilien am Wochenende brutal geschächtete Lämmer am Spieß drehen werden. Aber das sind ja auch die besseren Menschen, Goldmenschen sozusagen, die Deutschland mit ihren Kopftüchern und der hohen Arbeitslosigkeit kulturell bereichern. Und da geht die Grillpolizei natürlich nicht ran, könnte der Ali doch böse werden und zur Waffe greifen.

Und so wird der traurige Michi mit seinem Elektrogrill sparsam auf dem kleinen Balkon hocken, sofern er sich den Strom noch leisten kann, und vielleicht ein polnisches Suppenhühnchen zubereiten. Vielleicht noch mit ein wenig gegrilltem Gemüse dazu. Aber er will das so.

Na endlich. Wenn die aktuelle Krise den Effekt hat, dass Leute sorgsamer mit fossilen Energieträgern umgehen und diese exzessive Fleichfresserei aufgeben, dann hat das auch was Gutes. In diesen Wochen werden viele lernen müssen, dass man sogar mit weniger oder gar keinem Fleischverzehr prima überleben kann.

Bloß, warum sollte man?

Vor allem kleinere Höfe steigen aus. Betriebe mit mehr als 1000 Schweinen werden zum Standard, um bei dem Preiskampf mithalten zu können.

 

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will nun eingreifen. Sein Rezept: mehr Transparenz beim Fleischkauf durch ein staatliches Siegel. Das soll anfangs nur für Frischfleisch gelten und deckt damit nur einen Bruchteil der Waren ab. Das Kalkül: Wenn der Verbraucher darauf hingewiesen wird, unter welchen Umständen Schweine gehalten werden, greift er zur höheren Haltungsform und damit zum teureren Fleisch. Ob der Plan aufgeht?

Natürlich nicht, weil es den meisten “Geiz ist geil“-Deutschen doch darum geht, dass es billig ist. Würden sie sonst Schweinebauch grillen? Ich wusste nicht mal, dass sowas überhaupt gegessen wird. Der Bonusmeilentürke kann sich natürlich feinste Importsteaks leisten, die mit dem Flieger aus Argentinien oder Uruguay kommen. Aber der denkt doch nicht an den deutschen Verbraucher und dessen finanzielle Möglichkeiten, der denkt bloß an seine verquere Ideologie und das ihn wählende Gesindel, welches Deutschland zu Grunde richten möchte. Man darf nicht vergessen, dass gerade Beamte selbst in Pleitestaaten immer noch ihr Geld bekommen, derweil der Rest der Menschen schon hungert.

Die zunehmende Verarmung der Deutschen können Sie folgender Graphik entnehmen.

Und 2022 wird es noch weniger werden, 2023 sowieso.

Wären die Verbraucher in der Masse bereit, für Tierwohl deutlich mehr zu bezahlen?

 

Experten wie der Agrarökonom Achim Spiller bezweifeln das. Von den Konsumenten sei »wenig zu erwarten«, sagt er. »Sie sind jahrelang dazu erzogen worden, Fleisch preisbewusst zu kaufen. Nun bekommt man die Quittung. Die Verbraucher, die das Tierwohl besonders aktiv vorantreiben wollen, sind ausgerechnet jene, die kaum oder gar kein Fleisch essen.«

Und genau das ist das Problem, wenn es mich nicht betrifft, dann kann ich natürlich laut nach höheren Preisen krähen und mich damit als Bessermensch aufspielen. Wie katastrophal es um die Schweinezucht in Deutschland ausschaut, das zeigt nachfolgende Graphik.

Bei jeder Haltungsform legen die Züchter derzeit Geld drauf, was natürlich nicht gutgehen kann. Und Deutschland ist ja nicht das einzige Land Europas oder weltweit in dem Schweine gezüchtet werden. Bald kommen die Sauen eben aus Polen, so wie jetzt schon die allermeisten Gänse, oder aus China. Zwar geht auch denen der Arsch auf Grundeis (https://www.agrarheute.com/markt/tiere/china-schweinepreise-freien-fall-schock-fuer-exporteure-590430) aber die Chinesen sind bekannt dafür, dass sie ihre Betriebe notfalls gnadenlos subventionieren, was den Deutschen wegen der EU-Vorschriften nicht möglich ist.

Göckeritz (Schweinezüchter, Anm. d. Red.) sieht für deutsche Ferkelerzeuger »keine Hoffnung«. Gegen Wettbewerber im Ausland hätten Sauenhalter bereits jetzt keine Chance. Betriebe hierzulande müssten schon teurere Standards erfüllen, etwa Ferkel zur Kastration betäuben.

Und wer weiß was das linksrotzgrüne Gesindel sich noch so alles einfallen lässt, um Tausende von Bauern in den Ruin zu treiben, bloß um seine menschenverachtende Ideologie durchsetzen zu können. Beim Rest der Kommentare bekommt man den Eindruck, dass die SPIEGEL-Leser alle Besserverdiener und oder Vegetarier sind. Das ist typisch für den SPON-Kommentator. In der K-Spalte den Bessermenschen geben und anschließend beim ALDI das Sonderangebot kaufen auf dem dann mit “Bio” geworben wird. Sie glauben doch nicht wirklich, dass ausgerechnet der größte Discounter Europas bei den obigen Erzeugerpreisen das Fleisch aus der besten Aufzucht zum günstigsten Preis anbietet.

Besonders perfide finde ich dann folgende Irreführung des Verbrauchers.

Man unterstützt die Initiative Tierwohl und gleichzeitig stammt das Fleisch aus der schlimmsten Haltungsform. Wie passt das wohl zusammen? Und hört sich “Stallhaltung” nicht viel netter an als “Haltung in einem riesigen Mastbetrieb wo das Schwein sein Leben lang keinen einzigen Strohhalm sieht“?

Die Website www.haltungsform.de besitzt nicht einmal ein SSL-Zertifikat und wird daher beim Aufruf als unsicher gemeldet. Hier das Kriterium für die Stallhaltung:

Mindestfläche gesetzlich vorgeschrieben:
z.B.: für 50-110 kg 0,75 m²/Tier

Da habe ich ja sogar in den vorderen Zangensitzen des C63 AMG mehr Platz für mich.

Wie auch immer, Eines ist sicher. Nichts wird mehr günstiger werden. Weder die Energie, noch das Fleisch usw. Die Versorger, Supermärkte, Gastronomie usw. füllen sich die Taschen und die Michel werden immer weniger konsumieren. So was ist der beste Weg eine Wirtschaft in den Abgrund zu führen. Kommen dann noch überzogene Lohnsteigerungen hinzu, dann heizt das die Inflation nur noch weiter an. Und so kommt es zu einer Preisspirale, die die Politik auch mit noch so viel Finanzhilfen nicht mehr durchbrechen kann. Mich juckt es nicht, weil ich hier keine Inflation bemerke. Und ich kann mir mein Luxusleben ja auch mal verkneifen und muss nicht jeden Tag auswärts speisen. Damit würde ich im Grunde genommen ja bloß leben wie die meisten Einheimischen hier auch.

Und warum sollte ich kommendes Jahr nicht mal selbst ein Grillhähnchen der Klasse A für 3,18 EUR das Kg zubereiten. Ist bestimmt eine sehr leckere Angelegenheit. Schon beim Gedanken daran läuft mir gerade das Wasser im Munde zusammen. Dazu etwas gemischten Salat und danach geht es mit einem Long Island Icetea auf meine neuen Sonnenliegen.

Vielleicht sollte ich mir auch ein Android-Tablett kaufen. Darauf lassen sich Bücher besser lesen als auf dem Smartphone. Und 1&1 bietet ja inzwischen einen Flat-Tarif für 9,99 EUR im Monat an. Oder ich kaufe mir ein Kindle. Andererseits mag ich lieber echte Bücher. Ich weiß es nicht. Jedenfalls werde ich mir ums Geld keine Sorgen machen müssen. Weil Kroatien nämlich nicht von armen ideologisierten Irren regiert wird, sondern von Menschen die zuerst an das eigene Volk denken. So wie es sich eigentlich für einen jeden anständigen Politiker gehören sollte. Von mir aus sollen da auch ein paar darunter sein, die korrupt sind. Aber vergleicht man das damit was deutsche Politiker an Steuergeldern in die ganze Welt verteilen, so kämen uns selbst die schlimmsten Raffkes im Verhältnis dazu nicht einmal ansatzweise so teuer.

So lange wie folgende Leute nicht an der Macht sind, wird sich in Deutschland auch nichts mehr zum Besseren werden.

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7 Comments
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Schwein hin oder her, das Thema hat sich sowieso erledigt, wenn der Islam an die Tür klopft. Aber vorher kommt nochmal ein Transenkrimi 20:15 auf ARD.

Es ist ganz furchtbar, dass die Lebensmittel so teuer geworden sind! Es war dieses mal für mich schon ganz schön schwierig, die 1500 Euro für das jährliche Smartphone zusammen zu kratzen. Und ich kann ja schließlich im Cafe keine Schale Schweinefleisch mit dem Aufdruck Premiumhaltung auf den Tisch legen, um die junge Bedienung zu beeindrucken!

Glaube ich nicht, die Hühner stehen doch alle auf die feurigen Südländer, mit dem typischen Nazi-Haarschnitt. Hihi

Neues aus der Anstalt:

https://www.welt.de/vermischtes/article242714393/Berlin-Grossaquarium-Sea-Life-nahe-Alexanderplatz-zerstoert-Grosseinsatz-von-Feuerwehr-und-Polizei.html

Selbst Großaquarium bekommen sie nicht mehr hin … 🤣🤣🤣

Aber was soll man von einem Land erwarten, in dem nicht mal die Post funktioniert?